E-Books als ePUB für Tolino & iBooks,
Kindle (mobi) und PDF bestellen...

Warum liegt hier Stroh? Erotische Geschichten

von

Dieses E-Book entspricht 192 Taschenbuchseiten

Warum liegt hier Stroh?
Warum Stroh?

Es ist warm und kuschelig, lädt ein zu den wildesten erotischen Spielen.
So muss der Mann vom Reparaturdienst all sein Können aufbieten;
Bauern, Mägde, Knechte & Schäfer müssen alles geben.
Auch in der Backstube und im Heuhotel geht es hoch her.
Und was gibt es Prickelnderes, als allein zu zweit in der Berghütte eingeschneit zu sein?
Erleben Sie leidenschaftliche, zügellose Erotik.
Dabei zieht sich Stroh wie ein roter Faden durch alle Storys.

Über den Autor Holly Rose:
Ihr Name mag an eine »heilige Rose« erinnern, doch das entspricht absolut nicht Hollys Naturell. Sie ist mit ihren 24 Jahren sehr an Sexualität und sämtlichen Spielarten, die es in diesem Bereich gibt, interessiert. Entdeckt hat Holly ihre Lust bereits im zarten Alter von 13. Allerdings konnte sie zu diesem Zeitpunkt ihr Begehren noch nicht voll ausleben, da die Jungs in ihrem Alter in dieser Hinsicht nichts mit ihr anzufangen wussten. Mit 16 Jahren kam sie mit einem fünf Jahre älteren Mann zusammen und konnte mit ihm endlich ihre sexuelle Leidenschaft ausleben. Sie gab sich mehreren Männern und ebenso Frauen hin. Die Sexintensität reichte von zartem Blümchensex bis zu harten Schlägen der Lust. Um all ihre erregenden Erlebnisse nicht zu vergessen, begann sie, diese aufzuschreiben. Mit ihren Geschichten möchte sie andere sexinteressierte Menschen ermutigen, ihre Gedanken und Wünsche auszuleben, um sich dabei selbst zu entdecken.

