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Klostergeschichten geil & sündig | Erotische Geschichten

von

Dieses E-Book entspricht 192 Taschenbuchseiten

Die Vorstellung vom keuschen Kloster als Ort der Stille und Enthaltsamkeit gerät bei diesen Geschichten gehörig ins Wanken. Wenn Rome ihre erotischen Erlebnisse beichtet, wird sogar die Mutter Oberin schwach. Weder Männer- noch Frauenklöster nehmen es mit der Keuschheit so genau, und selbst Missionare in Afrika erleben das ein oder andere, was man sich als Laie so gar nicht vorstellen kann …

Über den Autor Holly Rose:
Ihr Name mag an eine »heilige Rose« erinnern, doch das entspricht absolut nicht Hollys Naturell. Sie ist mit ihren 24 Jahren sehr an Sexualität und sämtlichen Spielarten, die es in diesem Bereich gibt, interessiert. Entdeckt hat Holly ihre Lust bereits im zarten Alter von 13. Allerdings konnte sie zu diesem Zeitpunkt ihr Begehren noch nicht voll ausleben, da die Jungs in ihrem Alter in dieser Hinsicht nichts mit ihr anzufangen wussten. Mit 16 Jahren kam sie mit einem fünf Jahre älteren Mann zusammen und konnte mit ihm endlich ihre sexuelle Leidenschaft ausleben. Sie gab sich mehreren Männern und ebenso Frauen hin. Die Sexintensität reichte von zartem Blümchensex bis zu harten Schlägen der Lust. Um all ihre erregenden Erlebnisse nicht zu vergessen, begann sie, diese aufzuschreiben. Mit ihren Geschichten möchte sie andere sexinteressierte Menschen ermutigen, ihre Gedanken und Wünsche auszuleben, um sich dabei selbst zu entdecken.

Klostergeschichten geil & sündig | Erotische Geschichten

von Holly Rose

Nun saß Rome bei der Mutter Oberin, die ihr, nach angemessener Begrüßung freundlich und entspannt gegenübersaß. Sie fragte Rome, ob sie Kaffee oder Kräutertee wünsche. Für solcherart Gespräche bevorzugte sie eher eine lockere Atmosphäre.
Rome zeigte sich positiv überrascht. Sie hatte mit ihrem sofortigen Rauswurf gerechnet, doch das lag offenbar nicht im Interesse der Mutter Oberin. Im Gegenteil: Durch ihre ruhige, ausgeglichene Art ließ sie in Rome Hoffnung aufkeimen.
Die junge Nonne schluckte schwer und sagte mit leicht eingerosteter Stimme: »Zu einem Kräutertee würde ich nicht Nein sagen.« Die Mutter Oberin ordnete zwei Kräutertee und widmete sich dann wieder zur Gänze der jungen Nonne.
»Nun meine Liebe, wie du dir denken kannst, habe ich dich einbestellt, weil mir ein Schriftstück, welches mir unter der Tür hindurchgeschoben wurde, und welches deine Person betrifft, einer Klärung bedarf. Um ehrlich zu sein, finde ich etwas geschmacklos mir so ein Schriftstück unter der Tür durchzuschieben, das zeugt von wenig Intellekt, denn so eine Behauptung trägt man am besten im persönlichen Gespräch vor.«
»Nun denn«, räusperte sich die Mutter Oberin, »was ist denn nun wirklich geschehen, Rome?«
Diese befeuchtete ihre spröden Lippen, während die Mutter Oberin ihre Hände in den Schoß legte und aufmerksam zuhörte. Der Hals der jungen Nonne war jedoch so rau, dass diese keinen einzigen Ton herausbekam und um ein Glas Wasser bat.
Die Mutter Oberin orderte auch dieses und Rome räusperte sich: »Es ist nichts passiert, was ich bereuen würde, Mutter Oberin, das möchte ich bereits im Vorfeld erwähnt wissen. Ich mag den Robert sehr gern, und dass wir miteinander geschlafen haben, das war etwas Schönes und Reines und hat mir viel Leidenschaft und Erregung gebracht – es gibt nichts, wofür ich mich schämen müsste.«
Die Mutter Oberin sprach sehr leise, als sie sagte: »Kind, du hast dich aber der Kirche verschrieben und unserem Herrn Jesus Christus. Zwar könnte ich dir deine Sünden vergeben, doch ich gehe wohl recht in der Annahme, dass du immer wieder – zu deinem – wie heißt er gleich – ach, ja, Robert laufen würdest. Durch diesen kruden Akt deiner Mitschwester bringst du mich jetzt natürlich in eine recht prekäre Lage. Also … bitte!«
Ruhig, besonnen und ohne Emotionen sprach Rome weiter, erzählte der Mutter Oberin alles bis ins letzte Detail und die Mutter hörte sehr genau zu.
