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Dirty Darkness – verruchte Dunkelheit | Erotische Geschichten

von

Dieses E-Book entspricht 176 Taschenbuchseiten

Hast du auch hin und wieder dunkle Fantasien? Bist du ein böses Mädchen und sehnst dich nach Erziehung oder bist du (noch) ganz brav und wünschst dir Inspiration? Ich gehe mit dir ins Dirty Darkness und zeige dir die verruchte Dunkelheit der BDSM-Fantasien.
Tritt ein und lass dich von Master Dark zu einer folgsamen Sklavin erziehen.
Vielleicht wolltest du immer schon wissen, wie es ist, einer Domina zu verfallen. Was aber, wenn du dich plötzlich in einem dunklen Wald wiederfindest – gefesselt, sodass sich jeder an dir bedienen kann?
Pass lieber auf, dass dich die Besitzer Ian und Hank nicht in die Finger bekommen, denn es könnte dein Arsch sein, der letztendlich ihre Zeichnung trägt ...

Über den Autor Bonnie Green:
Bonnie Green ist das Pseudonym einer Hamburger Autorin, die 1968 das Licht der Welt erblickte. Schon in ihrer Jugend entdeckte sie den Reiz des Schreibens, das schließlich ihre große Leidenschaft wurde. Am liebsten thematisiert sie in ihren Romanen und Kurzgeschichten die „schönste Sache der Welt“. Andere Menschen auf eine fantasievolle und erotische Reise mitzunehmen, bereitet der Autorin ein besonderes Vergnügen. Und so bewegt sie das positive Echo ihrer Leser immer wieder dazu, sich an ihre Tastatur zu setzen. Nach einer Pause meldet sich die Autorin mit neuen, noch heißeren Geschichten bei blue panther books zurück.

Dirty Darkness – verruchte Dunkelheit | Erotische Geschichten

von Bonnie Green

Endlich ist der lang ersehnte Tag unseres Treffens da. Eine ganze Nacht würde ich mit meinem Herrn genießen dürfen. Wir wollen zusammen in den Swinger-Club fahren und ich bin schon schrecklich neugierig, wie es dort wohl aussehen wird. Als ich grade im Begriff bin, die Tür hinter mir zu schließen, klingelt mein Handy. Ich lese die Nachricht:
Süße, reiß mir nicht den Kopf ab, aber die Firma hat gerade angerufen und … Was soll ich sagen? Ich muss da heute aushelfen. Es geht leider nicht. Wir holen das nach. Ich liebe dich. Und fang jetzt nicht an, rumzuzicken. Ich habe mir die Nacht auch anders vorgestellt!
Gerade will ich eine Antwort tippen, als ich bemerke, dass du bereits off gegangen bist. Wie ich das hasse! Jetzt habe ich nicht einmal mehr die Möglichkeit, meinen Frust abzulassen. Meine Enttäuschung ist grenzenlos. Die ersten Tränen bahnen sich einen Weg aus meinen Augenwinkeln und laufen mir über die Wangen. Frustriert ziehe ich die Jacke wieder aus und will gerade die Schublade öffnen, um mich mit einer Tafel Schokolade zu trösten, als es unerwartet an der Tür klingelt.
Ich frage mich, wer das um diese Zeit noch sein kann. Eigentlich bin ich kein Angsthase, dennoch öffne ich die Tür nur einen Spaltbreit. Vor der Tür steht der Paketbote. Ich habe keine Zeit, darüber nachzudenken, ob heute eine Bestellung geliefert werden sollte, da werde ich bereits überrumpelt. Mit einer schnellen Bewegung drückt er die Tür auf und wirft mich zu Boden. Mit einem gezielten Tritt verschließt der Eindringling die Tür. Zuerst bin ich zu perplex, um nach Hilfe zu rufen und kurz darauf ist es dafür zu spät, denn er presst mir bereits die Hand auf den Mund. Er ist sehr viel kräftiger, als es im ersten Moment den Anschein hat. Egal, wie ich mich winde und wehre, ich kann mich nicht losreißen. Er zieht eine Rolle Tape aus seiner Jackentasche und herrscht mich an: »Einen Mucks, wenn ich die Hand von deinem Mund nehme und du wirst es bitter bereuen!«
Genau den Gedanken habe ich aber jetzt schon. In mir herrscht das totale Gefühlschaos. Wenn er glaubt, ich werde mich kampflos ergeben, dann hat er sich getäuscht. Der Versuch, ihm in die Hand zu beißen, missglückt und mein Angreifer hat mir schneller das Klebeband über den Mund gezogen, als ich schreien kann. Meine Panik steigert sich ins Unermessliche, mein Herz schlägt mir bis zum Hals und vor meinen Augen beginnt sich alles, zu drehen.
