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Heiße Massagen | Erotische Geschichten

von

Dieses E-Book entspricht 200 Taschenbuchseiten

»Seine Hände strichen wieder nach oben, verharrten zwischen ihren Schenkeln und sie hielt den Atem an. Sanft kreisten seine Finger auf ihrem Körper, heiße Schauer rieselten ihren Rücken hinab …«
Wenn schon normale Massagen die Lust steigern, welche sinnlichen Wunder versprechen dann erst erotische? In den neun Geschichten von Simona Wiles dreht sich alles um die Kunst, das Verlangen durch Berührungen zu steigern und in neue Sphären zu heben, bis die lustvolle Explosion nicht mehr zu verhindern ist.

Über den Autor Simona Wiles:
Simona Wiles, Jahrgang 1980, ist in Süddeutschland geboren und lebt dort mit Mann, Kind und zwei Hunden. Ihre ersten erotischen Kurzgeschichten entstanden während eines Creative-Writing-Workshops. Der Beifall der anderen Teilnehmer/-innen brachte sie dazu, ihrer Leidenschaft für Erotik und gute Bücher selbst Ausdruck zu verleihen. Ideen für ihre Geschichten gehen ihr nicht aus – hat sie doch selbst eine wilde Jugend hinter sich. Während Simona ihrer Schreibsucht anfangs auf dem heimischen Familiencomputer frönte, tobt sie sich inzwischen an ihrem eigenen Laptop aus. Sie schreibt hauptsächlich erotische Kurzgeschichten. Wenn sie gerade nicht über einer neuen Story brütet, arbeitet sie als Office-Managerin in einer Autofirma.

Heiße Massagen | Erotische Geschichten

von Simona Wiles

»Hey!« Linda umarmte sie stürmisch. Hinter ihr tauchte eine männliche Gestalt auf, mit herzlichem Lächeln und vor Charme sprühenden Augen.
»Das ist Simon. Er ist geprüfter Masseur und kennt sich auch auf dem Gebiet der erotischen Massage aus.«
Marsh bekam große Augen. Der Mann sah verdammt gut aus. Seine schlanke Gestalt steckte in Jeans und Shirt, die langen dunklen Haare waren gepflegt und am Hinterkopf mit einem Gummiband zu einem Zopf gebunden. Er trug einen sorgfältig zurechtgestutzten Bart.
Linda betrat das Wohnzimmer und setzte ihre mitgebrachte große Tasche auf dem Boden ab.
»Ich habe alle Utensilien dabei, die ihr braucht.«
Marsh folgte ihr völlig überrumpelt und zischte ihr zu: »Was bitte soll das?«
Ihre Freundin lächelte. »Ich will dir nur Gutes tun, Schätzchen. Ich weiß, du fühlst dich jetzt überrumpelt und all das, aber nachdem du gesagt hast, du könntest es dir mit einem Mann eher vorstellen, habe ich Simon aufgegabelt, der in einem anderen Salon arbeitet. Er ist ein wirklich Lieber. Und natürlich gibt es ein Vorgespräch, und danach kannst du entscheiden, ob du es möchtest oder nicht. Okay?«
Linda kannte sie einfach zu gut. Sie wusste, dass Marsh neugierig sein und sich zumindest anhören würde, was Simon zu sagen hatte. Also setzten sie sich alle, Marsh bot ein Gläschen Wein an, und Simon erzählte kurz von sich, damit er Marsh beruhigen konnte.
»Ich wohne ein paar Straßenzüge weiter und arbeite im ›Salitas Massagesalon‹. Eigentlich bieten wir hauptsächlich die normalen physiotherapeutischen Massagen an, aber ein paar von uns haben sich auch auf erotische Massage spezialisiert.« Er sagte, dass hauptsächlich Männer diese Massagen in Anspruch nähmen, es aber auch bei Frauen im Kommen wäre. Die meisten Frauen bevorzugten Partner ihres eigenen Geschlechts bei diesen intimen Handlungen. Andere fühlten sich wohler und fänden es prickelnder, wenn ein Mann sie massierte. »Wichtig zu wissen ist, dass es zu keinem Geschlechtsverkehr kommt. Meine Kolleginnen bieten den Männern Handentspannung an, genauso wie sie den Kundinnen Entspannung durch die Yoni-Massage geben. Auch zwischen uns würde es zu keinem Verkehr kommen. Es gibt auch keine Erwartungen von meiner Seite, dass du in irgendeiner Weise reagieren müsstest oder solltest. Es ist wichtig, dass du das verstehst …«
Simon hatte sie von Anfang an wie selbstverständlich geduzt. Seine ruhige, sanfte Art wirkte fast hypnotisch auf Marsh. Sie sah ihm unverwandt in die Augen und er begegnete ihrem Blick gelassen. So wie Lana ihr erklärt hatte, so sagte auch er, dass er bei jeder neuen Berührung nachfrage, ob sie angenehm sei, ob es okay wäre. »Es zählt nur das, was du möchtest und brauchst.«
Marsh dachte nach. Im Prinzip klang das alles sehr unkompliziert. Sie könnte außerdem die Augen schließen und dabei vergessen, dass ein Mann an ihrem Körper herumfummelte.