Warum liegt hier Stroh? Erotische Geschichten

von Holly Rose

Bendix war ein überaus strenger Landwirt und niemand arbeitete gern für ihn. Er hatte den Hof vor zwei Jahren von seinem Vater übernommen, der wohl an gebrochenem Herzen gestorben war, und seitdem herrschte Chaos auf dem Bauernhof.
Nicht nur, dass Bendix darauf stand in dem Heuschober gern mal ein junges Ding zu verdreschen, nein, er war auch sonst kein angenehmer Zeitgenosse. Herrschte seine Knechte und Mägde an, dass ihnen oftmals die Luft wegblieb, und all das nur, weil Bendix Gewinne erzielen wollte.
***
An einem Tag im August, die Sonne meinte es mal besonders gut und ein jeder war mit der Heuernte beschäftigt, stand Bendix vor dem Heuschober und schaute auf das wenige Heu, was bis jetzt zusammengetragen worden war. Es war viel zu trocken gewesen und würde nicht noch mehr Heu eingebracht werden, würden sich seine fest einkalkulierten Einnahmen stark reduzieren und er würde schon wieder kurz vor dem Ruin stehen.
»Verdammig aber auch«, brüllte Bendix vor sich hin, »seitdem der Alte tot ist, klappt hier aber auch nichts mehr. Es ist, als wäre ich zu dämlich den Hof zu führen, bin ich aber nicht – habe ja mein Lebtag nichts anders getan.« Er ging weiter zu den Pferden und schaute sich die Warmblüter an, die ihm das nötige Kapital einbrachten, um den Hof überhaupt weiterführen zu können. Dort sah er Vera in inniger Umarmung mit seinem Lieblingspferd Toto, und er schnauzte sie ungehalten an: »Hast du nichts Besseres zu tun, als bei dem Gaul hier zu stehen, oder brauchst du was zwischen den Beinen? Da könnte ich aushelfen!«
Vera errötete, sie wusste, dass der Bauer manchmal sehr ungehalten sein konnte und heute schien mal wieder so ein Tag zu sein. Eingeschüchtert rechtfertigte sie sich: »Ich habe lediglich nach ihm sehen wollen – er hatte doch diese Koliken vergangene Nacht – und, nun ja, immerhin ist Toto ihr bestes Pferd im Stall. Nicht wahr?«
»Sagt wer! Du etwa?«, blökte Bendix, doch insgeheim gab er der drallen Magd recht. Doch wenn er so drauf war, hatte die Kleine Angst vor ihm – und das kam ihm ganz gut zupass. Dann könnte er ein wenig mit ihr spielen, ein wenig die Peitsche tanzen lassen – und sich mit ihr im Stroh wälzen. Es war ein grausiger Tag gewesen heute, da konnte sich Bendix auch ganz gut mal selbst beschenken.
»Hör zu«, sagte er zu Vera, »komm um halb acht Uhr zum Heuschober, hast du verstanden. Ich will dich.« Und als Vera sich bereits umdrehen wollte, schoss er nach. »Übrigens gilt bei mir immer noch der alte Spruch: Pünktlichkeit ist eine Zier. Für jede Minute, die du zu spät kommst, setzt Prügel, haben wir uns verstanden!«
Vera nickte eingeschüchtert – der Bauer war schlecht drauf, nicht gut für sie.
***
Dass Sex im Freien seit Beginn der modernen Kultur in der Lebensgestaltung der Menschen fest verankert war, wusste Bendix nicht erst seit Henry Millers aufrüttelnden Bestseller – er selbst trieb es zumeist im Stroh, gern auch auf dem Heuschober doch niemals auf dem Sofa oder gar im Bett.
Er mochte den Geruch von Gras und Stroh, mochte es ebenso sehr, wenn sich einmal eine Maus zwischen die Schenkel seiner Gespielinnen verirrte, und ein neues Nest suchte – dann lachte er schallend, wenn diese quiekend durch den Schober liefen und sich maßlos ekelten.
Dann war Bendix in seinem Element, denn wenn er es bedachte, verlustierte er sich gern auf Kosten anderer Menschen. Doch einem Tier etwas zuleide tun, das konnte er nicht. So wimmelte es im Heuschober denn auch von Mäusen, Schwalben und anderem Getier und so manche fette Spinne befand, dass der Heuschober ganz für sie allein gedacht sei.
Doch Vera kannte all dies schon, und so war sie auf die Minute pünktlich und Bendix zog leicht die Augenbrauen nach oben. Alte Schule, dachte er nur und fragte Vera sogleich: »Was denkst du, warum liegt hier Stroh herum? Ich meine nicht das, was wir oben gelagert haben, sondern das hier«. Er ließ es durch seine Hände fließen. »Wer, denkst du, hat es hier hingelegt und wofür mag es wohl sein? Häh?«
