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Mehr heiße Gute-Nacht-Geschichten | Erotische Geschichten

von

Dieses E-Book entspricht 200 Taschenbuchseiten

Höhepunkte über Höhepunkte ...
22 neue prickelnde Kurzgeschichten, die das Blut in Wallung bringen:
Valerie erlebt mit Valentin heiße Minuten in der Autowerkstatt. Marc wollte eigentlich nur die Spülmaschine reparieren, muss dann aber ganz andere Löcher stopfen. Larissa und Viola lassen sich von Jack frisieren, lenken seine Hände dann aber auf ganz andere Körperteile. Und was macht man am Strand, wenn ein hammerharter Typ neben einem liegt? Man verschwindet mit ihm im Wäldchen …
Knisternde Erotik für Frauen und Männer!

Über den Autor Joan Hill:
Schon während der Schulzeit hat Joan ihre Leidenschaft für das Schreiben entdeckt. Jede Menge Ärger handelte sie sich ausgerechnet mit ihrer Deutschlehrerin ein, weil sie Theaterstücke schrieb, statt dem Unterricht zu folgen. Unter ihren Aufsätzen stand regelmäßig der Vermerk: Thema verfehlt und zu lang! Beruflich schlug sie erst einmal einen sicheren, wenn auch ungeliebten Weg ein und wurde Chefsekretärin. Doch die Liebe zum Schreiben blieb und so begann sie eines Tages, Kurzromane zu verfassen, die sie dann auch erfolgreich bei mehreren Verlagen veröffentlichen konnte. Zur Erotik kam sie, weil ihr die Thematik sehr viel Spaß macht, sie ihren erotischen Fantasien freien Lauf lassen kann und an keine Vorgaben gebunden ist. Dabei ist es ihr ein Anliegen, mit ihren Geschichten Frauen und Männer gleichermaßen anzusprechen. Ruhe zum Schreiben findet sie in einem kleinen Dorf im Großraum Stuttgart, wo sie mit ihrem Mann und vier Katzen in einem wunderschönen Haus lebt.

Mehr heiße Gute-Nacht-Geschichten | Erotische Geschichten

von Joan Hill

Wütend trat ich gegen den platten Reifen meines Autos, das ich gestern Abend am Straßenrand geparkt hatte. Ich war mir ganz sicher, dass da noch alles in Ordnung gewesen war. Und nun, da ich dringend zur Arbeit musste, hatte ich den Salat: einen Platten! Ich zog mein Handy aus der Jackentasche und rief die Nummer meines Toyota-Händlers an, der Gott sei Dank bei mir im Ort ansässig war.
»Wir schicken einen Mitarbeiter vorbei, Ihre Adresse haben wir ja«, sagte die freundliche Dame am Telefon, als ich mein Problem geschildert hatte. Ich bibberte in der Kälte und vergrub meine eiskalten Hände in der Jackentasche. Bitte komm schnell, betete ich zähneklappernd und verfluchte mich selbst, weil ich mich an diesem Morgen für einen kurzen Rock und einen leichten Pullover fürs Büro entschieden hatte. Die Stiefel stellten sich auch als eher semiprofessionell heraus, da sie null warm waren! Hauptsache gut aussehen … das hatte ich nun davon. Aber die Alternative würde bedeuten: zurück zum Haus, warme Klamotten anziehen, auf die Gefahr hin, den Monteur zu verpassen. Nee, lieber holte ich mir hier Frostbeulen.
Doch das Glück hatte mich nicht ganz verlassen, denn schon nach knapp zehn Minuten bog das Firmenauto der Werkstatt um die Ecke. Es stieg ein gut aussehender Kerl aus, den ich noch nie gesehen hatte, obwohl ich schon seit über acht Jahren Kundin dort war. Der war echt was zum Hingucken, Donnerwetter! Lockige, schwarze Haare, ein männliches Gesicht mit einem markanten Kinn und dunklen, glutvollen Augen.
