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Ich will dich, Pirat! Erotisches Abenteuer

(3)

von

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Dieses E-Book entspricht 200 Taschenbuchseiten

Die Ärztin Jana McGill hat eine zweitägige Piratenfahrt in der Karibik gebucht. Dort soll den Passagieren gezeigt werden, was sich vor dreihundert Jahren auf einem Piratenschiff abgespielt hat.
Jana wird nicht nur mit Bestrafungen und Sitten dieser damaligen Zeit konfrontiert, sondern auch mit ein paar sehr gut aussehenden Jetztzeit-Piraten – unter anderem dem charismatischen Piraten Miguel. Er rettet ihr nicht nur das Leben, sie erlebt auch prickelnde erotische Abenteuer mit ihm.
Doch dann taucht Janas Freund Gary an Bord des Piratenschiffes auf.
Und als wäre das nicht genug, verschwimmen nach und nach die Grenzen zwischen Show und knallharter und gefährlicher Wirklichkeit ...

Über den Autor Trinity Taylor:
Schon früh hat Trinity Taylor, eine Hamburger Autorin, ihre Passion zum Schreiben entdeckt. Ihre ersten Romane schrieb sie für sich, doch 2007 startete sie dann mit erotischen Kurzgeschichten durch. Nach sechs Büchern mit Kurzgeschichten, schrieb sie zwei Romane. Ihr erster, "Texas Ladys", wurde unter ihrem weiteren Pseudonym Shana Murphy veröffentlicht. Danach folgte ihr zweiter Roman „Intensiv“.

