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Dir zu Füßen | Erotischer Fetisch-Roman

von

Dieses E-Book entspricht 288 Taschenbuchseiten

Sally Summer, erfolgreiche Immobilienmaklerin, und Joey Winter, gut aussehender Ölmagnat, führen in Manhattan ein luxuriöses Leben wie aus dem Bilderbuch. Nach einem Schicksalsschlag verlässt Sally New York und reist nach Schweden. Dort begegnet sie Jon, einem einfühlsamen und devoten Gentleman, der von seinem Fetisch beherrscht wird. Sein Hang zu Füßen ist mehr als nur eine Passion. Getrieben von Lust taucht Sally mit Jon in die Tiefen von Unterwerfung und Dominanz ein. Schon bald entsteht zwischen den beiden eine außergewöhnliche Verbindung. Doch was ist mit Joey? Wie wird Sally sich entscheiden?

Über den Autor Katy Kerry:
Katy Kerry wurde 1971 in Wien geboren, ist Mutter von zwei halbwüchsigen Töchtern und verheiratet. In ihrer Brust vereinen sich zwei Seelen. Einerseits schreibt sie für ihr Leben gern, andererseits setzt sie sich in ihrem Beruf als Rehabilitationsberaterin engagiert für Menschen mit Handicap ein. Auch der Zusammenhalt ihrer Familie ist ein kostbares Gut für sie. Inspiration holt sie sich zumeist bei ausgedehnten Spaziergängen in der Natur, vorzugsweise in Spital am Semmering oder in Irland. Bühnenstücke und irische Musik zählen zu ihren kulturellen Favoriten. Nach der Veröffentlichung eines Fantasyromans zeigt „Gefesselt an die dunkle Seite meiner Affäre“ eine andere Seite ihres literarischen Schaffens. Die Grundidee zur Handlung basiert auf einem persönlichen Erlebnis.

Dir zu Füßen | Erotischer Fetisch-Roman

von Katy Kerry

Verlangend beugt er sich über den Tisch, winkt währenddessen den Kellner zu sich, ohne jedoch den Blick von ihr abzuwenden. Dieser eilt wie gewohnt mit einer Karaffe ihres Lieblingsweines, nämlich einem Nero d´Avola heran. Feurig und mit unverwechselbarem, starken Geschmack. So unverkennbar wie die Würze ihrer Scham, nach der Joey verrückt ist und für deren Duft er selbst ein lukratives Ölgeschäft sausen lassen würde. Der Sommelier gießt den edlen Tropfen von rubinroter Farbe, in die dafür vorgesehenen Weingläser. Die beiden stoßen auf einen erfolgreichen Tag sowie auf die gemeinsame Reise an. Im Anschluss küsst er sie leidenschaftlicher denn je, als wäre es ihr letzter gemeinsamer Abend in New York, was im Grunde genommen- ja auch stimmt. „Und? Was sagst du zu meinem Vorschlag?“, fragt- er abermals und kommt ihrem Gesicht noch näher, um ihr tief in die Augen sehen zu können. Sally stößt einen frivolen Laut aus und lächelt selbstsicher vor sich hin. „Grandioser könnte die Idee nicht sein“, haucht sie ihm ihren heißen Atem entgegen und macht ihm damit klar, dass sie sich schon auf ihr vielversprechendes Sexabenteuer freut, in dem sie die Hauptrolle spielen wird, weil er sie nach Strich und Faden verwöhnen wird. Ihre Gedanken ziehen Kreise und suchen nach den verschiedenen Möglichkeiten, wie sie sich ihm hingeben könnte, als sie durch Joeys Fingerschnippen wieder in die Realität zurückgeholt wird. „Träumst du, Schatz?“, schmunzelt er vor sich hin, als könne er ihre Gedanken lesen und Sally lächelt. „Klar“, dabei zieht sie die Mundwinkel nach oben. „Ich träume von Vanilleeis, das ich langsam und schonungslos von deinem hammerharten Penis ablecke“, und sie öffnet ihre roten Lippen, macht eine Andeutung dessen, was ihn bald erwarten könnte und er stöhnt. „Oh Sally! Wenn wir hier jetzt alleine wären, würde ich dich jetzt sofort auf dem Tisch flachlegen und dich wundlecken, bis du nach mehr schreist.