Betteln kann ich nun nur noch mit den Augen, aber auch das scheint meinen Peiniger kaltzulassen. Als ich ein Klopfen vernehme, bin ich mir nicht sicher, ob es sich um das heftige Hämmern meines Herzens handelt, oder ob es von der Eingangstür herrührt. Der falsche Bote zieht mich auf die Beine und fixiert meine Hände schmerzhaft hinter dem Rücken. Es klopft.
Er öffnet die Tür und zwei weitere muskulöse Typen kommen herein. Sie lächeln ihn an und begrüßen ihn überschwänglich. In was für eine Scheiße bin ich da reingeraten? Bei mir gibt es nichts zu holen und ich habe nicht den blassesten Schimmer, was sie sich von diesem Überfall versprechen.
Die Hautfarbe eines der beiden neuen hat einen Touch von Zartbitterschokolade. Irgendwie ist er mir dadurch noch unheimlicher. Er erinnert mich an einen schwarzen Panther, der seine Beute verschlingen will.
»Du hast nicht zu viel versprochen«, sagt dieser zu dem falschen Boten. »Mit der werden wir reichlich Spaß haben! An der ist auch genug dran!« Dabei kneift er in den Nippel meiner linken Brust. Mein Stöhnen durchdringt sogar das Klebeband und offensichtlich interpretiert er das als Aufforderung, es noch mal zu tun, denn er greift erneut zu. Plötzlich zieht er ein Springmesser hervor und grinst mich diabolisch an. Er leckt sich über die Lippen, bevor er meine Kleidung genussvoll von meinem Körper schneidet. Der Klingenrücken schabt kalt über meine nackte Haut und lässt mich vor Angst in eine Art Schockstarre verfallen. Als er fertig ist, steckt er das Messer wieder ein. Mein Kopf ist wie leer gefegt und mein ganzer Körper beginnt, unkontrolliert zu zittern. Die Nippel stehen wie zwei Fahrradventile auf meinen bebenden Titten. Das Adrenalin, das meinen Körper durchflutet, versetzt mich in einen Zustand, bei dem der Begriff Scham anscheinend nicht mehr existiert. Mein Fokus konzentriert sich nur darauf, das hier irgendwie zu überleben. Egal, was für ein perfides Spiel hier gespielt wird, ich werde mich nicht unterkriegen lassen. Das bin ich mir und meinem Herrn schuldig. Er hat mich zu einer stolzen und starken Sklavin erzogen und ich werde alles, was ich von ihm gelernt habe, einsetzen, um zu überleben. Trotzig recke ich meinen Kopf in die Höhe und sende einen bösen Blick - so böse es nur irgend geht - in die Richtung des falschen Paketboten, der daraufhin nur unverschämt lacht.
Unsanft befördern mich die ungebetenen Gäste ins Wohnzimmer.
»Wer will die Kleine zuerst ausprobieren?« Einer der Männer - ein Dunkelhaariger mit einem unverkennbaren Hafenslang - macht eindeutige Bumsbewegungen.
»Ich denke, sie wird uns alle auf einmal vertragen!«, entgegnet der Bote und zieht seinen Gürtel aus der Hose. Sofort zittere ich noch mehr, weil ich Angst habe, er könnte mich damit züchtigen. Aber er legt ihn mir um meinen Oberkörper und schließt ihn fest, sodass ich meine Arme kaum noch bewegen kann. Dann greift er mir in die Haare und leckt mir über den Hals. »Sie schmeckt gut und zittert so herrlich«, kommentiert er seine eklige Handlung. »Das macht mich richtig geil!«
Am liebsten würde ich ihm ins Gesicht spucken. Ich denke nur noch an meinen Herrn und stelle mir vor, wie er diese Arschlöcher ins Nirwana schicken wird, wenn er sie in die Finger bekommt. Der Kloß in meinem Hals wird immer größer und das Schlucken fällt mir von Sekunde zu Sekunde schwerer, zumal ich wegen des Drangs zum Heulen kaum noch Luft durch die Nase bekomme. Keine Ahnung, warum mir jetzt die ersten Tränen kommen, offenbar ist das etwas, was ich nicht steuern kann.
»Ich kann ihre Angst riechen – wild und süß. Ich wette, sie ist klatschnass«, kommentiert der Panther.
Der Blonde zimpert nicht lange und greift beherzt in meine zugegebenermaßen unerklärlich nasse Möse. Er schiebt mir, ohne es lange vorzubereiten, zwei Finger hinein und fickt mich mit harten Bewegungen. Als er sie herauszieht, zeigte er seine von meiner Feuchtigkeit überzogenen Finger im Kreis herum. »Die Schlampe braucht es richtig hart! Ich wusste, dass sie es genießen wird.«
»Ich will ihren Mund ficken«, stöhnt Mister Zartbitterschokolade. Die Ausbeulung seiner Hose spricht Bände und mir wird ganz schlecht bei dem Gedanken, dass er mich gleich vergewaltigen wird.