Ich will dich, Pirat! Erotisches Abenteuer

von Trinity Taylor

Auf einmal, als wäre ein Knoten geplatzt, fingen die Männer wieder an zu grölen und zu rufen. Sie trieben Jana mit Worten an und klatschten dabei laut in die Hände. Sie wollten endlich etwas geboten bekommen.
Doch die Angst saß Jana in den Knochen. Was, wenn sie nicht rechtzeitig gerettet wurde und wenn ein Hai kam und ihrem Leben ein Ende setzte? Sie spürte, wie Panik in ihr hochkroch und ihren Herzschlag extrem beschleunigte. Sie konnte sich nicht von der Stelle rühren, die Angst lähmte ihre Bewegungen.
Sie blickte sich nach den wenigen Fürsprechern um. Der gutaussehende Mann kaute nervös an seiner Unterlippe. Miguel blickte ihr gerade in die Augen und sie bemerkte erst jetzt, dass er vom Bootsmann Rodney und dem bulligen Schiffskoch Ed festgehalten wurde. Dieser Anblick brachte ihr Herz in Wallung und sie wollte sich gerade umdrehen und zurück aufs Schiff laufen, als sie zwei lange Enterhaken im Rücken und an den Beinen spürte.
»Los, geht endlich, wir wollen was für unser Geld sehen«, hörte sie aus den Reihen. Johlende Laute und Rufe mischten sich hinein. Die Enterhaken trieben sie immer weiter nach vorn auf die Spitze. Jana atmete schwer und schloss die Augen.
In diesem Augenblick hörte sie Schreie und Stimmengewirr. Sie blickte sich um. Miguel hatte sich losgerissen und sprang auf die Planke. Drei Männer hinter ihm her. Janas Herz raste.
»Los, schmeiß den Ketzer gleich mit rein«, rief jemand.
Jana wollte zurücklaufen, doch der harte Schlag einer Stange traf ihre Beine und sie stürzte mit einem Aufschrei ins Wasser. Laut schlug das kühle Nass über ihr zusammen. Automatisch wollte sie mit den Armen Schwimmbewegungen ausführen, doch ihre Hände waren ja gefesselt. Wild und in Panik riss sie die Augen auf und strampelte so stark sie konnte mit den Füßen. Das Salz brannte in ihren Augen, aber sie ignorierte es. Jana schaffte es, an die Wasseroberfläche zu kommen, aber nur, um sofort wieder unterzutauchen. Sie wollte schreien, doch der Verstand sagte ihr, dass sie dann am und im Wasser ersticken würde.
Ein Klatschen war zu hören. Dann noch eins. Ihre Panik reichte, um die erste Ladung Wasser zu schlucken. Sie kämpfte sich an die Oberfläche und zog mit weit aufgerissenen Augen Luft ein. Sofort sackte sie wieder ab. Jana wollte nicht ertrinken, hoffte auf irgendjemanden, der ihr zu Hilfe kam. Doch ihre Hoffnungen schwanden, als sie Wasser einatmete ...
In diesem Augenblick wurde sie an die Oberfläche gerissen und hochgehalten. Jana strampelte mit den Füßen, hustete wild, riss an den Fesseln. Die Fesseln wurden durchgeschnitten und sofort klammerte sie sich an ihren Retter. Sie blickte in Miguels Augen. Er hielt sie fest an sich gedrückt und passte auf, dass sie nicht untergingen.
Nach einer Weile, als Jana sich ein bisschen beruhigt hatte, fragte Miguel: »Geht’s wieder?«
Sie nickte, unfähig zu sprechen. Hustete erneut.
»Schwimm zur Rückseite des Schiffes«, keuchte Miguel.
Sofort kam Janas Panik wieder. »Und du?«
Ihre Frage wurde beantwortet, indem sie sah, wie Rodney mit dem Messer auf ihn losging. Augenblicklich löste sie sich von Miguel und schwamm zum Schiffsheck. Eine Strickleiter wurde vom Schiffskoch Ed und einem der Passagiere festgehalten. Jana kletterte mit zitternden Knien hinauf. Ihre Augen brannten vom Salzwasser. Ihr Hals schmerzte vom vielen Husten.
Ed nahm sie in Empfang und hob sie über die Reling.
»Danke«, flüsterte Jana und versuchte, ihr Zittern zu unterdrücken.
Die Leute um sie herum pfiffen und johlten. Ein Tuch wurde ihr gebracht. Jana fragte sich, was Miguel und Rodney so lange im Wasser machten. Wieso kamen sie nicht an Bord? Sie wollte zur Reling, doch José versperrte ihr den Weg. Automatisch wich sie einen Schritt zurück und stieß an einen Mann. Erschrocken zuckte sie zusammen. Starke Hände legten sich um ihre Schultern. Es war Miguel. Vor Erleichterung hätte sie beinahe geweint und sich am liebsten an seine Brust geworfen. Stattdessen spürte sie nur, wie ihr die Hitze ins Gesicht schoss.
