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Hotel der Sünde | Erotische Geschichten

(2)

von

Dieses E-Book entspricht 176 Taschenbuchseiten

Was passiert hinter den Kulissen eines Hotels? Wie viel Lust und Leidenschaft verbirgt sich in den Betten, Abstellräumen und Büros?
Da ist zum Beispiel Maria, die nur ihre Haushaltskasse aufstocken möchte, und einen sinnlichen Überfall der besten Sorte erlebt. Oder Bianca, die sich eine Auszeit von Mann und Kindern nimmt und nun höchstwahrscheinlich öfter eine Spa-Behandlung im Hotel buchen wird. Außerdem zeigen Jimmy und Fred ihrer Vorgesetzten, wer im Bett die Macht hat.
Begleiten Sie Gäste und Mitarbeiter in die Küche, den Vorratsraum und die Bar und erfahren Sie, welche sinnlichen und erotischen Abenteuer sich dort abspielen …

Hotel der Sünde | Erotische Geschichten

von Millicent Light

Sie ging mit ihrem Servicewagen in den Materialraum und stellte sich die Dinge, die sie für nötig hielt, zusammen. Frische Laken, Handtücher, Seifendöschen und verschiedene Minibarfläschchen. Eigentlich alles das, was sie für sehr klischeehaft hielt.
Wenig später fuhr sie mit ihrem gefüllten Wagen den Flur entlang. Leise klirrten die Glasflaschen auf dem Gefährt, die Räder hinterließen eine kleine Druckspur auf dem hellen Teppich, allerdings waren keine Geräusche zu vernehmen. Natürlich … dachte sie sich noch und schob ihn weiter zum ersten Zimmer. Zögerlich klopfte sie an die Tür, keine Reaktion. Vielleicht sollte sie stärker pochen? Gleich versuchte sie es noch einmal. Und wie in den romantischen Filmen, die sie sich immer ansah, rief sie ein »Zimmerservice« dazu. Wieder keine Reaktion, also öffnete sie mit ihrem Schlüssel die Tür und betrat das Zimmer. Ohne lange zu überlegen, ging sie zum Bett, erneuerte die Laken, bezog die Kissen und Decken neu. Wischte auf den Tischen und Schränken Staub und machte sich dann im Bad zu schaffen. Als sie mit dem Raum und ihrer Arbeit zufrieden war, blickte sie sich wohlwollend um und ging ins nächste Zimmer weiter. Dort erledigte sie in der gleichen Reihenfolge die Tätigkeiten wie eben und dachte sich, die Routine wäre doch gar nicht so schlimm und so schwer war diese Aufgabe auch nicht. Wenn sie sich etwas anstrengte, dann hatte sie gute Chancen, hier die fehlenden Euros für ihr Studium zusammenzubekommen. Ja, sie war heute, trotz der Startschwierigkeiten, richtiggehend positiv eingestellt.
So motiviert arbeitete sie fünf weitere Zimmer ab und freute sich schon, dass sie doch einen guten Vorsprung herausgearbeitet hatte, wenn ihre Kollegin Chloe wiederkam.
Zimmer sechs, sieben und acht verliefen in dem gleichen Schema und ihre Laune stieg jetzt erheblich an.
Vor sich hin trällernd schloss sie gerade Zimmer neun ab und ging zu ihrem zehnten zu bearbeitenden Raum. Kurz blickte sie sich im Flur noch einmal um, Stolz wallte in ihr auf. Für ihren ersten Tag eine gute Leistung.
Heute gibt’s ein Fleißbienchen für dich – hm ... ja, die kleine Jacke in der Boutique, die gönne ich mir.
Von ihren eigenen Gedanken abgelenkt, öffnete sie die Zimmertür.
Nun, hätte sie doch mal auf das Schild geachtet. Aber zu spät.
Maria betrat den Raum, taxierte kurz den Arbeitsaufwand, schaute in die Minibar und holte sich die benötigten Sachen von ihrem Wagen. Schnell begab sie sich in das Zimmer zurück und begann, die Bettwäsche zu wechseln und die Laken glatt zu streichen. Die benutzten faltete sie säuberlich zusammen, platzsparend, denn so konnte sie die Handtücher auch gleich mit rausbringen, und sie musste nicht zweimal laufen. Die Minibar auffüllen, Staub wischen – alles ruckzuck erledigt. Jetzt noch das Bad und ... sie verharrte im Schritt.