“ Bei dieser Vorstellung wird ihr ganz heiß, ihr Höschen verwandelt sich in ein nasses Dreieck und sie lässt kurz entschlossen einen ihrer High Heels fallen, um ihren nackten Fuß an seinem Hosenbein zu reiben. Sie hat das Gefühl, dass dieser Umstand Schweißperlen auf seiner Stirn entstehen lässt und wenn er nicht schon erregt wäre und sich ein Zelt unterhalb seiner Anzughose bilden würde, dann müsste er sich spätestens jetzt darüber im Klaren sein, dass er sich nicht mehr lange halten kann. Seine Augen halb geschlossen, versucht er wieder Herr seiner Sinne zu werden. Viel Zeit bleibt ihm hierfür nicht, denn schon bald eilt der Kellner wieder an den Tisch. Charmant hält er den beiden die aufgeschlagene Speisekarte unter die Nase und spricht eine Empfehlung aus. Joey, der im Moment an alles andere denkt, bloß nicht ans Essen, sucht stillschweigend nach ihrer Zustimmung, die er ohne jede Umschweife bekommt und bestellt kopflos, aber für den Kellner noch immer eindeutig im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte, das empfohlene Gericht. Jakobsmuscheln auf galizische Art, und dabei denkt er an ihre Schamlippen und er fasst sich an die Stirn. Oh Gott! Diese Frau scheint ihn wirklich verrückt zu machen und er kann keinen klaren Gedanken mehr fassen. Nach nur wenigen Minuten werden die Muschelschalen mit betörendem Inhalt serviert, dazu reicht man ofenfrisches Ciabatta, das noch vor sich hin dampft. Als das Hauptgericht serviert wird, hat er sich wieder einigermaßen im Griff und sein Gesichtsausdruck verleiht ihm einen unvergleichbaren Glanz, denn sie haben sich über Gott und die Welt unterhalten, was seine Erregung wieder hat abklingen lassen. Saltimbocca alla Romana. Joeys Lieblingsgericht steht nun vor ihnen. Mittlerweile auch Sallys. Wenn Liebe durch den Magen geht, hier würde es zutreffen. Pietro, der Besitzer des Lokals, ist ein begnadeter Haubenkoch und New York kann sich glücklich schätzen, diesen Einwanderer seinerzeit eine Green Card ausgestellt zu haben, denn was wäre der Stadtteil Manhattan ohne Pietro und seinem Bistro? Als Dessert wird ihnen eine Variation süßer Verführungen aus Bella Italia serviert. Darunter Pietros stadtbekanntes Tiramisu, außerdem Panna cotta, einer köstlichen Cassata und einer Zabaione die den Gaumen verführt. Joeys Gemüt ist auch am Kochen, wenn er daran denkt, all diese Köstlichkeiten auf Sallys begehrenswertem Körper verteilen zu können, um diese dann nacheinander an ihr abzulecken und sich am Ende in ihrer Scham zu verknabbern, um den süßen Saft aufzuschlürfen. Eine Tatsache, die ihn schon wieder in einen erregten Zustand bringt. Als Sally zu guter Letzt auch noch mit ihren Zehen den Zustand seines besten Stücks überprüft, ist er völlig am Ende und stöhnt: „Sally, bitte! Wenn du nicht willst, dass ich hier mit einer bekleckerten Hose aus dem Lokal gehe, dann bitte krieg dich jetzt ein, bevor ich noch den Verstand verliere“, und sie kichert, lässt sich aber dann doch auf keine unerwünschten Experimente ein. Zum Abschluss kommt Pietro persönlich mit einem Präsent aus der Küche, da ihm Joey vorher verraten hat, dass sie heute noch nach Schweden reisen werden. „Eine kleine Präsente aus der cucina“, meint er mit seinem liebenswürdigen Akzent, „für Sie signora, für die Reise“, und stellt einen kleinen Karton auf den Tisch, der bestimmt einige Köstlichkeiten beinhaltet. Sally fühlt sich geschmeichelt. „Pietro, Sie sind wahrlich ein Genie der Kochkunst. Was täten wir hier ohne Sie?“, lobt sie ihn über alle Maßen und bedankt sich für seinen außergewöhnlichen Proviant. Da ihr Flieger in zwei Stunden abheben wird, müssen sie sich beeilen und Pietro wünscht eine angenehme Reise. „Buon viaggio, signora Summer e signor Winter!