»Hi! Hab gehört, du hast einen Platten …«, sagte er und duzte mich frech. Er streckte mir die rechte, mit Öl verschmierte, Hand hin. »Ich bin übrigens Valentin …« Er sah meinen Blick auf seine Hand, zog sie zurück und wischte sie grinsend an seiner Hose ab. »Sorry …«
Er hatte ein unwiderstehliches Lächeln und so konnte ich ihm überhaupt nicht über seine flapsige Art böse sein. Ich musste lächeln. »Hi, ich bin Valerie. Unsere Namen passen ja schon mal … Du musst neu in der Werkstatt sein, sonst hätte ich dich schon gesehen.«
Er grinste wiederum und ein entzückendes Grübchen zeichnete sich auf seiner linken Wange ab. »Bin erst seit drei Monaten dort. Sag also bloß nichts Schlechtes über mich, sonst überstehe ich die Probezeit nicht.«
»Keine Sorge … wenn du meinen Reifen flott kriegst, werde ich dich nur lobend erwähnen.«
Valentin machte sich daran, meinen platten Reifen zu untersuchen. »Oje, da haben wir den Salat. Du hast dir einen Nagel reingefahren. Keine Sorge …«, sagte er, als er mein verzweifeltes Gesicht sah. »Ich hab einen Ersatzreifen dabei. Wir haben ja deine Fahrzeugdaten, daher habe ich einen Reifen ausgesucht, der zumindest vorübergehend genügen sollte, bis wir deinen repariert oder einen neuen bestellt haben.«
»Besser, ihr bestellt gleich zwei neue Reifen, die vorderen hätte ich eh demnächst austauschen müssen.«
»Hm … das ist eine gute Einschätzung für ne Frau. Die Profiltiefe ist tatsächlich an der Grenze.«
»Du bist ganz schön frech dafür, dass du noch in der Probezeit bist«, merkte ich an, grinste aber dabei. Valentin war so herrlich direkt und erfrischend.
In fünf Minuten war alles vorbei und ich kam mit nur einer halben Stunde Verspätung im Büro an.
Zwei Tage später, während denen mir Valentins spitzbübisches Grinsen immer wieder im Kopf herumgeisterte, erhielt ich einen Anruf der Werkstattleitung. Meine bestellten Reifen seien da und wenn ich wollte, könnte ich am selben Abend noch vorbeikommen und man würde mir die Reifen gleich montieren.
Es war kurz vor neunzehn Uhr, als ich bei der Werkstatt ankam. Offiziell hatte diese nur bis achtzehn Uhr geöffnet und ich war mir sicher, vor verschlossenen Türen zu stehen, und genau so war es dann auch. Mist! Aber früher hatte ich es einfach nicht geschafft. Ich ging um das rechteckige Gebäude herum und fand den Hintereingang. Die Stahltür war zu. Ich klopfte an, aber nichts rührte sich. Ich war mir allerdings ziemlich sicher, eben ein Geräusch gehört zu haben. Als sich auf mein zweites Klopfen auch nichts tat, drückte ich die Klinke und die Tür schwang laut quietschend auf. Prompt schlug mir eine Hitze entgegen, die mir augenblicklich den Schweiß auf die Stirn trieb. Durch die Kälte, die draußen herrschte, entstand Dampf und im ersten Moment sah ich gar nichts. Als ich ein paar Schritte in die Halle gegangen war, lichtete sich der Dampf und ich sah ein Auto aufgebockt auf der Hebebühne, darunter schauten zwei muskulöse Beine, die in einer ölverschmierten Jeans steckten, hervor. An der Stelle, an der der Bund der Jeans endete, kräuselten sich dunkle Härchen hoch bis zum Bauchnabel. Die Bauchmuskulatur, von der Leistengegend ausgehend, war beeindruckend und von einem dünnen Schweißfilm überzogen. Dieser heiße Körper musste zu Valentin gehören!
Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen, als ich mich breitbeinig über ihn stellte. Ich trug einen schwarzen, weitschwingenden Rock, der oberhalb der Knie endete. Darunter trug ich hautfarbene Strümpfe. Ich hatte ja nicht ahnen können, dass sich mir heute noch so eine heiße Situation bieten würde, sonst hätte ich meine halterlosen Strümpfe angezogen. Aber ich hoffte, dass man durch die Strümpfe mein knappes, schwarzes Seidenhöschen gut sehen konnte.
Valentin war so sehr in das Schweißen vertieft, dass er überhaupt nicht wahrgenommen hatte, dass jemand die Halle betreten hatte. So wie es aussah, war er mutterseelenalleine in der Halle, denn die Büroräume lagen im Dunkeln.
Ich stieß Valentin an der Hüfte leicht mit der Spitze meines High Heels an und sah, wie er zusammenzuckte. Er stieß sich am Unterboden des Autos ab und rollte mit dem Rollbrett, auf dem er lag, nach vorne. Das Brett rollte langsam aus und er blieb mit dem Gesicht genau zwischen meinen Beinen liegen.
