E-Books als ePUB für Tolino & iBooks,
Kindle (mobi) und PDF bestellen...

Nackte Weihnachten - 24 Nächte | Erotischer Roman

von

Dieses E-Book entspricht 200 Taschenbuchseiten

Jasmin tut nichts lieber, als sich Pornos anzuschauen. Kurz vor sexy X-Mas findet sie sich wieder im Bett eines Mannes mit der wohl größten Pornosammlung, die sie je gesehen hat. Nicht zum ersten Mal gerät sie in Versuchung, eine Nähe aufzubauen, die sie in der Vergangenheit abgelehnt hat. Verbindet sie mit Chris mehr als Leidenschaft und das gemeinsame Interesse für Pornografie?
Heiße Filmchen, Sextoy-Abenteuer und ein schmutziger Weihnachtstrip, der verborgene erotische Fantasien erwachen lässt. Ungefilterte Wahrheiten über Frauen, die Pornos schauen und großen Gefallen daran finden. Sex-ehrliche Worte über die heiße Passion, die sich über Jahre auszubauen scheint, und spannungsgeladene Szenen, die das erotische Kopfkino zum Laufen bringen.

Über den Autor Nova Night:
Erotik-Autorin Nova Night stürzt sich auf sinnliche Sexstorys und lässt es in ihren Bettgeschichten an nichts fehlen. Ihr Schreibstil ist heißer als der Mainstream – mit Blick auf die ehrlichen, stilvollen Details, die Ladys und Gentlemen gleichermaßen begeistern. Prickelnde Erotik-Literatur, die Geschichten auf den Punkt bringt.