»Was ist passiert?«, flüsterte sie.
»Nur ein ... kleiner Kampf im Wasser – nichts Wildes«, gab Miguel zurück und tropfte auf die Schiffsplanken.
»Piraten hin oder her, ich möchte nicht, dass es Handgreiflichkeiten gibt«, sagte Captain Pablo. »Wir haben ein schönes Beispiel gesehen, wie es auf einem Piratenschiff zugegangen sein kann. Jetzt werden wir die Arbeit niederlegen, uns zusammensetzen, ein bisschen Grog trinken, Tintenfisch essen und über die Piraten und deren Vergangenheit plaudern. Miguel, geh runter zu Ed und lass dich verbinden. Rodney, mit dir möchte ich mich noch unterhalten. Auf geht’s.«
Rodney schlurfte nass wie ein Hund an Jana vorbei und hielt sich den Arm. Captain Pablo wirkte sehr verärgert und zerrte ihn mit sich fort zum Bug.
Jana blickte sich um. Miguel ging gerade unter Deck. Sie lief hinter ihm her und folgte ihm über die schrägen, ungleichmäßigen Stufen. Unten angekommen, erwartete er sie. Sein Hemd war oberhalb der Brust blutdurchtränkt. Jana erschrak. »Oh mein Gott ...«
»Alles halb so wild.«
»Aber warum? Es soll doch angeblich nur ein Spiel sein.«
»Denk an deine Strafe, das war schon kein Spiel mehr.«
»Ich verstehe das nicht. Ist das immer so bei euch?«
»Kann ich nicht sagen, ich bin das erste Mal dabei.«
Jana schüttelte den Kopf. »Das ist unglaublich! So etwas habe auf gar keinen Fall erwartet!« Sie blickte ihn an. »Wenn du nicht gewesen wärst, hätte mich wahrscheinlich ein Hai verspeist.«
Miguel lächelte. »Na, so schnell geht das nicht.«
Jana blickte ihn einige Zeit an, dann sagte sie. »Danke.«
»Wofür? Dass ich meinen Job mache?«
»Das war mehr als das.«
»Ich muss jetzt zum Koch. Er soll mir ein Pflaster mit kleinen blauen Elefanten aufkleben.«
Jana lachte. »Wenn du willst, verbinde ich dir die Wunde.«
Miguel überlege kurz und nickte dann. »Na schön.«
Sie ging in ihre Kajüte und holte ihre Arzttasche.
»Das sieht ja fachmännisch aus«, sagte er mit einem Blick auf die Tasche.
Sie lächelte. »Vielleicht liegt es daran, dass ich Ärztin bin.«
Einen Augenblick guckte er sie an, setzte sich dann auf ihr kleines Bett. »Ich habe selten so schäbige Kajüten gesehen«, sagte er. »Dagegen sind unsere die reinsten Juniorsuiten.«
»Anscheinend sollen sie als abschreckendes Beispiel gelten.«
Er nickte.
Jana versuchte, das Hemd weiter aufzureißen. »So geht es leider immer noch nicht. Kannst du das Hemd ausziehen?«
»Klar.«
Sie hockte sich vor ihn.
»Soll ich sonst noch was ausziehen?«, fragte er schmunzelnd.
Sie blickte zu ihm hoch und sagte: »Noch nicht.«
»Schade.«
»Tu dir keinen Zwang an, Bootsmann. Wenn du die Sachen unbedingt loswerden willst ...«
»Hast schon recht. Vielleicht später.«
Mit verzerrtem Gesicht zog er das nasse Hemd über den Kopf. Jana half ihm dabei und stieß mit einer Brust an seine Wange. Sie spürte, wie sie rot wurde. Als sie ihn mit einem schnellen Blick betrachtete, wie er oben herum gebaut war, spürte sie noch mehr Röte in sich aufsteigen.
Jana betupfte die Wunde mit Jod und hielt sich dabei an seiner Schulter fest. Sie war hart und gestählt. Sein Körper spannte sich und er zog scharf die Luft ein. Nochmals tunkte sie den Tupfer in Jod, presste ihn gegen die Wunde und säuberte sie. Wieder spannten sich seine Muskeln unter der bronzefarbenen Haut an. Seine Brustwarzen waren steif und sie sah, wie sein Herz klopfte. Jana spürte, wie sie auf ihn reagierte. Ihr Unterleib wurde warm und ihre Muschi feucht. Sie versuchte, an Gary zu denken, sich abzulenken und sich ins Gedächtnis zu rufen, dass sie fast verheiratet war. Aber das hier auf dem Schiff war nicht ihr reales Leben! Sie war ein blinder Passagier, befand sich in einer anderen Zeit und in einer anderen Welt, und vor ihr saß ein Pirat. Miguel. Sie spürte, wie sie in seiner Nähe immer schwächer wurde. Mit zitternden Fingern drückte sie ihm ein großes Wundpflaster auf die Stelle. Er packte ihre Handgelenke und legte sie sich auf die Brust. Sie blickten sich an. Mit einem Ruck zog er sie zu sich heran und küsste sie stürmisch. Jana antwortete sofort. Ihre Zungen verschlangen sich förmlich. Ehe Jana reagieren konnte, ließ sich Miguel vom Bett aus vorsichtig auf sie sinken und drückte sie auf den Holzboden. Er öffnete ihre Bluse und zog sie zur Seite. Berauscht massierte er ihre Brüste und biss sanft in die Brustwarzen, die sich unter ihrem BH sofort noch mehr aufrichteten als sie es schon waren.
