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Fremdgegangen | Erotischer Roman

von

Dieses E-Book entspricht 232 Taschenbuchseiten

Anja und Malte führen eine gute Ehe, die Kinder sind aus dem Haus und stehen auf eigenen Beinen. Doch eines Tages erfährt Malte, dass Anja fremdgeht. Seine Welt gerät ins Wanken und er wird von einem Strudel aus Sex, Gewalt und Täuschung erfasst. Als er eine alte Schulfreundin wiedertrifft, in die er schon als Jugendlicher verliebt war, beginnt er eine leidenschaftliche Affäre mit ihr.
Ist damit das Ende seiner Ehe besiegelt?

Über den Autor Ginger Hart:
Ginger Hart ist 1966 in Deutschland geboren und in ihrer Kindheit oft umgezogen. Nach einer langen, unglücklichen Ehe versucht sie heute, ihre Gedanken und Fantasien zu Papier zu bringen. Die besten Ideen und Geschichten fallen ihr bei ihrer liebsten Freizeitbeschäftigung – dem Kochen – ein. Schließlich geht Liebe durch den Magen. Ginger verabscheut Fremdenfeindlichkeit und Rassismus und legt Wert auf klare und direkte Aussagen: „Sex ist nicht dreckig oder eklig. Ekel entsteht im Kopf und durch Vorurteile.“

Fremdgegangen | Erotischer Roman

von Ginger Hart

Sie war es irgendwann leid gewesen, nur Hausfrau und Mutter zu sein. Nachdem die Kinder, wie man so schön sagte, aus dem Gröbsten raus waren, hatte sie sich umgeschaut und Malte hatte auch nichts dagegen gehabt. So hatte sie dann eine Halbtagsstelle angenommen in einer Tankstelle. So kam sie auch mal raus, lernte andere Menschen kennen und es gab für die Familienkasse auch ein kleines Zubrot.
Einer ihrer Stammkunden war Stefan. Er kam fast täglich. Wie sie mittlerweile wusste, war er ein Handelsvertreter einer Großbäckerei, der täglich diverse Supermärkte abklapperte. Daher auch der tägliche Besuch bei ihr auf der Tankstelle. Und er war immer gut gelaunt, hatte immer einen kessen und manchmal auch einen eindeutig zweideutigen Spruch auf den Lippen. Und schlecht sah er auch nicht aus. Irgendwann war ihr aufgefallen, dass er sich immer an der Kasse anstellte, wo sie zu tun hatte. Und wenn sie gerade mal dabei war, Regale einzuräumen, war er immer wieder an ihr vorbeigegangen, auch wenn der direkte Weg zum Ausgang kürzer gewesen wäre. Irgendwann hatte sie ihn einfach mal gefragt, warum er das tat und sie war beinahe geschockt gewesen über seine Antwort: »Welcher Mann ist nicht gern in der Nähe solch geiler Hupen!«, hatte er gesagt und Anja war damals fast versucht gewesen, ihm eine zu scheuern. Aber der Ton und sein Lächeln dabei hatten sie zunächst verunsichert, ob er das überhaupt ernst gemeint hatte. Aber dann fing er an, ihr Geschenke zu machen. Nichts Weltbewegendes. Mal einen Kuli, mal ein neues Brot, was er vertreiben musste. Eben immer so Kleinigkeiten.
Eines Abends, als sie vom Theater nach Hause wollte, wurde sie auf der Straße angesprochen. Es war Stefan. Irgendwie hatte er sie in seinen Bann gezogen und so war sie statt mit ihren Leuten mit ihm noch etwas trinken gegangen. Immer wieder hatte er fast wie unabsichtlich ihre Hand berührt und jedes Mal hatte es in ihr gezuckt. Diese Begegnung ging ihr nicht mehr aus dem Kopf. Das war jetzt eineinhalb Jahre her. Ihre Ehe war eingefahren und irgendwie war der Pep raus. Wenn es zum Sex kam, dann war es, wie man so schön sagte, die Standardnummer. Küssen, streicheln, ab und zu leckte er sie, mal blies sie ihm kurz einen und dann legte sie sich auf den Rücken und nach 3 Minuten war alles fertig.