»Erklär ihr, wie du massierst, Simon,« schaltete Linda sich ein.
»Von außen nach innen. Zuerst den ganzen Körper, dann bestimmte Körperteile, und dann dein Yoni.«
Inzwischen wusste Marsh, was ihr Yoni war. Sie errötete etwas. Und stellte fest, dass sie allein die Vorstellung erregend fand, dass ein Fremder sie gekonnt mit seinen Fingern befriedigte. Unwillkürlich nickte sie, als Simon sie sanft fragte: »Kannst du dir eine Massage mit mir vorstellen?«
Linda lächelte zufrieden und stand auf. »Fein, dann gehe ich mal.« Sie nahm ihre Handtasche und küsste Marsh an der Tür auf beide Wangen. »Lass es dir gut gehen, Süße,« flüsterte sie, dann war sie weg. Marsh sah ihr verloren hinterher, schloss die Tür und drehte sich um. Simon saß abwartend mit einem freundlichen Lächeln auf dem Sofa. Er versuchte, ihr die Befangenheit zu nehmen.
»Ich sehe, du bist nervös, Marsh. Linda will dir etwas Gutes tun, und das möchte ich auch. Ich wünsche dir sehr, dass du dich fallen lassen kannst. Vielleicht magst du etwas leise Musik auflegen?« Marsh nickte verlegen und suchte in ihrem CD-Regal nach leiser, stimmungsvoller Musik. Sie fand etwas Entspannendes und legte die CD in ihren Rekorder. Als sie sich wieder umdrehte, hatte Simon ihr Weinglas noch einmal gefüllt. Er lächelte wieder.
»Ich glaube, dass etwas guter Wein sehr zur Entspannung beiträgt.« Er hatte sicher recht, dachte Marsh und nahm einen großen Schluck. Die Musik ertönte mit leisen, schwebenden Tönen.
»Wie geht es weiter?«, fragte sie nervös.
»Nun, es gibt zwei Möglichkeiten. Die erste ist, wir stellen Kerzen auf, verdunkeln den Raum etwas – das Neonlicht von draußen können wir aussperren – und beginnen dann.«
»Und die zweite?« Marsh nippte wieder an ihrem Glas.
»Die zweite ist, wir verdunkeln den Raum zwar, verzichten jedoch auf die Kerzen. Dafür würdest du ein Tuch um die Augen gebunden haben, um dich ganz auf die Berührungen konzentrieren zu können.«
Wenn Marsh es sich recht überlegte, war ihr die zweite Möglichkeit am liebsten. Sie würde nicht ständig Simon beobachten, nicht völlig gespannt sein. Andererseits würde sie ihm dafür völlig vertrauen müssen … was ihr inzwischen nicht mehr schwerfiel, stellte sie fest. Wenn sie ihn so betrachtete, machte er einen guten, anständigen Eindruck. Seine Finger waren manikürt, was bei einem Mann selten der Fall war.
»Okay. Die zweite«, sagte sie knapp und stellte ihr Glas auf den Tisch. Simon lächelte wieder und erhob sich.
»Dann erlaube mir bitte, dir ein Tuch umzubinden.« Er griff in die große Tasche auf dem Boden und zog ein schwarzes, blickdichtes Tuch hervor. Marsh ließ es sich umbinden, dann wartete sie auf weitere Anweisungen.
