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Die Abrichtung 3 | Erotischer SM-Roman

(5)

von

Dieses E-Book entspricht 208 Taschenbuchseiten

»Abrichtung« ist die perfekte Ausbildung in allen SexBereichen, vom normalen Ficken bis zum BDSM mit seinen vielen SpielVarianten.

Teil 3:
Sari wird von einem mysteriösen Unbekannten beobachtet. Er schickt ihr kurze Textnachrichten und Fotos, womit er sie nervlich zermürbt.
Um sich abzulenken, fährt Sari mit ihren Freundinnen aus dem AbrichtungsCamp auf ein Schloss nach Südfrankreich. Dort erlebt sie einen hart-erotischen GalaAbend der burlesken Art.
Kaum ist Sari zu Hause, nimmt sie innerhalb ihrer »Loge« an einer extrem harten DarkSession teil, die sie an ihre Grenzen bringt.
Aber auch dieses Abenteuer kann sie nicht von dem erpresserischen Unbekannten ablenken. Was will er von ihr? Obwohl Sari extrem vorsichtig ist, tappt sie in seine Falle …

Die Abrichtung 3 | Erotischer SM-Roman

von Alexandra Gehring

Als sie in ihrem schwarzen BMW aus der Garageneinfahrt fuhr, musste sie links abbiegen, um in die Einkaufsmeile der Fußgängerzone zu gelangen.
Shoppen war zu ihrer Ersatzbefriedigung geworden. Ihr war das bewusst, umso mehr ärgerte sie sich darüber.
Sie drückte den Blinker nach unten. Links ab. Trotzig, fast zwanghaft, änderte sie die Richtung, um sich nach rechts in den Verkehr einzuordnen.
»Rechts ab! Es ist besser, zu genießen«, murmelte sie vor sich hin und war sich in dieser Sekunde absolut sicher, das Richtige zu tun.
Ina atmete kräftig durch, tippte das Radio um einiges lauter. Sie amüsierte sich über sich selbst, schlug mit einer Hand im Rhythmus der Musik auf das Lenkrad.
Dieses Ausbrechen aus der Normalität, damals mit Alexandre, damals im SM-Club mit Sari und Sven … Es hatte ihr eine andere Seite ihres Lebens aufgezeigt, eine körperliche, sinnliche und berauschende Seite.
Jetzt würde sie es also tun, etwas vollkommen Verrücktes, zumindest für sie Verrücktes.
Bald schon verließ sie die Hauptstraße. Über die Rheinbrücke ging es ins nahe Nachbarland Frankreich. Nur wenige Kilometer hinter der offenen Grenze, nach etwas mehr als zwanzig Kilometern, hatte sie ihr Ziel erreicht.
***
Im alten Roxy-Kino der kleinen Gemeinde liefen fast nur noch Pornofilme. Was war dem Besitzer auch übrig geblieben. Nur moderne, umsatzstarke Kinos wurden mit aktuellen Filmen beliefert, konnten den erwarteten Kundenservice bieten.
Das aber, war nicht ihr Ziel. Ina lief zielstrebig um das Gebäude herum, um an den auf der Rückseite gelegenen Eingang zu gelangen. Sie war positiv überrascht. Der Besitzer hatte einiges an Geld in die Hand genommen. Der Bereich war hochmodern gestaltet und wirkte einladend. Die gedämpfte indirekte Beleuchtung tat ein Übriges.
Ein Security-Mitarbeiter nahm jeden Besucher in Augenschein. Alkoholisierten oder sichtbar Ungepflegten wurde der Eintritt verwehrt. Es war zumindest der Versuch, dem sexuellen Treiben, etwas Seriosität zu verleihen.
Ina wusste natürlich um die gesundheitlichen Risiken und hatte sich hinterfragt, ob es ihr das wert war. Es war fern jeglicher Vernunft, aber … Vernunft konnte auch langweilig sein! Sie wollte ausbrechen, endlich wieder etwas Unvernünftiges tun. Ihr Kopfkino hatte Überhand gewonnen.