Jana seufzte tief. Sie wollte mehr, war gierig nach ihm und drückte sich nach vorn. Er verstand, hakte schnell den BH auf und warf ihn zur Seite. Dann rutsche Miguel von ihr herunter und zog den nassen Rock aus. Behutsam küsste er ihren Bauch und glitt mit der Zunge zu ihren Brüsten, kreiste auf den steifen Nippeln, saugte daran und entlockte Jana einen Seufzer. Sie wühlte sich in seine langen Haare und drückte ihm ihr Becken entgegen.
»Du willst wohl mehr, was?«, raunte er.
»Ja«, hauchte sie.
Er presste seine Lippen auf ihre und schob seinen Körper auf sie. Langsam bewegte er seinen Unterleib, wobei er sich rechts und links neben ihr auf dem Boden abstützte, sodass seine Muskeln deutlich unter der braunen Haut zu sehen waren.
Jana stöhnte leise. Sie spürte seinen harten Schwanz durch die dünne Segeltuchhose und konnte sich kaum beherrschen. Lüstern spreizte sie die Beine, als würde sie ihre Möse nur für seinen Schaft öffnen.
Miguels nackter Oberkörper überzog sich mit einem leichten Schweißfilm. Er glänzte im schräg einfallenden Sonnenlicht, das sich durch die kleine Fensterluke quälte. Sein langer schwarzer Zopf war nach vorn gefallen und Wassertropfen liefen von ihm an seiner Brust hinunter und tropften auf Jana. Sie stöhnte und bog ihm ihren Oberkörper entgegen. Sofort saugte er an ihren Brustwarzen, nahm eine Hand dazu und presste die Nippel mit Daumen und Zeigefinger. Jana stöhnte und kreiste rhythmisch unter seinem harten Schwanz.
»Oh Gott, ich will dich!«, raunte er und stand auf. Rasch entledigte er sich seiner Hose. Er trug nichts darunter.
Janas Herz klopfte, als sie den stark erigierten Penis sah, der sich gleich in sie senken würde. Er kniete sich hin und zog ihren Slip aus.
...
Jana legte vorsichtig ihre Hand auf die Stirn der Mutter. Sie war heiß und schweißnass. Langsam zog Jana die Decke ein Stückchen hinunter und tastete behutsam den Bauch ab, drückte auf die Leber, dann knöpfte sie das leichte Hemdchen auf. Die Frau hielt Janas Hände mit der flachen Hand fest und sah Miguel fragend an, dann Juan.
»Mamá ... todo está bién«, sagte Miguel.
»Ich muss mir ihre Haut ansehen, um sicherzugehen, dass sie kein Dengue-Fieber hat«, sagte Jana leise.
Miguel übersetzte das und schob noch ein paar Sätze hinterher. Dann bedeutete er Juan, mit hinauszugehen. Dieser folgte.
Jana schob das Hemdchen zur Seite und die Frau ließ es geschehen, sodass Jana sich die Haut ansehen konnte. Danach fühlte sie ihren Puls. Schließlich streckte sie der Frau die Zunge heraus und zeigte darauf. Die Frau machte es ihr nach. Jana nickte und sagte: »Gracias.«
Die Mutter lächelte schwach und wurde wieder von einer Fiberwelle geschüttelt. Gerade als Jana sich umdrehte, um zur Tür zu gehen, kam Miguel herein und brachte ihre Arzttasche.
»Ich dachte, die brauchst du vielleicht.«
Sie blickte ihn an. »Wo hast du sie her?«
»Ich hab sie mitgenommen, als du noch geschlafen hast. Juan hatte sie ins Ruderboot gelegt. Habe sie eben nur vergessen.«
»Danke«, flüsterte Jana.
»Wie sieht es aus, kannst du schon etwas zum Gesundheitszustand meiner Mutter sagen?«, fragte Miguel ernst.
»Es ist sehr schwer einzukreisen. Sie hat eine Fieberart, so viel ist klar. Dengue-Fieber ist es wohl nicht, sie hat keinen Hautausschlag, und Typhus ist es wohl auch nicht, da die Zunge in Ordnung und die Milz nicht vergrößert ist. Es könnte Malaria oder Gelbfieber sein. Ich messe ihr noch mal den Blutdruck.«
»Sie hat sich gestern übergeben«, fügte Miguel hinzu.
»Hat sie auch Kopf- und Gliederschmerzen?«
»Ich glaube ja.«
»Ich muss sie mir noch mal bei besserem Licht ansehen. Seit wann ist ihr Zustand so?«
»Seit etwa drei Wochen.«
»So lange schon?« Sie blickte Miguel entgeistert an, dann auf den Boden. »Das ist sehr lange. Wie sieht es mit deinem kleinen Bruder und deinem Vater aus?«
