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Heiße Wüstennächte in Kairo | Erotischer SM-Roman

von

Dieses E-Book entspricht 224 Taschenbuchseiten

Die selbstbewusste und verführerische Diane arbeitet für die Verbrecherwelt von Kairo. Sie hat eine ausgeprägte Schwäche für Waffen, Lederkleidung und unverbindlichen Sex.
Als ihr Zieh-Onkel ermordet wird, ermittelt sie auf eigene Faust. Dabei begegnet sie dem attraktiven Jamal, dessen Schwester entführt wurde. Die beiden decken einen Mädchenhändlerring auf, der die Herrschaft über die Unterwelt an sich reißen will. Doch ihre Ermittlungen werden durch das brennende Verlangen behindert, das Diane immer wieder in Jamals Arme treibt …

Heiße Wüstennächte in Kairo | Erotischer SM-Roman

von Tara Silver

„Was sollen wir mit ihr tun?“, fragte der Guide.
„Frag sie … Frag sie, ob sie weiß, warum sie hier ist.“
Er wandte sich an das Mädchen und fragte sie mit höhnischer Stimme etwas auf Arabisch.
Das Mädchen schüttelte den Kopf und blickte erneut flehend zu Vattenscheidt. Sie öffnete den Mund, als ob sie etwas sagen wollte, aber nach einem Blick zu dem linken Wächter schloss sie ihn wieder.
Der Wächter wandte sich an Vattenscheidt. „Das dumme Ding hat keine Ahnung. Oder es ist verlogen und verstockt. Auf jeden Fall weigert sie sich, zu antworten.“
„Frag sie …“ Er leckte sich erneut über die trockenen Lippen. „Frag sie, ob sie ein unanständiges Mädchen war. Ob sie Sex hatte, ohne verheiratet zu sein.“
Der Araber grinste. Offenbar machte ihm das hier Spaß. Er baute sich vor dem Mädchen auf und redete mit lauter, vorwurfsvoller Stimme auf sie ein. Das Mädchen schrie auf, schüttelte den Kopf und stieß eine leidenschaftliche Antwort hervor.
Er schlug sie ins Gesicht, damit sie verstummte, und wandte sich wieder Vattenscheidt zu. „Sie behauptet, sie habe es nicht gewollt. Das ist natürlich Unsinn. Ich kann bestätigen, dass sie eine Hure ist. Sie ist ihren Eltern davongelaufen, weil sie erfahren wollte, was für Wollust die Männer ihr bereiten können. Diese Frau lügt. Sie sollten ihr kein Wort glauben.“
„Eine wollüstige Lügnerin also, ja?“ Vattenscheidt strich sich über das glatt rasierte Kinn. „Frag sie, mit wie vielen Männern sie Sex hatte.“
„Zu Befehl, Sir.“ Wieder wandte er sich an die junge Frau und redete mit harschen Worten auf sie ein.
Sie schwieg und schüttelte den Kopf. Eine Träne rann ihre Wange hinab.
„Es ist hoffnungslos, Sir“, sagte der Mann zu Vattenscheidt. „Sie ist verstockt und bereut es offenbar kein bisschen. Ich glaube nicht, dass Gnade hier angebracht wäre.“
„Sieht ganz so aus.“ Er rieb sich über die Hose, unter der sein Schwanz weiter und weiter anschwoll. „Bringt sie hoch. Wir wollen sehen, ob sie endlich gesteht, wenn sich die Schlinge um ihren Hals legt.“
Weitere arabische Worte folgten. Die Wachen führten das Mädchen zur Treppe und wollten sie hochgeleiten. Dabei musste einer der beiden den Griff um ihren Arm gelockert haben. Die scheinbar fügsame Gefangene riss sich von ihm los und schlug mit dem freien Arm auf den anderen Wächter ein, der den Griff ebenfalls kurz lockerte. Es gelang ihr beinah, sich zu befreien und zurück zum Vorhang zu laufen, doch der Guide erwischte sie und griff ihr in die Haare, die in unschuldiger Unordnung über ihre Schulter fielen. Sie schrie auf. Er sagte etwas zu ihr, was Vattenscheidt nicht verstehen konnte, aber die dunkle Drohung in seiner Stimme war unüberhörbar. Weitere Tränen liefen ihre Wangen hinab.