Nackte Weihnachten - 24 Nächte | Erotischer Roman

von Nova Night

Überraschend wach tappte ich leicht bekleidet in die Küche. Wow. Die letzte Nacht hatte wilde Gedanken geschaffen. Ich fuhr mir durch meine hellbraunen Locken, die wild zerzaust und nach einer großen Portion Sex aussahen. Was war passiert? Gestern Nacht war ich zu Chris heruntergekommen, hatte ihm einen Gute-Nacht-Kuss gegeben und einen Eimer vor seinem Bett platziert. Er hatte mit dem Alkohol etwas übertrieben und war betrunkener als vermutet. Ich hatte mich um ihn gekümmert und ihn umsorgt. So, wie auch er es in den wilden Nächten meiner Teeniezeit getan hatte. Er war der fürsorgliche, große Bruder meiner besten Freundin.
Ich blieb bei ihm, bis er eingeschlafen war, und war daraufhin zurück in mein altes Jugendzimmer gegangen. Schließlich schlief auch ich ein, bis ein heftiger Orgasmus mich geweckt hatte. Ich hatte einen Sextraum.
Was für eine Nacht, dachte ich und tappte in die Küche. Darauf einen Kaffee.
Wach und gut gelaunt werkelte ich an der neuen Kaffeemaschine meiner Mutter herum.
»Dürfte ich der Dame helfen?«, hörte ich Chris’ Stimme an meiner linken Schulter und zuckte zusammen. »Nicht so schreckhaft. Das warst du gestern Nacht ja auch nicht.« Er hatte sein Ich-verführ-dich-Grinsen auf den Lippen und das irritierte mich. Wir hatten keinen Sex. Hatte er etwa auch einen Sextraum? Chris hatte nicht nur ein Haus neben dem Haus seiner und meiner Mutter gebaut, sondern besuchte sie auch regelmäßig. Es war schon früher ein Leichtes für ihn gewesen, hier plötzlich aufzutauchen.
»Du erinnerst dich wohl an gar nichts mehr. Ich habe dich ins Bett gebracht«, kicherte ich.
»Klar.« Er schob mich sachte ein Stück von der Kaffeemaschine und drehte mich um, sodass er mir plötzlich sehr nah war. Ich betrachtete ihn und stellte wieder fest, wie umwerfend er aussah mit seiner Nerd-Brille und dem Karo-Hemd. »Kaffee?«, fragte er, bediente die Maschine und tat so, als wäre er die einzige Person in diesem Haus, die dies konnte.
»Ja.«
»Tut mir leid wegen letzter Nacht.«, sagte er auf einmal.
»Zu viel getrunken?«, fragte ich.
»Schon irgendwie.«
»Ist in Ordnung.« Ich lächelte und hopste auf die Arbeitsfläche rechts neben der Kaffeemaschine. Die Maschine begann ihr Werk zu verrichten und Chris wandte sich zu mir. Wir betrachteten das Wohnzimmer, das unmittelbar an der Küche und dem Essbereich angrenzte. Es sah chaotisch aus. »Was ist hier passiert?«, fragte ich. Chris zuckte mit den Schultern. Ich sprang auf und näherte mich dem Wohnbereich. Auf dem Wohnzimmertisch bemerkte ich Liebesfilme und Schnapsgläser.
»Das sieht nach einem Mädelsabend à la Karen und Carla aus«, stellte ich lächelnd fest. Chris sagte nichts, er ging an mir vorbei und setzte sich auf die Couch. Dann sah er mich mit einem Blick an, der mich verunsicherte. Denselben Blick, den er auch gestern Abend aufgesetzt hatte. Als würde er sagen: Süße, was machst du hier? Komm doch näher …
»Ich war überrascht, gestern Abend«, sagte ich, um die Stille mit Worten zu füllen.
»Überrascht?«, Chris setzte sich auf die Couch und sein Blick ließ mich erweichen.
»Irgendwie schon.«
»Ich hab mich gefreut, dich zu sehen«, sagte er schnell und deutete mir, neben ihm Platz zu nehmen. Ich näherte mich ihm, setzte mich auf die Couch und er rückte näher, sodass unsere Beine einander berührten. Es fühlte sich kribbelig an und die Tatsache, dass ich unter meinem Schlafkleid keinen Slip trug, machte die Sache noch etwas heißer. Warm zwischen meinen Beinen.