»Sie scheint es nicht so hart getroffen zu haben. Sie fiebern auch seit dieser Zeit, aber noch lange nicht so schlimm.«
»Gut, ich werde sie mir gleich auch noch ansehen.«
Als Jana wieder hineingehen wollte, hielt Miguel sie am Arm zurück. Erschrocken blickte sie ihn an.
»Danke, dass du das für mich tust«, sagte er.
»Hatte ich eine Wahl?«
»Du hättest dich auch weigern können.«
Jana lächelte milde und stieß ganz kurz Luft durch die Nase, dann ging sie ins Schlafzimmer zurück.
***
Als Jana etwa eine halbe Stunde später aus der Hütte trat, sah sie Miguel und Juan beieinander stehen und sich leise unterhalten. Sie ging auf die beiden zu. Juan wirkte angespannt, fast ein bisschen aggressiv, Miguel ruhig und gespannt.
»Es ist Gelbfieber«, sagte Jana.
»Ganz sicher?«, wollte Miguel wissen.
Jana nickte.
Juan stürzte auf sie zu und drückte sie mit ihrem Rücken gegen eine Palme. Seine Hand hatte sich um ihren Hals gelegt. »Wenn du dich irrst und die falsche Prognose abgibst, dann bringe ich dich eigenhändig um!«, schrie er.
Jana starrte ihn an, unfähig, sich zu rühren.
Juan wurde von ihr weggerissen und Miguel schimpfte auf Spanisch mit ihm. Er gab etwas zurück und so ging es einige Zeit hin und her. Jana fing sich wieder. Schließlich stapfte Juan an ihr vorbei in die Hütte und knurrte etwas Unverständliches.
Jana konnte sich selbst nicht begreifen, aber sie ging in die Höhle des Löwen und folgte Juan. Miguel hielt sie nicht zurück.
In der Küche stand Juan und guckte mit starrem Blick durch das winzige Fenster aufs Meer, in dem sich die Morgensonne spiegelte.
»Juan, deine Eltern und dein kleiner Bruder werden nicht sterben. Sie sind schon längst über den Berg.«
Als Juan sprach, drehte er sich nicht zu ihr um. »Ich kenne viele Menschen, die Gelbfieber hatten, und ich habe bei allen geholfen, sie zu beerdigen.«
»Das sind Ausnahmefälle.«
»Ausnahmefälle?«, giftete er und drehte sich zu ihr um.
Jana versuchte, fachmännisch zu bleiben und sich nicht auf Juans emotionale Schiene zu begeben. »Genau. Es gibt zwei Phasen bei Gelbfieber. Die erste kann geringe oder stärkere Symptome aufweisen, manche Menschen haben Gelbfieber, wissen es aber gar nicht. Alle überleben innerhalb und nach dieser Phase. Gefährlich ist die zweite Phase, die aber nur fünfzehn Prozent erreichen ...«
»Hör auf mit Zahlen! Stirbt meine Familie oder nicht?!«
»Ich kann nur so viel sagen, dass bei einem ungünstigen Verlauf der Krankheit etwa die Hälfte der Erkrankten innerhalb der zweiten Krankheitswoche stirbt. Da deine Familie diese Woche bereits hinter sich hat, wird sie genesen.«
»Meine Mutter spuckt Blut.«
»Das kann sein und gehört zum Krankheitsbild. Pflege sie, versuche, das Fieber zu senken und die Symptome zu bekämpfen. Sie wird sich berappeln und das Fieber überstehen. Es wird nicht mehr auftauchen. Alle, die Gelbfieber überstanden haben, bekommen es nie wieder.« Jana lächelte verkrampft. Ihr Herz klopfte wild in ihrer Brust. Sie konnte kaum verheimlichen, dass Juan ihr Angst einflößte. Er bekräftigte das auch noch, indem er einen Schritt auf sie zutrat. Unwillkürlich wich sie zurück und stieß an die Hüttenwand. Er stand dicht vor ihr. »So, so, Señorita Doctora, dann will ich mal hoffen, dass du die Wahrheit gesagt hast und mit deiner Prognose recht hast, sonst ...«
Sie versuchte, ihren Atem zu kontrollieren und ihm in die Augen zu blicken.
»Wieso bekommt mein Bruder eigentlich immer nur die schönen Frauen?« Spontan packte er ihre Handgelenke mit einer Hand, hielt ihr den Mund mit der anderen zu, drückte sie an die Hüttenwand und presste seinen ganzen Körper gegen sie.
»Weil du einfach nicht mit Frauen umgehen kannst«, sagte Miguel. »Lass sie los!«
Juan ließ augenblicklich locker und lachte höhnisch. »Zieh Leine, Miguel. Sie gehört nicht dir.«
»Du könntest dich ein bisschen mehr von deiner netten Seite zeigen, schließlich hat sie einiges für uns getan.«
»Ach ...«, schnaubte Juan, ließ Jana los und verließ die Hütte.
»Tut mir leid«, sagte Miguel.