Ja, Malte brachte sie zum Höhepunkt und es war ja auch nicht schlecht, aber sie konnte fast schon sehen, wann er wollte. Immer öfter war es dann vorgekommen, dass Stefan sie nach der Theaterprobe abpasste und irgendwann hatte sie den Mut gehabt, mit zu ihm zu gehen.
Schon beim ersten Mal hatten sie rumgeknutscht wie Teenager, aber die Zeit hatte eben nicht gereicht. Das erste Mal mit Stefan war dann passiert, als Malte auf einer seinen Schulungen war und über Nacht wegblieb. Da war sie zu Stefan gegangen und da hatte es dann für beide kein Halten mehr gegeben. Es war wundervolles Neuland gewesen, auch wenn sie wusste, dass es nicht richtig war, weil sie eben verheiratet war. Aber warum sollte sie nicht beides haben können? Den Spaß und den sicheren Hafen der Ehe. Mit Stefan konnte sie einfach nur die Zeit genießen, auch wenn sie jedes Mal viel zu schnell verflog. Und Malte war eben ihr Ehemann, der für sie sorgte. Das war doch ein gutes Arrangement, zumindest für sie. Alles andere war ihr in diesem Moment fast egal.
Sie verabschiedete sich schnell von ihren Leuten und ging zu ihrem Fahrrad. Jetzt, im Frühling, wo es warm wurde, liebte sie es, zu radeln. Außerdem hatte sie so ja auch eine gute Ausrede, wenn Malte nachher noch was von ihr wollte. Schließlich konnte niemand bei einem anderem Menschen Schmerzen diagnostizieren, also konnte sie ihm dann wieder sagen, dass ihre Schamlippen schmerzten. Zwar nicht mehr lange, denn manchmal taten sie wirklich sehr weh, aber zumindest noch diese Nacht.
Sie war unsicher wegen der OP. Zum einen freute sie sich, dass die langen Dinger, wie sie sie nannte, endlich gekürzt wurden. Denn wenn sie dann mal mit Malte eine Fahrradtour gemacht hatte, dann spätestens am nächsten Morgen, waren ihre Labien wund und geschwollen. Zum anderen würde jetzt natürlich die Ausrede wegfallen. Aber da würde ihr schon was anderes einfallen.
Sie radelte los und wie in einer Kleinstadt üblich, war sie kaum 10 Minuten später an dem Mietshaus, wo Stefan wohnte. Schon beim ersten Klingeln machte er auf und sie stieg die Treppen in den ersten Stock hoch. Die Tür war nur angelehnt und sie betrat den Flur, der stockdunkel war. Sie tastete nach dem Lichtschalter, da fiel hinter ihr die Tür zu. Sie erschrak, aber sagen konnte sie nichts mehr, denn da waren schon seine Lippen, die sich hart auf die Ihren drückten. Sie roch sein herbes Aftershave und ihre Zunge wollte in seinen Mund. Er drückte sie mit seinem Körper einfach gegen die Wohnungstür und sie küssten sich hemmungslos. Dabei gingen ihre Hände auf Wanderschaft und sie stellte überrascht fest, dass sie sofort warme Haut spürte. Sie konnte noch nicht viel erkennen in diesem diffusen Licht, es schien nur etwas durch das Fenster vom Wohnzimmer, aber sie spürte die nackte Männerhaut. Sie liebte es, wenn er sie so nahm, so wild, so hemmungslos. Manchmal ertappte sie sich dabei, wie sie dabei an Malte dachte und Vergleiche zog. Und je länger der Kuss dauerte, umso stärker wurde dieses verräterische Ziehen in ihrem Unterleib. Nur mit Mühe konnte sie sich kurz befreien, um zu sprechen. »Du küsst wie ein wilder Stier.«
Sie spürte, wie seine Hände ihre Bluse aufknöpften. »Und du wie eine läufige Hündin!«, entgegnete er. Da fiel bereits die Bluse zu Boden und er griff an ihre Brüste, die noch im BH steckten. Aber auch der BH konnte nicht verbergen, dass ihre Nippel schon knallhart waren und durch den dünnen Stoff des BHs stachen. Sie bekam aber keine Chance, sich dessen zu entledigen, denn er konnte es einfach zu gut, mit einer Hand den Verschluss zu öffnen. Der BH rutsche an ihr zu Boden.
»Was spielst du derzeit bei eurem Theater? Eine Sekretärin?«, hauchte er lustvoll in ihr Ohr, während er ihre Knospen mit den Fingern bearbeitete.