Bendix verfügte nicht gerade über die beste Ausdrucksweise. Er ließ auch lieber Taten sprechen, als sich nach Worten zu suchen, und so sah er Vera denn auch lauernd an.
Sie überlegte, doch dann zuckte sie resigniert mit den Schultern.
»Dummes Ding!«, schalt Bendix sie. »Stroh wärmt, Stroh ist wie gemacht für uns beide. Komm her, mien dralle Deern, wir werden es uns jetzt schön gemütlich machen – wo gemütlich … na, kommt erst mal zu mir.«
Und Vera kam.
Bendix gelüstete es einmal wieder danach, einen schönen drallen Frauenhintern zu verdreschen, dafür hatte er eigens die Peitsche bereitgelegt und auch Vera rechnete eigentlich fest damit, dass er sie verhauen wollte. Die Mägde wurden auch immer kapriziöser und Bendix fand kaum noch williges Material.
Für ihn musste eine Magd drall und derb daherkommen, etwas einstecken können und von morgens bis abends arbeiten können – mehr brauchte sie nicht zu können – doch was derzeit bei ihm auf dem Hof so alles herumlief – wenn das sein Vater noch hätte erleben müssen …
***
»Zieh dich aus«, wies Bendix Vera an, die nun doch etwas eingeschüchtert wirkte. Ahnte sie nun doch, wozu das Stroh hier ausgelegt war – und als Bendix nachhakte, worauf sie denn noch warte, zog sie sich das Kleid über die Schultern und Bendix entblößte sich ebenfalls.
»Ah, endlich Freiheit«, ächzte er auf, als sein pralles Gemächte zum Vorschein kam. Genießerisch strich er mit seiner Hand darüber hinweg und hielt es Vera hin: »Hast du vergessen, was für ein Prachtexemplar auf dich wartet, hm?«
Nein Vera hatte es nicht vergessen. Doch sie hatte sich selbst einen heißen Gigolo angelacht und an diesen würde sie denken, wenn der Bauer sie züchtigte um seine Aufgebrachtheit ein wenig in den Griff zu bekommen.
Vera kannte auch diese Seite an ihm – und so umfasst sie des Bauern Geschlecht, wichste kurz ein paar Mal hinauf und hinunter und Bendix stöhnte erregt auf.
»Lass das sein«, sagte er in einem rauen Tonfall, und komm her, bück dich – Wehklagen will ich nicht hören, verstanden?«
Die harten Anweisungen Bendix’ setzten Vera zu. So kannte sie ihn gar nicht, was war denn nur passiert. Willenlos ließ sie sich an einen Pfahl binden und dachte dabei an ihren Adonis, dem sie sonst zu Willen war. Der sah wirklich gut aus – nicht wie Bendix, so grobschlächtig und manchmal so ungerecht, dass er sich nicht zu wundern brauchte, warum ihm die Mägde ausgingen. Nein, ihr Adonis duftete nach Zitrone, Holz und Leder: atemberaubend, sinnbetörend. Und immer war er bereit. Sein knappes T-Shirt umspielte einen muskulösen Körper, welchen der Bauer nur noch bedingt aufzuweisen hatte und Vera schnaubte kurz – doch sie war felsenfest dazu entschlossen alles über sich ergehen zu lassen. Zu hoch war der Respekt vor Bendix, doch ihr Adonis würde ihr dabei helfen, wenn es zu arg kam. Dann würde sie die Augen schließen und nur an ihn denken.
Bendix war normalerweise nicht so, und es würde ihr sicherlich auch noch ein paar Pluspunkte einbringen, wenn sie ihm zu Willen war – dann könnte sie hier auf dem Hof alt werden. Sie befand sich mittlerweile in ihrem vierzigsten Lebensjahr und da war es, selbst für eine Magd, nicht mehr ganz so einfach noch eine neue Stellung zu bekommen. Die Arbeit auf dem Hof war hart, die Sitten rau.
»Warum also liegt hier nun Stroh?«, fragte der Bauer noch mal nach und wieder zuckte Vera mit den Achseln.
»Klatsch!«
Der erste Hieb traf sie unvorbereitet und ein widerwärtiges Gelächter ertönte.
»Wie kann man denn nur so dumm sein – kannst du es dir nicht wenigstens zusammenreimen?«, meinte Bendix, darauf bedacht, sofort zuzuschlagen, wenn sie die falsche Antwort gab.
»Nun, im Stroh liegen Tiere … und …«
»Ja, genau!«
Bendix tätschelte ihren Hintern und klatschte einmal darauf. »Das ist richtig Vera, wie viel Punkte möchtest du dafür haben. Auch wir werden uns vielleicht wie Tiere gebärden, es kommt auf deine Kondition an – aber es ist zumindest der richtige Ansatz.« Wieder grinste Bendix und Vera dachte: Bei wem wohl zuerst die Kondition nachlässt – halt mal bloß den Ball flach.