»Bitte vergiss nicht: Nichts geschieht, was du nicht möchtest. Bitte teile mir deine Gedanken und Gefühle mit, damit ich mich darauf einstellen kann. Okay?«
Marsh nickte. Simon bat sie, sich zu entkleiden. Sie hörte Rascheln, während sie ihre Hose und das T-Shirt abstreifte und letztlich nur in ihrem Unterhöschen da stand. Als sie sich zu Boden sinken ließ, spürte sie ein dickes, flauschiges Tuch unter sich. Simon musste es auf den dünnen Teppich gelegt haben. Sie lag da und wartete, lauschte auf die Geräusche, die Simon machte – leises Klappern, Rascheln, Hände reiben. Dann Stoff, der auf Haut rieb. Die leise Musik erfüllte sie und sie merkte, dass der Alkohol sie entspannte. Simon sprach leise, fast flüsternd.
»Marsh, ich werde dir jetzt Öl auf deinen Körper träufeln und mit der Massage beginnen.«
Sie quiekte trotz seiner Vorwarnung kurz auf, als die Flüssigkeit auf ihre Haut traf. Dann spürte sie sanfte Hände, die sich auf ihren Bauch legten, leicht darüberstrichen, ihn sanft kneteten und sich in Richtung ihres Busens bewegten. Marsh war froh, dass sie Simon nicht ansehen musste. Ohne das Tuch wäre sie ständig versucht zu blinzeln, um seinen Gesichtsausdruck zu deuten. Sie fand ihre Brüste viel zu klein und ertappte sich bei den Gedanken, was wohl Simon von ihr denken mochte. Seine Hände waren angenehm warm und weich. Sie tasteten über ihre Brüste, umrundeten sie, verteilten das Öl, und wenn er weiteres Öl nahm, waren sie kurz von ihrer Haut verschwunden. Marsh merkte, dass sie sich sehr schnell an diese Hände gewöhnte, die sie mit Respekt behandelten. Sie verweilten auf ihrem Busen, kneteten ihn sanft, reizten leise ihre Nippel, die sich lustvoll in die Höhe reckten und hart wurden. Marsh schnappte nach Luft. Sie hörte Simons lächelnde Stimme, die leise sagte: »Lass dich fallen, Marsh.«
***
Es war so ganz anders als mit Steve, ihrem letzten Freund. Der hatte ein bisschen an ihr herumgefummelt, manchmal grob, war in sie eingedrungen und war nach kurzer Zeit, in der er schnaufte wie ein Walross, fertig gewesen.
Simon dagegen behandelte sie sanft, mit Respekt. Ab und zu fragte er: »Ist das okay für dich?«, und sie nickte jedes Mal. Wie sollte es auch nicht okay sein? Seine Hände waren einfühlsam, streichelten und kneteten sie. Er fuhr mit den Handflächen über ihre Brüste, die sich nach seiner Berührung zu sehnen schienen, bis zu ihren Schlüsselbeinen. Dort knetete er sie vorsichtig, wodurch sie ihre letzte Anspannung verlor. Dann fuhr er mit kräftigen Strichen über ihre Oberarme, jeden einzeln, bis er bei ihren Fingerspitzen angekommen war und jeden Finger kräftig zwischen seinen Händen nach außen ausstrich. Für Marsh waren diese Berührungen einzigartig – noch nie hatte sie fühlbar erlebt, dass sie so viel Haut zum Streicheln hatte. Nachdem Simon auch den anderen Arm auf diese Weise behandelt hatte, kehrte er zu ihren Schultern zurück und strich von dort aus nach unten, über ihre Brüste, die unter seinem Streicheln und Kneten zu vibrieren schienen, bis auf ihren Bauch. Dort ließ er wieder Öl auf ihre Haut tropfen, dass er gekonnt verteilte, zwischen seinen Händen verrieb und über ihren Venushügel und die Hüften zu ihren Beinen überging. Er knetete ihre Oberschenkel, stellte ihre Beine auf und behandelte sie dadurch rundum. Seine Hände klopften und strichen über ihre Waden und ihre Schienbeine, folgten der sanften Linie des Fußspannes bis zu den Zehen, die er ebenfalls einzeln vorsichtig lang zog. Nach dieser Prozedur nahm er seine Hände weg.