“ Dabei lachte er ausgiebig und bestimmt hat es mit ihren beiden Nachnamen zu tun, denn sie sind alles andere als Sommer und Winter, eher ein Herz und eine Seele, und genau dieser Umstand dürfte ihn amüsieren und gleichzeitig auch rühren. Während Joey ihr galant in die Stola hilft und sie ihre Handtasche unter den Arm klemmt, verabschieden sie sich von den Lokalbesitzern, um sich auf den Weg zum Flughafen zu machen. Sally freut sich wahnsinnig, wieder den idyllischen Landsitz in Småland zu besuchen. Fernab von jeder Zivilisation zwischen Rentieren und Wölfen. Auch Joey kann es nicht erwarten, seinen Job, auch, wenn es nur für kurze Zeit ist, an den Nagel zu hängen. Er hat an alles gedacht, die Koffer stehen bereits gepackt und reisefertig hinter der Theke und Pietro hat bereits ein Taxi gerufen, das nun gerade vor dem Lokal vorfährt. Sie verlassen das Restaurant, steigen ein und winken zum Abschied. Pietro, wie auch seine Frau Sofia stehen hinter der Glasscheibe und erwidern die Geste. Sofia hat immer so einen melancholischen Blick, aber das haben die Italienerinnen vermutlich alle. Joey legt den Arm um sie und dirigiert den Fahrer zum John F. Kennedy Airport. Nach einer Weile kommen sie dort an und Sally beschließt, ihren unbequemen Hosenanzug auszuziehen und in ein Kleid zu schlüpfen. Dazu geht sie auf die Toilette. Als sie wieder herauskommt, trägt sie ein cremefarbenes Seidenkleid, dessen fließender Stoff ihre zarte Statur bedeckt. Den Hosenanzug verstaut sie in ihrem Suitcase und ihren Slip, den sie ebenfalls auf der Toilette ausgezogen hat, drückt sie Joey ungeniert in die Hand, der das kleine Stück Spitze begehrlich entgegennimmt, um es in die Innentasche seines Jacketts zu stecken. Ihre Blicke treffen sich und Joey weiß, wie er ihren Wink zu deuten hat. Er grinst anzüglich und die beiden setzen ihren Weg Richtung Gate fort. Ein Stuart hat bereits auf sie gewartet, um das Gepäck für sie einzuchecken. Wenig später besteigen sie den Flieger. Zwölf Stunden und fünfundzwanzig Minuten wird die Flugzeit betragen. Der Jet wird sie direkt nach Växjö ins schwedische Småland bringen. Die ganze Nacht lang werden sie fliegen und erst am nächsten Tag ankommen. Natürlich reisen sie Business Class, also äußerst bequem. Joey überlässt Sally ganz gentleman-like den Fensterplatz. Der breite geräumige Sitz mit ergonomischen Kopfstützen und einem eleganten beigen Lederfinish besticht durch seine Geräumigkeit und seinen unübertrefflichen Komfort. Das Design der Lounge, in der die beiden sitzen, ist in Elfenbein, Bronze und Edelholz gehalten. Auf dem Tischchen, das sich vor dem Sitz befindet, stellt sie ihre Handtasche und den Karton mit den Köstlichkeiten von Pietro ab. Joey bestellt erfrischenden Fruchtsaft und einen exquisiten Wein. Nach dem Glas Rotwein kuschelt sich Sally an Joeys Schulter und nickt ein. Joey bleibt wach und beobachtet die anderen Passagiere. Die meisten schlafen bereits. Die Lichter sind gedimmt und auch die Flugbegleiter haben sich schon zurückgezogen. Er fasst mit seiner rechten Hand nach ihrer linken Wange, dabei streichelt er zärtlich mit dem Daumen über ihren Wangenknochen. So lange, bis sie davon wieder erwacht. Als sie die Augen öffnet, liegen seine geschmeidigen Lippen sofort auf ihrem Mund. Sein Kuss ist feucht, denn er fährt mit seiner Zungenspitze über ihre leicht geöffnete Oberlippe und in Sallys Unterleib machen sich sämtliche Schmetterlinge bemerkbar. Erwartungsvoll schließt sie ihre Lider. Seine Hand liegt noch immer schützend auf ihrer mittlerweile glühend heißen Wange. Seine Küsse schmecken so gut, dass sie kaum genug davon kriegen kann. Als er zart an ihrer Zunge saugt, bekommt sie weiche Knie und wenn sie nicht schon sitzen würde, wäre sie zu Boden gesunken. Seine Zunge umschmeichelt die ihre und lässt sie bald glauben, es handle sich um mehrfache Orgasmen, die sie über kurz oder lang in den Wahnsinn treiben würden, so sehr verlieren sie sich in einem leidenschaftlichen Tanz. Zuerst sehr sanft, dann immer fordernder saugt er ihre Zunge in seinen Mund, sodass sie unten herum ganz feucht wird und ihr zartes Seidenkleid mit ihrer Nässe mehr oder minder besudelt. Zärtlich und voller Verlangen fährt er mit der gekrümmten Zungenspitze die Innenseite ihrer Oberlippe entlang und bringt sie dadurch gleich nochmal zum Erzittern. Dabei streift er sanft ihre Zähne.