Die Wächter umfassten ihre Oberarme erneut. Einer fasste sie an den Hintern, um sie die Treppe hochzuschieben. Der Guide wartete unten und beobachtete die Szene mit seinem servilen Lächeln, das Vattenscheidt inzwischen beinah gruselte. Egal. Heute ging es nicht um diesen Mann, sondern um das blonde Mädchen.
Die Wachen führten die Gefangene wortlos unter den Galgen. Die Schlinge berührte ihr Gesicht und sie zuckte zurück.
„Du hattest deine Chance“, sagte Vattenscheidt ruhig. „Wenn du ehrlich gewesen und deine Verbrechen zugegeben hättest, hätte ich vielleicht Gnade walten lassen. Aber so …“ Er stand auf und ging zu der Frau. Von ihrer Haut stieg ein exotischer, warmer Duft auf, der sich jedoch mit dem stechenden Angstschweiß mischte, der von den feuchten Flecken unter ihren Armen aufstieg. Sie hätten der Kleinen wirklich ein besseres Deo verpassen sollen!
Er griff nach der Schlinge und legte sie ihr um den Hals. Der Knoten war so geschaffen, dass er das Seil problemlos zuziehen konnte. Ein Geräusch hinter ihm verriet ihm, dass der Guide jetzt auch die Treppe hochstieg. Das Seil straffte sich nach oben und das Mädchen erhob sich auf die Zehenspitzen, um dem Zug nachzugeben.
Vattenscheidt drehte sich um und sah, dass der Guide das Seil um einen Tampen am Galgenbaum wickelte. „Danke schön“, sagte er und nahm sich vor, beim nächsten Mal selbst dafür zu sorgen, dass das Seil richtig angezogen wurde. Wenn man diesen Job anderen überließ, verzichtete man doch auf die Hälfte des Spaßes! Andererseits zitterten seine Finger beinah vor Nervosität und er war sich nicht sicher, ob er die Knoten überhaupt hinbekommen hätte.
Es wurde Zeit, ihr das voll geschwitzte Gewand zu entfernen und dafür zu sorgen, dass sie in ihrer natürlichen Schönheit vor ihm stehen durfte. Vattenscheidt zog sein Schweizer Taschenmesser aus der Tasche und klappte es auf.
Das Mädchen wimmerte und stieß etwas in ihrer seltsamen Sprache hervor, von dem er nur „La, la!“ verstand.
„Singst du mir etwas vor?“, neckte er die Kleine. „Tut mir leid, aber ich verstehe den Text nicht.“
Er fuhr ihr mit der Klingenspitze sanft über den gebräunten Hals. Auch ohne die milchweiße Zartheit, von der er geträumt hatte, waren Hals und der Übergang zu den Schlüsselbeinen sehr hübsch geformt. Die Arterie pulsierte schnell und kräftig und zeigte, wie aufgeregt das Herz des Mädchens pochen musste. Vattenscheidt fühlte die gleiche Erregung.
Er setzte das Messer am Ausschnitt des Gewandes an und zog. Mit einem leisen Ratschen zerriss der Stoff. Ohne das Messer einzuklappen, fasste er beide Seiten der Rissstelle und zog. Der Riss ging weiter, bis er den Saum des Gewandes erreichte. Die Wachen an ihrer Seite blickten ungerührt. Niemand von ihnen beachtete das Wimmern und hysterische Stammeln des Mädchens.
Die junge Frau war schlank und hatte feste, kleine Brüste. Ihr Bauch war muskulös und durchtrainiert. Vattenscheidt streichelte darüber und nickte zufrieden. Er mochte es, wenn Leute etwas aus sich machten und regelmäßig ins Fitnessstudio gingen. Die kleinen Brüste passten perfekt in seine Hand, als er sie umfasste und knetete. Er konnte nicht widerstehen und packte fester zu … und noch fester … bis das Mädchen aufschrie und sich trotz der Schlinge um ihren Hals wand und nach hinten zu entkommen versuchte. Doch das Seil rief sie schnell zurück zur Vernunft.
