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Verboten in der Öffentlichkeit | Erotische Bekenntnisse

von

Dieses E-Book entspricht 176 Taschenbuchseiten

Ja, Sex in der Öffentlichkeit ist nicht jedermanns Sache. Aber er hat seine Reize, ist etwas Besonderes – und einfach nur geil! Ein eindeutiger Blickkontakt im Supermarkt – und auf dem Parkplatz wartet das Auto. Zu zweit im Wald oder im Büro – wenn jetzt jemand kommt! Was kann man doch aus einer langweiligen Zugfahrt, einer Busfahrt oder einem Flug machen? Wie weit kann man gehen, bis jemand etwas bemerkt? Auch ein stecken gebliebener Aufzug eignet sich hervorragend – man weiß nie, wann sich die Tür wieder öffnet.
In den frivolen Kurzgeschichten von Simona Wiles erleben Sie Erotik pur.

Über den Autor Simona Wiles:
Simona Wiles, Jahrgang 1980, ist in Süddeutschland geboren und lebt dort mit Mann, Kind und zwei Hunden. Ihre ersten erotischen Kurzgeschichten entstanden während eines Creative-Writing-Workshops. Der Beifall der anderen Teilnehmer/-innen brachte sie dazu, ihrer Leidenschaft für Erotik und gute Bücher selbst Ausdruck zu verleihen. Ideen für ihre Geschichten gehen ihr nicht aus – hat sie doch selbst eine wilde Jugend hinter sich. Während Simona ihrer Schreibsucht anfangs auf dem heimischen Familiencomputer frönte, tobt sie sich inzwischen an ihrem eigenen Laptop aus. Sie schreibt hauptsächlich erotische Kurzgeschichten. Wenn sie gerade nicht über einer neuen Story brütet, arbeitet sie als Office-Managerin in einer Autofirma.

Verboten in der Öffentlichkeit | Erotische Bekenntnisse

von Simona Wiles

Jenny lief blind vor Tränen zur Kasse, warf sämtliche Einkäufe auf das Transportband, zahlte wortlos und rannte mit dem Einkaufswagen zu ihrem Auto. Dort schmiss sie alles wild durcheinander hinein, stellte das Wägelchen in die vorgesehene Kabine und huschte in ihren Fluchtwagen, den sie mit quietschenden Reifen von dem Parkplatz fuhr. Mit dem Jackenärmel wischte sie mehrmals über ihr Gesicht, putzte sich damit auch die Nase und brauste auf dem schnellsten Weg nach Hause, um sich dort zu verkriechen.
Sie war bitter enttäuscht. Sie hatte geglaubt, dieser Mann wäre zwar unerreichbar für sie, aber doch zumindest ein Gentleman. Ihr aber frech zu sagen, dass er sie für zu dick befinden würde – nein. Ein anständiger Mensch tat so etwas nicht. Nicht als Fremder und schon gar nicht vor vielen anderen Leuten. Selbst wenn er recht hatte – und leider hatte er das ja – dieses Verhalten war ein No-Go. Jenny schniefte. Sie würde ihre Träume bezüglich dieses Mannes ab heute unwiderruflich begraben. So ein Mistkerl.
Zuhause wusch sie sich ihr verheultes, verquollenes Gesicht, nachdem sie sich im Badspiegel entdeckt hatte. Dann räumte sie ihre Einkäufe weg, gönnte sich zwei große Sandwiches und warf sich in ihren Lieblingssessel. Sie zappte durch die TV-Kanäle, bis sie bei einem spannenden Krimi mit mehreren Leichen landete. Genau das Richtige jetzt. So ein Idiot.
***
Peter dagegen war erst aus seiner Grübelei erwacht, als der Lautsprecher des Discounters verkündete, dass in den nächsten zehn Minuten geschlossen würde und alle Kunden sich bitte zur Kasse begeben sollten. Da er nichts zu kaufen hatte, ging er so hinaus, ohne aufgehalten zu werden. Noch immer war er in seine Überlegungen versunken, schlug automatisch den Weg nach Hause ein und wunderte sich, als er vor seiner Tür stand. Wie war er hierhin gekommen? Egal. Er schloss auf, knipste die Lichter an und stand verloren in seinem Wohnzimmer, weil er nichts mit sich anzufangen wusste. Er fand den Fehler nicht, vielleicht war er zu forsch gewesen? Aber sie hatte ihn zu Beginn überhaupt nicht zu Wort kommen lassen und wollte ihn recht schnell wieder loswerden. Hätte er hier sie gehen lassen sollen? Es schien für ihn jedoch die einzige Möglichkeit, mit ihr in tieferen Kontakt zu kommen, zumindest, endlich ihren Namen zu erfahren.