Valentins Gesichtsausdruck war einfach nur köstlich! Am liebsten hätte ich ihn für die Ewigkeit konserviert …
»Was … zur Hölle …«, stammelte er und schob sich die Schweißmaske auf die Stirn.
»Überraschung!«, rief ich fröhlich, machte einen Schritt zur Seite, und reichte ihm die Hand, um ihm beim Aufstehen zu helfen.
Als er vor mir stand, klebte sein Blick förmlich auf den zwei festen Hügeln in meinem Ausschnitt. »Gefällt dir, was du siehst?«, sagte ich und hob meine Brüste provokativ mit den Händen an.
»Du bist ja ganz schön irre«, meinte er perplex. »Aber ja, wenn du schon so fragst … nette Aussicht. Beides meine ich, das eben und das jetzt«, fügte er hinzu.
Ich fuhr ihm mit dem Zeigefinger über das verschwitzte Gesicht und hinterließ einen hellen Streifen auf seinem von Ruß verschmierten Gesicht. Mein Fingernagel kratzte ein bisschen über seinen Dreitagebart. »Ich hätte nicht gedacht, dass ein verschwitzter Mann so sexy sein kann«, sagte ich rau und ließ meinen Zeigefinger tiefer gleiten. Über seinen Hals, das Schlüsselbein entlang, bis hinunter über seine glatte Brust. Als ich die Brustwarze umkreiste, wurde sie augenblicklich hart und Valentin sog scharf den Atem ein.
»Was gibt das hier?«, flüsterte er. »Wenn das ein Spiel sein soll und du mich verarschst, so kann ich dir sagen, würde dir das jemand ganz schön übel nehmen. Und derjenige bin nicht ich, sondern mein Großer da unten …«
Ich grinste und fuhr mit der Hand den Bund seiner Jeans entlang, tastete mich zu der beachtlichen Beule, die sich fordernd gegen den groben Stoff der Hose drückte.
»Ein Spiel, ja …«, sagte ich heiser. »Aber keins, bei dem dein Großer nicht zum Zug kommen wird …« Ich warf einen Blick über meine Schulter. »Sind wir alleine? Oder musst du befürchten, dass uns jemand überraschen wird?«
»Die sind alle weg, wir sind also völlig ungestört.« Mit einem tiefen Knurren griff Valentin meinen Nacken und zog mich grob an sich. Er presste seine Lippen auf meine und ohne Vorwarnung stieß seine Zunge gegen meine. Er küsste mich wild und rau, umfasste mit der rechten Hand meine Brust, drückte und massierte sie, strich mit den Fingerkuppen über meine harten Nippel, die durch meine dünne Bluse sichtbar waren. Seine Hände hinterließen bestimmt dunkle Schlieren auf dem weißen Stoff, doch das war mir egal. Ich war so scharf auf diesen Kerl, wollte wissen, was er mir noch zu bieten hatte.
Ungeduldig zerrte er meine Bluse aus dem Rockbund, beim Aufknöpfen sprang ein Knopf ab und kullerte unter die Hebebühne. Valentin nahm sich nicht die Zeit, meinen BH aufzuhaken, er schob die Körbchen nach unten und suchte mit seiner Zunge meine Nippel. Als er sie nacheinander in den Mund sog und an ihnen knabberte, wölbte ich mich ihm aufseufzend entgegen, während die Karosserie des Autos gegen meinen Rücken drückte.
Valentins Hände wanderten nach unten, strichen über meine Hüften, über meine Oberschenkel, schoben ungeduldig meinen Rock nach oben. Ich keuchte auf, als er mit seinen Fingern zwischen meinen Beinen über meine Lustperle entlangstrich. Das feine Nylon und der dünne Stoff meines Slips verstärkten das Kribbeln.
»Komm, zieh die Strumpfhose runter«, forderte Valentin. Er nestelte bereits am Reißverschluss seiner Jeans.
Ich schlüpfte schnell aus meinen Schuhen, rollte die Strumpfhose samt Höschen nach unten und befreite mich von den störenden Kleidungsstücken.