Der Security nickte ihr dezent zu, verzog dabei keine Miene.
Sie betrat den stark abgedunkelten Bereich. Auf einer Tafel las sie eine kurze Einweisung. Ina sah sich um, hatte richtig vermutet. Zu dieser Tageszeit musste sie nicht lange warten. Eine grüne LED-Anzeige über Kabinennummer drei signalisierte einen Besucher. Sie schob den Geldschein in den Schlitz des Automaten, trat in die dezent beleuchtete, kompakte Kabine ein. Obwohl sie anonym für ihr Gegenüber in dieser Kabine war, spürte sie schon eine leichte aufkommende Nervosität.
Langsam zog sie ihre Bluse aus und legte beides ordentlich auf die kleine Bank. Dann zog sie den prall gefüllten BH zurecht.
Das Licht senkte sich automatisch ab, dezent erklang Musik, als sich nach wenigen Augenblicken die Klappe öffnete. Der Schwanz des Unsichtbaren, der sich langsam durch die Öffnung steckte, war ein etwas dickerer mit einer prallen Eichel.
Ina kniete sich auf die Matte, umschloss ihn mit ihren Fingern, zog die Vorhaut zurück, begann ihn zu wichsen. Eine Erregung, ein Kribbeln durchlief ihren Körper. Ab sofort war sie in einer anderen Welt. Es war richtig, hier zu sein. Sie brauchte es, sie wollte es. Jetzt schon spürte sie, wie sie feucht wurde, wie prickelnd und geil sie ihr Tun empfand.
Erst als er richtig hart und steif war, nahm sie ihn zwischen ihre Lippen in ihre Mundvotze. Ein Schauer lief durch ihren Körper.
Seit einigen Monaten gab es diese Glory-Hole-Einrichtung in dem kleinen Städtchen. Wieder einmal hatte Amerika es vorgemacht. Keiner der Partner konnte den anderen sehen, es wurde nicht miteinander gesprochen. Daten der Nutzer wurden in einen Computer eingegeben. Der andere Teilnehmer sah diese auf seinem Gerät. Er oder sie konnte ihren Wunsch anmelden.
Heute überließ Ina ihrem Gegenüber die Wahl. … Abmelken … mit der Hand … mit dem Mund … Vollaufnahme … auf die Titten … ins Gesicht …
Der Unbekannte hatte Vollaufnahme eingetippt. Alles aufzunehmen, würde sie richtig Überwindung kosten. Aber auch deshalb war sie hier. Sie wollte ihre eigenen Tabus weiter aufbrechen. Sie sah Sari vor sich, damals in dem Studio. Dort war alles öffentlich. Auch Sven und sie hatten ihr zugeschaut.
Hier in der Kabine war sie allein.
Dass sie selbst einmal hier auftauchen würde, war ihr noch immer vollkommen suspekt. Trotz aller Diskretion, beim Kommen oder Verlassen konnte sie gesehen werden. Es war ihr bewusst, aber auch für sie galt ab sofort der Spruch: No risk – no fun.
Als sie in der Zeitung von der Glory-Hole-Einrichtung zum ersten Mal gehört hatte, war sie einfach nur baff gewesen – auch noch in einer provinziellen Kleinstadt, fast um die Ecke, wenn auch hinter der »Grenze«. Die Presse berichtete natürlich darüber, nicht ohne eine gewisse Ironie einfließen zu lassen.
An Inas Arbeitsplatz, dem Steuerbüro in der Innenstadt, blieben die ersten Witze nicht aus. Es war ein dankbares Thema.