Peter raufte sich die Haare. Er wusste nicht, was er noch tun könnte.
***
Etwa zwei Wochen später, es war Samstag und alle Welt ging einkaufen, und ausgerechnet jetzt waren Jennys Vorräte aufgebraucht. Sie hasste es, sich durch eine Menschenmenge wühlen zu müssen, aber wenn sie nicht über den Sonntag völlig ohne Essen und Trinken dasitzen wollte, musste sie da durch. Sie würde trotzdem bis kurz vor Schluss warten, in der Hoffnung, dass dann bereits weniger Leute unterwegs wären.
Etwa eine Stunde vor Ladenschluss suchte Jenny seufzend ihren Autoschlüssel und ihr Geld, hockte sich in ihren Wagen und tuckerte gemächlich die wenigen Kilometer zu ihrem neuen Einkaufsziel. Dort stellte sie fest, dass der Parkplatz noch immer ziemlich voll war, deshalb ergatterte sie lediglich am Rand des Areals eine Parklücke.
Peter hatte seinen Einkaufszettel fertig geschrieben, er benötigte nicht viel, wollte sich jedoch eine leckere Flasche Wein gönnen.
***
Sie trafen exakt vor der Eingangstür aufeinander.
Verdammt, ist der ein Stalker? Verfolgt der mich?, waren Jennys erste Gedanken. Wie eine Salzsäule stand sie vor ihm, mit weit aufgerissenen Augen und offenem Mund.
Nein! Das gibt es nicht! Das kann nicht sein! Wieso ist SIE hier? Verfolgt sie mich jetzt? Peter konnte es nicht fassen, dass er ausgerechnet hier der attraktivsten Frau der Welt wieder begegnete. Seine Kinnlade rutschte runter, er starrte sie verstört an.
Und wie aus einem Mund fragten sie gleichzeitig: »Verfolgst du mich?«
Selbst die Antwort schafften sie synchron: »Nein! Wie kommst du darauf?«
Beide registrierten die Komik dieser Situation. Zunächst stahl sich ein vorsichtiges Grinsen auf Peters Gesicht, dann verzog Jenny den Mund zu einem Lächeln. Sie fingen derart laut zu lachen an, dass die um sie herumlaufenden Menschen sich umdrehten, grinsten oder verwundert guckten. Jenny hatte fast Tränen in den Augen, als sie sich allmählich beruhigte und den intensiven Blick von ihrem Gegenüber registrierte. Sie war nahe daran, wieder sehr verlegen zu werden und kopflos die Flucht anzutreten, da überbrückte Peter die geringe Distanz zwischen ihnen mit einem Schritt. Vorsichtig umarmte er sie, sagte leise: »Du bist wunderschön«, und küsste sie sanft.
Jenny erstarrte. Was war das? Wunderschön? Aber er hatte doch gesagt … Ihr schwirrte der Kopf vor lauter Fragen, die jetzt aufkamen, aber durch diesen Kuss, bei dem er sehr vorsichtig vorging, wie sollte man sich da konzentrieren? Und je länger dieser verflixt gutaussehende Mann sie küsste, desto weniger wollte sie sich konzentrieren. Sie gab nach, erwiderte die Zärtlichkeiten seiner Lippen und zitterte in seinen Armen.
Begehren stieg in ihr auf. Wie oft schon hatte sie sich diesen Kerl vorgestellt, zusammen mit ihr selbst? Wie oft hatte sie vor Sehnsucht masturbiert? Auch jetzt spürte sie dieses bekannte Prickeln, das stärker wurde mit dieser Intensität seiner Lippen.
Die Menschen um sie herum rempelten sie an, sodass sie sich atemlos voneinander lösten. Peter nahm Jenny an der Hand, sagte »Komm«, und zog sie mit sich. Er steuerte auf sein Auto zu, das dicht am Rand des Parkplatzes stand, nur auf der anderen Seite, wo tief hängende Büsche standen. Um sie herum war der Platz fast leer, es dämmerte bereits. Peter konnte sein Glück nicht fassen – seine Traumfrau mit diesem unglaublichen Body hatte seinen Kuss erwidert. Er begehrte sie, wollte sie am liebsten sofort nehmen und ihr zeigen, wie wunderschön sie war. Zitternd schloss er seinen Kleinbus auf, öffnete ihr die Tür und ließ sie einsteigen, dann umrundete er das Gefährt und setzte sich auf den Fahrersitz.