Valentin hob mich hoch, als würde ich nichts wiegen und setzte mich auf den Kotflügel des Autos. Das Metall fühlte sich trotz der Hitze im Raum ein bisschen kühl an meinem Hintern an. Ich raffte meinen Rock, während Valentin seine Hose herunterzog. Sein gewaltiger Schwengel schnellte mir entgegen. Wow! Er stand wie eine Eins, die blauen Äderchen traten hervor und auf der Eichel glänzten bereits Lusttropfen. Ich nahm den Steifen in die Hand, fuhr an der dünnen, weichen Haut auf und ab, kraulte seine Hoden. Doch Valentin schob meine Hände zur Seite, nahm seinen Schwanz und fuhr mit der Eichel durch meine feuchte Spalte.
»Stopp!«, sagte ich und schob ihn von mir weg. »Hast du ein Kondom? Ich will dich unbedingt, aber ohne Kondom …« Ich beendete meinen Satz nicht, war aber sehr erleichtert, als er grinsend eines aus seiner Hosentasche zog. »Hätte ich beinahe vergessen vor lauter Geilheit.«
...
Wie jeden Freitag nach Büroschluss hängte ich sorgfältig mein Kostüm und meine Bluse über einen Kleiderbügel und zog meine Sportklamotten, eine Trainingshose und ein hautenges, atmungsaktives Top an. Nachdem ich meine Laufschuhe zugeschnürt hatte, machte ich mich auf den Weg, um zu joggen. Das Wetter war sommerlich warm, obwohl der Herbst die Blätter der Bäume bereits bunt gefärbt hatte. Ich hatte noch eine Stunde, bevor es langsam dunkel wurde, diese wollte ich nutzen, um in dem nahe gelegenen Wald meine Sporteinheit zu absolvieren. Allerdings war da noch ein anderer Grund, warum ich keinen Freitag versäumen wollte. Da war dieser verdammt heiße Typ, der ebenfalls immer um dieselbe Uhrzeit Laufen ging. Jeden Freitag, wenn sich unsere Wege kreuzten, nickte er mir kurz zu und lief in einem atemberaubenden Tempo an mir vorbei. Doch diesen Freitag hatte ich mir geschworen, dass er mir nicht so einfach davonkommen würde. Ich musste ihn einfach kennenlernen! Egal wie – dafür war mir jedes Mittel recht …
Als ich die Weinberge erreichte, an die der Wald grenzte, fiel ich in einen lockeren Trab. Ich behielt das Tempo bei, gab nicht zu viel Gas, damit ich nicht total verschwitzt war und einen hochroten Kopf bekam, wenn er mir über den Weg lief.
Im Wald dämmerte es bereits, es ging ein leichter Wind. Die Kühle auf meiner Haut war angenehm. Ich trat auf der Stelle, hoffte, dass ich ihn nicht verpasst hatte. Da vorn gabelte sich der Weg. Dort traf ich meistens auf ihn, so auch heute. Als ich seine Silhouette sah, die immer näher kam, klopfte mein Herz wie verrückt. Was hatte ich mir da nur vorgenommen! Womöglich war er verheiratet oder schwul? Egal … ich musste es einfach herausfinden und das würde nicht funktionieren, wenn ich nicht endlich die Initiative übernahm. Ich nahm all meinen Mut zusammen und joggte ihm entgegen. Die Umrisse seines muskulösen Körpers wurden größer und deutlicher und schon bald konnte ich seinen Atem hören, den er regelmäßig, seinem Tempo angepasst ausstieß. Die dunklen Haare, die er zu einem kleinen Pferdeschwanz zusammengebunden hatte, wippten bei jedem Schritt. Seine Augen, von denen ich immer noch nicht wusste, welche Farbe sie hatten, nahmen mich kurz wahr, doch dann sah er an mir vorbei auf einen imaginären Punkt irgendwo hinter mir.
»Hey!«, rief ich und stoppte, doch dieser Kerl war schon weg. Kurz hatte ich gesehen, dass er einen Knopf im Ohr trug. Auch das noch! Ich drehte um, versuchte Tempo aufzunehmen, und hechelte ihm hinterher.
»Hey!«, rief ich lauter und dieses Mal hatte ich mehr Glück, denn er verlangsamte sein Tempo. Er sah sich um und schien mich erst jetzt bewusst wahrzunehmen, denn er nahm seinen Knopf aus dem Ohr, trabte aber nach wie vor auf der Stelle.