»Jaaaaa«, stöhnte sie.
Schlagartig hörte er auf, er schaltete das Licht an und sie sah, dass sie richtig vermutet hatte. Er war nackt und sein Glücksstab war auch nicht mehr der Kleinste. Doch sie sah auch sein Gesicht, es sah herrisch aus. »Dann mach deinen Chef glücklich, du geile Tippfotze!«, herrschte er sie an und Anja wurde nur noch geiler. Sie liebte es, wenn er sie so herumkommandierte oder mal die Rolle wechselte.
Da sie wusste, dass er sie am liebsten nackt hatte, beeilte sie sich, schnell den Reißverschluss ihres Rocks zu öffnen. Sie entstieg gleichzeitig dem Rock und dem Slip und ging dann vor ihm in die Knie. Sanft umfasste sie den Schaft dieses herrlichen Freudenspenders. Sie hatte aufgehört zu zählen, wie oft er sie schon glücklich gemacht hatte. Sie schob ihre Zunge raus und fuhr diese sanft über die Eichel. Sie ließ die Zunge über den Eichelkranz gleiten und setzte ihren Weg den ganzen Schaft bis zu seinen Eiern fort. Ein genüssliches Stöhnen von Stefan war die Quittung, die sie nur zu gern annahm.
Sie ließ die Zunge wieder zurückwandern, hörte dabei aber mit der Massage des Pfahls nicht auf. Sie schaute ihn von unten herab an und öffnete willig den Mund.
»Ja, du Tippse, nimm dir den Riemen, nimm ihn ganz tief!«, stöhnte er und nur zu gern befolgte sie seine Anweisungen. Genüsslich saugte sie dieses harte, warme Stück Fleisch in ihren Mund, umspielte ihn mit der Zunge. Jedes kleinste Zucken seines Schwanzes in ihrem Mund feuerte sie nur an, ihre Bemühungen noch weiter zu intensivieren. Mit ihrer Zunge umspielte sie die kleine Öffnung an seinem Schwanz und massierte den Schaft dabei intensiver.
»Dir muss sehr viel an deinem Job liegen, du geile Bürohure!«, stöhnte er.
Kurz entließ sie seinen Glücksbringer aus ihrem Mund, um ihm zu antworten, wobei sie darauf achtete, ihm immer noch in die Augen zu schauen: »Es ist doch meine Pflicht, alles zu tun, damit mein Chef froh und glücklich ist.«
Und schon wieder umspielten ihre Lippen seine Eichel. Sie ging etwas tiefer und während nun eine Hand von ihr seinen Sack kraulte, umspielte sie mit ihren Lippen nur den Eichelkranz, die empfindlichste Stelle des guten Stücks.
»Huuu, du geiles Luder, du willst mich wohl melken, was?«, stöhnte er und sie grinste ihn frech an. Sie intensivierte erneut ihre Bemühungen, aber so schnell wollte er dann doch nicht kommen.
»Komm hoch, Schlampe!«, forderte er sie auf und entzog seinen Riemen ihrem heißen Rachen. Brav stand sie auf und er führte sie ins Schlafzimmer. Willig ließ sie sich von ihm aufs Bett schmeißen und sofort spreizte sie ihre Beine, damit er den vollen Einblick in ihre lüsterne Grotte hatte. Sie sah das Feuer in seinen Augen und freute sich bereits drauf, dass er sie da unten auf jedwede Weise berühren und verwöhnen würde.
»Ihnen ist klar, dass ich erst einmal schauen muss, ob das wirklich gute Ware ist?«, fragte er sie und zog dabei ihre extrem langen Labien auseinander. Er liebte diese langen Lappen, sie hatten etwas Verruchtes, Dreckiges. In seiner Fantasie war dies ein Anzeichen dafür, dass sie für jeden Schwanz der Welt sofort die Beine breitmachte und diese Fantasie törnte ihn mächtig an. Fast schon schade, dass dies der letzte Fick werden würde, wo er diesen Anblick genießen konnte. Er sah, wie der Liebesnektar bereits aus ihr heraustropfte und grinste. Er fuhr mit der Zunge einmal durch die komplette Spalte, und sie stöhnte laut ihre Lust heraus.