Drinnen blickten sie sich stumm an, dann fielen sie übereinander her. Keuchend eroberte er ihren Mund, kostete ihren Geschmack, sog ihren Duft ein. Jenny erkannte sich selbst nicht mehr, sie wollte diesen Kerl, jetzt, sofort, und als er begann an ihrer Kleidung zu nesteln, half sie ihm dabei. Sein Bus war mit getönten Scheiben ausgestattet, nur von vorne hätte jemand sehen können, was sie taten.
Peters Ausbuchtung seiner Hose war nun deutlich zu erkennen. Er stöhnte, als er Jennys Brüste auspackte und sah, wie wundervoll sie waren, verpackt in einen roten Spitzen-BH und dennoch quollen sie hervor, als ob sie sich ihm entgegendrängten. Gierig hob er eine Brust aus dem Körbchen, um sie zu liebkosen, und hörte zufrieden, wie Jenny zischend die Luft einsog. Sie ihrerseits hatte bereits sein Hemd geöffnet und zerrte jetzt an seinem Hosenverschluss. Mit der anderen Hand streichelte sie seine Beule, wie um sich zu vergewissern, dass er tatsächlich wegen ihr so erregt war. Sie konnte es nicht fassen, dass sie mit diesem hammergeilen Mann in seinem Auto saß und sich von ihm ausziehen ließ. Sie hatte fast Angst, dass dies lediglich einer ihrer erotischen Träume sei, die sie in den letzten Wochen öfter gehabt hatte, und sobald sie seinen Schwanz ausgepackt hätte, würde sie einsam und unbefriedigt in ihrem Bett aufwachen.
Dass es kein Traum war, merkte sie daran, dass sie sich diese harte Latte, die ihr entgegensprang, so nie hatte vorstellen können. Heiß pulsierend lag sie in ihrer Hand, verlangte nach Aufmerksamkeit, nach ihr persönlich. Als Peter für einen Moment aus ihren Brüsten auftauchte, beugte sie sich vor und nahm ihn in den Mund. Sie lächelte, als er vor Geilheit zu knurren begann, und liebkoste sein erregtes Teil mit Lippen und Zunge. Ihre Hände zogen sanft an seinen Eiern, die schwer in ihren Handflächen lagen. Sie kostete seinen Geschmack, leckte die ersten Tröpfchen von seiner Spitze und machte ihn fast wahnsinnig, als sie an ihm saugte. Sein Atem ging rasch, er hatte die Augen geschlossen. Doch bevor er kam, gebot er ihr, aufzuhören: »Stopp!«, keuchte er.
Jenny ließ von ihm ab und sah ihn fragend an.
Peter wollte keinen Blowjob von ihr, seiner Angebeteten. Er wollte sie beglücken, sie kommen lassen und zum Schreien bringen. Deshalb wartete er, bis er sich wieder etwas beruhigt hatte, und lächelte sie an, küsste sie und bat sie, sich auf die Rückbank zu legen. Sein Bus war glücklicherweise groß genug, dass sie sich zwischen den Sitzen hindurchquetschen konnte. Er folgte ihr, seine Hose hatte er abgestreift.
Sanft küsste er sie wieder, lehnte sie zurück, bis sie in ihrer ganzen Pracht vor ihm lag. Noch immer trug sie BH und Höschen, beides zog er ihr jetzt aus. Dann liebkoste er ihre Brüste, leckte an ihren Nippeln, die hart aufragten und registrierte zufrieden lächelnd ihr Seufzen und Erbeben. Wenn er mit ihr fertig war, würde sie vermutlich den halben Parkplatz zusammengeschrien haben, doch das war ihm egal. Er verpasste ihr kleine Küsse rund um ihre Nippel, ließ seine Hand zwischen ihre Schenkel wandern und begann sie zu streicheln. Jenny schloss voller Wonne die Augen. Seine Finger waren sanft forschend, sie wussten genau, wo sie streicheln mussten, um sie um den Verstand zu bringen. Seine Lippen wanderten ihren Körper hinab bis zwischen ihre Beine; sie keuchte erschrocken und entzückt auf, als sie seine Zunge an ihrer intimsten Stelle spürte, wie sie sie ausleckte und ihre empfindliche Kirsche reizte. Ein Zurück gab es für sie schon lange nicht mehr, stöhnend bog sie sich unter seinen Händen und spreizte ihre Schenkel, soweit es nur ging.