Marsh fragte sich, wie es weiterginge. Seine Hände hatten in ihr ein sehnsuchtsvolles Brennen hinterlassen, ein Prickeln und Verlangen nach Berührung. Sie hatten ihr das Gefühl gegeben, dass sie schön war, dass ihr Körper vibrierte vor Energie und diese auch ausleben wollte. Wo waren diese Hände nun? Marsh war versucht, sich das Stofftuch von den Augen zu nehmen, als sie ein leises Reiben hörte. Simon kehrte mit warmen, neu eingeölten Händen zu ihr zurück. Marsh entspannte sich wieder.
Seine Hände begannen wieder auf ihrem Bauch, dann wanderten sie in kreisenden Bewegungen zu ihrer Scham. Marsh spannte ihre Muskeln an. Wollte sie das? Simon fragte sie ebenfalls, mit leiser Stimme. Er war hypnotisch, mit diesen Händen, hatte in ihr ein Verlangen hervorgerufen, nach dem sie süchtig wurde – also nickte sie. Sanft strich er über ihren Venushügel bis zu der Stelle zwischen ihren Beinen, die sie ihm nun wohl öffnen musste. Sie zauderte kurz, dann bewegte sie ihre Schenkel auseinander.
...
Als der Termin im Salon näher kam, las Markus noch einmal auf der Webseite nach, ob er etwas mitbringen musste.
»Bitte säubern Sie sich sehr gründlich, bevor Sie zur Massage kommen, vor allem im Genitalbereich und am Po. So wie wir darauf achten, angenehm rein zu sein und gut zu riechen, so erwarten wir das Gleiche auch von unseren Kunden, damit es ein gegenseitig angenehmes Zusammensein auf Augenhöhe wird.«
Hui, hui, hui! Markus hob die Brauen. Natürlich musste er auf sein Äußeres achten, allein aufgrund seines Berufes. Dazu gehörte die tägliche Dusche und Rasur. Wenn dieser Umstand so explizit erwähnt wurde, musste es schon ein paar Schweine gegeben haben, die stinkend dort aufgetaucht waren. Er würde trotz seiner Hygiene darauf achten müssen, sich kurz vor dem Termin nochmals unter die Dusche zu stellen. Ansonsten fand er nichts, was er wie zum Beispiel beim Besuch bei einem Physiotherapeuten mitzubringen hatte. Vielleicht für die Dusche danach, um das Öl abzuwaschen, ein paar Sachen? Er beschloss, seine Sporttasche zu packen. Insgeheim war er nun sehr gespannt auf das Erlebnis und entdeckte, dass er sich inzwischen sogar darauf freute.
Zwei Tage später fuhr er früher als sonst nach Hause, um Zeit zum ausgiebigen Duschen und Anziehen zu haben. Dann packte er ein Badetuch und Duschzeug sowie Kamm und einen kleinen Föhn in seine Sporttasche. Seinen obligatorischen Anzug hatte er jetzt mit einer sauberen Jeans und einem weißen T-Shirt getauscht. Ein letzter Blick in den Spiegel, noch einmal in die Achselhöhlen schnuppern – fertig. Er machte sich auf den Weg.
Die Adresse fand er leicht und stellte seinen Wagen in der Nähe ab. Die Sporttasche schulterte er bis zur Tür des Salons, die er interessiert musterte. Sie war aus massivem Holz und in bunten Farben gestrichen; jede Kassette in einer anderen leuchtenden Farbe. Daneben fand er eine Klingel mit der Aufschrift: Santantre Massage Salon. Es summte, er trat ein und wurde von angenehmen Düften und leiser Musik empfangen. Eine asiatisch aussehende junge Frau saß hinter einem Schreibtisch und tippte etwas in den Computer ein, drehte sich zu ihm um und lächelte ihn strahlend an.
Markus stellte sich höflich vor, sie sah in dem Kalender nach und bat ihn, Platz zu nehmen. Er merkte, dass er ungeduldig war – hatte er nicht einen Termin extra deswegen ausgemacht, weil er nicht warten wollte? Doch kaum, dass er saß, wurde er bereits von einer kleinwüchsigen Blonden abgeholt, die ihn herzlich anlächelte. Markus fragte sich, ob er sich seine Masseurin eigentlich hätte aussuchen dürfen, so wie man sich als Freier im Bordell eine Frau aussuchte. Aber nach seinen letzten Erfahrungen in der Kneipe und dem Gespräch mit David hielt er besser den Mund und folgte ihr.