»Ich habe gerade keine Vorlesungen, weil ich an meiner Abschlussarbeit arbeiten sollte. Ich dachte, es wäre gut, mal ein Wochenende bei Mama zu verbringen, wenn ich nächstes Wochenende zu meinem Vater fahre«, gab ich zu. »Außerdem habe ich hier Ruhe und die brauche ich.« Er nickte und legte unverhofft eine Hand auf mein Knie. Ich wollte ihn fragen, was er vorhatte, aber ich wollte nicht, dass er aufhörte, mich zu berühren. Also ließ ich ihn.
»Deine Schwester Isabelle hat mich angerufen. Gestern Abend«, lenkte ich ab und errötete.
»Oh.« Es schien ihn nicht weiter zu interessieren.
»Sie möchte, dass ich sie besuche«, sagte ich.
»Gut.« Seine Stimme klang männlich-rau und weckte Verliebtheitsgefühle in mir. Wie Früher. Ich rückte etwas vor, sodass seine Hand meinen Schenkel hochrutschte.
»Minnie, was machst du?«, flüsterte er mit sanfter Stimme.
»Nichts, ich …« Plötzlich wusste er, was ich dachte. Ein tiefer Blick genügte. Begierde und Lust funkelten in meinen Augen. Chris erkannte es, denn er kannte mich zu gut.
Schwer atmend beugte er sich ein Stück vor. »Ich habe dich hier ein wenig vermisst«, wisperte er in mein Ohr. Er wusste, dass es mich heißmachen würde, wenn er mir zärtlich etwas ins Ohr flüsterte. Vor drei Jahren gab es einen aufregenden Abend, an dem ich ihm, betrunken wie ich war, alle meine Sexgeheimnisse anvertraut hatte. Er wusste um meine Vorlieben bestens Bescheid. Seine Hand wanderte von allein ein Stück höher.
»Chris …«, flüsterte ich. »Keine gute Idee.« Wir waren schließlich im Haus meiner Mutter.
»Miss Albers …« Er lächelte. Seine humorvolle Art war mir sympathisch. Es machte ihn zu etwas Besonderem. Nie würde ich vergessen, wie er mich das erste Mal gevögelt hatte und währenddessen in meine Augen geschaut hatte, um mir ein liebevolles Lächeln zu schenken.
Seine Hand lag immer noch auf meinem nackten Bein. Quälend langsam schob er den Saum des Kleids etwas hoch. Seine Hand bahnte sich mit zärtlichen Berührungen einen Weg nach oben. »Wollen wir zu mir?«, fragte er.
»Was?« Ich schüttelte den Kopf und fragte mich, was er wollte. Wollte er Sex? »Was? Nein. Ich meine, was möchtest du?«, fragte ich irritiert. Seit fast drei Jahren hatten wir keinen Sex mehr.
»Ein wenig Spaß«, gab er zu. Ich kannte seine offene, direkte Art und trotzdem überraschte sie mich. »Komm schon, Minnie.«
»Nein.« Ich schüttelte den Kopf und errötete noch mehr.
»Muss ich dich dazu überreden?«, fragte er und massierte die Innenseiten meiner Schenkel. Ich konnte nicht anders, als meine Beine ein Stück zu spreizen.
»Nicht«, bat ich ihn, weil es ungewohnt war, wie er mich berührte. Ein Mann, noch dazu der große Bruder meiner besten Freundin, flirtete mit mir. Und zwar im Haus seiner und meiner Mutter. Sie könnten jeden Moment hereinkommen und sehen, was wir trieben. Chris beugte sich zu mir vor.
»Du machst mich heiß«, wisperte er und zwinkerte mir zu. Noch bevor ich antworten konnte, näherte er sich mir und küsste mich. Ein gefühlvoller Kuss – zärtlich, liebevoll, erotisch. Ich wich zurück und sah ihm in die Augen.
Chris massierte weiterhin meine Schenkel und ich spürte die Erregung in mir wachsen. Leidenschaft, Lust und etwas, das sich wie Liebe anfühlte.