Peter atmete ihren Geruch ein, schmeckte ihren Mösensaft und war berauscht von ihren üppigen Formen. Er stieß seine Zunge gezielt in sie, setzte zusätzlich seine Finger ein und freute sich, als dieses Hammerweib sich vor Lust aufbäumte. Lange würde er nicht mehr aushalten können, doch er wollte ihr den höchstmöglichen Genuss schenken. Deshalb saugte und leckte er ausgiebig ihre Muschi, stieß abwechselnd Zunge und Finger in sie hinein, brachte sie zum Zittern und wurde selbst immer geiler.
...
Die folgenden Tage waren mit Arbeit angefüllt. Der Wirt war so zufrieden mit Sadie, dass er sie öfter anforderte, als er ursprünglich vorgehabt hatte. Er hatte gemerkt, dass manche Gäste explizit wegen ihr wiederkamen und fand, wenn er nun eine so hübsche Kellnerin hatte, lohnte es sich auf jeden Fall, sie öfter einzusetzen – und sein Umsatz stieg. Sadie dagegen bewältigte die Arbeit zwar mühelos, wusste aber abends oft nicht, wo ihr der Kopf stand. Trotzdem war sie sehr zufrieden mit den Trinkgeldern, die die Männer ihr mit einem einladenden Lächeln zusteckten. Sie blieb dann professionell, lächelte freundlich zurück und bedankte sich artig. Einmal hatte sie erlebt, dass ein Kerl versucht hatte, ihren Hintern zu tätscheln. Sie hatte ihn scharf angesehen und sehr laut gesagt: »Sir, das ist nicht im Preis inbegriffen. Nehmen Sie Ihre Hände weg.« Ziemlich verlegen und mit rotem Gesicht verließ der Mann den Raum. Sadie war es egal, ob er wiederkam. Es gab genug andere, die diese und eine weitere Szene beobachtet hatten und sich hüteten, ihr zu nahe zu kommen. Denn Sadie brachte es fertig, plötzlich sehr ungeschickt zu werden und Getränke oder Essen über den zudringlichen Gast zu schütten, um dann ungerührt zu erklären: »Tut mir leid, Sir, Sie haben mich angefasst, da kann so etwas schon einmal passieren.« Die wenigen Frauen, die das mitbekamen, schmunzelten dann und gifteten eher ihre Männer an, wenn deren Augen zu offensichtlich an Sadie klebten, statt zu der hübschen Kellnerin vor Eifersucht unfreundlich zu sein.
So gut Sadie sich zu wehren wusste, gegen die graublauen Augen des Typen aus dem Wald kam sie nicht an. Nachts träumte sie von ihm, dass sie sich in diesem Blick verlieren würde, und tagsüber hielt sie unbewusst Ausschau nach dem blonden Tramper.
Doch es dauerte, bis sie ihn wiedersah; bis dahin war sie traurig davon ausgegangen, dass er die Stadt schon längst verlassen hatte. Ihr Innerstes machte einen gewaltigen Hüpfer, als er durch die Tür kam, dann setzte ihr Herz kurz aus, nur um mit einem Stolpern wieder anzulaufen. Sadie drehte ihm schnell den Rücken zu, damit er ihre Verlegenheit nicht sah. Im Moment waren nur wenige Gäste anwesend, die alle versorgt waren. Sie konnte es sich erlauben, für ein paar Minuten auf die Toilette zu flüchten, um sich etwas Wasser auf die erhitzten Wangen zu spritzen. Beim Blick in den Spiegel sahen glänzende Augen sie an. Was war das nur? Warum zog der Mann sie wie ein Magnet in seinen Bann? Er hatte nichts getan, um irgendetwas in ihr auszulösen, und trotzdem war da etwas, was sie sich nicht erklären konnte.
Sie kehrte in den Gastraum zurück, entdeckte den attraktiven Blonden in einer Ecke an einem einsamen Tisch. Sadie atmete tief durch, dann ging sie hin und versuchte, ihn unbefangen anzulächeln. Da, schon wieder diese Augen, die sich auf sie richteten! Sie spürte, dass sie rot wurde bei der Frage, ob er schon wisse, was er wolle.
