Leseprobe von:
Hemmungslos verdorben | 7 heiße erotische Geschichten
von Cassidy Phillips
»... Bin ich wirklich mit Ihnen in Ihr Untersuchungszimmer gegangen?«
Er hängte sich das Stethoskop wieder um den Hals. »Sie glauben, das hier ist Einbildung?«
»Ja, auf jeden Fall. Das ganze Gespräch war doch absurd. Ich meine, wir haben hier über mein Sexleben geredet!«
»In der heutigen Zeit ist das unter Freunden ganz normal.«
»Wir sind keine Freunde.«
»Sondern?«
»Wir sind ... Ich und Sie ... Also das ... Ach, was weiß denn ich, was wir sind! Sie flirten mit mir und ich dachte die ganze Zeit, dass Sie verboten sind, weil Sie vergeben wären! Obwohl nein. Das war bestimmt auch eingebildet. Das ist nur mein Unterbewusstsein, welches mir den Wunsch mitteilt, Sie wären in Wirklichkeit Single. Dabei sind Sie immer noch verheiratet und ich einfach nur notgeil in Ihrer Nähe und das am laufenden Band!«
Sean musste leise prusten. »Notgeil in meiner Nähe? So nennst du das, Danielle? Warum hast du mich nicht ein einziges Mal gefragt?«
»Ich weiß auch nicht. Ach ist doch egal. Das hier ist nur Fantasie.«
»Soll ich dich in die Realität zurückholen?«
»Bitte nicht!«
»Mache ich aber. Ich will, dass du zu hundert Prozent bei mir bist und mich so wahrnimmst, wie ich bin.«
Er nahm ihr Gesicht in die Hände.
»Was tust du da?«
»Ich überprüfe deine Augen.«
»Brauchst du dafür nicht diese Lampe?«
»Nein, ich kann auch so feststellen, dass deine Pupillen vollkommen normal sind und du die wunderschönsten grünen Augen hast, die ich je bei einer Frau gesehen habe.«
Sie seufzte. »Danke. Du bist so wundervoll. Wundervoll und sexy.«
Er grinste. »Ach ja?«
»Ja, total. Das dachte ich damals schon beim Vorstellungsgespräch. Ich träume so oft von dir. Wenn ich mich mit einem Callboy treffe, dann nehme ich einen älteren und stelle mir vor, er wäre du.«
Seine Miene wurde wieder ernst. »Also über diese Callboys müssen wir uns noch mal unterhalten. Das geht so nicht weiter. Ich will nicht, dass du dich von fremden Männern durchnehmen lässt. Schließlich stehe ich dir zur Verfügung.«
»Was für ein geiles Angebot. Ach, es sind nicht nur die Callboys. Manchmal habe ich keine Zeit, mich zu verabreden. Dann nehme ich mir abends ... Und stelle mir vor, es wäre ...«
Sean erstarrte. »Erzähl mir mehr.«
»Wenn ich überreizt bin, nehme ich mir einen mit ... Damit es sich so echt wie möglich anfühlt.«
Er stöhnte auf. »Ich wusste doch, dass in dir mehr steckt als nur eine toughe Geschäftsfrau. Aber du wirst weder Callboys noch Sextoys brauchen.«
»Das ist eine tolle Fantasie.«
»Ich glaube, es wird Zeit, dich wieder in die Realität zurückzuholen.«
Sie schloss die Augen. »Oh bitte nicht, Sean.«
Und dann spürte sie wunderbare Lippen auf sich. Es traf Danielle wie ein Schlag. Egal welche Fantasie sie sich bisher erträumt hatte, so hatte sich das noch nie angefühlt.
Weil es echt war.
Sein heißer Mund war wirklich da. Er umarmte sie tatsächlich und diese Zunge, die nun zu ihr vordrang ... Köstlich! Sie holte Luft, als er ihre umkreiste. Die gesamte Unterhaltung mit ihm hatte wirklich stattgefunden.
Er flüsterte: »Denkst du immer noch, dass du halluzinierst?«