Er ließ nicht locker. Mit sanften Küssen bedeckte er mein Schlüsselbein und wanderte hinab. »Chris …«, stöhnte ich und lehnte mich zurück. Meine Beine spreizten sich noch weiter, sodass er meine nackte Scham betrachten konnte. Seine Hand erreichte meinen Venushügel und glitt hinunter. »Keine Unterwäsche? Wie eine Einladung«, flüsterte er so leise, dass ich ihn kaum verstand. Nun war er zwischen meinen Beinen, betrachtete meinen feuchten Spalt mit eindringlichen Blicken. Ich lehnte mich vor, beobachtete ihn, wie er sich an meinem Anblick aufgeilte.
»Chris, nicht«, stöhnte ich wieder. Dabei wussten wir beide, dass er weitermachen sollte. Wir wussten, dass es mir gefiel. Er grinste und küsste meine Schamlippen. Es machte mich wahnsinnig, wie er mich mit wenigen Berührungen und Küssen aufheizte. Es war wie in einem meiner Sexträume: Chris leckt mich zum Orgasmus und danach sehen wir uns nicht mehr. Und falls wir uns dann doch mal sehen, möchte er seine Verführungskünste unter Beweis stellen und der Traum beginnt von vorn.
Er setzte einen zweiten Kuss auf meine Klitoris. Seine Lippen blieben auf meinen und er leckte sanft an meiner empfindlichsten Stelle. Ich spürte das kribblige Pochen in meiner lustvollen Mitte. Chris war ein Meister darin, eine Frau zum Orgasmus zu lecken. Ein Lickjob-Künstler. Daran hatte sich offensichtlich nichts geändert.
»Ich kann nicht aufhören, du schmeckst zu gut«, raunte er zwischen den Küssen. Ich spürte, wie er plötzlich kreisende Bewegungen auf meinen äußeren Schamlippen leckte. Ich war inzwischen so nass, dass er problemlos in mich hineingleiten und mich zu Besinnungslosigkeit vögeln könnte, wenn er das gewollt hätte.
Plötzlich stoppte Chris. »Na, reicht es dir?«, fragte er, denn er wollte hören, dass ich mehr wollte. Und wie ich mehr wollte! Ich schüttelte den Kopf und hörte nicht auf zu Stöhnen. Meine Laute sollten ihm zu verstehen geben, dass er mich mit seinen Küssen an den Rand eines unglaublichen Höhepunkts trieb. Ich fuhr darauf ab. Es zu leugnen, wäre nicht richtig. Chris wusste, wie geil mich seine unwiderstehlichen Küsse auf meiner Vagina machten. Mit der Zunge stimulierte er meinen Spalt, neckte mich mit dem stummen Versprechen, nicht aufzuhören, wonach ich mich wahrhaftig verzerrte.
»Hör nicht auf«, wimmerte ich und fuhr ihm zärtlich durchs Haar. Ich drückte seinen Kopf sanft an meine Vagina. Er wehrte sich, wich zurück, denn er wollte meinen Orgasmus hinauszögern.
»Du willst, dass ich weitermache?«
»Chris, hör nicht auf«, wisperte ich.
»So schnell hat sich das also geändert.« Ich richtete mich auf und stützte mich auf meine Ellenbogen, um ihm zuzusehen, wie hingebungsvoll er meinen Spalt mit Küssen verwöhnte. Der Anblick ließ mich beinahe zum Höhepunkt kommen. Er leckte meine Vagina und massierte meine Schenkel. Meine Ellenbogen wurden schwach, sodass ich mich nicht mehr auf ihnen halten konnte und tiefer herabsank. Ich zitterte, mein Spalt pulsierte vor Lust. Wieder stoppte Chris. »Wir haben etwas vergessen«, sagte er und drückte meine Beine sanft zusammen. Er wich zurück und setzte sich auf. Mit überraschtem Blick und rosaroten Wangen sah ich ihn an. Meine Augen weiteten sich und der Moment schien sich wie eine Ewigkeit anzufühlen.
»Vergessen?« Meine Stimme zitterte vor sexueller Lust und Aufregung.
»Ja, wir haben etwas vergessen. Wir wollten doch …«
»Hör bitte nicht auf«, flehte ich. Das war, was er wollte.