»Vergiss es!«, höre ich den Hafenarbeiter sagen.
»Fass sie an und du wirst den Abend nicht überleben!« Ich habe nicht mitbekommen, dass ein weiterer Mann in die Wohnung gekommen ist und starre nun fassungslos meinen Herrn und Meister an. Er steht über mir mit seinem schiefen, bösen und unbeschreiblich sexy Lächeln. Für einen Moment kann ich es nicht fassen und dann endlich fällt der Groschen. Mein Herr macht mir ein Geschenk und lässt heute einen meiner dunkelsten Wünsche wahr werden. Ich kann es immer noch nicht fassen und vor lauter Erleichterung heule ich haltlos.
»Scht scht, meine Kleine. Ich habe dir doch versprochen, immer auf dich aufzupassen. Hör endlich auf, zu flennen.« Er zieht mir das Klebeband vom Mund, küsst mich so leidenschaftlich, dass es mir schier den Atem raubt. Augenblicklich stelle ich das Weinen und Zittern ein und endlich beginne ich, mich ein wenig zu entspannen. Wie gerne würde ich ihn jetzt umarmen, aber das ist in dieser Verschnürung unmöglich.
»Realität und Fantasie sind zwei völlig unterschiedliche paar Schuhe, oder?«, fragt er mich, als er mir sanft über das Haar streichelt. »Du solltest deine Wünsche zukünftig bedachter wählen, meine Schöne.«
»Ja, Herr.« Meine Lektion habe ich definitiv gelernt. Nie wieder würde ich um etwas betteln, ohne mir der Konsequenzen bewusst zu sein. Aber jetzt werde ich das Spiel meines Herrn in vollen Zügen genießen.
Er zieht mich auf die Knie und öffnet seine Hose. Sein Schwanz federt groß und hart heraus und ich habe sofort das Verlangen, ihn tief in meinen Mund aufzunehmen und ihn zu kosten.
»Du gieriges kleines Luder. Ich kann in deinen Augen sehen, dass du es nicht erwarten kannst, mir zu dienen.«
Am liebsten würde ich kichern. Wie gut er mich doch kennt. Mit meiner Zunge befeuchte ich meine Lippen und öffne den Mund. Mein Herr lässt sich nicht lange bitten und schiebt mir seinen Schwanz langsam in den Rachen. Doch er kommt nicht sehr weit und ich fange zu würgen an. Ich habe das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen und spüre bereits die Säure meine Kehle hinaufsteigen. Deep Throat ist etwas, das ich wohl nie lernen werde. Das Gefühl, keine Luft zu bekommen, ist etwas, das mich in Panik versetzt. Es ist, als würde ich ertrinken. Vertrauen hin oder her - ich weiß, ich enttäusche ihn erneut und ich kann rein gar nichts daran ändern. Ich versuche, seinem Griff zu entkommen, stemme mich mit meinem Oberkörper gegen seine Beine und als er mich freigibt, bin ich kurz davor, meinen Mageninhalt herzugeben. Mir laufen die Tränen an den Wangen hinab. Ich schäme mich und fühle mich wie eine totale Versagerin. Mein Herr sagt nichts, aber ich spüre seine Enttäuschung wie Nadelstiche auf meiner Haut. Langsam versuche ich, mich zu beruhigen und lecke mit meiner Zunge über seine lilafarbene Schwanzspitze. Ich umrunde seinen Schaft, als würde ich einen besonders leckeren Lutscher genießen. Und, ganz ehrlich, das hier war besser als jeder Lolli. Seinen Schaft lecke ich bis hinab zu den glatt rasierten Eiern, um anschließend wieder zu dem kleinen Bändchen zu gelangen und ihn dort besonders intensiv zu verwöhnen. Innerlich hoffe ich, ihn damit etwas von meinem Versagen abzulenken.
Danach sauge ich ihn in den Mund, nur so tief, wie es mir möglich ist, ohne würgen zu müssen. Ich spüre, wie mein Herr erneut die Führung übernimmt, aber er hält sich zurück und fickt meinen Mund nur so, wie ich es gerade eben aushalte.