Bendix umfasste ihre Brüste, knetete diese lustvoll, doch der Bauer war eindeutig auf Veras Hinterteil scharf. Sie hatte aber auch einen prachtvollen Körper. Drall und prall, so wie er es sich wünschte. Mittlerweile hatte der grobschlächtige Bauer Vera an dem Pfahl festgebunden, sodass ihr Angst und Bange wurde, als er bereits wieder zuschlug.
Es lag etwas in der Luft, das spürte Vera sehr genau – irgendetwas war nicht nach des Bauern Nase gegangen – wenn sie doch noch wüsste was …«
»Und – wieso liegt hier nun überall Stroh?«, fragte Vera in ihrer Naivität nach und fing sich prompt den nächsten Schlag des Bauern ein.
Sie ächzte leise und ein Leuchten erfüllte die Augen von Bendix. Er wurde etwas ruhiger und meinte zu Vera: »Ja, wieso liegt hier Stroh – weil wir vögeln wollen, meine Liebe, weil ich Lust auf dich verspüre – das geht natürlich viel besser im Stroh als irgendwo sonst? Ich will dich ein wenig kitzeln, ein wenig triezen und dich danach nehmen wie ein Mann – von hinten in dich eindringen und dich stöhnen hören.«
Vera ächzte erneut.
»Zuviel für dich – ich dachte, du hättest es drauf«, meinte Bendix und sah Vera lauernd an.
»Natürlich hatte sie es drauf, doch das brauchte er ja nicht zu wissen. Sich lieber ein bisschen zieren, das kam immer gut.«
»Du hast aber auch wirklich einen imposanten Schwanz«, meinte Vera, und Bendix reagierte sofort: »Ist dir das seit unserem letzten Mal tatsächlich Erinnerung geblieben – schön. Er kratzte sich ungeniert an den Hoden und meinte: »Ja, auf meinen großen Freund hier, kann ich immer noch setzen. Er hat nur ein paar Mal aufgeben müssen – aber immerhin …«
Vera sagte nichts dazu, dachte an ihren italienischen Gigolo, der so ganz anders mit ihr umsprang und dachte sich ganz einfach ihr Teil. Ja, sie hatte des Öfteren schon mit dem Bauern geschlafen, ja, sie war immer gut bedient worden, doch heute war er mehr als ungehalten. Vielleicht war er ja ein bisschen aus der Übung und brauchte einen Anheizer – vielleicht brauchte er dafür die Peitsche.
...
Christine und Marc freuten sich auf ihren Winterurlaub in Lofer, hatten früh gebucht und waren gespannt darauf, wie sich der Ort verändert.
Hier war vor vielen Jahren einmal die Fernsehserie ›Die Alpenklinik‹ gedreht worden und sie hatten als Komparsen darin mitgewirkt. Das war unglaublich spannend gewesen und ihnen hatte es einen Einblick in die Welt des Fernsehens vermittelt. Doch es war schon so lange, und Marc hatte den Ort in erster Linie vorgeschlagen, da er als relativ schneesicher galt, und sie sich einfach ein paar schöne Tage machen wollten. Christine hatte begeistert zugestimmt, und schnell hatten sie ein Hotel gefunden, welches ihren Wünschen entsprach, hatten bereits von zu Hause aus die Wandertour, sowie eine Kutschfahrt gebucht.
***
Christine war angehende OP-Schwester und Marc Oberarzt. So hatten sie sich vor zwei Jahren auch kennen- und lieben gelernt. Dies war ihr erster gemeinsamer Urlaub und Christine war shoppen gewesen, wollte Marc mit hübschen Dessous überraschen und hatte auch so einiges davon im Gepäck. Unter anderem einen sexy Federstring, welcher aus feinen Straußenfedern gearbeitet war und supersexy an ihr wirkte. Sie konnte es kaum erwarten, ihm dieses Teil zu präsentieren. War schon ganz heiß darauf – auch hatte sie noch Handschellen, Liebeskugeln, Massagestäbe und einige andere Dinge im Gepäck – sagte sich aber, dass sie auch gut darauf hätte verzichten können. Sie wollte Marc verwöhnen, so unendlich verwöhnen, denn beide hatten lange Zeit nicht mehr viel voneinander gehabt. Vier Tage, vier volle Tage, sagte sich Christine und lächelte still in sich hinein.
***
Während Christine einen großen Rollkoffer mit auf die Reise nahm, begnügte sich Marc mit einem Rucksack und fragte Christine, ob sie vorhabe auf eine längere Reise zu gehen. Doch sie lächelte nur und meinte, man müsse ja auf alle Eventualitäten eingerichtet sein und Marc verdrehte die Augen. Es war ihnen tatsächlich gelungen in diesem Jahr einmal gemeinsam Urlaub zu bekommen. Das Krankenhaus, in welchem sie arbeiteten, hatte da seine eigenen Regeln, doch nun, als sie im Auto saßen, schauten sie sich an und sahen sich ganz tief in die Augen.