...
Die Hunde rühren sich nicht vom Fleck, bis er ihnen ein Heya zuruft und alle laufen zum See, bis man ein Platsch hört und sie sich im Wasser abkühlen. Während die Bande ihren Spaß hat, setzen sich Sally und Jon in die nahegelegene Wiese, um das Spektakel zu beobachten und Sally lacht, als sie zusieht, wie Ahyoka mit einer Arschbombe im See landet. Es wird gebadet, getaucht und gespielt. Jon wendet sich Sally zu, nimmt ihr Gesicht zwischen seine verschwitzten Hände, aber das ist ihr egal. Sie will von ihm einfach nur geküsst werden. Sein Gesicht nähert sich dem ihren, sie kann seinen Atem spüren, schließt ihre Augen, ihre Lippen treffen leicht aufeinander dabei wandert seine Hand in ihren Nacken um sie an dieser Stelle sanft zu streicheln. Sally öffnet ihre Lippen. Zunächst setzt er seine Zunge sanft und spielerisch ein, doch bald schon ist sein Kuss voller Leidenschaft, wild und hemmungslos. Es ist völlig egal, ob jemand dabei zusieht und was dort draußen sonst noch passiert. Seine Zunge sucht sich wieder den Weg in ihren Mund und umkreist die ihrige, saugt zuerst langsam, dann immer heftiger daran, sodass sie weiche Knie bekommt. Sie schlingt die Arme um seinen Hals und seine Hände verlagern sich auf ihren Rücken, er hält sie fest, presst sie an seinen Oberkörper, sodass ihr davon ganz schwindelig wird. Für einen kurzen Moment löst er sich von ihren Lippen, verharrt in dieser Stellung, hält die Augen aber weiterhin geschlossen. Sally wartet und es ist ein wunderschönes Gefühl, das Prickeln darauf zu verspüren, auch wenn er seine Berührungen für einen kurzen Moment beendet, aber dennoch nahe genug ist, um seinen Atem zu spüren. Langsam nähert er sich wieder, erforscht mit seiner Zungenspitze die weiche Innenseite ihrer Oberlippe und Sally fühlt, wie sich eine Gänsehaut auf ihrem Rücken bildet. Vorsichtig schiebt er seine Zunge in ihren Mund, lässt sie mit ihrer tanzen, umschmeichelt sie, während sein Penis immer mehr wächst. Jon streicht mit den Zähnen leicht über ihre Unterlippe, beginnt daran zu knabbern, er ist schon mehr als nur erregt, würde am liebsten hier an Ort und Stelle vor ihr niederknien, ihr dienen, sie oral verwöhnen und ihr später alles geben. Doch er hält sich zurück, warum weiß er selbst nicht. Fühlt er sich durch Henry gehemmt? Er zieht sie sanft an sich und sie vergräbt ihre Hände in seinem dichten Haar. Bei den zärtlichen Lippenbekenntnissen machen sich Schmetterlinge in Sallys Bauch bemerkbar und ihr Herz schlägt höher. Zwischen den beiden bricht ein Gefühlsfeuerwerk aus und als Ahyoka ihre kalte Schnauze an Sallys Wange presst, müssen sie beide lachen. „Sie mag dich“, stellt Jon fest und knuddelt den Husky ausgiebig. „Na, ihr beiden? Hat euch Ahyoka gestört?“, grinst Henry, er war also doch ganz in der Nähe. Das hätte jetzt nicht wirklich ein gutes Bild abgegeben, wäre er seinem Gefühl gefolgt, das ihn hemmungslos dazu getrieben hätte, nackt und mit gesenktem Blick vor ihr zu knien, ihr damit seine Bewunderung zu zeigen, sich ihr zu schenken. Wenn sie es dann von ihm verlangt hätte, hätte er sie ins Gras gelegt, um sie dort in Grund und Boden zu reiten. „Nun ja“, meint Jon ein wenig zynisch, „sie ist schon eine, die sich immer und überall dazwischendrängen muss“, und lacht bei dem Gedanken leise in sich hinein. Henry schüttelt über diese Aussage den Kopf, geht wieder zurück zu seinem Roller, der gut einige Meter von den beiden entfernt steht und schirrt seine Huskys wieder an. Jon steht auf, reicht Sally die Hand, um sie hochzuziehen. „Lass uns die Hunde wieder anschnallen. Sie haben genug gespielt. Jetzt wollen sie wieder laufen, möglichst schnell in ihr Gehege kommen, weil sie Hunger haben. Du wirst Augen machen, wie sehr sie ihr Futter verschlingen werden.