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Jetzt erst recht gierig & unersättlich | Erotische Geschichten

von

Dieses E-Book entspricht 192 Taschenbuchseiten

Welche der sechs erotischen Geschichten regt Ihre Fantasie am meisten an?

Abbey wünschst sich sehnlichst, vom sexy Vater ihrer Freundin entjungfert zu werden. Sheyla wird von ihrem Lehrer mit dem Lineal gezüchtigt, dann aber von seinem harten Schwanz belohnt. Haylei reitet im Stall nicht nur ihren Hengst, sondern auch den Reitlehrer.
Cara, Alice und Anna erleben ebenfalls aufregende sinnliche Abenteuer mit unglaublichen Höhepunkten.

Über den Autor Amy Walker:
Amy Walker ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die mit der Veröffentlichung mehrerer Romane bereits erste schriftstellerische Erfolge feiern durfte. Mit „Geheime Begierde“ hat sie ihren ersten erotischen Roman verfasst. Leidenschaft, Sinnlichkeit und nackte Lust in Worte zu verpacken hat sie derart fasziniert, dass sie sich nächtelang nicht von ihrem Computer losreißen konnte. Seither schwirren ihr nicht nur die alltäglichen Pflichten rund um ihre Familie durch den Kopf, sondern verschiedenste erotische Szenerien, die sie alle noch niederschreiben will. Zwei Dinge sind ihr dabei besonders wichtig und in allen ihren Geschichten zu finden: viel Gefühl und ein Happy End!

Jetzt erst recht gierig & unersättlich | Erotische Geschichten

von Amy Walker

»Alles klar?«, fragt Mr Brown und grinst mich jungenhaft an. Ich schmelze innerlich. Nicht nur seine graugrünen Augen sind einfach nur unwiderstehlich, sondern vor allem dieses charmante Lächeln. »Ja, alles okay«, gebe ich atemlos zurück. Mein Hirn rattert. Wie alt ist er eigentlich? Olivia hat mal erzählt, dass seine Mom auf der Highschool mit ihm zusammen war und recht schnell mit ihr schwanger wurde. Weil die beiden für die Verantwortung noch viel zu jung waren, hat die Beziehung zwischen ihr und ihrem Dad letztendlich nicht gehalten. Hastig überschlage ich mit meinem vernebelten Gehirn sein Alter. Er dürfte um die sechsunddreißig sein.
Noch keine einzige graue Strähne hat sich in sein kurz geschnittenes, dunkelbraunes Haar verirrt. Nur zwischen den dunklen Stoppeln, die sein maskulin ausgeprägtes Kinn zieren, kann ich ein paar hellere Härchen ausmachen, so nahe ist er mir. Sexy … Zittrig atme ich ein und aus.
»Dann bin ich ja beruhigt, wenn es dir gut geht«, meint Mr Brown und wirft die Kühlschranktür zu. Dabei streicht er federleicht über meine Wirbelsäule. Mein Körper steht in Flammen. Zum Glück entfernt er sich wieder von mir und kann meine Hitze nicht spüren. Verwirrt drehe ich mich zu ihm um und sehe, wie er sich lässig an die dem Kühlschrank gegenüberliegende Theke lehnt, den Orangensaft achtlos beiseitestellt und mich eindringlich mustert. Meine Beine zittern, in meinem Innern ballt sich ein ungreifbares Gefühl zusammen, das schwer durch mich hindurchsickert und sich an einem glühenden Punkt zwischen meinen Beinen sammelt. Dieser Blick … Es fühlt sich an, als würde er sich in mich hineinbohren.
Mr Brown presst für einen Moment die Lippen aufeinander und schüttelt langsam den Kopf. »Nein, um ehrlich zu sein, bin ich alles andere als beruhigt, Abbey.« Er stößt sich von der Theke ab und kommt zu mir herüber. Unwillkürlich lege ich den Kopf in den Nacken, als er sich vor mich stellt. Er ist so groß, dass ich ihm anders nicht mehr in die Augen sehen könnte. Aber verdammt, ich will in diese Augen sehen. Irgendetwas bewegt sich darin – etwas Tiefdringendes, Mitreißendes. Ich kann einfach nicht anders, als darin zu versinken. Jeder Nerv meines Körpers ist zum Zerreißen angespannt. Jetzt sag doch etwas und befreie mich von dieser naiven Faszination, flehe ich in Gedanken. Wenn ich nicht bald aufhöre, ihn so anzustarren, wird er mich für ein dummes, kleines Mädchen halten, das ihn anbetet und anhimmelt, und das ich ja auch irgendwie bin.