Vattenscheidt packte sie zwischen die Beine. Eine verräterische Spur Feuchtigkeit verriet, dass sie die Situation trotz ihres gespielten Widerstandes genauso erregend fand wie er. Wunderbar. Nicht, dass es ihn sonst gestört hätte. Die netten Herren hätten ihm notfalls auch Gleitgel gebracht, aber es tat seinem Gewissen dennoch gut, dass er der Frau mit der Umsetzung dieses Szenarios genauso viel Lust bereitete wie sie ihm.
Er schnitt die Träger des Gewandes durch und fuhr der Frau mit dem sauberen Stoff über die Achselhöhlen, damit ihr Angstschweiß seine Nase weniger belästigte, und ließ den Stoff zu Boden fallen. Langsam löste er seinen Gürtel und öffnete den Reißverschluss. Er wollte es so sehr in die Länge ziehen wie irgend möglich. Sein Schwanz reckte sich erleichtert nach vorn, weil er nicht länger durch die Hose beengt wurde. Trotzdem packte er das Mädchen noch nicht, sondern wichste sich, bis er das Gefühl hatte, steinhart zu sein und kurz vor dem Platzen zu stehen.
Das Mädchen war zierlich genug, dass er ihr Gewicht kaum spürte, als er zwischen ihre Beine griff und sie hochhob, damit er ihre Spalte zu sich ziehen konnte. Sie schrie auf und zappelte. Die Wachen neben ihr veränderten den Griff an ihren Armen, damit sie sich nicht versehentlich durch ihre Zappelei selbst strangulierte. Sie sagte nichts mehr, schluckte nur, und sah ihn mit panisch geweiteten Augen an.
Die Bitte und die tiefe Hingabe und Angst in ihrem Blick berührten Vattenscheidts Herz. Er führte seine Spitze an ihre Spalte, an deren Außenseite ein kleiner Lusttropfen perlte, und ließ sie langsam über seinen Schwanz rutschen. Sie war herrlich eng und massierte seinen Schwanz mit ihren inneren Muskeln, die sie mit aller Kraft anspannte. Er musste aufpassen, nicht auf der Stelle zu kommen.
Langsam und genüsslich zog er sich aus der Gefangenen heraus und stieß wieder in sie hinein. Sein Schwanz sah in ihrer kleinen Spalte noch größer aus als sonst. Ihr Wimmern war so leise, dass es Einbildung sein könnte. Obwohl die Wachen sie weiter festhielten, schnürte sich die Schlinge des Galgens fester um ihren Hals. Bei ihren Versuchen, den Kopf hoch genug zu recken, dass sie noch Luft bekam, hüpften ihre Brüste bezaubernd hin und her.
„Ihr könnt ihre Hände loslassen“, sagte er zu den Wachen. „Aber bitte nacheinander. Dann kann sie sich besser am Seil festhalten.“
Die Wachen verstanden offenbar sehr wohl Englisch, auch wenn sie vorher nur auf die arabischen Anweisungen des Guides gehört hatten. Einer von ihnen legte die Hand schützend unter den Rücken des Mädchens und führte ihre Hand an das Seil über ihrem Kopf. Sie klammerte sich fest. Der andere wiederholte die Bewegung. Jetzt konnte sie sich selbst festhalten und erhielt zusätzlichen Halt durch Vattenscheidts Hände an ihrem Hintern und die Hände der Wachen unter ihrem Rücken.
„Ihr könnt gehen“, wiederholte er.
Sie nickten und verschwanden.
Vattenscheidt bewegte sich nicht. Sein Schwanz in ihrer engen Spalte pochte. Die Intimität des Augenblickes war größer als alles, was er je zuvor erlebt hatte. Wenn er die Hände des Mädchens von dem Seil löste und sie nach unten zog, würde sie sterben. Wenn er sie zu heftig fickte und sie zu stark nach vorn und hinten gestoßen wurde, würde ihr Griff um das Seil vielleicht nicht mehr reichen, um ihren Hals zu schützen. Sie war vollkommen in seiner Hand. Er besaß Macht über ihr Leben und ihren Tod.
„Schau mich an“, forderte er.
Sie reagierte nicht.