Sie führte ihn in einen viereckigen Raum mit hoher Decke, der zwar riesig war, doch aufgrund der in warmen Farben gestrichenen Wände und den im Raum verteilten Pflanzen nicht so wirkte. In der Mitte des Raumes lag eine große bequeme Matte auf dem Boden, mit Decken darauf. Das Licht war angenehm gedämpft, jedoch hell genug. Ein kleiner Tisch mit zwei Stühlen stand in einer Ecke, in einer anderen befand sich eine weitere Tür. Markus stand mit seiner Sporttasche da und fühlte sich unsicher, doch die Blonde nahm ihm mit ihrem freundlichen Lächeln die Befangenheit.
»Mein Name ist Kaitleen. Wenn du nichts dagegen hast, dann können wir uns duzen, ja?« Markus nickte.
»Du kannst deine Tasche gerne hier abstellen. Wir besprechen uns ja zuerst einmal. Bitte, setz dich doch!« Sie lud mit einer Geste zu den Stühlen ein.
Während Kaitleen ihm erklärte, worum es bei der Lingam-Massage ging, hörte Markus ihr kaum zu. Fast alles hatte er bereits auf verschiedenen Webseiten gelesen. Er machte an den richtigen Stellen ›Aha‹ und ›Hm‹, lächelte und nickte, während er sie betrachtete. Sie machte auf den ersten Blick einen unscheinbaren Eindruck, weil sie so klein und zierlich war. Ihr blondes Haar hatte sie am Hinterkopf zu einem Knoten geschlungen, ihre Hände gestikulierten, während sie erklärte. Markus fand ihre Augen schön, sie waren grün und lächelten ihn an, selbst wenn ihr Mund nicht lächelte. Insgesamt fand er sie sehr sympathisch und fühlte sich bereits jetzt seltsam vertraut mit ihr, obwohl er sie erst seit 15 Minuten kannte.
»Es ist wichtig, dass du mir sagst, was du empfindest, wie es dir geht, ob etwas angenehm oder unangenehm ist. Dann kann ich entsprechend reagieren, verstehst du?« Markus nickte, fasziniert von ihrer Fähigkeit, innerhalb kurzer Zeit eine angenehme vertraute Atmosphäre herzustellen.
»Gut. Hast du noch Fragen?«
Markus überlegte. Er hätte sie gerne gefragt, ob sie nach ihrer Arbeit mit ihm ausgehen und dann mit zu ihm nach Hause gehen würde – aber auch das unterließ er jetzt lieber. Davids Stimme ermahnte ihn: »Erst mal abwarten, alter Junge.« Also schüttelte er den Kopf und erwiderte ihr Lächeln.
»Okay. Wir sprechen auch während der Massage immer wieder miteinander, wenn du das möchtest. Ich werde auch nachfragen. Okay? Dann lass uns beginnen.«
Sie ging zu einer kleinen Musikanlage und wechselte die CD. Dann forderte sie Markus auf, sich auszuziehen und tat es ihm nach. Markus war überrascht, konnte sich jedoch rechtzeitig daran erinnern, dass das auf der Webseite stand, dass alle nackt waren, bevor er einen flapsigen Spruch losließ. Ihre Brüste waren wie vermutet ziemlich klein, was eher nicht sein Fall war, trotzdem fand er diese Frau attraktiv und sinnlich, wie sie so selbstbewusst dastand und ihn aufforderte sich hinzulegen. Sie holte ein paar Flaschen mit einer öligen Flüssigkeit von einem Regal und stellte sie neben der Matte ab. Markus beobachtete, wie sie sich oberhalb seines Kopfes auf die Knie sinken ließ und seinen Augenkontakt suchte. Dann lächelte sie.
»Ich möchte gerne zuerst dein Gesicht massieren. Magst du?«
Markus nickte und spürte ihre kühlen Fingerspitzen auf seiner Stirn, seinen Wangen und dann auf seinem Kinn. Sie massierte in kleinen Kreisen, versetzte die Finger immer wieder und knetete dabei sein ganzes Gesicht. Markus merkte richtig, wie angespannt seine Gesichtsmuskeln sein mussten, wenn ihm schon diese Geste wohltat. Er schloss die Augen.
Dann klapperten die kleinen Flaschen und er merkte, dass sie etwas Öl auf ihre Fingerspitzen gegeben hatte. Es roch gut.