»Es tut mir leid, dass ich deine Privatsphäre störe, aber ich konnte vorhin gar nicht anders, als euer intimes Gespräch am Pool mitanzuhören«, sagt er. Oh mein Gott! Meine Wangen beginnen vor Scham zu glühen, aber ich schaffe es einfach nicht, mich von seinen stürmischen Augen zu lösen. Sein Blick huscht zu meinen Lippen. Ganz automatisch öffne ich sie.
»Charlotte hatte recht, du klangst nicht sehr erfreut bei dem Gedanken, mit deinem Freund zu schlafen. Du solltest vielleicht noch mal in Ruhe darüber nachdenken, ehe du etwas tust, das du später bereust.« Er schluckt, sein Atem geht schneller. Die Vorstellung, dass ich plane, meine Unschuld zu verlieren, erregt ihn offensichtlich. Unter die Scham mischt sich ein weiteres Gefühl: Begehren. Ich begehre seine Erregung. Sie weckt ein prickelndes Ziehen zwischen meinen Beinen und lässt mich, ohne es zu wollen, feucht werden.
»Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, ob ich mit Trevor schlafen will«, gebe ich zurück. Meine Stimme klingt heiser. Mr Browns Mundwinkel heben sich zu einem kleinen Lächeln. »Das ist gut«, flüstert er. Er neigt seinen Kopf noch ein wenig weiter nach vorn, als wollte er mich küssen. Doch anstatt es zu tun, presst er die Lippen zu einer harten Linie aufeinander und atmet tief ein und aus. »Wenn du unsicher bist oder das Gefühl hast, dass es nicht richtig ist, dann lass es, Abbey. Mach dir keine Gedanken darüber, was die anderen Mädchen davon halten«, murmelt er.
Sein Atem auf meinen Lippen macht mich schwach. Zitternd taste ich mit meinen Händen nach hinten, um Halt zu finden. Doch da ist nichts, woran ich mich festhalten könnte. Mr Brown scheint meine Geste völlig falsch zu interpretieren und zieht sich diskret zurück. Nein!, würde ich am liebsten protestieren. Nur einmal möchte ich seine Lippen schmecken. Ein verzweifeltes Gefühl breitet sich in mir aus. »Ich weiß nicht, ob ich es überhaupt mit Trevor tun will«, stoße ich heftig hervor. Mr Browns Augenbrauen schnellen überrascht in die Höhe, sein Blick fixiert mich. »Warum nicht?«
Ein seltsames Gefühl erfasst mich. Tue ich das gerade wirklich? Es fühlt sich an, als wäre ich in Watte gepackt, dennoch nehme ich die aufgepeitschte Stimmung und den Sturm in Mr Browns Augen messerscharf wahr. Wie in Zeitlupe trete ich einen Schritt nach vorn und schaue zu ihm auf. »Wir haben es schon einmal beinahe getan und das hat sich nicht besonders angenehm angefühlt. Ich glaube, dass es nicht gut wird.« Allein bei der Erinnerung an Trevors ungestümen Versuch, in mich einzudringen, kurz bevor Cassys Mom hereinplatzte, wird mir ganz komisch.
Mr Browns Blick flackert, meine Offenheit macht etwas mit ihm. Er seufzt leise. »Vermutlich wird es anfangs auch nicht besonders angenehm sein. Aber wenn der Kerl sich ein bisschen Mühe gibt …« Vorsichtig legt er eine Hand auf meinen Oberarm und streicht beruhigend darüber hinweg. Das ermutigt mich. »Ich mache mir Sorgen, dass es sehr schmerzhaft wird. Ich meine, Trevor hat selbst kaum Erfahrung.«
Ein undenkbarer Gedanke keimt zwischen uns auf, das kann ich an seinen angespannten Gesichtszügen erkennen. Verflucht, Trevor hat vielleicht keine Ahnung, was er mit meinem Körper anstellen soll, um ihm genügend Lust zu entlocken. Aber ein Mann seines Alters, mit seiner Erfahrung … Meine Scheide zieht sich allein schon bei der Vorstellung sehnsüchtig zusammen.