...
»Ich habe Kondome dabei«, sagte er und küsste mich noch mal. Ich ließ seine Worte unkommentiert. Klar, wir hatten gesagt, dieser Abend wäre perfekt für unser erstes Mal, aber das war er nun einmal nicht. Freddy sah mich verständnislos an. »Wollen wir es machen?« Freddy war drei Jahre älter als ich. Ich hatte gedacht, dass er schon wissen würde, was zu tun wäre und dass er es drauf hatte, eine Frau zu verwöhnen. Offensichtlich nicht.
»Ich glaube, ich muss auf die Toilette«, entschuldigte ich mich, um der Situation zu entfliehen. Es war nicht ehrlich, fortzulaufen – das wusste ich. Doch Freddy zu sagen, dass ich keinen Sex mehr wollte, war mir unangenehmer. Er war verkrampft, etwas spießig und verhielt sich immer nach Abmachung und Regel. So wie der Stock in seinem Arsch es ihm vorschrieb. Eigentlich war ich schon durch mit ihm, bevor es überhaupt mit uns angefangen hatte. Es war erstaunlich, wie sehr ich einmal für ihn geschwärmt hatte. Freddy würde es nicht verstehen, wenn ich ihm heute Nacht einen Korb geben würde.
Ich eilte in das Haus, die Rackerstraße 3b, und flüchtete ins Bad. Dort blieb ich gut eine halbe Stunde und dachte darüber nach, was ich jetzt tun sollte. Zum Glück folgte Freddy mir nicht, um nach mir zu sehen.
Nach einer Weile verließ ich das Bad und nahm im düsteren, länglichen Flur des leeren Erdgeschosses Schritte wahr. Ein dunkler Schatten im Flur des Hauses. »Hey«, rief ich und spürte, wie meine Fingerkuppen vor Aufregung kribbelten.
Der Schatten wurde zu einer Gestalt, die ich allmählich erkannte. »Chris?« Ich schüttelte den Kopf, obwohl ich froh war, Christian Singer – der große Bruder meiner besten Freundin – zu sehen. »Was machst du denn hier?« Meine Schultern sanken herab und ich näherte mich leise.
»Ich wollte mal sehen, ob alles okay ist«, sagte er, doch ich verstand es nicht. Er hatte nichts mit Belles und meiner Geburtstagsparty zutun. Was machte er hier wirklich? Trotzdem war Chris fürsorglich und sah nach uns – das machte mich in diesem Moment schwach. Ich schüttelte abermals den Kopf, nahm meine Hand zu meiner Stirn. »He, was los, Minnie?«, fragte er.
»Ach, es ist Freddy.« Ich hatte einen Drink zu viel getrunken.
»Freddy?« Chris kam einen Schritt auf mich zu, wollte mich in den Arm nehmen und für mich da sein.
»Mein Freund«, gab ich gezwungen zu. »Er will es tun, aber ich nicht.« Wir beide wussten, dass es um Sex ging.
»Oh, Minnie, aber du musst nicht.« Seine Stimme machte meine Knie butterweich.
»Mach ihm das mal klar«, meinte ich. »Ich möchte hier einfach weg«, gab ich zu. Verzweiflung erklang in meiner Stimme. »Weg, weg, weg«, murmelte ich.
»Dann komm doch rüber mit zu mir«, schlug Chris mit einem liebevollen Grinsen vor. Manchmal kam er auf irre Ideen. Dies war eine davon. Er wohnte im Schweden-Haus Rackerstraße 3b, gleich nebenan. Es war sein Haus. Bei ihm würde mich niemand finden. Vielleicht Belle – am nächsten Morgen. Doch heute Nacht wären wir ungestört. Es würde mir helfen, aus dieser Situation zu entfliehen und es wäre gleichzeitig falsch.
Ein Versteck, wie es besser nicht sein kann, dachte ich und lächelte.
»Eigentlich keine schlechte Idee«, sagte ich und glaubte in meinem halb beduselten Zustand womöglich selbst daran. Ich fiel ihm in die Arme, klammerte mich an seine starke Schulter und verschwand mit ihm rüber in sein Haus. Es war aufregend. Geheimnisvoll und, zugegeben, auch etwas sexy. Ich erkannte es nicht, aber ich wusste, dass Chris lächelte. Es gefiel ihm, dass ich mit ihm die Nacht verbringen würde. Und wie wir das in solchen Situationen nun einmal so tun, würde ich auch nicht auf seiner Couch schlafen. Die war nämlich zu unbequem. Ich würde auf seinem zwei Meter zwanzig breiten Bett schlafen – neben ihm.
Wir blieben im Wohnzimmer. Chris zog die Vorhänge zu und ich machte es mir auf seinem Sessel gemütlich. Er bot mir Schnaps an und ich nickte begeistert. Wir tranken Kräuterschnaps und alberten herum. Chris kitzelte mich und kam mir näher. Wir hörten nicht auf und spielten unser Spiel weiter – so lange, bis wir die Spannung zwischen uns nicht mehr aushielten. Das war an einigen heimlichen Abenden wie diesem so. Mit ihm schlafen? No way. Schließlich war er der Bruder meiner besten Freundin und wohnte nebenan. Dennoch hatten wir in unserer Vergangenheit nicht die Finger voneinander lassen können.
Trotzdem war er heiß. Braune Locken, einen Drei-Tage-Bart, Karo-Hemden und eine Nerd-Brille. Sowieso war er ein nerdiger Freak und das gefiel mir. Ich mochte so viel an ihm. Dass er hauptberuflich Spielentwickler war und dass er neben seinem Job an Modellautos herumbastelte. Er war der Geek, den ich mir immer an meiner Seite gewünscht hatte.
Ich betrachtete sein Regal und unterbrach damit mein Gekicher und die Spannung zwischen uns. Miniaturautos 1:10 und eine Sci-Fi-DVD-Sammlung. Nichts Überraschendes. »Noch einen Schnaps?«, fragte er mich und stand auf.