„Schau mich an! Mach deine Augen auf, sonst nehme ich meine Hände von deinem winzigen Knackarsch und lasse dich hier hängen, bis jemand dich rettet oder dein Genick aus Versehen bricht.“
Sie öffnete die Augen und sah ihn mit ihrem hilflosen Rehblick an, ohne etwas zu antworten.
„Schon besser.“ Er umfasste ihre Hinterbacken anders und stieß wieder in sie hinein. „Und wehe, du machst die Augen zu!“
Obwohl sie seine Worte nicht verstehen konnte, schien sie zu begreifen, was er meinte. Sie umklammerte das Seil über ihrem Kopf.

...
Ein ägyptisch aussehender Mann drei Sitzreihen vor ihr drehte sich erneut um, um sie anzusehen. In seinen Augen blitzten Intelligenz und Herausforderung.
Sie zwinkerte ihm zu und erwiderte sein Lächeln.
Bald wäre sie in Kairo und würde ihre Familie wiedersehen. Der Gedanke löste gemischte Gefühle in ihr aus. Ihr Vater war ein Tyrann, auch wenn er die Familie groß gemacht hatte, und ihre große Schwester war all das, was sie selbst niemals sein konnte. Natürlich liebte Diane sie, mehr als ihr eigenes Leben, wenn sie ehrlich war, und doch … Neben Souheila kam sie sich immer wie eine Versagerin vor, die nicht in der Lage war, sich auf vernünftige Weise in die Familie einzufügen und sich an die Standards der anderen zu halten.
Souheila war der Liebling ihres Vaters, während Diane das Enfant terrible war. Die ältere hatte es immer verstanden, ihre Eskapaden so zu planen, dass sie den schönen Schein nicht verletzten. Wenn sie die Wohnung verließ, störte es sie nicht mal, Hidschab zu tragen. Sie besaß eine ausgewählte Sammlung verhüllender Schleier, unter denen sie ihre sinnliche Seite verbarg und der Welt nur zwei intelligente und gnadenlose Augen zeigte, mit denen sie jeden potenziellen Grabscher in die Flucht schlug, lange bevor der die Hand ausstreckte.
Dass Souheila meist nur mit zwei durchtrainierten Bodyguards das Haus verließ, tat sein Übriges.
Diane beneidete die andere oft darum, dass sie so selbstverständlich wusste und tat, was sich gehörte. Souheila war weder dumm noch angepasst. Sie nutzte die Regeln einfach nur, um innerhalb des festen Korsetts genau das zu tun, was sie wollte und wonach es sie verlangte.
Sie selbst dagegen hasste es, sich von der Welt einsperren zu lassen, egal, wie vernünftig es scheinen mochte, sich an die Regeln der anderen zu halten.
Der gut aussehende Ägypter verlagerte das Gewicht auf seinem Sitzplatz und sah erneut über die Schulter in ihre Richtung. Fast schien es ihr, als lag eine Frage in seinem Blick, bevor er sich zurücksetzte.
Eine heiße Welle durchlief Diane. Ganz egal, ob sie sich den Blickwechsel nur eingebildet hatte oder nicht, er erregte sie. Sie brauchte ein wenig Aufregung und Prickeln, bevor sie sich wieder in die brave Tochter des Hauses Al-Halabi verwandelte.
Prüfend zog sie eine der roten Strähnen ins Gesicht. Die Locken kringelten sich, wie sie es sollten, und fühlten sich gleichzeitig weich und voller Sprungkraft an. Es war herrlich, ihre langen Haare offen über die Schultern fallen zu lassen und sie nicht zu verstecken.
Der Mann warf ihr einen neuen Blick zu. Dieses Mal lächelte er nicht. In seinen Augen lag Hunger. Er ähnelte dem Hunger, den Diane oft genug in sich selbst spürte. Es ging nicht in erster Linie um Sex, sondern darum, den Platz in der Welt zu finden, der einem selbst gehörte.
Oder zu akzeptieren, dass es einen solchen Platz nicht gab und man immer wieder aufs Neue darum kämpfen und ihn hinter der Horizontlinie suchen sollte.