Maria hatte bisher nicht wirklich auf ihre Umgebung geachtet, und wenn nach dem Klopfen keiner geantwortet hatte, war sie davon ausgegangen, dass keiner im Zimmer war.
Aber jetzt war sie verwirrt. Sie stand da, mitten im Zimmer und lauschte. Hörte sie da nicht das Wasser im Bad rauschen?
Unsicher blieb sie stehen. Sollte sie den Raum verlassen? Oder sich einfach leise bemerkbar machen und frische Handtücher hinlegen?
Ach, Mist, bisher lief doch auch alles glatt, warum jetzt das? Noch immer überlegte sie, wie sie sich am besten verhalten konnte, da öffnete sich unvermittelt die Tür und vor ihr stand ein Mann. Splitternackt.
Groß.
Gut aussehend.
Breite Schultern, Sixpack, schmale Hüfte und lange muskulöse Beine. Er war wirklich groß – überall! So manch einer ihrer männlichen Bekannten wäre neidisch gewesen. Er verkörperte den ultimativen Traum eines Mannes.
»Oh ... ups!«, war alles, was sie herausbrachte, denn sie starrte ihn unverwandt an.
Ihr Gegenüber schien das allerdings nicht zu stören. In seiner ganzen männlichen Pracht stand er da und ließ sich betrachten. Dann begann er sich langsam zu drehen.
Maria stand immer noch, wie angewurzelt, auf derselben Stelle und hatte ihren Blick auf den wundervoll geformten Körper vor ihr gerichtet.
Lässig drehte er sich Stück für Stück und sie konnte jeden Zentimeter seines Körpers begutachten. Angefangen von seinen dunklen kurzen Haaren, die hinten leicht angeschnitten waren und ihm vorne länger in die Stirn fielen. Seine kräftigen Halsmuskeln und die breiten Schultern, die ihr vorhin gleich aufgefallen waren.
Während er sich so präsentierte, konnte sie die Schulterblätter und jeden einzelnen trainierten Muskel auf dem Rücken erblicken.
Ihr wurde ganz warm.
Nein, das stimmt nicht.
Ihr wurde heiß.
In ihrem Bauch ballte sich eine flüssige Hitze zusammen, die es ihr schwer machte, normal weiter zu atmen.
Ihr Atem beschleunigte sich zusehends. Je mehr sie von dem Mann sah, desto wuschiger wurde sie. Ihre Beine begannen an den Innenseiten der Schenkel zu kribbeln. Ohne dass sie es wollte, fühlte sie, wie ihr Slip feucht wurde.
Oh je, das war gar nicht gut.
Der Kerl drehte sich nun wieder ganz zu ihr herum und blieb, Angesicht zu Angesicht, einfach stehen. Sein Penis stand voll aufgerichtet von seinem Körper weg. Er wies eine leichte Krümmung auf und zeigte etwas nach oben.
Maria durchzuckte ein Wonnegefühl. Sie konnte sich sekundenschnell vorstellen, dass dieser Schwanz genau die richtigen Stellen im Körper finden könnte. Zittrig holte sie Luft.
Es juckte sie förmlich, jede dieser Muskelstränge mit dem Finger nachzufahren.
Sie wollte schon die Hand ausstrecken, da bemerkte sie, dass sie noch ihr Reinigungstuch festhielt und schlagartig wurde ihr bewusst, warum sie eigentlich hier in diesem Zimmer war.
Ein Schauder lief durch ihren Körper und sie senkte sofort den Kopf.
»Es tut mir leid. Entschuldigen Sie bitte!« Dann drehte sie sich schleunigst von ihm weg. »Ich ... ich ... bin das neue Zimmermädchen und soll hier pu...«, sie hüstelte, »... das Zimmer sauber machen.« Mit immer noch ihm zugewandten Rücken suchte sie im Zimmer die dreckige Bettwäsche zusammen und raffte sie auf den Arm, um sich schnellstens zur Tür zu bewegen. Neben der Tür schnappte sie sich noch die leeren Flaschen vom Sideboard.