»Wenn die wüssten«, sinnierte sie vor sich hin. Bei ihrem Besuch mit Sari und Sven in dem SM-Studio, hatte sie diese Spielweise der Sexualität hautnah erlebt. An jenem Abend war ihr das Thema nicht mehr aus dem Sinn gegangen. Sie hatte ihren Computer eingeschaltet und in Google »Glory-Hole-Porn« eingegeben … Scheinbar tausende von kurzen Filmchen taten sich vor ihr auf. Frauen jeglichen Alters bearbeiteten die durch eine kleine Öffnung dargebotenen Männerschwänze. Umgehend klickte sie das nächste Video an. Ina sah weitere Frauen, die lustvoll unbekannte Männerschwänze abmelkten. Mal mit ihrem Mund, mal mit ihren Händen. Der eine Schwanz spritzte auf die Zunge, der andere auf die Titten der Frauen. Auch Ehepaare holten sich hier ihren Kick. Paare frischten ihr Sexleben mit dieser mehr oder weniger anonymen Spielform gemeinsam auf.
Die Ehefrau hatte vor den Augen ihres Mannes Schwänze mit ihrer Mundvotze abzumelken, wurde als Ehehure abgerichtet und erzogen, wie Ina den Untertiteln der Videos entnehmen konnte. Frau und Mann waren in der Kabine. Auch hier nutzte der Ehemann die Spielmöglichkeiten durch Eingaben und Vorgaben aus, um das Können und die Fertigkeiten des Mundficks seiner Ehehure zu überprüfen. Der Partner konnte eine begrenzte Zeitvorgabe eingeben, innerhalb derer der Schwanz abspritzen sollte.
Gebannt hatte Ina sich ein Video angesehen, in denen ein Ehemann seine Frau aufforderte, gleich mehrere Schwänze hintereinander mit Vollaufnahme zu bedienen. Die Paare in der Kabine waren anonym, hatten trotzdem ein extremes aufgeilendes, gemeinsames sexuelles Erlebnis.
Es gab auch eine Kabine mit einem zusätzlichen Voyeur-Fenster. Hinter einem kleinen Fenster konnte man in die Kabine sehen. Wollten es die Akteure, hatten sie Zuschauer. Es war ein weiterer Kick. Der Ehemann, oder eine fremde Person, sah von außen dem Treiben zu.
In einem weiteren Video umschloss die Frau den Schwanz eng mit ihren Lippen. Ihr Mann filmte die Aktion mit seinem Handy. Nach einigen Minuten tippte er sie auf die Schulter. Die Frau überließ ihm den vollsteifen Schwanz, der sogleich zwischen seinen Lippen verschwand. Jetzt filmte seine Frau das Geschehen, hielt die Kamera sehr nahe an das Gesicht ihres Mannes. Der bearbeitete den Schwanz des Fremden. Als der Schwanz abspritzte, wichste ihr Ehemann ihn auf die Titten seiner Frau ab, um dann den Saft genüsslich von ihr abzulecken.
Sie erinnerte sich, wie beim Betrachten der Videos ihre Finger unter ihren Slip gingen, ihn zur Seite drückten. Wie ihr Atmen hektischer wurde, sie sich zurücklehnte, mit ihrer Klit spielte. Den Blick auf den Monitor gerichtet, spürte sie die Nässe, das Anschwellen ihres Kitzlers. Ihrer Fantasie ließ sie nun freien Lauf.
Damals fiel Ina in einen Taumel, lehnte sich im Stuhl zurück, bearbeitete wild ihre Votze, ihren Kitzler. Wie in Trance genoss sie es, spürte, wie sehr sie es gebraucht hatte …
Jetzt aber war sie hier. Es war keine Fantasie, keine wilden Träumereien. Sie empfand es nicht als Fremdgehen. Es war ein Spiel, ein geiles, verrücktes Spiel.
Der Frust über ihre Beziehung und das Verhalten ihres Mannes hatten sie hierhergetrieben. Endlich spürte sie, wie alles von ihr abfiel, wie sie eine tiefe innere Ruhe überkam.