Kurz entschlossen stand sie auf. Sie ließ den Hunger anwachsen und durch ihren Körper fließen, damit er alles ausfüllte und in ihrem Blut pulsierte. Er sollte ihre Brüste erfüllen und ihre geheimen Regionen, aber auch den Schwung ihrer Hüften, das Kreisen ihrer Schultern und das, was in ihrem Blick und der Art lag, in der sie den Kopf hob.
Verführung war viel mehr als nur verliebtes Glotzen oder ein direktes Ich will dich.
Wenn der Mann den gleichen Hunger kannte, würde er ihn in ihr spüren und ihr folgen.
Vor der Flugzeugtoilette blieb sie stehen, als ob sie zögerte oder einfach ein paar Momente brauchte, in der sie ihre Beine vertreten konnte. Sie klopfte eine Fluse von der Lederhose und überprüfte den Kragen der Jacke, ob sich auf dem sorgfältig gepflegten Leder eine winzige Schmutzstelle oder Abschürfung befand. Ihre Brüste kribbelten vor Erwartung, als ihr Unterarm bei der Bewegung darüber glitt.
Der Mann stand tatsächlich auf, sah sie aus den Augenwinkeln, und kam in ihre Richtung. Diane verbarg das Lächeln tief in sich und musterte die Flugzeugwand vor sich, als würden die winzigen Riffelmuster in der Kunststoffwand eine geheime Botschaft für sie tragen.
Der Mann stellte sich etwas zu dicht neben sie und lächelte mit einer charmanten Mischung aus Nervosität und Selbstvertrauen. „Stehen Sie an?“, fragte er auf Englisch.
„Es ist frei. Gehen Sie ruhig.“ Diane erwiderte seinen Blick und suchte in seinem Lächeln nach dem Hunger, für den es keinen Namen gab und den sie gleichermaßen liebte und fürchtete.
„Gleich.“
Der Blickaustausch hatte etwas Hypnotisches. Manchmal sah man in den Augen eines Menschen alles, was man wissen musste. Die langen Gespräche, die viele Menschen nutzten, um sich kennenzulernen, führten oft in die Irre. Ihr Gegenüber war stark genug, um sie nicht zu langweilen, und in ihm brannte das gleiche im Alltag unterdrückte Feuer, das Diane so oft quälte.
Und er roch verdammt gut, nach Moschus, Karamell und Wüstenwind.
Mehr brauchte sie nicht für diesen letzten Moment der Freiheit, bevor sie sich erneut in das Gefängnis ihrer Heimatstadt und Familie begab.
„Du bist wunderschön“, sagte er.
Diane fragte nicht nach seinem Namen, sondern glitt sanft mit der Hand über seinen Oberarm. „Du auch.“
Sie ließ die Hand etwas zu lange auf seinem Unterarm liegen, bevor sie sich löste und die Kabine betrat. Er folgte ihr. Sie griff an ihm vorbei und verschloss die Tür. Dabei berührten sich ihre Körper. Diane entfuhr ein leises Seufzen, so gut fühlte sich das an.
Er streichelte über ihren Bauch, ihren Rücken und fuhr sacht über ihre Brüste, als wolle er sie necken. Sie schlang ein Bein um ihn und stützte sich mit der Hüfte am Waschbecken ab.
„Ich liebe ägyptische Männer“, sagte sie auf Arabisch. „Sie haben mehr Leidenschaft.“
Seine Augen weiteten sich, als sie mit ihm in seiner Muttersprache redete. Wegen ihrer roten Haare und der recht hellen Haut wurde sie nur selten für die Halbägypterin gehalten, die sie war. Doch manchmal liebte sie es, die Sprache ihrer Kindheit zu sprechen. Englisch war überall und nirgends zu Hause.
Außerdem machte es Spaß, Menschen zu irritieren und ihre Erwartungen immer wieder zu durchbrechen.
„Ägyptische Frauen sind nicht wie du“, sagte er.
Sie griff zwischen seine Beine und massierte die Beule, die unter ihrer Berührung härter wurde und ihr entgegendrängte. „Sie tragen die gleiche Leidenschaft wie ich in sich“, entgegnete sie. „Aber sie haben nie gelernt, damit umzugehen.“
„Deswegen machen sie die Männer nicht so verrückt wie du.“
Sie wiegte den Kopf und überlegte, ob sie antworten sollte. Ihr lag ein spöttischer Kommentar über das Verhalten mancher Männer auf den Straßen von Kairo auf der Zunge – doch wofür wäre der gut? Es würde in die falsche Richtung führen.