Zu der erotischen Atemnot kam noch die Panik dazu, von ihrer Vorarbeiterin gerügt zu werden. Sie durften nicht in Räumen putzen, die noch belegt waren.
Gut, er hatte doch kein Schild an der Tür hängen gehabt! Oder doch? Verdammte Scheiße, sie hatte nicht mal darauf geachtet.
Sie war schon fast an der Tür, da griffen zwei starke Hände nach ihr und legten sich auf ihre Hüfte. Ein kleiner erschreckter Ton wich von ihren Lippen.
»Sie haben das Bad noch nicht geputzt!«, raunte eine dunkle Stimme in ihr Ohr.
»Ich komme ...«, weiter kam sie nicht … ›Später wieder‹, wollte sie noch anmerken. Da wurde sie aber weiter nach hinten gezogen und an einen festen sehnigen Körper geschmiegt, dessen Mittelteil sich vorwitzig den Weg von hinten an ihrem Kittel zu ihrem Po suchte.
»Das ist aber schön ... So wenig musste ich noch nie tun, um eine Frau zum Kommen zu bewegen!«
Entsetzt schnappte sie nach Luft. Protestierend wollte sie sich in seinen Armen winden, aber da presste er sie noch fester an sich und seine Hände lagen unverhofft eine auf ihrer Brust und die andere drückte sanft, aber bestimmt auf ihren Bauch. Diese wanderte Richtung Schambein und massierte es in kleinen wellenartigen Bewegungen.
Maria wusste, dass sie ansehnlich war, sie hatte halblange wilde dunkle Locken. Ein Tuch, sie liebte helle und frohe Farben, über die höhere Stirn gebunden und im Nacken zusammengeknotet. In ihrem Gesicht leuchteten braune sanfte Augen, die unter dichten Augenbrauen lagen und freundlich in die Welt schauten. Ihre Nase war klein und gerade und die Lippen darunter waren voll und sinnlich. Da kamen die Gene ihrer südländischen Mutter so richtig zum Vorschein. Nur mit dem Temperament haute es nicht ganz so hin, hier hatte sich die englische Seite ihres Vaters durchgesetzt. Nonchalant, ausgeglichen und englisch souverän.
Sie trug einen hellblauen Kittel, der gut auf Taille geschnitten war und darüber eine zusätzliche zart hellgelbe Schürze. Sanfte unauffällige Farben.
Wie sich das für Reinigungskräfte gehörte. So war die Erklärung, wegen der Farbkombination, ausgefallen. Die Schnürung der Schürze erfolgte auf dem Rücken und die Schleife fiel adrett über ihren Hintern. Die ganze Kleidung betonte ihre gute Figur. Unter dem Kittel durften sie keine Hosen tragen, hier waren Strumpfhosen gewünscht, wenn überhaupt. Das kam ihr sehr entgegen, denn zu dieser Jahreszeit wären diese Nylondinger für sie ohnehin nicht infrage gekommen. Sie fühlte sich dann immer so eingeengt und unnatürlich.
Wobei sie jetzt, aufgrund deren Fehlens, leicht zweifelte.
Denn sein Schwanz drückte beharrlich gegen ihren dünnen Kittel und rieb an ihrer Pospalte. Leise verfluchte sie ihren Tanga, denn so waren die Empfindungen derart intensiv, als berührte er direkt ihre Haut.
»Bitte, ich mache hier nur sauber!«
»Das hört sich vielversprechend an.« Er hatte seinen Kopf gesenkt und die Stimme hauchte sanft und heiß in ihren Nacken.
Maria schloss kurz die Augen und fragte sich, was hier gerade geschah.
»Ich bekomme Ärger ...«, wisperte sie leise.
»Das denke ich nicht …« Dann senkte er seine Lippen auf ihren Nacken und leckte mit der Zunge über ihre Haut. Ein Frösteln zog sich durch ihren Körper und hinterließ eine Gänsehaut.
Maria war kaum in der Lage, einen klaren Gedanken zu fassen. Das, was sie hier tat, war so was von klischeebeladen. Ihr schoss sofort ein Film durch den Kopf mit der dunkelhäutigen Schönheit J.Lo und Ralph Fiennes. Sollte das hier wahr sein? Noch immer hielt er sie in seinen Armen und liebkoste aufreizend ihren Nacken bis hinter die Ohrläppchen und entlang ihres Unterkiefers.