“ Bei dem Wort verschlingen sieht er sie von der Seite her mit einem hungrigen Blick an. Aber nicht aus dem Grund, weil ihm der Magen knurrt, sondern weil er es nicht erwarten kann, sie sexuell zu stimulieren. Ihre Erregung zu stillen. Sie als seinen dominanten Part stolz zu machen. Sich unterzuordnen. Ihre Wünsche zu erfüllen und letztendlich auch seine erfüllt zu bekommen. Sally weiß den Wink zu deuten, schenkt ihm ein anzügliches Lächeln, sodass sich seine Mundwinkel nach oben ziehen. „Du bist schon wieder in deiner Welt“, stellt sie fest und er nickt, während er sie im Arm hält und sehnsüchtig seufzt. „Ja, ich kann es nicht erklären, wieso ich durch solche Dinge erregt werde. Das ist genauso wie mit den körperlichen Schmerzen, ich nehme die Verletzung zwar wahr, aber es tut im eigentlichen Sinn nicht wirklich weh, sondern erzeugt bei mir Lust. Unendliche Lust, die mich zum Tier mutieren lässt, um dich vollends zu befriedigen. Das kann man nicht logisch erklären.“ Mit diesen Worten streicht er über ihre linke Wange. Sie zieht die Augenbrauen hoch. „Du fährst einfach auf mich ab, das ist die Erklärung. Denk einfach nicht darüber nach“, und während sie das sagt, gleiten die Finger ihrer rechten Hand durch sein Haar. Der Gedanke daran lässt ihn innerlich erbeben, sodass er glaubt, jeder könne es sehen. Ja es stimmt, sie macht ihn völlig an. Und wie. Es ist nicht nachvollziehbar, aber das ist ihm egal, er nimmt es einfach hin. Dann lächelt er. „Ich werde beispielsweise auch nie verstehen, wie einem Lakritz schmecken kann, allein der Gedanke daran verursacht bei mir Brechreiz“, lacht er jetzt und Sally schüttelt den Kopf. „Du stellst vielleicht Vergleiche an“, meint sie und löst sich aus seiner Umarmung. „Wir sollten nach Hause fahren“, wirft sie ihm einen anrüchigen Blick nach. Für Jon eine Anweisung, die Hunde an den Wagen anzuleinen, womit er auch sofort beginnt. Als sie beide damit fertig sind, nimmt Sally wieder ihren angestammten Platz ein und Jon stellte sich hinter sie. Auf Ready stehen die Huskys auf und auf Go stemmt sich Ahyoka in die Seile, rennt los und somit das gesamte Rudel. Nach einer Weile kommen sie auf der Ranch an. Jon schirrt sie alle ab und sie laufen direkt ins Gehege, wo Henry bereits frisches Fleisch in die Futternäpfe füllt. Wie ausgehungert schlingen sie Stück für Stück in ihren Schlund, bis nichts mehr übrigbleibt. Jon und Sally entledigen sich der viel zu warmen Schutzkleidung und verabschieden sich von Henry, der sich für die großartige Unterstützung bedankt. Beide schwingen sich auf ihre Fahrräder, um das Ufer entlang zu fahren, bis sie den Wiesenpfad erreichen. Während Sally so dahinfährt, denkt sie nach. Jon bemerkt ihre Versunkenheit und spricht sie an. „Woran denkst du?