»Weswegen?«
»Wegen allem. Ich sah keine andere Möglichkeit, meiner Familie zu helfen, als dich zu entführen.«
»Sie werden überleben. Bekämpft die Symptome und pflegt sie gesund.«
»Danke!« Nach einer Weile reichte er ihr die Hand.
Jana ergriff sie und sie verließen Hand in Hand die Hütte.
Die Sonne hatte ihren Weg gefunden und tauchte den Himmel in ein warmes Orange. Keine Menschenseele war zu sehen. Sie gingen auf den Strand zu.
»Warum bist du Pirat auf diesem Schiff?«, fragte Jana.
Miguel wurde verlegen. »Ich brauche das Geld.«
»Was hast du denn vorher gemacht?«
»Ich war Fischer, wie meine Familie, aber das bringt kein Geld mehr. Ob du es glaubst oder nicht, ich studiere auf dem Festland, obwohl ich nicht mehr in den Zwanzigern bin. Und dazu brauche ich diesen Nebenjob.«
»Es ist nie zu spät, den richtigen Weg zu gehen.«
Er lächelte. »Komm, ich bringe dich aufs Schiff zurück.«
»Aufs Schiff?« Jana blieb stehen, starrte ihn ungläubig an.
»Was dachtest du?«
»Mich wieder der Meute ausliefern?«
»Wie du gemerkt hast, kannst du mir auch nicht vertrauen.«
»Du hast es letztendlich aus Liebe zu deiner Familie getan.«
»Möchtest du ein Teil davon sein?«
Jana sah auf den Boden und scharrte mit dem Fuß. »Ich kann nicht«, flüsterte sie. »Ich bin liiert.«
»Ich weiß.«
»Woher?«
»Ich habe es gespürt.«
Sie blickten sich eine Weile an. Jana wurde heiß und kalt. Miguel hatte durch die Entführung nichts von seiner Aura eingebüßt. Die Sonne im Rücken, hob er sich deutlich vom Himmel und der Landschaft hinter sich ab. Seine halbnackte Brust hob und senkte sich regelmäßig. Jana verspürte ein unbändiges Verlangen, sich diesem Mann hinzugeben. Sie sehnte sich so sehr danach, dass sie Gary einfach für diesen Augenblick vergessen wollte. Sie stellte sich vor, wenn die starken Hände ihr die Kleidung auszogen und ihren Körper berührten. Jana wusste, dass er so viel Anstand besaß, sie nach den eben gesagten Worten nicht anzurühren.
»Nimm mich!«, stieß sie hervor.
Seine Atmung beschleunigte sich. Sekundenlang blickten sie sich an, dann ergriff er ihre Hand und lief mit ihr zu einem Bootshaus. Es stand an zwei Seiten offen, aber von der einen war es nicht einzusehen, da eine riesige Palme davorstand und von der anderen ebenso wenig, da die Seite zum Meer hin zeigte.
Miguel legte eine Hand auf Janas Wange, fuhr an ihrem Hals hinunter und streifte die Bluse über ihre linke Schulter. Dann nahm er die andere Hand mit hinzu und tat das Gleiche auf der anderen Seite. Jana zog ihre Arme heraus. Diese Bluse war nicht zum Knöpfen, sondern zum Überstreifen, und als Jana selber ihren langen Rock ablegte, rutschte die Bluse über ihre Hüften auf den Boden. Zeitgleich entkleidete Miguel sich. Im Nu war er bei ihr und fuhr mit der Hand in ihren Slip. Jana stöhnte auf. So schnell hatte sie ihn nicht erwartet. Er kniete sich hin, küsste ihren Bauch und hakte den BH auf, zog dann ihren Slip hinunter. Sie spürte seinen warmen Atem auf dem Bauch, dann an den Innenseiten ihrer Oberschenkel. Scharf sog sie die Luft ein, als er seinen Arm um ein Bein von ihr schlang und seine Hand von hinten zwischen ihre Pobacken fuhr, sich dann nach vorn zu ihrer heißen Möse schob. Die andere Hand presste er auf ihren Bauch, sodass sie sich angenehm gefangen fühlte. Er kreiste mit der langen Seite seines Zeigefingers in ihrer Spalte und stieß ab und an mit der Fingerspitze gegen ihre Klitoris.
Jana seufzte und krallte sich in seine Haare. Sie nutzte einen kurzen Augenblick seiner Liebkosungen, um ihm das Haargummi abzustreifen. Wie Seide fielen ihm seine dichten, schwarzen Haare über die Schultern.
Doch sie hatte keine Zeit, sich ausführlich mit ihm zu beschäftigen, da er ihre Spalte voll in Besitz genommen hatte. Immer wieder rieb er darin und presste nun seinen Mund auf ihre Lustperle, um sie zu saugen und sanft zu lecken.
Jana wurde ganz schwindelig und hielt sich an ihm fest, während sie stöhnte und spürte, wie ihre Säfte zusammenliefen.
Miguel ließ von ihr ab, schnappte sich sein Piratenhemd, breitete es auf dem Boden aus.