Ihr Kopf arbeitete noch, ihr Körper hatte ihr die Entscheidung allerdings schon abgenommen. Sie lehnte sich an ihn.
Noch hielt sie die zuvor aufgehobenen Sachen in der Hand, konnte also nichts anderes machen, als stehen zu bleiben. Und sich seinen Berührungen entgegen zu lehnen.
Langsam nahm er seine Hände von ihrem Bauch und strich an ihren Armen hinunter.
...
Eines der besten Restaurants der Stadt musste es sein, in einem der besten, der allerbesten Hotels der Stadt. Klar, die Aufstiegschancen waren hier wesentlich effizienter als in einer kleinen Kneipe am Rande des Ortes.
Dass Arbeit auf sie zukam, das wusste sie, dass es nicht einfach wurde, das wusste sie ebenso. Und doch stand sie heute hier am Herd und wollte am liebsten alles mit einer Handbewegung vom Schrank wischen.
Runterschmeißen, laut klappern, Lärm veranstalten.
Mit einem lauthals derben Fluch schlug sie weiter auf das Kotelett ein. Das arme Fleisch konnte nun wirklich nichts dafür, dass es so malträtiert wurde. Aber Antonia hatte extrem schlechte Laune. Natürlich war sie Küchenchefin, natürlich hatte sie ihre Crew unter Kontrolle, aber an so einem Tag wie heute würde sie am liebsten alles hinschmeißen und irgendwo Fritten und Currywurst verkaufen.
Samstagabend.
Nicht, dass das Wort schon allein in einer Küche zu lautem Stöhnen führte, so haben sie heute auch noch erfahren, dass sich ein Restaurantkritiker auf dem Weg zu ihnen befand. Super, einfach super.
An manchen Tagen fühlte sie sich leicht überfordert, sie liebte ihren Beruf, ehrlich, sie kochte für ihr Leben gern, aber musste es immer mit so viel Stress verbunden sein? Nur noch ganz selten mit Genuss und Ruhe?
Ein kleines feines Café oder ein Bauernstübchen, ja, das waren hin und wieder ihre Träume.
Dass diese allerdings auch schneller in Erfüllung gehen könnten, das war ihr ebenfalls bewusst, denn wenn sie bei dem Kritiker versagte, blieben nicht mehr ganz so viele Auswahlmöglichkeiten.
Sie war aufgepeitscht, ihre Sinne standen alle auf Empfang. Ihre Nerven waren überreizt. In der Küche war es heiß, der Schweiß lief an ihrem Dekolleté herunter, zu den Brüsten hinab. Sammelte sich im Bauchnabel und schwappte über den kleinen Knubbel. Die perlenden Tropfen konnte sie deutlich spüren. Teilweise blieben sie in der Küchenuniform hängen, aber einige Schweißtropfen rannen über ihre Haut, weiter zu dem Slip zwischen ihren Beinen. Vermischten sich mit der hier schon vorhandenen Feuchtigkeit und hinterließen bei ihr einen kleinen Schauder. Sie fröstelte leicht, zog die Schultern zusammen und schüttelte das Gefühl kurz ab. Konzentrierte sich auf die Zubereitung des genialen Essens, steckte ihre Sinnlichkeit in das Arrangieren auf dem Teller.
Unbewusst leckte sie sich die Finger ab, berührte ihre Lippen und strich mit der Zunge darüber, schon schoss ihr die Erregung wieder durch den Körper. Boar, das konnte sie jetzt überhaupt nicht gebrauchen. Solche Ablenkung war gefährlich. Nur leider ging es nicht anders. Sie brauchte den Stress, die Erregung und zauberte dadurch das beste Essen der Stadt. Dummerweise hielt diese Dreifachbelastung niemand auf Dauer aus. Irgendwie musste sie das Übermaß an Energie loswerden.