Mr Brown räuspert sich. Ich kann spüren, dass sein Körper sich bei dem Gedanken daran anspannt – so dicht steht er bei mir, wobei er eine unwiderstehliche Hitze ausstrahlt.
»Selbst wenn er nicht besonders viel Erfahrung hat, kann es schön werden, Abbey. Lass dich davon nicht irritieren. Er muss dich nur genügend vorbereiten«, sagt er heiser.
Er stellt sich vor, wie er meinen Körper vorbereiten würde, schießt mir durch den Kopf. »Wie?«, frage ich, ohne es zu wollen, nach. Meine Wangen werden noch heißer. Darüber nachzudenken, macht mich unglaublich scharf, darüber zu sprechen, macht mich verletzlich. Aber nicht nur das: Mr Brown meine sensibelste Seite zu zeigen, steigert dieses drängende Gefühl zwischen meinen Schenkeln noch viel mehr.
»Das solltest du mich nicht fragen, Abbey. Ich fürchte, ich bin nicht unbedingt der Richtige, um mit dir über Sex zu sprechen. Ich wollte nur sicherstellen, dass du keinen Fehler machst«, erwidert Mr Brown rau. Seine Augenlider flattern, er steht kurz davor, die Kontrolle zu verlieren. Alles in mir schreit danach, dass er es tut. Dass er mich überall berührt und streichelt, bis mein Körper so weich ist, dass er ihm völlig widerstandslos nachgeben würde.
»Ich wüsste nicht, mit wem ich sonst darüber reden sollte. Also – wie?«, hake ich eine Spur eindringlicher nach, lege meine bebende Hand auf seine angespannte Brust und stelle mich auf die Zehenspitzen. »Sagen Sie mir, wie er mich auf den Sex vorbereiten sollte.«
Meine Aufforderung zerbricht seine Zurückhaltung. Mit einem verhaltenen Stöhnen legt er seine Hände auf meine Taille und drängt mich nach hinten, bis ich mit dem Rücken an die Kühlschranktür stoße. Sein Körper presst sich an den meinen – fordernd, aber auch vorsichtig. Mein Herz beginnt zu rasen, mein ganzer Körper kribbelt. Unglaublich, wie gut er sich anfühlt.
»Er sollte dich streicheln – überall«, flüstert Mr Brown. Er tut es, berührt ganz sanft meine Hüften, meinen Bauch und lässt seine Hände über meine Rippen gleiten. Sein Blick folgt seinen Bewegungen, als müsse er sich damit beweisen, dass er mich tatsächlich anfasst. Sein Atem geht abgehackt, der Ausdruck in seinen Augen ist dunkel. Längst hat er eine Grenze überschritten. Dass er sich dennoch zurückhält, schürt widersprüchlicherweise das Verlangen in mir. Vorsichtig streichen seine Fingerspitzen über meine heiße Haut. Die Berührungen sind so sanft, dass ich sie kaum fühlen kann, doch allein schon die Ahnung steigert mein Begehren.
»Wo sollte er mich noch streicheln?«, frage ich zittrig und biege meinen Rücken durch, um ihm auf die Sprünge zu helfen.
»An den Brüsten«, keucht Mr Brown. Sein attraktives Gesicht gleicht einer Maske aus zurückgehaltener Leidenschaft. Ganz zart streifen seine Finger über meine hart aufgestellten Nippel. Lust rast durch meinen Körper. Ich winde mich, um ihn zu forscheren Berührungen zu ermutigen. Doch anstatt sie mir zu gewähren, nimmt Mr Brown sich wieder zurück.
»Er sollte dich küssen – am besten die ganze Zeit über …« Seine Lippen imitieren, was Trevor mit meinem Mund tun sollte. Sanft küsst er mich auf den rechten und dann auf den linken Mundwinkel und zieht meine Unterlippe zwischen seine weichen Lippen.
Ein sehnsüchtiger Laut löst sich aus meiner Brust. Die Berührung ist so vorsichtig, dass ich schier wahnsinnig werde und mich völlig benebelt an seinen aufregenden Körper dränge. Er erschaudert, an meiner Scham spüre ich seine Erektion. Oh mein Gott, was tue ich da bloß? Olivia würde mich umbringen – trotzdem will ich ihn!