Elisa W. 26.08.2019 

Um Himmels Willen! Das ist ein Buch, dass nur von Sex, Gewalt und noch mehr Sex strotzt. . Cover: Das Cover zeigt einen Piraten, namens Miguel - ziemlich heiß, wenn ihr mich fragt. . Schreibstil: Das Buch lässt sich ziemlich schnell lesen und ist mein erstes der Autorin. Ich finde, dass es flüssig und gut zu lesen ist. Es mich geschockt hat und es berauscht einen... . Meine Meinung: Das Buch ist zwar unter Frauenunterhaltung kategorisiert, aber passt perfekt zu Dark Romance, dass sich auf einem Piratenschiff abspielt.

Sabine M. 25.08.2019 

Jana McGill, Ärztin, hat zusammen mit ihrem Freund Urlaub in der Karibik gebucht. Da sie nicht nur am Pool liegen möchte, versucht sie ihren Freund, Gary, zu überreden, an einer Piratenkreuzfahrt teilzunehmen. Dieser lehnt ab und Jana unternimmt die Kreuzfahrt alleine. Diese ist allerdings anders, als sie erwartet hat. Die Kajüten sind erbärmlich, die Crew scheint außer Rand und Band, allem voran der Kapitän. Als sie aufbegehrt, wird sie über die Planke geschickt. Doch das Crewmitglied Miguel rettet sie und Jana verfällt diesem charismatischen Mann immer mehr.... Ich will dich, Pirat von Trinity Taylor hat als Rahmenhandlung eine Piratenkreuzfahrt durch die Karibik. Die Story an sich ist flüssig geschrieben, die Kreuzfahrt dient tatsächlich in meinen Augen nur dazu, die erotischen Szenen miteinander zu verbinden. Ergo ist die Handlung recht dünn. Es gibt zwar genügend Höhepunkte in diesem Buch, der Höhepunkt für mich als Leserin blieb jedoch aus. Als Pluspunkt ist anzumerken, dass der Schreibstil flüssig ist. Die Protagonisten blieben oberflächlich, vor allem Gary, der plötzlich in der Story wieder auftaucht und sich gleich eine Frau schnappt. Ich lese gerne erotische Bücher, die nicht realistisch sein müssen, aber etwas mehr Sinn in der Rahmenhandlung hätte dem Buch wirklich gut getan. Von mir gibt es zwei gut gemeinte Sterne für diese Story.

deine_elli 20.08.2019 

Jana will ein Abenteuer erleben und bucht einen zweitägigen Bootsausflug auf einen Piratenschiff. Ihr Freund Gary findet das albern und wartet lieber im Hotel auf seine Verlobte. Schnell stellt sich allerdings für Jana heraus, dass die Piraten nicht wirklich herumalbern, sondern alles todernst meinen. Die Passagiere müssen das Deck schrubben, über die Planke springen oder werden sogar für ihre Vergehen ausgepeitscht. Gott sei dank, nimmt Jana der gut aussehende Pirat Miguel in Schutz. Aber die anderen Piraten sind ebenfalls nicht uninteressiert an Jana. Und zu ihrem Erstaunen muss sie feststellen, dass sie abenteuerlustiger ist als sie dachte. Als allerdings ihr Verlobter Gary auch auf dem Schiff auftaucht, wird die Sache komplizierter. Für gewöhnlich sind solche Geschichte nur eine Aneinanderreihung von diversen Techtelmechteln. Ich will dich, Pirat liefert aber eine nette kleine Rahmenhandlung, So darf hier zwar ein Pirat nach dem nächsten mal in Janas Koje vorbeischauen, aber das bleibt zumindest etwas nachvollziehbar. Eigentlich würd ich lieber 3 1/2 Sterne vergeben. Zum Träumen ist dieses Piratenabenteuer sehr gut geeignet, zu viel Tiefsinnigkeit sollte man aber nicht erwarten.

REZENSION SCHREIBEN

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