Ihre hochempfindlichen Brustnippel drängten an ihren Kittel. Wenn sie auf die Theke vor sich blickte, konnte sie sie deutlich unter dem Stoff sehen. Sie hatte es sich abgewöhnt, einen Schalen-BH zu tragen. Spitze war ihr neues Highlight. Sie genoss es regelrecht, wenn die zarten ungleichmäßigen Stoffstellen bei einzelnen Bewegungen über ihre Nippel strichen. Sie hatte sich vor längerer Zeit bewusst dafür entschieden. An manchen Tagen ließ sie ihn sogar komplett weg. Es reichte ihr immer der normale Adrenalinschub, um scharf zu werden, aber heute, heute brachte der angekündigte Besuch des Restaurantkritikers ihr Blut zum Kochen.
Sie war fertig mit dem Anrichten, da blickte sie sich verstohlen in der Küche um. Sandro war an diesem Tag als Beikoch eingeteilt. Wie sehr hatte sie sich gefreut, endlich wieder mit ihm zusammenarbeiten zu können. Er war derjenige, der sehr genau wusste, wie seine Chefin zum Überhitzen und zum Kochen gebracht werden konnte.
Nur leider ließ sich der Dienstplan nicht immer so arrangieren, wie sie es sich beide wünschten.
Sandro stand über die Crème brulée gebeugt, arbeitete mit dem heißesten Gerät in der Küche – natürlich außer ihr. Sie lächelte in sich hinein, sie brauchte unbedingt eine Ablenkung.
»Sandro?« In scharfem Ton rief sie durch die Küche. Der zuckte leicht zusammen. Drehte sich ihr entgegen, sah aller Wahrscheinlichkeit ihr Bedürfnis in ihren Augen leuchten. Zwinkerte ihr zu und fragte gelassen: »Ja?«
»Wie weit bist du mit dem Nachtisch?«
»Gleich fertig, Chefin! Der Zucker ist gerade dabei, zu karamellisieren!«
»Sehr gut, ich brauche dich dann mal für eine besondere Aufgabe.« Antonia sprach zwar zu ihm, hielt die ganze Zeit aber den Kopf auf ihre Tellerzubereitung gesenkt. Sein anzügliches Grinsen blieb ihr deshalb verborgen. Er wusste, was sie wollte – garantiert.
»12-M35-17-M34, sind fertig!« Der Ruf drang durch den ganzen Raum, eilig rannte eine Bedienung herbei und nahm die Teller vom Tresen.
Antonia schaute auf ihren Bestellungsstapel, zum Glück lag gerade keine Spezialorder für sie an. So konnte sie sich hinten in die Lagerräume zurückziehen. Vorher gab sie Sandro noch ein Zeichen, winkte ihm, ihr zu folgen.
Schnellen Schrittes lief sie in die hinterste Ecke, dort wo die Tische an der Wand standen, um die eingelagerten Sachen zu sortieren. Ein ungeschriebenes Gesetz besagte: Wenn die Chefin sich in diesem Raum befand, war er für alle anderen tabu, bis auf Sandro natürlich.
Alle ahnten, was sich dort dann abspielte, aber keiner würde je ein Wort darüber verlieren. Immerhin war es nicht nur ihr beliebter Rückzugsort.
Antonia riss sich schon im Laufen die Kleider vom Leib. Der Kittel folgte der Schürze. Fast an dem Tisch angekommen, streifte sie sich die Hose ab, Gummizug war eindeutig von Vorteil.
Aufgeheizt, aufgeputscht, innerlich kochend, setzte sie sich auf den Tisch, lehnte den Rücken an die kalte Wand und zog erschrocken den Atem ein. Sie schloss die Augen, genoss das Gefühl der Kühle auf der Haut, was durch ihre innere Hitze weggewischt wurde.
Ihre Hände wanderten rastlos über ihren Körper, die innere Spannung schien sie sprengen zu wollen. Alles kribbelte, alles brannte. Ihre Brustwarzen standen steil aufgerichtet auf ihren gut proportionierten Brüsten. Sie waren nicht zu groß, als dass sie hängen würden und nicht klein genug, um übersehen zu werden. Sie liebte ihre Formen. Dazu neigte sie zu einem leichten Bauchansatz, der ihr aber immer köstliche Momente bescherte und sie hatte ein wundervoll breites Becken – gebärfreudig, ließ ihre Mutter jedes Mal den Kommentar ab, weil sie doch schon auf einen Enkel wartete. Sollte sie, sie war noch nicht so weit.
Sie wollte jetzt durchgevögelt werden. Sie brauchte jetzt, genau in diesem Moment, einen Schwanz in ihrer wartenden Pflaume.