Endlich ist der lang ersehnte Tag unseres Treffens da. Eine ganze Nacht würde ich mit meinem Herrn genießen dürfen. Wir wollen zusammen in den Swinger-Club fahren und ich bin schon schrecklich neugierig, wie es dort wohl aussehen wird. Als ich grade im Begriff bin, die Tür hinter mir zu schließen, klingelt mein Handy. Ich lese die Nachricht:
Süße, reiß mir nicht den Kopf ab, aber die Firma hat gerade angerufen und … Was soll ich sagen? Ich muss da heute aushelfen. Es geht leider nicht. Wir holen das nach. Ich liebe dich. Und fang jetzt nicht an, rumzuzicken. Ich habe mir die Nacht auch anders vorgestellt!
Gerade will ich eine Antwort tippen, als ich bemerke, dass du bereits off gegangen bist. Wie ich das hasse! Jetzt habe ich nicht einmal mehr die Möglichkeit, meinen Frust abzulassen. Meine Enttäuschung ist grenzenlos. Die ersten Tränen bahnen sich einen Weg aus meinen Augenwinkeln und laufen mir über die Wangen. Frustriert ziehe ich die Jacke wieder aus und will gerade die Schublade öffnen, um mich mit einer Tafel Schokolade zu trösten, als es unerwartet an der Tür klingelt.
Ich frage mich, wer das um diese Zeit noch sein kann. Eigentlich bin ich kein Angsthase, dennoch öffne ich die Tür nur einen Spaltbreit. Vor der Tür steht der Paketbote. Ich habe keine Zeit, darüber nachzudenken, ob heute eine Bestellung geliefert werden sollte, da werde ich bereits überrumpelt. Mit einer schnellen Bewegung drückt er die Tür auf und wirft mich zu Boden. Mit einem gezielten Tritt verschließt der Eindringling die Tür. Zuerst bin ich zu perplex, um nach Hilfe zu rufen und kurz darauf ist es dafür zu spät, denn er presst mir bereits die Hand auf den Mund. Er ist sehr viel kräftiger, als es im ersten Moment den Anschein hat. Egal, wie ich mich winde und wehre, ich kann mich nicht losreißen. Er zieht eine Rolle Tape aus seiner Jackentasche und herrscht mich an: »Einen Mucks, wenn ich die Hand von deinem Mund nehme und du wirst es bitter bereuen!«
Genau den Gedanken habe ich aber jetzt schon. In mir herrscht das totale Gefühlschaos. Wenn er glaubt, ich werde mich kampflos ergeben, dann hat er sich getäuscht. Der Versuch, ihm in die Hand zu beißen, missglückt und mein Angreifer hat mir schneller das Klebeband über den Mund gezogen, als ich schreien kann. Meine Panik steigert sich ins Unermessliche, mein Herz schlägt mir bis zum Hals und vor meinen Augen beginnt sich alles, zu drehen.
Betteln kann ich nun nur noch mit den Augen, aber auch das scheint meinen Peiniger kaltzulassen. Als ich ein Klopfen vernehme, bin ich mir nicht sicher, ob es sich um das heftige Hämmern meines Herzens handelt, oder ob es von der Eingangstür herrührt. Der falsche Bote zieht mich auf die Beine und fixiert meine Hände schmerzhaft hinter dem Rücken. Es klopft.
Er öffnet die Tür und zwei weitere muskulöse Typen kommen herein. Sie lächeln ihn an und begrüßen ihn überschwänglich. In was für eine Scheiße bin ich da reingeraten? Bei mir gibt es nichts zu holen und ich habe nicht den blassesten Schimmer, was sie sich von diesem Überfall versprechen.
Die Hautfarbe eines der beiden neuen hat einen Touch von Zartbitterschokolade. Irgendwie ist er mir dadurch noch unheimlicher. Er erinnert mich an einen schwarzen Panther, der seine Beute verschlingen will.
»Du hast nicht zu viel versprochen«, sagt dieser zu dem falschen Boten. »Mit der werden wir reichlich Spaß haben! An der ist auch genug dran!« Dabei kneift er in den Nippel meiner linken Brust. Mein Stöhnen durchdringt sogar das Klebeband und offensichtlich interpretiert er das als Aufforderung, es noch mal zu tun, denn er greift erneut zu. Plötzlich zieht er ein Springmesser hervor und grinst mich diabolisch an. Er leckt sich über die Lippen, bevor er meine Kleidung genussvoll von meinem Körper schneidet. Der Klingenrücken schabt kalt über meine nackte Haut und lässt mich vor Angst in eine Art Schockstarre verfallen. Als er fertig ist, steckt er das Messer wieder ein. Mein Kopf ist wie leer gefegt und mein ganzer Körper beginnt, unkontrolliert zu zittern. Die Nippel stehen wie zwei Fahrradventile auf meinen bebenden Titten. Das Adrenalin, das meinen Körper durchflutet, versetzt mich in einen Zustand, bei dem der Begriff Scham anscheinend nicht mehr existiert. Mein Fokus konzentriert sich nur darauf, das hier irgendwie zu überleben. Egal, was für ein perfides Spiel hier gespielt wird, ich werde mich nicht unterkriegen lassen. Das bin ich mir und meinem Herrn schuldig. Er hat mich zu einer stolzen und starken Sklavin erzogen und ich werde alles, was ich von ihm gelernt habe, einsetzen, um zu überleben. Trotzig recke ich meinen Kopf in die Höhe und sende einen bösen Blick - so böse es nur irgend geht - in die Richtung des falschen Paketboten, der daraufhin nur unverschämt lacht.