»Ich habe zuvor mit Robert darüber gesprochen, ob wir es wagen könnten eine Affäre zu beginnen, und er zog sogleich Bibelstellen hinzu, in denen auch vom Sex berichtet wird – und hätte Gott nicht Adam und Eva erschaffen, gäbe es uns vermutlich gar nicht. So schlecht kann Sex also nicht sein. Und ich brachte den Apfel ins Spiel und Robert meinte: Und ewig lockt das Weib und lachte schallend darüber. Alles wäre gut, wenn da nicht jemand entsetzlich eifersüchtig auf mich wäre.«
»Und du hast wirklich keine Ahnung, wer es getan haben könnte?«, fragte die Mutter Oberin, und befeuchte ihre spröde gewordenen Lippen.
»Nein, tut mir leid, Mutter. Ich hätte es keiner meiner Mitschwestern zugetraut – doch wieder einmal bin ich um eine Erfahrung reicher«, seufzte Rome und hielt den Blick gesenkt.
Eigentlich hatte sie schon viel zu viel preisgegeben, doch sie hatte ein gutes Gefühl, dass sie bei der Mutter Oberin auf ein offenes Ohr stieß.
»Rome du weißt, dass ich dich sehr mag«, begann die Mutter Oberin und schaute die Nonne frontal an. »Du weißt aber auch, dass ich solche Spielchen für dumm halte – sie führen zu Gerede und das ist nicht im Sinne des Ordens, wir verstehen uns?«
Rome nickte.
»Also, – erzähl mir doch bitte mal in allen Einzelheiten – wie habt ihr es denn getrieben? Erst danach möchte ich darüber entscheiden, wie ich deinen Mitschwestern den Wind aus den Segeln nehmen kann. Sei dir gewiss, auch ich bin nicht amüsiert über das, was diese getan haben.«
Rome schluckte. Das Gespräch nahm eine völlig andere Wendung, und als der Kräutertee serviert wurde, nahm sie einen langen Schluck, bevor sie zu erzählen begann: »Nun, wir hatten Sex. Guten, ehrlichen Sex. Ich habe Robert verführt – wenn jemand die Schuld trägt, dann ich allein. Wir haben Adam und Eva im Paradies nachgespielt, manchmal muss man Robert etwas anstupsen, obwohl er ein liebevoller Liebhaber ist, ist er, was die Fantasie anlangt etwas langsam unterwegs.«
Die Mutter Oberin nickte, schluckte hart und ließ Rome weitererzählen. Hätte das Mädchen doch nur den Hauch einer Ahnung wie es in der Mutter Oberin zu brodeln begann, wie es heiß in ihr wurde, wie ihre Spalte der Lust feucht wurde und wie sie an Romes Lippen hing, um all das aufzusaugen, was die junge Nonne unbedarft erzählte …
»Ich hatte mich, bevor die Sache mit dem Zettel passierte, schon öfter mit Robert getroffen, doch außer dem guten alten Petting lief nicht viel – bis ich auf die Idee mit dem Apfel verfiel. Die Idee schien mir naheliegend, weil sie ja in der Bibel Erwähnung findet und ich, ich wollte es Robert so richtig schön machen.