»Sorry, aber die Bässe von Metallica übertönen einfach jedes Geräusch.« Er grinste spitzbübisch, was ihm ausgezeichnet stand. So aus der Nähe betrachtet, gefiel er mir sogar noch viel besser. Dieser Dreitagebart verlieh ihm ein verwegenes Aussehen, eine Narbe zog sich von seinem rechten Mundwinkel bis fast zur Wange, doch seine halblangen dunkelbraunen Haare milderten die Härte seines Gesichts. Nun, da er endlich vor mir stand, sah ich, dass er wunderschöne braune Augen hatte. Und erst der Schweiß, der seine Haut bedeckte und in Tröpfchen an ihm herunterlief … seine Muskeln traten dadurch optisch noch mehr hervor, am liebsten hätte ich ihm den Schweiß Zentimeter für Zentimeter vom gesamten Körper geleckt. Wow!
»Darf ich fragen, warum du mich so anstarrst?«, wollte er wissen und zog amüsiert eine Augenbraue nach oben.
Ach, du liebe Güte! Mir war gar nicht bewusst gewesen, dass ich bis jetzt noch gar nichts gesagt hatte. »Ich … ich …«, stotterte ich los und bekam nun doch einen hochroten Kopf. Dann schoss es einfach aus mir heraus: »Ich find dich einfach nur superinteressant, und da du jeden Freitag an mir vorbeirennst, dachte ich, ich spreche dich heute einfach mal an.« Gleich darauf wäre ich am liebsten im Erdboden versunken. Was sollte der Typ nur von mir denken? Doch er blieb gelassen. »Ach? Das ist mir ja gar nicht aufgefallen! Du joggst hier jeden Freitag? Warum nur bist du mir nie aufgefallen?«
Wenigstens hatte er damit aufgehört, auf der Stelle zu traben. Stattdessen lehnte er sich lässig gegen eine alte Eiche. Enttäuschung machte sich in mir breit. Nicht mal bemerkt hatte er mich!
Doch sein Grinsen vertiefte sich, und da erst begriff ich, dass er mich gehörig auf den Arm nahm.
»Natürlich bist du mir aufgefallen«, sagte er dann auch. »Es wäre ja ein Frevel, eine so hübsche junge Frau wie dich zu übersehen. Nur leider bin ich ziemlich schüchtern und brauche manchmal einen kleinen Tritt in den Allerwertesten.«
»Du und schüchtern«, prustete ich. »Wers glaubt …« Meine Güte, wie konnte ich es nur anstellen? Ich wollte diesen Mann haben. Jetzt und sofort! Kennenlernen ging dann immer noch. Ich trat ein wenig näher und fuhr mit meinem Zeigefinger seinen Hals bis zu seinem muskulösen Oberarm entlang. »Du bist ganz schön verschwitzt«, sagte ich und leckte provozierend über meine Fingerkuppe, die von seinem Schweiß glänzte. Ein Schaudern lief durch seinen Körper.
»Ich … sollte vielleicht duschen«, stotterte er unsicher.
Ich lachte. »Also doch schüchtern! Nee, lass mal … ich finde dich so, wie du bist, total sexy.«
Er ließ es zu, dass ich die Konturen seines Schlüsselbeins bis zum Ausschnitt seines Sportshirts nachzeichnete. Unter dem engen Shirt konnte ich sehen, wie seine Brustwarzen hart wurden. Wer weiß, dachte ich, was da noch so alles hart wird?
»Wie heißt du eigentlich?«, hauchte ich, bevor ich mutiger wurde und mich ein wenig vorbeugte, um mit meiner Zunge seine heiße Haut zu erkunden.
Er sog die Luft ein, als ich mit dem Mund an seiner Halsbeuge saugte. »Benjamin. Aber meine Freunde sagen Ben zu mir«, sagte er überflüssigerweise.
»Also Ben … hättest du etwas dagegen, wenn wir es gleich hier tun würden?«
Ben zuckte zusammen, als ich mit den Fingerkuppen über seine Brustwarzen strich. »Vielleicht könntest du endlich dieses Shirt ausziehen?«
»Nicht hier, wo jederzeit jemand vorbeikommen könnte«, sagte er rau. »Lass uns ein bisschen weiter ins Unterholz gehen, dann sind wir nicht so auf dem Präsentierteller. O Gott … du bist ja echt verrückt«, stöhnte er, als ich mit meiner Hand blitzschnell an seine Hose fasste und seinen Ständer in der Hand hielt. Ich drückte ein wenig fester, streichelte sanft über die ausgebeulte Hose, wo seine Hoden waren.