Und sie wusste, in welche Richtung sie stattdessen wollte.
Sie öffnete den Gürtel und den Reißverschluss des Mannes und freute sich, als sie sah, wie groß und wohlgeformt sein Schwanz ihr entgegensprang. Natürlich konnte auch ein kleiner Penis eine Frau glücklich machen, wenn der Mann wusste, wie er damit umgehen sollte, aber mit genug Größe und Volumen war es viel leichter, die Stellen in ihr zu erreichen, an denen es sich besonders schön anfühlte.
Sie rieb ihre Brüste an seinem Oberkörper und glitt mit einer geschmeidigen Bewegung auf die Knie, um das Objekt ihrer Begierde in den Mund zu nehmen. Sie liebte es, einem Mann auf diese Weise scheinbar die Macht über sie zu geben und in Wahrheit zu spüren, wie er sich voll und ganz in ihre Hand gab. Solange sie mit Lippen und Zunge kontrollierte, was geschah, befand er sich voll und ganz in ihrer Hand.
Umgekehrt mochte sie diese Stellung überhaupt nicht. Egal, wie sehr sie sich hingab und die Realität von Sex und Gefühlen überlagern ließ, sie brauchte das Wissen, dass die eigentliche Kontrolle in ihrer Hand lag und sie jederzeit die Richtung ändern konnte.
Ihr Partner stöhnte auf und schob seinen harten Penis tiefer in ihren Mund. Diane gab ein widerstrebendes Geräusch von sich, drückte aber gleichzeitig ihre Brüste gegen seine Beine, um zu zeigen, dass das nur ein Spiel war. Sie führte seine Hand in ihre Haare, damit er ihre Bewegungen so koordinieren konnte, wie es ihm am meisten Lust bereitete, und saugte sanft.
Mit der anderen Hand fasste sie zwischen ihre Beine, streichelte über das Leder und drückte sanft auf die Perle, die so gut versteckt natürlich kaum zu spüren war. Leder zu tragen, erregte sie. Es war ein Material, das für Motorradschutzkleidung geschaffen worden war und in die Fetischklubs gehörte.
Für eine ganz normale Flugreise von Kopf bis Fuß in Leder gehüllt zu sein, war eine Provokation. Und sie liebte es, zu provozieren.
Sie blies den Schwanz des Fremden, bis sie das Gefühl hatte, dass er kurz vor der Explosion stand. Immer wieder machte sie ihn heiß und zog sich dann zurück, um sanft auf die speichelfeuchte Eichel zu pusten und seine Erregung damit zu kühlen. Es machte Spaß.
Und es war ein einfaches und wunderschönes Mittel, um einen Mann unter Kontrolle zu bekommen.
Sie zog das stets in der Innentasche der Jacke bereitliegende Kondom heraus, nahm die Spitze zwischen die Lippen und stülpte es ihm über. Im Aufstehen öffnete sie ihre eigene Hose und streifte sie über die Hüften. Ihr Partner streichelte über ihre Hüften und griff an ihren Hintern.
„Bist du scharf auf mich?“, flüsterte sie.
„Merkst du das nicht?“ Er fasste zwischen ihre Beine. Seine Augen weiteten sich, als er spürte, wie feucht sie war.
Diane erwiderte seinen Blick und ließ ihn erneut ihren Hunger spüren. Sie brauchte keine stundenlangen Zärtlichkeiten und romantische Worte, um in Stimmung zu kommen. Das törnte sie meistens eher ab. Das, was sie wollte, war wilder, primitiver und archaischer. Leidenschaft hatte nichts mit Romantik zu tun.
Sie drehte sich in seiner Umarmung um und beugte sich nach vorn, damit er leichter in sie eindringen konnte. Zwischen ihren Beinen pulsierte das Verlangen und ließ die Quelle in ihr überfließen.
Er drückte gegen sie, ohne in sie einzudringen. Diane stöhnte hungrig auf und griff zwischen die Beine, um ihm zu helfen.

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