Robert hatte es sich auf einem Stuhl bequem gemacht und ich stand vor ihm, flüsterte ihm zu, ich würde ihn jetzt anbaggern und er grinste lüstern. Daraufhin nahm ich einen Apfel und ein Messer zur Hand – hielt beides vor mein Geschlecht und begann den Apfel ganz langsam zu schälen, sodass sich allmählich eine immer länger werdende Spirale entwickelte. Ich wünschte mir so sehr, dass Robert von der Spirale essen, und sich allmählich zu meinem Geschlecht vorarbeiten würde – und er tat mir den Gefallen. Ich schälte den Rest des Apfels und teilte ihn in vier Hälften.«
Die Mutter Oberin schluckte schwer – ihr wurde noch schwüler zumute. Mein Gott, sie brauchte sich diese Szenerie nur zu vergegenwärtigen und ihre Möse pulsierte wie verrückt …
»Einen der Teile«, berichtete Rome weiter, »schob ich Robert zwischen die Zähne, spreizte gleichzeitig meine Beine – und ich sagte ihm, er möge den Apfelschnitz in meine Liebesgrotte einführen, auf dass sich mein Saft mit dem Saft des Apfels vermengen könne. Danach solle er den Apfel essen.«
Der Äbtissin wurde heiß und heißer und Rome fuhr fort: »Robert war natürlich begeistert von der Idee, sein Schwanz stand von ihm ab und mein Geschlecht hatte selten so viel Zuwendung bekommen wie in diesem Fall. Er kostete mich, er kostete die Apfelspalte, tränkte sie mit meiner Feuchtigkeit – aß davon, und eigentlich war es das perfekte Kirchspiel.« Rome kicherte leicht.
»Wir haben keine Regeln gebrochen, Mutter Oberin, wirklich nicht, ich war auf die Idee mit dem Apfel verfallen, Robert war darauf eingestiegen und weil ihn die Idee an sich reizte und erregte, hatte er mich danach so hart gevögelt, dass es eine wahre Wonne war. Ich habe es genossen, das gebe ich unumwunden zu.«
Die junge Nonne sog scharf die Luft ein. Als sie weitersprach, konnte die Mutter Oberin Rome nicht ins Gesicht sehen. Ihre Augen hätten sie verraten. Die ältere Frau sehnte sich offenbar sosehr nach den Händen der aufgeschlossenen Nonne – was hätte sie nur darum gegeben, diese jetzt berühren zu können. Doch sollte sie sich wirklich schon offenbaren – zugeben, dass Rome ihr nicht gleichgültig war.
Diese Mutter Oberin stand mitten im Leben und war erbost über das, was geschehen war – eine so kluge und hübsche Nonne zu verpfeifen, gehörte sich schlichtweg nicht.
Rome räusperte sich und sprach weiter: »Ja, und da habe ich hm gesagt, er möge meine Möse lecken und vielleicht sogar in meinen Anus eindringen. Robert ist einfach gestrickt, doch eine Seele von Mann«, fügte die Nonne zur Erklärung an, doch sie musste gar nichts sagen. Die Welt der Sexualität hatte so viele Facetten, und viele waren der Mutter Oberin geläufig. Sie hörte weiter zu und als Rome seufzend erklärte: »Die Sache sollte ja geheim bleiben – offenbar muss ich mich wie eine Anfängerin benommen haben, ansonsten hätten es die anderen Nonnen niemals herausbekommen. Es war alles so perfekt, so wunderschön – diese Spiele der Lust und der Leidenschaft – ich habe mich eins mit Robert gefühlt – verstehen Sie das, Mutter Oberin?«
Oh ja, die Mutter Oberin verstand sehr gut, denn was Rome da schilderte, ließ auch sie nicht kalt. Sie glaubte bereits, dass ihr Liebessaft an ihren Beinen hinablaufen würde, so viel Feuchtigkeit spürte sie dort. Sie konnte gar nicht aufhören, der jungen Nonne zu lauschen, dann sagte die Mutter Oberin, etwas überraschend für Rome: »Würdest du mir vielleicht auch das mit dem Apfel zeigen – ich würde es gern mit eigenen Augen sehen.«
Romes Gesicht verzog sich leicht.
»Nichts lieber als das, Mutter Oberin.«
Und diese ging zu einer Obstschale, nahm Obstmesser und einen grünen Apfel zur Hand und gab Rome beides.
Diese ging mit der Situation völlig unbedarft um, entkleidete sich vor der Mutter Oberin, die erneut hart schlucken musste – und plötzlich nicht mehr umhinkonnte Rome in ihre Arme zu schließen.
»Bevor du beginnst, meine Tochter«, äußerte sie sich, »sei dir gesagt, dass ich sehr wohl beabsichtige von diesem Apfel zu kosten, deine Säfte vereint mit dem aromatischen Apfel – welch ein Hochgenuss sich da ergibt.«
Rome sah die Mutter Oberin an, und meinte grenzenlose Lust in deren Augen zu erkennen. Ein leichtes Lächeln huschte über ihr Gesicht, als sie dann das Messer zur Hand nahm, es vor ihre Scham hielt und den Apfel langsam ja fast schon meditativ schälte.