Diese gespielten Schikanen, diese Rollenspiele, all das hatte es in ihrer Ehe nie gegeben und das war es auch, was sie so zu Stefan hinzog. Er fickte sie nicht einfach, wie ihr Mann das tat. Er dachte sich immer wieder etwas Neues aus. Wieder setzte er seine Zunge an ihrer Knospe an und sie hoffte, er würde sie da ausgiebig lecken, aber dem war nicht so. Nur ein kurzer Zungenschlag, der sie wie ein Blitzschlag durchzuckte. Dann wanderte seine Zunge aufwärts, steuerte zielstrebig ihren Bauchnabel an und bohrte mit seiner Zunge darin herum.
...
»Hallo, guten Abend«, meinte er und hatte schon Angst, dass seiner Frau etwas passiert sein könnte. Aber das fröhliche Gesicht von Bettina passte zu dieser Sorge absolut nicht.
»Hallo Malte. Ist Anja zu sprechen?«, fragte sie.
Irgendetwas stimmte hier doch nicht. Schließlich war Anja doch heute bei der Theatergruppe gewesen. Oder nicht? Zumindest hatte sie es ihm so gesagt. Instinktiv beschloss Malte, zu einer Notlüge zu greifen. »Tut mir leid, Anja fühlte sich nicht, sie ist schon zu Bett gegangen.«
»Ah, verstehe. Ist ja auch nicht schlimm. Du kannst ihr ja bestimmt auch ihr Halstuch geben. Das hat sie im Probenraum vergessen. Ich komm erst jetzt, da wir noch was trinken waren. Anja ist ja schon vorher weggeradelt.«
Malte setzte schnell ein Lächeln auf. »Das ist aber nett von dir, dass du deswegen extra noch abends herkommst. Ich werde es ihr morgen früh geben.«
»Keine Ursache. Noch einen schönen Abend.«
Damit drehte sich Bettina um und ging und ließ einen sehr verdutzten Malte zurück. Wenn sie da schon weggefahren war, wo war sie dann? Es waren doch höchstens zehn Minuten nach Hause. Wieder keimte in ihm dieser Verdacht auf. Betrog ihn seine Frau? Eigentlich hatte er ins Bett gehen wollen, aber jetzt änderte er seine Planung. Er würde sich vor den Fernseher setzen und warten, bis sie erschien. Er wollte gern eine Antwort. Mal schauen, ob er heute noch eine bekam.
***
Noch immer völlig ermattet und selig lagen die beiden in Stefans Bett. Es war wie immer ein Genuss mit ihm gewesen. Sie konnte es nicht beschreiben, warum, vielleicht war es diese manchmal doch sehr dominante Art, die sie anmachte. Oder vielleicht eben, das Verbotene, schließlich war sie verheiratet. Sie lächelte ihn an und meinte: »Du kannst einer alten Frau aber wirklich das letzte Quäntchen Kraft aus dem Körper holen.«
»Ich?«, fragte Stefan gespielt überrascht. »Ich mache doch nur, was du willst und brauchst!«
Sie stupste ihn leicht in die Seite für diese schelmische Aussage. »Wer hat mich denn schon an der Tür so angegrabscht? Und wie soll Frau da cool bleiben?«, grinste sie.
»Ach, jetzt bin ich schuld? Du hast doch geschrieben, dass du total ausgehungert bist! Ich verstehe sowieso nicht, warum du bei deinem Mann bleibst, wenn er dich nicht mehr befriedigt?«, schwenkte er wieder auf ein Thema, das sie schon des Öfteren diskutiert hatten.
»Bitte, Stefan, nicht das wieder. Bei Malte weiß ich halt, was ich habe. Wir leben gut und haben keine finanziellen Sorgen. Und was ich sexuell nicht habe bei ihm, das besorgst du mir ja«, meinte sie genervt. »Außerdem, wie stellst du dir das vor? Hier in deiner kleinen Wohnung.«
»Es gibt ja noch andere Wohnungen. Und meinst du, ich verdiene nicht genug, dass wir beide auch ein gutes Leben führen könnten?«
Auf der einen Seite konnte Anja ihn verstehen. Er liebte sie wohl wirklich. Auch wenn sie sich dessen nicht ganz sicher war. Aber der ganze Rattenschwanz, der dann käme, schreckte sie ebenfalls ab. Es würde eine Scheidung geben und all das. Jetzt wusste sie, was sie hatte. Für sie war das, das musste sie zugeben, die beste und bequemste Situation, die sie sich vorstellen konnte. Dabei hatte sie auch kein schlechtes Gewissen. Sie wollte nur nicht darüber reden, schon gar nicht jetzt, wo sie immer noch dieses Glücksgefühl in sich spürte nach dem guten Sex.