Er scheint das zu begreifen. Seine Zunge teilt meine Lippen und gleitet in meinen Mund. Für einen ganz kurzen Augenblick tanzt sie lockend um die meine. Ich seufze wohlig. Doch als ich mich auf ihre Einladung einlassen will und ihr entgegenkomme, zieht Mr Brown sich schwer atmend zurück. »Fuck, Abbey, was tun wir hier nur?«, flüstert er zittrig und lehnt seine Stirn gegen die meine. »Du bist die Freundin meiner Tochter!«
Im Moment ist mir alles egal – sein Alter, Olivia, dass sie uns erwischen könnte. Das Einzige, was zählt, ist mein Körper, der sich unter seinen Händen in blankes Verlangen verwandelt. Er will das auch, das weiß ich – egal wie sehr er sich zurückhält.
...
»Er hat mich in keiner Weise verletzt. Mir war klar, dass er mich nicht von Herzen liebt, ich ihn ja auch nicht. Darum geht es auch gar nicht. Ich wollte einfach nur guten Sex und er wollte seine schnelle Befriedigung«, antworte ich Mr Brown ehrlich. Die dominante Geste, mit der er mich immer noch zwingt, seinen stürmischen Blick zu ertragen, macht mich ganz schwach. Doch meine Antwort scheint ihn zu überraschen. Fragend zieht er die Augenbrauen zusammen. »Es geht nicht um Gefühle? Ich war mir sicher, dass du deshalb verwirrt warst und gezögert hast«, überlegt er laut und schaut dabei so aus, als würde er mehr mit sich selbst reden als mit mir.
Mein Herz klopft schneller. War das der Grund für seine Zurückhaltung am Nachmittag? Wenn er die Kontrolle nicht behalten hätte … Ich hätte mich ohne zu zögern auf den Boden gelegt und die Beine für ihn breit gemacht. Ein lustvoller Schauder rieselt durch mich hindurch und die feinen Härchen in meinem Nacken stellen sich erregt auf. Ich kann ihm ansehen, dass seine Gedanken in eine ähnliche Richtung gehen. Seine Schultern sind angespannt und sein Brustkorb hebt und senkt sich heftig unter seinen Atemzügen, als würde ihn das Nachdenken über mich an die Grenzen seiner Belastbarkeit bringen.
»Nimmst du ihn in Schutz, damit ich dich nicht zur Polizei bringe, Abbey, oder ist es die Wahrheit?«, fragt er mich. Seine Stimme vibriert dunkel, seine Finger verkrampfen sich um mein Kinn. Doch er tut mir damit nicht weh. Vielmehr erinnert er mich daran, was seine Hände mit mir anstellen können. Zittrig atme ich ein und aus. Feuchtigkeit sickert zwischen meinen Schenkeln hervor. »Ich sage die Wahrheit, Mr Brown. Ich bin nicht naiv und hoffe, dass ich den ersten Kerl, mit dem ich schlafe, auch heiraten werde.« Ich will ihn! Ich will ihn so sehr, dass es beinahe wehtut. Sein Blick verhakt sich mit meinem. Eine unausgesprochene Frage steht darin. Dieser Moment! Das ist es! Jetzt oder nie!
Ich löse seine Finger von meinem Gesicht und beuge mich ihm entgegen. Unsere Blicke saugen sich noch fester aneinander. »Ich will, dass es gut wird – leidenschaftlich und heftig und gleichzeitig rücksichtsvoll und vorsichtig. Genauso wie du mich heute Nachmittag berührt hast«, flüstere ich. Ganz langsam, um seine Reaktion auf meine Worte und mein Tun beobachten zu können, nähere ich mich seinen Lippen. Er schließt die Augen. Sein Kiefer ist angespannt, wie in der Küche wehrt er sich gegen sein Begehren. Doch er weicht mir nicht aus.