Unsanft befördern mich die ungebetenen Gäste ins Wohnzimmer.
»Wer will die Kleine zuerst ausprobieren?« Einer der Männer - ein Dunkelhaariger mit einem unverkennbaren Hafenslang - macht eindeutige Bumsbewegungen.
»Ich denke, sie wird uns alle auf einmal vertragen!«, entgegnet der Bote und zieht seinen Gürtel aus der Hose. Sofort zittere ich noch mehr, weil ich Angst habe, er könnte mich damit züchtigen. Aber er legt ihn mir um meinen Oberkörper und schließt ihn fest, sodass ich meine Arme kaum noch bewegen kann. Dann greift er mir in die Haare und leckt mir über den Hals. »Sie schmeckt gut und zittert so herrlich«, kommentiert er seine eklige Handlung. »Das macht mich richtig geil!«
Am liebsten würde ich ihm ins Gesicht spucken. Ich denke nur noch an meinen Herrn und stelle mir vor, wie er diese Arschlöcher ins Nirwana schicken wird, wenn er sie in die Finger bekommt. Der Kloß in meinem Hals wird immer größer und das Schlucken fällt mir von Sekunde zu Sekunde schwerer, zumal ich wegen des Drangs zum Heulen kaum noch Luft durch die Nase bekomme. Keine Ahnung, warum mir jetzt die ersten Tränen kommen, offenbar ist das etwas, was ich nicht steuern kann.
»Ich kann ihre Angst riechen – wild und süß. Ich wette, sie ist klatschnass«, kommentiert der Panther.
Der Blonde zimpert nicht lange und greift beherzt in meine zugegebenermaßen unerklärlich nasse Möse. Er schiebt mir, ohne es lange vorzubereiten, zwei Finger hinein und fickt mich mit harten Bewegungen. Als er sie herauszieht, zeigte er seine von meiner Feuchtigkeit überzogenen Finger im Kreis herum. »Die Schlampe braucht es richtig hart! Ich wusste, dass sie es genießen wird.«
»Ich will ihren Mund ficken«, stöhnt Mister Zartbitterschokolade. Die Ausbeulung seiner Hose spricht Bände und mir wird ganz schlecht bei dem Gedanken, dass er mich gleich vergewaltigen wird.
»Vergiss es!«, höre ich den Hafenarbeiter sagen.
»Fass sie an und du wirst den Abend nicht überleben!« Ich habe nicht mitbekommen, dass ein weiterer Mann in die Wohnung gekommen ist und starre nun fassungslos meinen Herrn und Meister an. Er steht über mir mit seinem schiefen, bösen und unbeschreiblich sexy Lächeln. Für einen Moment kann ich es nicht fassen und dann endlich fällt der Groschen. Mein Herr macht mir ein Geschenk und lässt heute einen meiner dunkelsten Wünsche wahr werden. Ich kann es immer noch nicht fassen und vor lauter Erleichterung heule ich haltlos.
»Scht scht, meine Kleine. Ich habe dir doch versprochen, immer auf dich aufzupassen. Hör endlich auf, zu flennen.« Er zieht mir das Klebeband vom Mund, küsst mich so leidenschaftlich, dass es mir schier den Atem raubt. Augenblicklich stelle ich das Weinen und Zittern ein und endlich beginne ich, mich ein wenig zu entspannen. Wie gerne würde ich ihn jetzt umarmen, aber das ist in dieser Verschnürung unmöglich.
»Realität und Fantasie sind zwei völlig unterschiedliche paar Schuhe, oder?«, fragt er mich, als er mir sanft über das Haar streichelt. »Du solltest deine Wünsche zukünftig bedachter wählen, meine Schöne.«
»Ja, Herr.« Meine Lektion habe ich definitiv gelernt. Nie wieder würde ich um etwas betteln, ohne mir der Konsequenzen bewusst zu sein. Aber jetzt werde ich das Spiel meines Herrn in vollen Zügen genießen.
Er zieht mich auf die Knie und öffnet seine Hose. Sein Schwanz federt groß und hart heraus und ich habe sofort das Verlangen, ihn tief in meinen Mund aufzunehmen und ihn zu kosten.