Sie hielt sich den Apfel vor die Scham und ihr gelang wieder die perfekte Spirale, sodass die Mutter Oberin sich vor ihr hinkniete und an der Apfelschale zu knabbern begann, während Rome den Apfel in vier gleich große Teile schnitt.
Die Mutter Oberin führte eine davon zu ihrem Mund, ließ sich vor Romes Geschlecht nieder und presste die Apfelspelze hinein. Das schmatzende Geräusch, welches sie dabei erzeugte, erregte sie so sehr, dass sie immer gieriger und gieriger wurde.
Rome schmeckte gut. In Kombination mit dem leicht säuerlichen Geschmack des Apfelsaftes war es ein wahrer Hochgenuss, den sich die Äbtissin da einverleibte. Am liebsten hätte sie alle vier Apfelspalten ausgelutscht, doch das wollte Rome nun doch nicht.
...
Der Abt geißelte den Abtrünnigen ohne Unterlass – Bartholomäus verspürte seinen Atem, hörte sein Herz wild pochen, doch seinen Rücken spürte er schon lange nicht mehr. Er empfand jedoch weder Panik noch Reue. Nur eine unglaubliche Leere war in ihm, und als der Abt ihn mit seinen schweren Lederstiefeln in den Hintern trat und unflätige Worte ausstieß, da nahm er diese Strafe an, bewahrte Haltung und gab sich noch lange nicht geschlagen. Er würde hier ganz sicher nicht den verängstigten Mönch geben!
Der Abt wusste sehr genau, wie viel man Bartholomäus zumuten konnte. Er war stark, auch wenn er ihm allmählich wegbrach, so würde er auch wieder aufstehen.
Der Abt widmete sich Bartholomäus’ Schenkeln und Waden. Scharfe Schläge waren es, die den jungen Mann trafen und die ihn allmählich auf die Knie zwangen, hätte er denn die Möglichkeit dazu gehabt. Doch Bartholomäus hing in den Seilen, unfähig sich selbst zu befreien, die Fesselung war einfach zu gut ausgeführt.
Den jungen Mönch trafen nun diverse Stockhiebe in den Nacken, der Abt schlug kräftig zu, sodass Bartholomäus ein leichtes Stöhnen vernehmen ließ. Sein Verstand stand still – da war nur noch Schmerz, Demütigung und ganz viel Sarkasmus.
Der Abt wollte an Bartholomäus dieses Exempel statuieren. Im Mittelalter hätte er ihn an den Pranger stellen lassen oder noch Schlimmeres. Bartholomäus sagte sich immer wieder, dass er dies allein für Raphael tat, welchen er so sehr liebte und begehrte. Diese Liebe konnte auch der Abt nicht aus ihm herausprügeln.
Doch auch in diesem Fall machte es die Mischung, dass der Mönch an seine Grenzen geriet. Nur Prügel, das steckte man vielleicht noch weg, wenn man jedoch zu Kerzenwachs überwechselte und dem Abtrünnigen Feuer unter den Arsch machte, das wäre eine ganz andere Kiste.
»Den Schließmuskel anspannen«, befahl ihm der Abt an und Bartholomäus nahm an, dieser würde ihm nun einen Stock in den Hintern rammen – doch es kam schlimmer, viel schlimmer.
Der Abt entzündete vor den Augen Bartholomäus zwei große Altarkerzen. Eine davon stellte er so dicht vor das Gesicht Bartholomäus, dass dieser bereits an eine Blendung dachte. Doch dies war nicht der Fall. Die zweite Kerze entzündete der Abt erst, als der junge Mönch mit sich beschäftigt war – danach zelebrierte er eine Läuterung in Reinform. Der Abt entnahm seiner weiten Kutte einen Pfefferstreuer und verteilte Pfeffer in Bartholomäus Hintern – dieser schrie entsetzt auf.
Sein Hintern brannte wie Feuer – und so langsam ahnte der Mönch, was der Abt vorhatte zu tun. Er würde die Kerze entzünden und wahrlich ›heiße Spiele‹ spielen.
Bartholomäus’ Muskeln spannten sich an. Seine Zähne knirschten ohne Unterlass, er bekam Angst – keine Frage. Die enorme Hitze, welche der Kerze verströmte, ließ ihn erschauern. Bartholomäus schwitzte stark, denn der Pfeffer tat seine Wirkung. Das Kerzenwachs tropfte auf seine Hoden, tropfte auf sein Geschlecht, und als der Abt ihm befahl, seinen Hintern zu öffnen, tropfte das Wachs direkt in Bartholomäus’ Anus hinein – und seine Augen schlossen sich voller Entsetzen.