»Endlich«, meinte Marc.
»Endlich«, sagte Christine.
***
Nach einer ewig langen Fahrt lag der wunderschöne Ort Lofer, nicht weit hinter der deutschen Grenze, vor ihnen. Einladend wirkte er, und Christine durchlief sofort ein wohliges Gefühl. Zwar war sie müde von der langen Reise, doch der viele Schnee, der hier bereits lag, zauberte ein Lächeln auf ihr Gesicht.
»Schau nur Marc, wie schön! Überall Schnee, und dazwischen haben sie Stroh liegen. Das ist doch sicherlich dafür gedacht, dass man trockenen Fußes in die Hotels des Ortes gelangt – wie zuvorkommend, findest du nicht auch?«
Marc nickte nur, wunderte sich aber über das viele Stroh. Doch die Erklärung Christines reichte ihm völlig, er verspürte wenig Lust zu denken. Auch wirkte er ein wenig angefressen von der langen Fahrt und fragte einen Einheimischen, ob dieser denn wüsste, wie er zum Hotel ›Schöne Aussicht‹ käme.
Der Mann zeigte nach links und Marc stand fast genau vor dem Hotel. Er bat Christine die Koffer hineinzutragen, einen Kofferträger gebe es hier leider nicht, er würde unterdessen einchecken.
Marc fragte sogleich, ob denn auch die gebuchte Wandertour stattfinden würde, und sie hätten gern einen Schlitten für den heutigen Tag und und und …
Die Rezeptionistin wies Marc erst einmal sein Zimmer zu, welches im ersten Stock lag – und ließ den jungen Mann erst mal zu sich kommen. Sie kannte solche Menschen, bei denen alles auf einmal passieren musste – hier hieß das Zauberwort Entschleunigung.
Als Marc etwas runtergekommen war, sagte sie ihm, dass die Wandertour, welche das junge Paar gebucht hatte, morgen wie geplant stattfinden würde, und einen Schlitten bekamen sie auch noch.
Alles lief wie am Schnürchen, so wie es Marc gern hatte und als Christine ihre Sachen ausgepackt hatte, wollte Marc sofort nach draußen, den frisch gefallenen Schnee inspizieren.
Wie sich herausstellte, war es erst seit gestern Mittag so schön winterlich – zuvor war es eher regnerisch gewesen und etwas grummelig, was so gar nicht winterlich anmutete.
Marc freute sich, dass das Wetter umgeschlagen war, denn er war der absolute Wintertyp, der gern die Pisten hinunterjagte, ob nun per Schlitten oder auf Skier – auch Christine mochte den Winter, aber sie mochte auch den Frühling – im Gegensatz zu Marc.
***
»Schau – dort wurde die ›Alpenklinik‹ gedreht«, Christine wies in die Richtung, wo jetzt ein großes Hotel stand.
»Hmh«, machte Marc und gab Christine einen Kuss auf die Wange, »das war echt super, die Zeit damals, als sie uns fragten, ob wir für einige Folgen als Komparsen zur Verfügung stehen würden. War Urlaub für lau und unglaublich spannend, findest du nicht?«
»Mich brauchst du nicht zu fragen?«, antwortete Christine und lachte. Du weißt doch, dass mich dieser Doktor Guth immer fasziniert hat. Ihn damals live zu sehen – hmh, ich habe noch heute seine dunkle, ebenmäßige Haut vor mir. Er war echt der Bringer.«
»Und ich nicht?«, erwiderte Marc, grinste aber leicht schief und die beide waren auf dem Weg zur Schlittenausgabe.
»Ach Marc«, meinte Christine da, »du bist doch sowieso nicht zu toppen. Ich freue mich auf unsere Tour in die Berge hinein, doch nun lass uns auf die Piste und rodeln gehen. Ich freue mich schon die ganze Zeit darauf.«
Sanft berührte Marc ihren Po. »Hält der kleine Knackarsch das überhaupt aus?«, meinte er und Christine lachte.
Sie brauchten nicht sehr lange anzustehen, die Saison war noch jung – und so konnten sie ihrer Rodelleidenschaft über drei Stunden lang fast gänzlich ungestört frönen. Ein paar Snowboard-Fans waren ebenfalls auf der Piste, auch ein paar Rodler, doch man kam sich nicht in Gehege. Marc bewarf Christine übermütig mit dem frisch gefallenen Schnee, küsste sie zärtlich und meinte: »Du, ich freu mich tierisch auf unsere Zeit hier – lass sie uns genießen. Bitte nichts von Arbeit oder so erzählen – dieses Mal möchte ich einfach nur chillen.«