Sie schaute nach links und sah dort auf dem Wecker, dass es bereits nach dreiundzwanzig Uhr war. »Schon wieder so spät. Ich muss dann mal los«, sagte sie und stand auf. Aus dem Augenwinkel heraus sah sie die Enttäuschung in Stefans Augen.
»Das meine ich eben. Dann müsstest du nach einem so guten Fick nicht gleich wieder weg.«
Sie war schon dabei, sich anzuziehen. Sie schaute ihn trotzdem noch mal kurz an und meinte: »Kommt Zeit, kommt Rat. Ok? War wie immer geil mit dir.«
Stefan wusste, es hatte keinen Sinn, sie jetzt aufhalten zu wollen. Missmutig stand er auf und sah, wie sie gerade den letzten Knopf ihrer Bluse schloss. Es kam ihm so vor, als suche sie was, daher meinte er: »Was ist? Suchst du was? Deine Unschuld?« Er grinste.
»Nein«, kam es fast geistesabwesend. »Ich dachte, ich hätte noch ein Tuch umgehabt.«
»Also hier bist du nur so, wie du jetzt, leider angezogen, erschienen bist.«
»Dann hab ich es wohl in der Umkleide liegen lassen. Na ja, dann nehme ich es nächste Woche wieder mit.«
Sie stand auf und ging zur Tür, Stefan folgte ihr, aber bevor sie die Tür öffnen konnte, schaute er sie an und drückte sie noch einmal. Dabei flüsterte er ihr ins Ohr: »Überleg es dir bitte. Aber sag nicht einfach ja, sondern mach es wirklich.«
Sie nickte nur und gab ihm einen leidenschaftlichen Abschiedskuss, ehe sie seine Wohnung verließ und wieder, als brave Ehefrau auf das Fahrrad stieg.
***
Anja ging davon aus, dass Malte bereits im Bett sein würde, daher öffnete sie leise die Tür. Malte hörte es aber trotzdem und innerlich grinste er. Vorsorglich hatte er das Tuch in seinen Kleiderschrank geschmissen. Er wollte jetzt doch mal herausfinden, wo sie so lange gewesen war. Allerdings war ihm klar, dass er auf eine direkte Frage wahrscheinlich nur irgendetwas zu hören bekommen würde. Daher wollte er es anders probieren. Als er hörte, wie die Tür aufging, stand er auf und ging mit seinem leeren Glas Richtung Küche, als wolle er sich danach zu Bett begeben. Er sah sie und lächelte sie an.
»Hallo Schatz. Wie war es bei deiner Theatergruppe?«
Sie war etwas überrascht, ihn noch zu sehen, aber lächelte ihn liebevoll an. »Alles schön. Wir kommen gut voran.«
»Habt ihr solange geprobt?«
»Nein, wir waren noch was trinken. Sozusagen meinen Abschied gefeiert, weil ich ja die nächsten Wochen vielleicht nicht richtig mitmachen kann.«
Mann, Mann, Mann, was könnt ihr Frauen doch lügen, dachte er, ließ sich aber nichts anmerken. Er umarmte sie und achtete dieses Mal extrem auf jede Kleinigkeit. Sie roch irgendwie anders, er war der Meinung, einen leichten Hauch von einem herben Duft zu riechen.
»Du hast ja keine große OP vor dir. Du bist ja in ein paar Tagen wieder fit, wie ich dich kenne.«
»Man weiß ja nie. Kann ja auch zu Komplikationen kommen, oder?«, meinte sie.
Er stand vor ihr und musterte sie. Ihre Brüste stachen regelrecht hervor. Er musste sich eingestehen, dass er ihre Brüste immer wieder sehr anziehend fand. »Wollen wir noch was zusammen trinken?«, fragte er. »Sozusagen einen Henkersdrink, bevor ich dich morgen ins Krankenhaus bringe?«, grinste er.
»Ja, gern, Schatz«, lächelte sie ihn an. Er mixte Ihnen einen Sex on the Beach und zusammen saßen sie noch etwas auf dem Sofa.