Ob er nun schrie oder es sich über sich ergehen ließ – es war völlig egal – niemand hörte ihn hier. Solcherlei Pein hatte er noch nie in seinem Leben ertragen müssen.
Der Pfeffer brannte in ihm wie Feuer, es konnte nicht gelöscht werden und Bartholomäus dachte bei sich – ob dies schon Sadomasochismus sei – denn als Läuterung sah er dies nicht.
Währenddessen holte der Abt ein Kruzifix aus der Ecke der Krypta und hielt es Bartholomäus vor die Augen. »Du wirst auf dieses Kreuz schwören, dass du Bruder Raphael in Ruhe lässt. Wirst auf dieses Kreuz schwören, dass du bereust und das du ein guter Katholik wirst, mit unsagbarer Liebe und Wärme gegenüber Gott gesegnet. Ehrlicher, reiner Liebe!«
Der Abt sah ihn strafenden Blickes an.
Bartholomäus schüttelte den Kopf. »Das kann ich nicht – nicht zu diesem Zeitpunkt. Ich bin bereits ein guter Katholik«, sprach er leise und gebrochen – »nur weil ich einen Mann liebe, heißt das noch lange nicht, dass ich ein schlechter Katholik bin.«
»Verdammter Bastard!«, schrie der Abt, und hielt den Docht der Kerze näher und näher an den Hintern von Bartholomäus heran.
Dieser stöhnte vor Schmerz auf, doch der Abt kannte kein Erbarmen. »Die Haare, welche aus deinem Hintern sprießen, schmoren bereits, möchtest du vielleicht, dass ich noch andere Haare schmoren lasse, ja?«, fragte der Abt, »ich habe Zeit, viel Zeit.« Sprachs und ließ von Bartholomäus ab.
Der Abt schwitzte stark. Er mutete sich sehr viel zu, doch es machte ihn wütend, dass Bartholomäus so uneinsichtig war – und obwohl der Abt schon ein etwas älteres Semester war, verlieh ihm diese Wut den Schwung, den es brauchte, den Mönch zu brechen.
Bartholomäus reagierte auf die Schläge und Demütigungen, doch längst nicht so, wie von dem Abt gewünscht. Zu gern wäre dieser bereits dazu übergegangen ihm einzelne Haarbüschel zu entreißen und ein anderes Schlaginstrument auszuprobieren. Der junge Mönch gab einfach nicht auf.
Was für eine Zeitverschwendung! Wenn Bartholomäus nur sein Gesicht sehen könnte. Dieses schöne, ebenmäßige Gesicht schmerzverzerrt. Der Abt merkte wohl, dass er Schmerzen litt – doch er zeigte viel zu wenig Einsicht. Zwar nötigte dies dem Gottesmann Respekt ab – doch gleichzeitig machte es ihn immer wütender. Bartholomäus gab sich unbeugsam.
Er wäre geradezu prädestiniert für die Aufgabe – die der Abt ihm im Stillen zugedacht hatte – doch zuvor hegte er doch noch die Hoffnung, dass der junge Mönch bereute.
Er küsste das Kreuz, und hielt es Bartholomäus erneut vor das Gesicht. »Bereue doch endlich«, schrie er ihn an, oder du bekommst den Riemen zu spüren. Ich werde dir den ganzen Rücken zerfetzen. Die Kerze brannte allmählich herunter, der Abt hatte sie Bartholomäus noch einige Male so dicht vor den Hintern gehalten, dass es diesem tatsächlich angst und bange geworden war. Sein Schenkel schmerzte ohne Unterlass, doch nichts war so schlimm wie der Pfeffer in seinem Anus und dazu die gewaltige Hitzeausstrahlung der Kerze. Das war etwas, was er nicht gut verdaute.
Unerwartet spürte er die Stiefelspitze des Abtes in seinem Gesicht – der Bartholomäus nun befahl, ihm diese abzulecken. Dass die Absätze voller Kerzenwachs waren, sah Bartholomäus sofort – er schloss einfach die Augen und tat was ihm befohlen wurde. Es gab nichts mehr für ihn zu verlieren. Ein abgestrafter Postulant war er ja bereits, aber ein Gebrochener noch lange nicht.