»Was du mit mir gemacht hast, hat sich so unglaublich gut angefühlt. Ich will mit dir schlafen«, flüstere ich und lege meine Lippen auf seinen Mund. Ein vorsichtiger Kuss, er lässt mich gewähren. »Du hast eine Sehnsucht in mir geweckt, die Trevor nicht stillen wollte, es vielleicht auch einfach nicht konnte. Jetzt musst du es tun.« Neckend stupse ich ihn mit der Zunge an, damit er seine angespannten Lippen für mich öffnet. Er tut es – ein ganz klein wenig. Doch er gibt mir nach. Ich lege meine Hand in seinen Nacken und ziehe ihn enger an mich. »Ich will, dass du mein Erster wirst. Schlaf mit mir, jetzt gleich!«
Mit jedem meiner Worte wird sein Atem schneller, beim letzten vergräbt er seine Hände in meinem langen Haar und zieht mich an sich. Endlich … Seine Zunge dringt in meinen Mund – fordernd und sanft, roh und einfühlsam zugleich. Alles in mir fliegt durcheinander und ich ringe an seinen Lippen nach Atem. Dass er so leidenschaftlich auf mich reagiert, gibt mir Sicherheit. Gierig erkunde ich mit meinen Händen seinen heißen Körper.
»Oh, Abbey …« Mit einem Ruck macht er sich von mir los und packt mich wieder am Kinn. »Du machst mich schon die ganzen letzten Wochen mit deinem süßen kleinen Bikini total wahnsinnig. Ich komme mit der Arbeit im Garten kaum voran, weil ich die ganze Zeit deine perfekten Brüste anstarren muss – wie sich das Wasser dazwischen sammelt, wenn du aus dem Pool steigst …« Sein Blick flackert, seine Finger imitieren das Poolwasser, das über mein Dekolleté rinnt, bis sie sich zwischen meine üppigen Brüste drängen. Er stöhnt. »Bist du dir wirklich sicher, dass du das willst?«
Er würde es nicht aushalten, wenn ich ihn wie Trevor unbefriedigt stehen ließe. Das sagt mir das Feuer in seinen Augen. Er braucht es, und wenn ich jetzt Ja sage, wird er nicht aufhören, ehe er mich hatte. An meinen Brüsten fühle ich, wie seine Finger beben. Er wartet nur noch auf meine letzte Zustimmung. Es ist, als stünde ich am Rande einer Klippe und wüsste nicht, in welch stürmisches Gewässer ich springe, wenn ich mich hinunterstürze. Mein Herz rast. Diese Anspannung in mir ist einfach nicht zu ertragen. Aber genau das wollte ich: Leidenschaft, Verlangen, blanke Lust. Ich atme tief durch und sehe Mr Brown fest in die Augen. »Ich will es!«
Im nächsten Moment packt er mich um die Taille und zieht mich zu sich herüber. Ehe ich mich versehe, lande ich mit gespreizten Beinen auf seinem Schoß. »Zieh das aus«, fordert er mich heiser auf und zerrt an meinem Shirt. Ich muss nicht mal viel dazutun, schon landet es auf dem Beifahrersitz, wo ich gerade noch gesessen habe. Sofort legen sich Mr Browns Hände um meine nackten Brüste und heben ihre Fülle seinem Mund entgegen.
»Oh ja, das ist gut, Mr Brown«, stöhne ich und biege den Rücken durch. Die abrupte Liebkosung ist beinahe zu heftig. Gierig saugt er an meinen Nippeln, zwirbelt sie abwechselnd zwischen Daumen und Zeigefinger und peitscht die Lust in mir zu einem tosenden Orkan auf. Hilflos kralle ich meine Hände in seine Schultern und halte mich an ihm fest. Sofort nimmt er sein Tempo zurück, leckt und küsst sich langsam über meine erhitzte Haut – über mein Schlüsselbein, meinen Hals und meine Kinnlinie. Hinter mein Ohr haucht er einen sanften Kuss. »Nenn mich doch einfach John.«
Ich muss schmunzeln. »Okay … John.« Seine Bartstoppeln und seine Zungenspitze kitzeln an meiner empfindlichen Haut. Immer eindringlicher werden die Kreise, die sie ziehen. John verschwendet keine Zeit. Jede Berührung dient meiner Erregung. Doch das hier ist etwas völlig anderes als mit Trevor. Mir ist, als wache John über jede meiner noch so kleinsten Reaktionen und passe sein Tempo an mich an. Sobald mein Atem schneller wird, werden seine Berührungen eindringlicher. Spannen sich meine Muskeln an, weil die Intensität seiner forschen Berührungen mir zu eindringlich wird, nimmt er sich zurück. So peitscht er mit seinen Händen auf meinen Brüsten und seinen Lippen auf meinem Körper meine Erregung so heftig auf, dass sich meine Vagina bereits nach kürzester Zeit krampfartig zusammenzieht. Ich stöhne unter dem sanften Beben. Wenn sich das schon so großartig anfühlt, wird der Sex phänomenal sein. Ich kann nicht warten. Ich will ihn an meiner empfindlichsten Stelle spüren.