Ein herzliches Lächeln breitete sich über sein Gesicht aus, dann bestellte er einen Kaffee.
»Noch eine Kleinigkeit zu essen?«
»Ich überlege noch, vielen Dank!«
Sadie kehrte zur Theke zurück, brühte seinen Kaffee frisch auf, legte Milch, Zucker und einen Keks auf ein kleines Tablett und brachte es an seinen Tisch. Dann fragte sie, ob sie gleich abkassieren dürfe, weil ihre Schicht enden würde. Ohne Umstände bezahlte er, gab ein kleines Trinkgeld dazu und blickte ihr hinterher, als sie wieder ging, um die Kasse abzurechnen und alles ihrer Kollegin zu übergeben. Die stand schon neben ihr und wisperte: »Wow, hast du den tollen Kerl dahinten gesehen? Was will er? Ich bringe es ihm!«
»Er hatte einen Kaffee, den hab ich bereits abkassiert, aber er wollte überlegen, ob er noch was zu essen will …«, antwortete Sadie mechanisch, während sie ihr Trinkgeld verstaute und die Schürze abnahm.
»Klasse! Ich geh gleich mal hin!«, hechelte die Kollegin und wippte mit den Hüften zu dem Tisch des Blonden. Der schüttelte auf ihre Frage hin nur den Kopf und trank seinen Kaffee aus. Mit enttäuschter Miene kehrte sie zu Sadie zurück, die jetzt ihre Sachen zusammenpackte und nur noch raus wollte, weg von diesen Augen, die sie sogar nachts verfolgten. Es war besser, sich keine Hoffnungen zu machen, dieser Mann konnte jede Frau haben und war sicher nur auf der Durchreise. Außerdem war da noch Jim, vor dem sie Angst hatte, wenn sie ihn verließe, ob mit oder ohne einem neuen Freund. Sadie ertappte sich bei all diesen Gedanken, während sie aus der Tür der Kneipe trat, und schüttelte ungehalten über sich selbst den Kopf. Dieser Mann hatte sie verhext, eindeutig.
***
An der Haltestelle musste sie feststellen, dass ihr Bus zum Campingplatz erst in einer dreiviertel Stunde wieder fahren würde. So beschloss sie, zu Fuß durch den kühlen Wald zu gehen. Es war später Nachmittag und hell genug, die Hitze flirrte durch die Straßen, die fast menschenleer waren. Sadie wandte sich Richtung Stadtrand und spazierte los, in Gedanken versunken. Dadurch dauerte es bis zum Waldrand, als sie spürte, dass sie verfolgt wurde. Ein Prickeln lief ihr über den Rücken, sie wusste nicht, wer hinter ihr herging und wurde nervös. Trotzdem schaffte sie es, mit ruhigen Schritten weiterzugehen und sich nichts anmerken zu lassen. Erst als sie den Waldrand hinter sich gelassen hatte und der weiche Waldweg eine Biegung machte, traute sie sich, sich umzudrehen. Es war der Fremde, der sie selbst in ihren Träumen verfolgte. Nun ging er mit schlaksigen Schritten hinter ihr her. Sie stand da und wartete auf ihn, der wie in ihrem Traum lächelnd auf sie zuging und vor ihr stehen blieb. Er sah ihr tief in die Augen, nahm ihr Gesicht zart zwischen seine Hände und näherte seine Lippen ihrem Mund.
Sadie glaubte wieder zu träumen. Da stand sie, spürte die weichen Lippen dieses attraktiven Fremden, der sie behutsam küsste und ihren Körper an sich presste. Sie fand es völlig natürlich, den Kuss zu erwidern, und schlang ihre Arme um seinen Hals. So standen sie, von Sonnensprenkeln berührt zwischen den Bäumen.
Es sollte so sein. Die verführerischen Lippen auf ihrem Mund riefen dieses bekannte Prickeln in ihr hervor, dass sie bei jeder Begegnung mit dem Mann verspürte. Jetzt konnte sie es endlich einordnen: Es war pure Lust, die sie jedes Mal überkam. Auch jetzt keuchte sie atemlos in seinen Mund, als er vorsichtig ihre Brust streichelte, ihr Verlangen wuchs. Sie hielt es nicht mehr aus, kurz blinkte der Gedanke in ihr auf, dass sie sich wie eine rollige Katze verhielt, als sie ihn brennend vor Geilheit zum nächstgelegenen Gebüsch zerrte, um vor fremden Blicken geschützt zu sein. Doch als sie sich wieder zu ihm umdrehte und begann, an seinem kurzärmeligen Hemd zu zerren, war der Gedanke wieder weg.