Ich schüttelte den Kopf. Noch ein paar Schnaps mehr und ich würde jede Hemmung fallen lassen. Anstatt weiteren Schnaps zu holen, kam er auf mich zu. Er setzte sich auf die Lehne des Sessels und sah mich an. »Oh, Minnie …«, wisperte er. Es kam plötzlich, vorhin hatten wir noch herumgealbert und Spaß miteinander gemacht. Nachdenklich musterte ich ihn. Jetzt schien es ernst zu werden. Ich sah in Chris’ bärenbraunen Augen, in denen Vertrauen funkelte. »Ich wollte dir noch sagen … Du musst dich nicht zu Dingen überreden lassen, die du nicht möchtest.«
»Aber Freddy versteht nicht …«, begann ich, mich herauszureden.
»Dann ist er nicht der Richtige«, sagte Chris und strich mir sanft über meine Schulter.
Christian Singer würde mich beschützen und für mich da sein, ohne Fragen zu stellen. Er würde mich bedingungslos lieben, auf eine mir unverständliche Art und Weise, dachte ich und schloss die Augen. Bullshit, Minnie, was denkst du da? Ich öffnete sie wieder.
Chris beugte sich vor. »Ich kann nicht glauben, dass Belle und du bald wegziehen werdet.« Es ging um Belle und mein Studium in Berlin. Bald würden wir die Rückmeldung von der Uni erhalten und unsere Chancen waren mehr als gut. Besonders für Belle.
»Ich auch nicht«, sagte ich und unterdrückte dieses merkwürdige Gefühl, das mich überkam, wenn ich daran dachte, alles hier zurückzulassen. Ich wollte nicht daran denken, dass dieser Abend hier einer unserer letzten Abende zusammen sein könnte. Ich hatte schon lange kribbelige Gefühle für Chris. Sexuelle Gefühle, tiefe Leidenschaft, die sich nun schon seit Jahren aufbaute. Aber er war zu alt. Elf Jahre älter als ich. Er könnte schon eine Familie haben, während ich noch nicht einmal mit meinem Studium begonnen habe.
»Nie wieder heimlich in meinem Pornokeller«, scherzte er und spielte auf die Abende an, in denen wir uns zusammen Soft-Pornos angesehen hatten. Mit Chris konnte ich das, ohne rot zu werden oder mich unwohl zu fühlen. Er kannte mich. Er wusste, was mich anmachte, auch wenn zwischen uns nichts mehr lief. Es wäre verboten gewesen.
»Vielleicht ein letztes Mal?«, schlug ich vor. Heute wäre es anders. Heute würden wir nicht nur Pornos schauen, denn es würde mehr passieren. Da war ein Gefühl, das ich nicht ignorieren konnte.
»Ein letztes Mal«, sagte er und stand auf. Er nahm meine Hand und wies mich in den Flur, der zum Keller führte. Chris hatte einen richtigen Partykeller. An der Treppe im Flur hielt er inne und drehte sich zu mir um, anstatt weiterzugehen. Es wurde plötzlich still zwischen uns und er sah mir tief in die Augen.
Was ist nun? Keine Pornos, wollte ich fragen, doch traute mich nicht. Ein Moment der Stille war nicht dazu da, um ihn zu zerstören. Er schüttelte sanft den Kopf und sah mich mit leuchtenden Augen an. »Gott, ich glaubs nicht.«
»Was?«
»Du bist so schön.«
Was hat er da gerade gesagt?
»Scheiße, Minnie, du bist jetzt 18«, sagte er, als hätte er es gerade eben erst erfahren.
»Ja, wir haben meinen 18. gefeiert. Schon vergessen?«, kicherte ich. Chris sah betroffen aus. Ich grinste, wusste nichts mit seinem Gesichtsausdruck anzufangen. Plötzlich packte er mich an meiner Taille und zog mich an sich heran. Überrascht und erregt zugleich sah ich zu ihm auf. Leidenschaftlicher, tiefer, alles verändernder Blick. »Ich hatte darauf gewartet.« Aus ihm sprach die reine Begierde, die ich gehofft hatte zu entfachen.
»Worauf?«, fragte ich. Sein Kopf näherte sich meinem und er küsste mich. Wild und verlangend. Das gefiel mir. Gierig berührte er mich und streichelte über jeden Zentimeter meines Körpers. Es war verboten heiß. Ich konnte nicht anders, ich konnte ihm nicht widerstehen. Wir würden zwar etwas Verbotenes tun, wenn wir miteinander schliefen. Aber wir würden keine Gesetze mehr brechen. Jetzt – wo ich volljährig war – war es etwas anderes. Er packte mich an meinem Po und das gefiel mir. Den Austausch von Zärtlichkeiten würden wir auf später verschieben. Dafür blieb noch genug Zeit.
Ich befreite mich von meiner Panty, zog mir mein Schlafshirt aus und stand jetzt nackt vor ihm. Anstatt mich zu küssen, stand er vor mir und betrachtete mich. »Wow«, sagte er. Es war unfassbar, wie er sich verhielt, wie scharf er war. Es brachte mich jetzt schon um den Verstand. Wir küssten uns wieder, ich streifte ihm die Jeans ab und wir bewegten uns allmählich zur Couch in den Keller. Knutschend eilten wir hinunter, in unser altes Pornonest. Dann stürzte ich mich auf ihn, er fiel zurück auf die Couch. Begierig befreite ich ihn von seinem Karo-Hemd und küsste seinen Oberkörper hinab zu seinen Boxershorts. Er half mir, sie ihm auszuziehen. Dann sah ich sein Riesenteil.
Der Anblick seines Penis machte mich verrückt. Augenblicklich beugte ich mich zu ihm herunter, um ihn aus der Nähe zu betrachten.
Es passiert wirklich.
Chris lächelte. »Na, willst du nicht weitermachen?«, fragte er und ich konnte mich nicht mehr zurückhalten. Ich wollte Chris erregt sehen. Sein Penis war steif und fest, ich umfasste ihn mit meinen zierlichen Händen und streichelte ihn sanft. Er sah wunderschön aus. Dicke Venen legten sich um seinen Schwanz, dessen Richtung ich mit meiner Zunge nachfuhr.

Schreiben Sie die erste Kundenrezension!

REZENSION SCHREIBEN

Ihre Bewertung*
0 / 5 Sterne
Hinweis:
Ihre E-Mail Adresse wird natürlich nicht in den Kundenrezensionen veröffentlicht!