»Du gieriges kleines Luder. Ich kann in deinen Augen sehen, dass du es nicht erwarten kannst, mir zu dienen.«
Am liebsten würde ich kichern. Wie gut er mich doch kennt. Mit meiner Zunge befeuchte ich meine Lippen und öffne den Mund. Mein Herr lässt sich nicht lange bitten und schiebt mir seinen Schwanz langsam in den Rachen. Doch er kommt nicht sehr weit und ich fange zu würgen an. Ich habe das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen und spüre bereits die Säure meine Kehle hinaufsteigen. Deep Throat ist etwas, das ich wohl nie lernen werde. Das Gefühl, keine Luft zu bekommen, ist etwas, das mich in Panik versetzt. Es ist, als würde ich ertrinken. Vertrauen hin oder her - ich weiß, ich enttäusche ihn erneut und ich kann rein gar nichts daran ändern. Ich versuche, seinem Griff zu entkommen, stemme mich mit meinem Oberkörper gegen seine Beine und als er mich freigibt, bin ich kurz davor, meinen Mageninhalt herzugeben. Mir laufen die Tränen an den Wangen hinab. Ich schäme mich und fühle mich wie eine totale Versagerin. Mein Herr sagt nichts, aber ich spüre seine Enttäuschung wie Nadelstiche auf meiner Haut. Langsam versuche ich, mich zu beruhigen und lecke mit meiner Zunge über seine lilafarbene Schwanzspitze. Ich umrunde seinen Schaft, als würde ich einen besonders leckeren Lutscher genießen. Und, ganz ehrlich, das hier war besser als jeder Lolli. Seinen Schaft lecke ich bis hinab zu den glatt rasierten Eiern, um anschließend wieder zu dem kleinen Bändchen zu gelangen und ihn dort besonders intensiv zu verwöhnen. Innerlich hoffe ich, ihn damit etwas von meinem Versagen abzulenken.
Danach sauge ich ihn in den Mund, nur so tief, wie es mir möglich ist, ohne würgen zu müssen. Ich spüre, wie mein Herr erneut die Führung übernimmt, aber er hält sich zurück und fickt meinen Mund nur so, wie ich es gerade eben aushalte.
...
»Little Cherry, du siehst ganz entzückend aus! Komm, lass uns fahren, ich freue mich schon den ganzen Tag darauf, dich endlich näher kennenzulernen!«, sagt er, als er meine Hand ergreift, mich zur Beifahrerseite des Autos führt und sich vergewissert, dass ich eingestiegen und angeschnallt bin, bevor er die Tür schließt. Die Ledersitze fühlen sich angenehm an, weder zu warm noch zu kalt. Der Wagen riecht neu, er hat sicher ein kleines Vermögen gekostet. Sehr edle Ausstattung, aber nicht protzig.
Als Ian auf der Fahrerseite Platz genommen hat, mustere ich ihn von der Seite. Er sieht noch besser aus als bei unserer ersten Begegnung. Er trägt einen dunkelblauen Anzug, seine Haare sind leicht gegelt und nach hinten gekämmt. Er wirkt heute noch erhabener und dominanter. Keine Sekunde macht er dein Eindruck, aufgeregt zu sein oder als wäre diese Situation etwas Neues für ihn.
Für mich trifft das allerdings nicht zu. In meinem Inneren zapple ich herum wie ein Schulmädchen, das mit seinem Stuhl kippelt. Fehlt eigentlich nur noch die Ermahnung des Lehrers.
Auf der Fahrt reden wir nicht viel. Genau das macht mich nur noch unsicherer und ich zupfe nervös an den Falten meines Rockes herum. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich.
»Cherry, lass deinen Rock in Ruhe! Du musst nicht so aufgeregt sein. Ich habe mir für heute Abend etwas Schönes einfallen lassen!« Seine warme Stimme streichelt meine Seele und meine Aufregung mildert sich augenblicklich.
Allerdings ist mir das Schmunzeln um seine Mundwinkel nicht entgangen. Und irgendwie habe ich das Gefühl, genau das hat er auch beabsichtigt, denn er blickt auf einmal zur Seite und zwinkert mir zu, was mich wahrhaftig erröten lässt. Das hier ist mehr als nur ein Spiel. Mein Inneres genießt das und es fühlt sich zum ersten Mal seit langer Zeit richtig an.