Der Typ wusste, was einer Frau gefiel. Er küsste sie, bis sie keine Luft mehr bekam, dann ging er dazu über, ihre Grübchen am Halsansatz zu lecken und ihre Nippel mit dem Daumen zu reizen. Sadie wurde es schwindelig. Was tat sie hier nur? Als sie seine Finger spürte, die sich zu ihrer intimsten Stelle schlichen, spreizte sie unwillkürlich ihre Schenkel, fuhr mit ihren Händen wie Halt suchend über seine Brustmuskeln und war hungrig nach seinen Küssen. Der Mann hielt sie fest, denn ihre Beine knickten weg, als er durch ihr Höschen hindurch ihre Schamlippen rieb. Sie hörte sein leises Lachen und konnte nicht mehr denken, sie wollte ihn jetzt sofort. Warum nahm er sie nicht einfach?
Stattdessen nahm er sich Zeit, sie zu liebkosen und weiter aufzugeilen. Er zwirbelte ihre Brustwarzen durch das dünne Shirt hindurch, sie stachen ihm verlangend entgegen und Sadie stöhnte leise. Dann wieder fuhr er mit der Hand in ihr Höschen, streichelte und rieb ihre Kirsche und die Schamlippen, die immer geschwollener wurden und vor allem nass. Offensichtlich genoss dieser hammergeile Typ Sadies Verlangen, denn er küsste sie und beobachtete mit einem lustvollen Lächeln, wie unruhig und gierig nach seiner Berührung sie wurde. Gerade, als sie es nicht mehr auszuhalten schien und ihn unmissverständlich auffordern wollte, sie endlich zu vögeln, da schallten Stimmen durch den Wald.
Erschrocken sahen sie sich an und duckten sich hinter das dichte Gebüsch. Sie beobachteten zwei Spaziergänger, eine Frau und ein Mann, die ihren Hund durch den Wald führten und sich laut unterhielten. Zum Glück war der Dackel angeleint, dennoch witterte er in ihre Richtung. Alle drei liefen den Weg entlang, wo Sadie und der junge Mann neben ihr noch vor Kurzem gestanden waren. Für Sadie dauerte es zu lange, bis die Leute außer Hörweite waren, deshalb drehte sie sich zu dem Typ um und widmete sich seiner Hose, die ordentlich ausgebeult war. Sie öffnete Knopf und Reißverschluss und freute sich wie ein kleines Kind über ein Geburtstagsgeschenk, als sein harter Ständer aus der Hose hüpfte. Zufrieden registrierte sie das leise Seufzen, als sie ihn in die Hand nahm, ihn rieb und seine Eier knetete. Noch zufriedener war sie über das darauffolgende Keuchen, als sie ihn in den Mund nahm. Er schmeckte so verdammt gut, dass sie daran saugte und leckte wie an einem Eis. Sie musste kichern, als sie sich vorstellte, wie es wäre, ein Eis am Stiel in Form eines Schwanzes zu lecken. Der Typ sog erschrocken die Luft ein: Die Spaziergänger hatten ihr Kichern gehört und sich umgedreht, um zu lauschen. Er duckte sich noch tiefer und bedeutete Sadie, still zu sein. Doch sie setzte nun ihren ganzen Ehrgeiz daran, den Kerl da vor ihr ebenfalls zu gewissen Lauten zu bewegen. Sie schlang ihre Zunge um seine Eichel, saugte und tupfte mit ihrer Zungenspitze in sein Loch. Gleichzeitig massierte sie seine Eier und wichste ihn mit der anderen Hand. Während er noch immer den Waldweg beobachtete und zunächst erleichtert seufzte, weil die Spaziergänger sich entfernten, so seufzte er jetzt tiefer und lustvoller, weil Sadie intensiv seinen harten Schwanz bearbeitete. Er schloss seine Augen und bewegte seine Hüften, während sie hingebungsvoll an ihm saugte, seinen Schaft wichste und ihre Hand sich in ihr Höschen stahl.

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