Ich ließ los. »Okay … Dort drüben, sieh mal, dieser Baumstamm scheint mir ideal«, sagte ich und marschierte einfach drauflos. Entweder nahm Ben jetzt Reißaus oder – was ich eher hoffte – er war inzwischen so geil geworden, dass er mir folgte und mehr wollte. Zufrieden hörte ich hinter mir seine schweren Schritte.
»Machst du so was öfter?«, fragte er.
Ich schüttelte den Kopf. »Ich schwörs, du bist die absolute Ausnahme. Normalerweise bin ich ein total braves Mädchen. Aber seit Wochen sehe ich dich, und ich wusste einfach, dass ich dich haben musste. Hört sich komisch an, ist es auch, aber du hast da einfach was an dir …« Am Baumstamm angekommen, drehte ich mich zu ihm um und lächelte verlockend.
Er sah zurück zum Weg. »Hier ist ein guter Platz. Vom Weg aus kann man uns nicht sehen.«
»Stimmt, man kann uns höchstens hören.« Ich zupfte an seinem Shirt, das er sich nun endlich über den Kopf zog. »Dann dürfen wir halt nicht so laut sein«, meinte er.
»Klappe jetzt. Komm endlich her und küss mich!«, forderte ich.
Ben stand nun vor mir, nur noch mit seiner Sporthose bekleidet. Ich strich zärtlich über seine glatte Brust, spürte die harten Muskeln unter der Haut. Als Bens Gesicht direkt vor meinem war, schloss ich die Augen und genoss den atemberaubenden Kuss. Zärtlich, fordernd und erforschend erkundete er meinen Mund. Als unsere Zungenspitzen gegeneinanderstießen, hatte ich das Gefühl, unter Strom zu stehen. Seine nackte Haut war heiß und durch den Schweiß kühl zugleich. Seine Hände wanderten über meinen Hals zu meinem Schlüsselbein, dann strichen sie zärtlich über meine Brüste. Meine Brustwarzen reagierten sofort auf die Berührungen. Er schob mein Shirt nach oben und rieb mit den Fingerkuppen über meine Brustwarzen. Als er mit seiner Zunge meine Warzen leckte, stöhnte ich auf und wölbte mich ihm entgegen. Ich zitterte am ganzen Körper, so intensiv waren die Liebkosungen.
Behutsam strich ich über die beachtliche Beule in seiner Hose. Ben zuckte zusammen, als ich meine Hand unter den Gummibund schob und seinen Harten in die Hand nahm. Mit dem Daumen strich ich über die Eichel, die bereits feucht war.
»Puh, du legst ein Tempo vor!«, stöhnte er mit zusammengebissenen Zähnen. Doch er tat es mir gleich, fasste zwischen meine Beine und strich mit den Fingern über meiner Hose durch meine Spalte. Er machte mich rasend vor Lust!
Keuchend zerrte ich an seiner Hose, schob meine eigene ebenfalls herunter, sodass Ben meine blank rasierte Muschi sehen konnte.
Bens Schwengel stand steil nach oben, ich war bereit für ihn. Doch nun übernahm er die Initiative.
»Dreh dich um und halt dich am Baumstamm fest«, sagte er.
Ich tat, wie mir geheißen, spürte das Moos auf dem Baumstamm unter meinen Händen, und spreizte die Beine, so weit es ging. Dann spürte ich plötzlich Bens Finger, die meine Schamlippen auseinanderzogen. Sein heißer Atem strich über meine Muschi, dann schnellte seine Zunge über meine geschwollene Lustperle. Plötzlich bahnte sich ein Finger seinen Weg in meine Möse. Ich musste die Zähne zusammenbeißen, um nicht laut aufzuschreien.
Bens Zunge war einfach göttlich! Doch ich wollte endlich mehr. Ich wollte seinen harten Pfahl in mir spüren. Jeden Zentimeter von ihm wollte ich auskosten!
Als Ben schließlich von mir abließ, nahm er seinen Schwanz in die Hand und strich mit seiner Eichel durch meine nasse Spalte. Am Eingang verharrte er kurz, dann führte er seinen Steifen langsam in mich ein.
»O Gott!«, stöhnte ich auf. Er war so groß, füllte mich ganz aus! Ich spürte, wie sich Ben in mir bewegte. Er packte meine Hüfte fest mit beiden Händen.

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