Das wollte auch Christine und legte Marc einen Arm um die Hüfte, gab ihm einen zarten Nasenstüber und meinte: »Na, dann mal los, ein Lieber. Zeig mal, wie du den Schlitten nach unten bringst. Und sie lachten, als Marc den Schlitten anschob und sie mit Schwung nach unten glitten.
***
Marc war froh, dem Dauerstress als Oberarzt für einige Tage entkommen zu sein. Ihm genügte es vollends die Rodelstrecke hinauf- und wieder hinunterzufahren. Christine hatte ebenso ihren Spaß, doch nach zwei Stunden meinte sie, für den ersten Tag sei es nun genug, ihr stände der Sinn eher nach heißer Schokolade und ein bisschen Sex täte hier auch ganz gut.
Marc grinste.
»Mein kleiner Nimmersatt! Also ich könnte noch stundenlang hier draußen bleiben.«
»Um danach wie ein Stein aufs Bett zu fallen und zu schlafen bis zum nächsten Morgen«, meinte Christine lachend. Arm in Arm begaben sie sich zu der Schlittenausleihe, zahlten die Ausleihgebühr und gingen zum Hotel zurück, wo Christine sich heiße Schokolade und einige Gebäckstücke aufs Zimmer bestellte.
Sie war so durchgefroren, dass sie sich sofort heißes Wasser in die Marmorwanne laufen ließ und alsbald aalte sie sich in dem warmen Wasser.
Marc sah seine Freundin lüstern an.
Christine mit ihrem weizenblonden, langen Haar war wirklich niedlich. Sie hatte einen gut gebauten Körper und ihre Brüste passten genau in seine Handflächen. Er liebte sie abgöttisch und als er nun zu ihr in das warme Wasser tauchte, ließ Marc seinen Blick noch einmal ganz bewusst über ihren Körper gleiten. Viel war ja durch den Schaum nicht zu sehen, doch ihre Brustwarzen, die etwas spitz zuliefen, schauten vorwitzig daraus hervor.
Marc war ein relativ heißblütiger Typ und so dauerte es auch nicht lange, bis er sein Verlangen zu stillen suchte, und sein Glied in Christines Spalte der Lust einführen wollte.
***
Schnell schlang sich Christine ein Badehandtuch über und öffnete die Tür, in welcher eine junge Frau stand, und das Gewünschte brachte: heiße Schokolade und Gebäckstücke.
Christine bedankte sich, drückte der Frau ein paar Geldstücke in die Hand, dann nippte sie an der Schokolade, die einfach köstlich schmeckte. Auch das Backwerk war exzellent – Christine schaltete in den Wohlfühlmodus.
»Weißt du was?«, sagte sie zu Marc, der ebenfalls der Badewanne entstiegen war und in einen Frotteebademantel gehüllt auf sie zukam. »Ich werde mal sehen, ob wir nicht auch unser Abendessen aufs Zimmer bekommen können. Ich bin so erschöpft von der Fahrt, dann die Abfahrt mit dem Schlitten, sodass ich eigentlich null Bock darauf verspüre mich noch einmal anzuziehen.
»Gute Idee «, meinte Marc, »mir geht es nämlich genauso, und ich verspüre ein unbändiges Verlangen nach deinem zuckersüßen Erdbeermund.«
»Schleimer«, grinste Christine und telefonierte, um alles Notwendige in die Wege zu leiten. »Kein Problem, das Abendessen würde auf dem Zimmer serviert«, meinte die Rezeptionistin und wünsche noch einen angenehmen Abend.
***
Christine stöhnte erleichtert auf, als Marc zu ihr kam und sie liebevoll in seine Arme schloss. Sie kuschelte sich ganz eng an ihn und flüsterte ihm zu: »Ich freue mich auf die Tage mit dir und auf die Tour morgen. Es wird ja wohl alles gut gehen?«
»Warum sollte es das nicht?«, erwiderte Marc. »Der Schnee ist herrlich pulverig. Du wirst die Tour genießen Süße.« Marc beschäftigte sich mittlerweile mit Christines Nippeln, welche er liebevoll mit Daumen und Zeigefinger bearbeitete. Er küsste sie zärtlich und zwirbelte an ihnen und immer wieder sagte er zu Christine, wie wunderschön sie sei.
Sie empfand Marc Komplimente als süße Last und seine ansteigende Hitze als ebensolche süße Qual. Als Marc Christine auf das Bett stupste, ließ sie es einfach geschehen. Eine Weile lagen sie still und stumm da, küssten sich, erkundeten mit ihren Händen das, was sie viel zu lange unbeachtet gelassen hatten. Es war ein erregendes Spiel der Sinne und Marcs Penis pulsierte und zuckte, währenddessen sich Christines Möse zunehmend als Wasserfall ausnahm.

Schreiben Sie die erste Kundenrezension!

REZENSION SCHREIBEN

Ihre Bewertung*
0 / 5 Sterne
Hinweis:
Ihre E-Mail Adresse wird natürlich nicht in den Kundenrezensionen veröffentlicht!