Erst, als wir in eine Seitenstraße einbiegen und sich wie von Geisterhand ein großes, silbernes Tor öffnet, realisiere ich, dass wir uns außerhalb der Stadt befinden. Der Weg, den wir nun entlangfahren, ist von dichten Bäumen gesäumt, als ich zurückschaue, hat sich das Tor binnen weniger Augenblicke geschlossen und verschwindet auch schon aus meinem Sichtfeld. Vor uns erscheint ein großes, stattliches Haus. Vor der Eingangstür stehen Buchsbäume und brennende Fackeln. Das Ganze wirkt düster, wie aus einem mittelalterlichen Märchen entsprungen. Als Ian mir aus dem Wagen hilft, bleibt mir einen Moment lang der Mund offen stehen. Unter meinen rosa Turnschuhen knirscht der Kies, während wir uns langsam in Richtung Eingang bewegen. Daddy hält meine Hand und schaut mir die ganze Zeit ins Gesicht.
»Gefällt meiner Prinzessin, was sie sieht?«
»Daddy?«, wage ich nun das erste Mal eine Lautäußerung und bleibe kurz vor den Stufen stehen.
»Ja, Cherry, was möchtest du denn wissen?« Sein Blick wirkt plötzlich ein wenig besorgt und er streicht mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Seine andere Hand hält mich ganz fest, als wollte ich jederzeit einen Fluchtversuch unternehmen.
»Daddy, was ist das für ein Haus? Wohin hast du mich gebracht?« Meine Augen schauen ihn an und unsere Blicke scheinen miteinander zu verschmelzen. Jedenfalls hatte ich das Gefühl, in seinen Augen zu ertrinken. Auf einmal durchströmt mich ein Gefühl von Sicherheit und Vertrauen, der Anflug von Unsicherheit und Angst ist wie fortgewischt.
»Mein kleines, süßes Mädchen, das hier …«, er macht eine ausladende Armbewegung, »… ist mein Domizil! Willkommen im Dirty Darkness! Ich hoffe, du wirst dich hier wohlfühlen.« Langsam zieht er mich mit sich die Stufen empor.
In meinem Gehirn versuche ich das, was er sagt, und das, was ich sehe, zu einem schlüssigen Ganzen zu verbinden. Aber irgendwie fehlen mir noch entscheidende Puzzleteile, um auf die Lösung zu kommen.
Nach einer kurzen Weile fällt der Groschen und ich sehe die Erklärung klar und deutlich vor Augen. Ich wanke zwischen kaltem Schock und erregter Freude. In dem hohen Eingangsbereich stehen silberne Vogelkäfige, in denen sich spärlich bis gar nicht bekleidete Damen befinden. Zur linken Seite erstreckt sich die Garderobe und zu meiner Rechten ein Kassenbereich. Dort blickt mich eine hinreißend aussehende Blondine mit großen, blauen Augen an. Sie trägt eine sehr aufreizende, schwarze Spitzenkorsage und dazu halterlose Strümpfe. Ihren Hals ziert ein passendes Spitzenhalsband mit der Aufschrift »Loren«. Sie taxiert mich von oben bis unten und es ist kaum zu übersehen, dass sie mich abschätzt. Das ist also Loren! Eifersucht kriecht in mir empor. Ihr Blick verändert sich, als sie Ian den Mantel abnimmt. Ich bemerke, wie sehnsüchtig sie ihn anhimmelt, als sie ihn begrüßt.
Nach und nach realisiere ich, dass es sich um einen richtig noblen BDSM-Club handelt und ich mich mittendrin befinde. Keine Ahnung, was ich erwartet habe, aber das definitiv nicht. Ich hatte an so etwas gedacht wie einen teuren Restaurantbesuch. Jetzt ergibt auch seine merkwürdige Visitenkarte plötzlich für mich einen Sinn.
Die Musik im Eingangsbereich ist eher etwas bedeckt und geht in Richtung Klassik, nicht so mein Geschmack. Daddy sieht mich an. Er legt seine Finger unter mein Kinn, hebt meinen Kopf an, und zwingt mich dadurch, in seine Augen zu blicken.
»Alles okay, Baby? Du wirkst etwas erschrocken oder vielmehr leicht irritiert!« Seine Lippen berühren meine und wirken wie ein Beruhigungsmittel auf mich. Viel zu schnell lösen sie sich wieder von meinen.
»Keine Angst, mein kleines Mädchen. Dir wird nichts zustoßen, du stehst unter meinem persönlichen Schutz! Komm mit deinem Daddy, ich zeige dir mein Reich, bevor wir uns in meine privaten Räume zurückziehen.«
Als naiv schätze ich mich wirklich nicht ein, aber einen BDSM-Club hatte ich bisher noch nicht besucht. Mein Herz schlägt wild. Ich versuche, all die Eindrücke, die auf mich einprasseln, aufzusaugen. Nachdem wir den Eingangsbereich hinter uns gelassen haben, betreten wir eine Halle mit einer Bar und einer Tanzfläche. Es ist noch sehr früh am Abend und der Laden hat vermutlich gerade erst geöffnet, denn es halten sich nur wenige Personen hier auf. Es wirkt alles recht sauber und ein leichter Geruch von Desinfektionsmittel mischt sich mit dem von Leder und etwas Moschusartigem. Dieser Geruch ist mir nicht unbekannt – Sex –, genau diese Erkenntnis bewirkt ein sehnsüchtiges Ziehen in meinem Unterleib und meine Nippel richten sich auf wie zwei Antennen auf der Suche nach dem besten Empfang.