“ „Darüber, dass ich in Zukunft schrittweise vorgehen sollte. Dass unsere erste Session so gut verlief, hat wohl die Erklärung, dass wir beide offensichtlich wunderbar zusammenpassen“, meint sie nun, eine Aussage, die Jons Gesicht zum Strahlen bringt, und sie fährt fort, „denn sonst hätte sie ziemlich in die Hose gehen können. Ohne viel Absprachen ein solches Spiel durchzuziehen, sollte eher die Ausnahme bleiben.“ Er nickt. „Klar, aber du hast das dementsprechende Feeling, es war genau richtig dosiert. Ich liebe es. Ich liebe dich, Sally.“ Eine Liebesbezeugung, die sie innerlich stark macht und Jon ergänzt ihre Ausführungen. „Man muss nicht gleich von Anfang an in Lack und Leder erscheinen, seine Hoden auspeitschen und ihn mit üblem Dirty Talk beschimpfen. So eine extreme Form des SM gefällt auch nicht jedem“, zwinkert er ihr zu. Sally weiß, wie sie diese Äußerung zu deuten hat und sie treten weiterhin in die Pedale, während er seine Aussage erläutert. „Ein langsames Heranführen an die Materie würde unser beider Empfinden steigern. Sie würde sich also stetig an ihre neue Aufgabe herantasten. Tease & Denial wird wohl ihr Zauberwort werden. Eine Art, auf die er offensichtlich steht. Damit könnte sie ihn bestimmt langsam und konsequent auf ihre Bedürfnisse schulen. Sie wird die Befehle erteilen und er wird sie ausführen, sie beide damit erregen, sodass es in einem gemeinsamen ultimativen Orgasmus enden würde. „Wir sollten für die Zukunft ein Safeword festlegen, Rot zum Beispiel, wenn du damit einverstanden bist.“, Sally nickt. Er fährt fort: „Und wir sollten unsere Wünsche, Vorstellungen, Tabus und Grenzen ausloten. Wir könnten dazu beide einen Fetisch-Fragebogen ausfüllen, dann wissen wir, was jeder von uns ausprobieren möchte und was nicht“, macht er nun einen Vorschlag, dem sie kopfnickend zustimmt. „Das finde ich gut, dann kannst du um Gnade flehen.“ Verführerisch zieht sie ihre Augenbrauen hoch. Jon raunt: Ja, und du weißt, dass du trotzdem weitermachen sollst, solange ich nicht das Codewort ausspreche.“ Jetzt sieht sie ihm tief in die Augen. „Ich werde streng, aber einfühlsam mit dir umgehen, versprochen.“, Jon fühlt, dass er ihr zu hundert Prozent vertrauen kann. Während sie sich dem Haus nähern und schließlich von den Rädern steigen, stellt er ihr noch eine neugierige Frage: „Was wirst du denn zu unserer nächsten Session tragen?“ „Hm“, sie überlegt, „vielleicht ein sexy schwarzes Outfit? Ein Korsett und hohe Stiefel? Nein. Ich denke, schwarze hohe Sandaletten, in denen du meine rot lackierten Zehennägel bewundern kannst, sind die bessere Wahl“, und Jon strahlt. „Oh ja, eine ganz besonders gute Idee, wie ich zugeben muss. Nylons und Strapse?“, setzt er einen fragenden Gesichtsausdruck auf und sie stimmt ihm zu. „Ja, und eine Peitsche! Und lange Handschuhe dürfen natürlich auch nicht fehlen.“ Jon ist begeistert. Er stellt das Fahrrad ab und Sally lehnt das ihrige gegen eine alte Stieleiche. Mit einem anrüchigen Blick sieht sie ihn an. „Bei Gelegenheit würde ich dir gerne ein Halsband anlegen und dich anleinen. Darin siehst du dann bestimmt ganz wehrlos aus. Dann bist du mir völlig ausgeliefert“, flüstert sie und umgarnt ihn. Jon gibt ihr einen feuchten Kuss, streicht mit seiner Zunge über ihre Lippen, was sie sehr anziehend findet. „Vergiss nicht den KG!“ Damit meint er den Keuschheitskäfig, den sie an seinem Penis anbringen sollte, um zu verhindern, dass er sich in ihrer Abwesenheit einen runterholt und Sally schüttelt den Kopf.

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