Also musste der Abt anders agieren und so band er dem Abtrünnigen die Augen zu. Bartholomäus war nun wahrlich blind und konnte sich nicht mehr darauf vorbereiten, was der Abt plante. So bekam er auch nicht mit, wie der Abt einen neuen Riemen nahm, diesen wässerte und mit diesem erneut Bartholomäus’ Rücken bearbeitete. Die präzisen Hiebe waren hart gesetzt, sodass Bartholomäus an sich halten musste, um nicht laut aufzuschreien. Für ihn war diese Marter schier unmenschlich. Wäre er doch diesen Menschen, die ihn so freundlich willkommen geheißen hatten, nie begegnet! Sie waren Monster – wahre Monster!
Konnte es denn einen Gott geben, der solche Torturen guten Gewissens zuließ – wo war er – Bartholomäus immer fest verankert in seinem Glauben, schwankte plötzlich stark.
So konnte Bartholomäus sich vorher auch nicht vorstellen, dass der Abt sein Glied in die Hand nahm, einen schmaleren Gürtel darumband und sein Geschlecht staute, sodass es unweigerlich steif wurde. Der Abt, nahezu in Höchstform, stülpte einen Peniskäfig darüber, welchen Bartholomäus zum Stöhnen brachte. Je dicker sein Schwanz wurde, desto enger wurde der Käfig – und der Abt tat alles, dass dem auch so war. Schmerz und Pein überkam Bartholomäus, der sich fast nach den Hieben zurücksehnte, welche er nur aus der Sklavenhaltung kannte. Vielleicht ergab sich ja zu späterer Zeit eine Art Revanche gegenüber seinem Peiniger, zum jetzigen Zeitpunkt sah Bartholomäus keinerlei Chance.
Nur einen winzigen Moment wurde er unachtsam. Der Abt konnte offenbar in ihm lesen, wie in einem offenen Buch. Denn just in diesem Moment hatte er Bartholomäus bereits ein Lederhalsband um den Hals gelegt, da er wusste, dass Bartholomäus Engegefühle nicht gut ertrug. Sofort griffen Bartholomäus Hände nach dem Halsband, doch sie griffen ins Leere.
Das Leder lag so eng am Hals, dass Bartholomäus extreme Panik bekam. Der Abt lachte – es war das erste Mal, dass der Mönch reagierte.
»Na also, wer sagt es denn«, freute er sich, »irgendwann findet man doch immer das geeignete Mittel, um einen Abtrünnigen an seine Grenzen stoßen zu lassen. Fein, dass es mir doch noch gelungen ist – dich so ermattet zu sehen.«
Bartholomäus stöhnte auf. Wollte das Lederhalsband unbedingt loswerden, doch vergebliche Liebesmühe. Er empfand eine Stauung, die nicht vorhanden war, er sah sich bereits im Himmel angekommen, doch nichts dergleichen passierte – der Abt hatte schlicht und ergreifend das Leder mit Wasser getränkt, dadurch saugte es sich immer enger um den Hals des Mönchs. Es war zum Verrücktwerden – hoffentlich hatte dieses Quälen bald ein Ende. Es war eine der schwersten Tage im Leben des jungen Mönchs und sein Geschlecht wurde auch immer praller – mein Gott, hatte der Abt denn überhaupt kein Erbarmen mit ihm!
Reiß dich zusammen, maßregelte er sich selbst, genau diese Reaktion erwartet der Abt von dir. Dass all dies kein Zuckerschlecken werden würde, hast du doch gewusst, sprach er sich selbst Mut zu, also reiß dich zusammen, irgendwann hat selbst der Abt genug.
Dann bohrten sich Stiefelspitzen in Bartholomäus’ Fleisch, es folgte ein Tritt in den Allerwertesten, der Abt ließ einfach nicht locker. Selbst vor seinen Hoden machte der Abt keinen Halt.
Bartholomäus war geschockt, doch noch geschockter war dieser, als der Abt ihm die Augenbinde abnahm, und ihn anwies, er möge einmal auf seinen Brustkorb schauen. Dort stand mit einer Art Fettkreide geschrieben:
»ICH BIN EIN ABTRÜNNIGER!«
Rote Kreide hatte der Abt dafür verwendet, sodass es aussah, als wäre es Blut. Bartholomäus hatte so etwas noch nicht erlebt!

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