»Wenn ich dich so ansehe, dann komme ich auf so ganz andere Gedanken als nur Sex on the Beach zu trinken«, meinte er und wieder beobachtete er sie genau.
Sie schaute ihn irritiert an, als verstünde sie nicht, was er meinte. Daher wurde er deutlicher. »Ich nehme an, nach deiner OP ist erst mal nichts mit dem Nachkommen der ehelichen Pflichten, oder?«
Sie hatte es natürlich bereits bei der ersten Andeutung verstanden, aber sollte sie sich den Abend jetzt kaputtmachen lassen? Sie schwelgte innerlich noch in Gedanken an den geilen Sex mit Stefan. Aber sie ahnte auch, dass sie da nicht so einfach herauskommen würde. Und es war ja auch schon ein paar Tage her, seit sie mit Malte zusammen intim war. Sie dachte also kurz nach, wie sie es am besten deichseln konnte. Vielleicht würde er sich ja mit einem kurzen Fick zufriedengeben, dachte sie und trank ihr Glas leer.
»Wenn du meinst, dann lass uns doch nach oben gehen und wir schauen mal.«, meinte sie und grinste ihn an.
Er lächelte sie an und so gingen sie beide hoch ins Schlafzimmer. Sie zogen sich aus und krochen ins Bett.
Schon der Anblick ihres nackten Körpers sorgte bei Malte dafür, dass sich unterhalb der Gürtellinie was tat bei ihm. Natürlich blieb Anja das nicht verborgen. Sie wusste nach all der Zeit genau, wie er auf ihre Reize reagierte. Besonders ihre Brüste hatten es ihm angetan. Aber wirklich Lust, mit ihm zu schlafen hatte sie immer noch nicht.
Malte wunderte sich etwas. Was war heute Abend los? Sie erzählte ihm, sie sei noch etwas trinken gewesen und ihre Freundin behauptete das Gegenteil. Ging sie fremd? Er wusste es nicht. Es wunderte ihn aber auch, dass sein bestes Stück trotz dieser Gedanken so schnell so hart wurde. Oder war es eher der Grund dafür? Fand er es erregend, dass sie fremdging und es nun womöglich gleich danach mit ihm trieb?
Er wusste es nicht und als er ihre Hände an seinem Stamm spürte, da verflogen sowieso alle diese Überlegungen. Mit geübten Fingern massierte sie seinen Liebesstab. Sie tat das mit so einer Inbrunst, dass er es einfach nur genießen konnte.
Anja zog langsam immer wieder die Vorhaut zurück. Sie hoffte, dass er es genoss, denn sie tat es nicht. Dazu war der Sex mit Stefan einfach zu gut gewesen und sie wollte es eigentlich nur hinter sich bringen. Und nach all den Ehejahren wusste sie ganz genau, welche Schalter sie umlegen musste, damit er schnell kam.
»Du hast aber wieder einen Mordsstamm«, hauchte sie in sein Ohr.
»Bei der Frau kein Wunder«, kam es gepresst über seine Lippen.
Sie ließ diesen Glücksbringer los und er wollte schon protestieren, aber er bekam gar nicht die Gelegenheit dazu. Denn sie schwang sich auf ihn und langsam begrub sie diesen steifen Hammer in ihrer Lustgrotte. Sie fand es irgendwie erregend und makaber zugleich, dass vor kaum einer Stunde Stefan in diesem Loch gewesen war und nun ihr Mann. Sie fing an, mit ihrem Po kreisende Bewegungen zu machen, und nahm den Schwanz ihres Ehemannes ganz in sich auf. Er umfasste ihre Brüste und knetete sie durch, zunächst sanft, aber dann immer heftiger werdend. Das war dann doch auch für sie etwas zu viel, sie konnte nicht mehr die kühle, berechnende Frau sein, die es einfach nur hinter sich haben wollte. Je mehr er ihre Brüste knetete, umso geiler wurde sie.
»Ja, nimm dir meine Euter! Nimm sie! Knete sie!«, stöhnte sie und intensivierte ihre kreisenden Bewegungen. Sein Stamm füllte sie nun total aus, jeder Millimeter in ihr schien nach mehr zu schreien.
Malte spürte, wie bei ihr alle Dämme brachen.

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