Vorsichtig rutsche ich auf seinem Schoß noch etwas nach vorn und spreize meine Schenkel weiter auseinander. »Oh mein Gott.« Ganz automatisch wiegen sich meine Hüften ruckartig vor und zurück. Die Härte seiner Erektion fühlt sich zu gut an, um mich nicht daran zu reiben und mein Verlangen damit weiter hochzuschaukeln. Johns Augen glühen und fixieren meinen Mund, den ich unter einem wohligen Stöhnen öffne. »Gefällt dir das? Fühlt es sich gut an, mich zu reiten?«, fragt er heiser. Neckend zwickt er in meine Nippel. Alles in mir brennt vor Verlangen. Sein harter Schwanz reibt bei jeder meiner Bewegungen über meine Schamlippen, doch uns trennt zu viel Stoff, als dass die Berührung meiner Lust genügen würde. »Ja, es fühlt sich gut an«, antworte ich keuchend und presse mich noch enger an ihn, um so viele Empfindungen wie nur möglich aus dem Reiz herauszuholen.
»Verflucht, Abbey … Wie kannst du nur so unschuldig und gleichzeitig so gierig sein?«, stöhnt John. Seine Hände vergraben sich in meinen Hüften und zerren mich seinem harten Schwanz entgegen. Es ist die reinste Folter. Ich stöhne verhalten auf. »Es ist nicht genug. Ich will dich …«
»Gleich, Honey«, murmelt John an meinen Lippen und schenkt mir einen hingebungsvollen Kuss. Meine Augenlider flattern. »Lass uns nach draußen gehen. Ich habe eine Decke im Kofferraum«, murmelt John, öffnet die Fahrertür und schiebt seine Hände unter meinen Po. Draußen, drinnen, im Kofferraum … Mir doch egal, wo wir es tun. Ich weiß nur, dass er meinen Körper erobern soll. Jetzt sofort! Zum Glück zögert John nicht, sondern hebt mich mit sich an, als er aussteigt. Mit meinen Beinen umklammere ich seine Hüften. Seine Mundwinkel zucken belustigt. »Für einen kleinen Moment musst du mich jetzt loslassen, Abbey.«
Sofort flutet mich wieder diese erregende Scham. Er weiß, wie unerfahren ich bin, aber es gefällt ihm offensichtlich, dass ich so leidenschaftlich auf ihn reagiere. Zusammen mit meiner Verletzlichkeit ergibt das eine unwiderstehliche Mischung. Ich kann es jedenfalls kaum noch erwarten, ihn wieder an mir zu fühlen und seine Berührungen zu empfangen. Ungeduldig schaue ich ihm zu, wie er den Kofferraumdeckel öffnet, eine Picknickdecke hervorholt und sie auf der Wiese neben dem Weg ausbreitet.
»Komm her«, fordert er mich leise auf und streckt seine Hand nach mir aus. Die Wolken haben sich doch noch verzogen und der volle Mond taucht die Szenerie in ein verzaubernd silbriges Licht. Noch nie war ich mir meines Körpers so bewusst wie in dem Moment, als ich auf John zugehe. Ein lauer Luftzug streift meinen nackten Oberkörper und meine Nippel ziehen sich hart zusammen. Bei jedem meiner Schritte reibt der Stoff meines feuchten Höschens aufreizend über meine Scham. Johns fiebriger Blick streichelt mich und verrät sein Verlangen nach mir. Es fühlt sich an, als daure es eine Ewigkeit, bis ich ihn endlich erreiche. Dabei sind es nur wenige Schritte, bis ich vor ihm stehe und zu ihm aufsehe.
»Was hältst du davon, wenn wir die ausziehen?«, meint er mit einem sexy Lächeln und streicht knapp über meinem Schamhügel über den Stoff meiner Jeans. Jetzt wird es ernst. Im Auto wurde ich irgendwie von seinem Einverständnis überrumpelt. Doch die Sekunden unserer Trennung haben mich ein wenig zur Ruhe kommen lassen.

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