Ich bestaune die Einrichtung, während meine Neugierde und die Sehnsucht nach Befriedigung von einer Sekunde zur nächsten anwächst. Dieser Wunsch vertreibt die Unsicherheit aus meinem Körper.
»Cherry«, sagt er plötzlich dicht neben meinem Ohr und ich fühle mich sofort ertappt.
»Ja, Daddy?« Unschuldig blicke ich von unten durch meine dichten Wimpern und beiße mir verspielt auf die Lippe, genau wissend, wie diese Geste auf ihn wirkt.
»Ich kann förmlich sehen, dass du schmutzige Gedanken hast. Was bist du doch für ein verdorbenes kleines Ding!« Er lächelt und reibt seine Handflächen aneinander. Als mein Blick auf seine Hose fällt, lacht er laut auf. Shit, er hat mich erneut ertappt. Aber andererseits habe ich ihn auch erwischt, denn Daddys Hose hat eine mächtige Wölbung an einer gewissen Stelle und ich bin mir sicher, dass die bis vor ein paar Augenblicken noch nicht dort gewesen ist.
Die Führung durch die Räume fällt kürzer aus, als ich es vermutet habe. Dabei ist meine Neugierde in dem Moment erwacht, als ein Pärchen an uns vorbeigeht. Er führt sie an einer Leine und sie treten durch eine mit einem Metallschild verzierte Tür. »Kerker«, lese ich und bekomme eine Gänsehaut. Was er dahinter wohl mit der Frau vorhat?
Ian lässt mir aber keine Zeit, nachzufragen, denn er zieht mich einfach weiter durch ein mittelalterliches Kellergewölbe mit einem Pranger und einer Streckbank. Über eine Treppe erreichen wir ein orientalisches Zimmer, in Rot und Goldtönen, mit einem Baldachin und gemütlich anmutenden Kissenbergen am Boden. Zu gern würde ich mich genau dort hineinkuscheln.
Dann halten wir vor einer Tür mit der Aufschrift »Reserviert«. Ian holt einen Schlüssel aus seiner Hosentasche und schließt die verriegelte Tür auf. Mein Herz bleibt einen Moment lang stehen, denn dahinter befindet sich etwas, das hier völlig deplatziert wirkt: ein altes Klassenzimmer. Wie vor fünfzig Jahren, schätze ich, als mein Blick über das alte Lehrerpult und die Schulbänke gleitet. An der Wand hängt eine Kreidetafel.
Auf dem Lehrerpult liegt ein Buch. Beim Vorbeigehen versuche ich, einen vorsichtigen Blick auf den Umschlag zu werfen. Mit geschwungener Schrift steht dort etwas sehr Verstörendes geschrieben: »Cherrys Strafbuch«. Ich muss schlucken. Das hier hat Ian also tagsüber für mich geplant. Neben dem Buch steht ein Tintenfass mit einem Griffel und einem Rechenschieber. Das alles lässt meinen Mund nicht trocken werden, aber die drei unterschiedlich aussehenden Rohrstöcke sehr wohl.
Offenbar spürt Daddy meine Unsicherheit und ich könnte schwören, dass er sie in jedem Augenblick genießt. Langsam umrundet er das Lehrerpult, lässt seine Finger über die Rillen des alten Holzes gleiten. Er setzt sich dann auf den Stuhl und öffnet das Buch. Ich muss nun schon wieder schlucken, doch der Kloß in meinem Hals will einfach nicht verschwinden. Ich fühle mich wie eine Neunjährige, die beim Diebstahl erwischt worden ist und nun als abschreckendes Beispiel vor der ganzen Klasse bestraft werden soll.
Erneut versuche ich, zu erkennen, was dort geschrieben steht, aber er lässt es nicht zu und studiert das Buch in aller Seelenruhe. Stille breitet sich im Raum aus und das verstärkt meine Furcht genauso wie die Vorfreude auf das, was auf mich zukommen könnte.
»Cherry, setz dich!«, befiehlt er und zeigt auf die Bank in der zweiten Reihe.
Schwankend zwischen den Bedürfnissen, ihm zu gehorchen, und zu fliehen, solange es noch möglich ist, lasse ich meinen Blick zwischen Tür und Bank hin und her schweifen. Letztendlich siegt die Neugierde. Gut, dann lass uns spielen. Ich setze mich auf die Bank, wie er es befohlen hat.

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