Gierig umfassten ihre Hände ihre Brüste. Streichelten die harten Knubbel und pressten sie leicht zusammen.
Ihre Schenkel lagen auf dem Tisch, sie schob sie auseinander und sah dabei zu, wie ihre Hand sich zwischen die Hautspalten drängte und sie erfreut die Luft einzog.
Gerade jetzt kam Sandro um die Ecke und betrachtete dieses Schauspiel. Er brauchte nicht lange darüber nachzudenken. In Windeseile entledigte er sich seiner Kleidung, kam auf seine Chefin zu, packte sie um die Hüfte, zog sie an den Rand des Tisches, nahm aus dem oberen Wandregal eine kleine Packung aus dem Versteck, öffnete mit einem einzigen Riss die viereckige schwarze Folie. Fahrig wollte Antonia danach greifen, sie wollte das Kondom über seinen steil aufgerichteten Schwanz stülpen, ihn fest in die Hand nehmen und sich daran weiden. Sie brauchte das Gefühl, gewollt zu werden. Dass sein bestes Teil nur für sie bereitstand. Auch wenn es nur für diesen Augenblick sein sollte.
Er schien aber andere Absichten zu haben. Ruckartig reckte er die Arme nach oben, sodass sie das Kondom nicht mehr erreichen konnte.
»Hol es dir!«, raunte er ihr zu.
Sie streckte sich nach seinen erhobenen Händen. Das Kondom hielt er auffordernd zwischen Zeigefinger und Mittelfinger. Bewegte es leicht in der Luft. »Komm schon, hol es dir!« Seine Augen waren vor Leidenschaft ein wenig gesenkt, er sah so verdammt gut aus. Und er wusste es.
Doch sie überlegte es sich anders. Sie, als Frau, würde sich doch bessere Methoden einfallen lassen können. Sie spreizte die Beine weiter, rutschte etwas näher an die Tischkante. Er stand jetzt so dicht vor ihr, dass sein Schwanz oberhalb ihres Venushügels auflag. Normalerweise hätte er gleich in sie eindringen können, doch damals, als sie ihr Verhältnis begannen, war das eine der Voraussetzungen gewesen – nie ohne Verhütungsmittel. Und bisher haben sie sich beide daran gehalten.
Deshalb würde sie sich nicht auf eine Kabbelei einlassen. Sie legte ihre Hände auf seinen Brustkorb. Mit gespreizten Fingern fuhr sie über seine etwas verschwitzte Haut. Sanft glitt sie durch die feinen Härchen. Ihre Fingerspitzen fanden seine schon fest zusammengezogenen Brustwarzen, in die kniff sie unverhofft hinein. Sein zittriges Luftschnappen ließ sie erschaudern. Wie gern würde sie mehr von ihm erkunden. Sie liebte seinen Körper. Die stahlharten Muskeln und Sehnen. Die Kraft, die dahintersteckte. Sie drückte ihm die Lippen auf seinen Hals und murmelte zu ihm hoch: »Fick mich jetzt, los, ich brauche dich!«
Sehr zu ihrem Bedauern saß ihnen die Zeit im Nacken.
»Jetzt – bitte!«
Sie war so oder so schon feucht, ihre innere Spannung nahe am Explodieren. Endlich schien sie bei ihm durchzudringen. Sein ganzes Gesicht, seine Haltung drückte Wollust aus. Gier. Ja, sie wurde gerne von ihm gebumst. Sehr gerne.
Ohne länger zu zögern, stülpte er das Kondom über sein Glied, Antonia konnte nicht einfach dabei zuschauen. Sie streichelte über seinen Bauch, weiter zu seinen Eiern, umspielte sie etwas fester mit den Fingern. Zog an dem lockeren Gewebe und fühlte die zwei doch recht kräftigen Kugeln sich darin bewegen. Durch die Berührung spannte sich die Haut und sein Atem ging um einiges schneller.
»Los, fick mich!«, raunte Antonia ihm an den Hals. »Jetzt!«
Einer weiteren Aufforderung bedurfte er nicht, leicht drückte er sie auf dem Tisch nach hinten, positionierte ihre Hüfte für ihn passend und drang mit einem wuchtigen Stoß in sie ein.

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