Ab und zu öffnete er die Augen und warf einen Blick auf ihre nackten, kleinen Brüste. Ihre Nippel waren entspannt, so wie die ganze Frau. Unwillkürlich stellte er sich vor, wie sie im erigierten Zustand aussehen würden, wie überhaupt die ganze Frau in erregter Geilheit aussehen und sich verhalten würde, und bekam einen kleinen Ständer. Schnell schloss er wieder die Augen und hörte das Lächeln in Kaitleens Stimme, als sie sagte: »Bitte dreh dich jetzt um. Ich werde deine Schultern, Rücken, Beine und Po massieren.« Leicht enttäuscht, dass sie nicht gleich zu seinem Ständer überging, wenn der doch so offensichtlich winkte, drehte Markus sich um und begrub ihn fürs Erste. Er legte den Kopf auf die Arme. Kaitleen träufelte Öl auf seine Schultern und den Rücken, dann verteilte sie es mit kräftigen Strichen. Sie knetete seine Schultermuskeln, die völlig verspannt waren, sodass er ächzte und sich fragte, wie eine solch kleine Person so kräftig sein konnte. Seine Rückenmuskeln schienen einzeln in ihren kleinen Händen durchmassiert zu werden, jedenfalls fühlte es sich so an. Himmel, wenn sie mit seinem besten Stück genauso verfuhr, was dann? Schweiß trat ihm auf die Stirn. Doch er blieb stumm, selbst wenn sie fragte, ob etwas okay sei. Er nickte nur, weil er auch spürte, dass seine Muskeln warm wurden von ihrer Arbeit und wenn sie von ihnen abließ, so weich wie Butter schienen. Offensichtlich wusste sie, was sie tat. Er konnte sich also vertrauensvoll in ihre Hände begeben und schloss die Augen, während sie sich weiter nach unten zu seinen Beinen arbeitete. Dort schüttelte sie seine Oberschenkel, als ob sie Wackelpudding wären, massierte sie und goss immer wieder Öl auf seinen Körper. Irgendwann fühlte er sich glitschig wie ein Fisch. Jedenfalls stellte er sich einen Fisch so vor. Seine Gedanken drifteten zu Fischen ab, die in Öl brieten und er überlegte solidarisch, wie die sich so fühlen würden in dem ganzen Öl?
Kaitleen ging dazu über, seine Pobacken zu massieren, mit kleinen kreisenden Handbewegungen, was seinen versteckten Freund wiederum anregte. Markus spürte das Blut, das langsam in seine Lenden floss, eigentlich ein angenehmes Gefühl, aber in dieser Situation doch irgendwie peinlich? Aber halt: Er war doch genau deswegen da?
Als Kaitleen ihn bat, sich umzudrehen, gehorchte er mit etwas rotem Gesicht. Sie blickte lächelnd auf sein Glied, das sich bereits so munter regte, dann sah sie ihn herzlich an.
»Markus. Es gibt nichts, weshalb du dich schämen müsstest. Du bist hier, um Sinnlichkeit zu genießen, intensiv zu empfinden und zu lernen, dass immer länger auszuhalten und das Happy End hinauszuzögern. Verstehst du?«
»Okay.« Markus schloss wieder die Augen. Er hatte den Eindruck, dass er besser fühlen konnte, wenn er nicht sah. Er versuchte, sich auf die Musik und Geruch der Öle zu konzentrieren, dann auf Kaitleens Bewegungen, die er eher ahnte als spürte, weil sie sich gerade umsetzte. Als wieder Öl auf seine Haut troff, zuckte er etwas zusammen und lächelte.
Sie verteilte wieder das Öl, dann strich sie über seine Arme, von oben nach unten, und über die Hände und Finger. Markus fand das ungewöhnlich; er blinzelte, um sie zu beobachten, sagte jedoch nichts. Sie wechselte zu seinem anderen Arm, zog ganz leicht daran, was bewirkte, dass Markus ihn als leichter empfand. Irgendwie stieg so etwas wie ein Gluckern in ihm auf – musste er jetzt tatsächlich kichern? Kaitleen sah ihn an, dann lachten beide auf. Wenn bis dahin noch eine leichte Anspannung auf Markus lag, dann war sie jetzt weg. Es war ihm egal, was Kaitleen angesichts seines wachsenden Ständers dachte, er fand sie schön und es schien sie nicht zu stören. Sie massierte seine Brust und den Bauch.

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