Ina wusste, dass sie eine gute Mundfickerin war. Jetzt erlebte sie es erneut, kümmerte sich um den Schwanz des Unbekannten. Der Besitzer hatte jedes Härchen sauber abrasiert, das erwartete sie auch und setzte es als selbstverständlich voraus. Tief nahm sie ihn auf, drückte ihre Lippen fest zusammen, saugte sich fest. Dann ging sie in Fickbewegungen über. Vor und zurück ging ihr Kopf, mal langsam, mal schnell. Sie wusste, wie gut es ihm tat, wollte es ihm richtig besorgen. Fest presste sie ihre Lippen hinter den Eichelrand, hatte die Vorhaut mit ihren Lippen nach hinten geschoben. Mit ihrer Zunge umspielte sie seinen Harnausgang und spürte, wie seine Adern noch härter wurden. Nochmals wichste sie ihn mit ihrem Mund, erhöhte das Tempo, um dann abrupt abzubrechen.
Ina machte eine Pause, wusste um die Wirkung. Sie hörte ein Stöhnen, fast ein Winseln. Sie liebte es, den Unbekannten etwas zu quälen. Sie beobachtete, wie der Schwanz zuckte, wie einige Tropfen des glasklaren Sekrets austraten. Eine Minute lang berührte sie ihn nicht. Dann vorsichtig, fast liebevoll, verrieb sie diese Tropfen mit ihrem Zeigefinger über die Eichel des Schwanzes, um dann mit melkenden Bewegungen weitere Lusttropfen aus dem Schwanz zu pressen.
Heftig schnippte sie mit ihren Fingern mehrfach auf die Schwanzspitze, drückte danach leicht ihre Fingernägel in das fleischige Glied, hörte ein Aufstöhnen. Etwas leiden sollte der Kerl hinter der Wand schon. Schmunzelnd schnippte sie mit ihrem Zeigefinger über ihren Daumen voll auf die blank liegende Eichel. Ein kurzes erschrockenes Zurückziehen des Steifen war die Folge. Verspielt leckte sie ihn mit ihrer Zunge.
...
Sari nickte. »Bin gespannt, was sie sich für heute ausgedacht haben.«
Unten angekommen, beleuchteten an der Wand befestigte Fackeln das große, mit Stützpfeilern versehene, Kellergewölbe. Man hatte alle Stühle entfernt, sodass alle Gäste, die der Session folgen wollten, einen Stehplatz fanden. Mit seinem natürlichen Lehmboden, auf den man einige Dielen gelegt hatte, seinen Halterungen und Ketten an den Wänden, war es der perfekte Gewölbekeller für alle, die SM liebten. Im hinteren Teil des Raumes stand ein wuchtiger, uriger Holztisch, daneben zwei Stühle.
Tim trat vor den Tisch. Automatisch trat Ruhe ein.
»Das, was wir euch jetzt als Erstes präsentieren, ist echte, kaufbare Realität«, begann Tim. »Jeder von euch kann das im Internet überprüfen. Es ist schon interessant, welche neuen Möglichkeiten und Spielarten sich da auftun.«
Als ein Mann und eine Frau zwei lebensecht aussehende Puppen, Sexdolls, hereintrugen, sie mit wenigen Handgriffen auf den Tisch setzten, ging ein Raunen durch die Menge.
Tim begann mit seiner Erklärung. »Dank unserem Sponsor konnten wir diese Prachtexemplare für unseren Zirkel erwerben. In dieser Ausstattung kostet jede Doll einige tausend Euro. Wir werden sie nachher in das obere Turmzimmer bringen, wo ihr alle sie einmal besuchen könnt, und wer möchte, natürlich auch benutzen. Kondome liegen reichlich bereit. Die beiden sind jetzt Mitglieder unseres Zirkels. Wir suchen noch Namen für die Sexdolls. Im Turmzimmer liegt eine Liste aus. Taufen werden wir sie noch in dieser Nacht.«
Alle stimmten in den Beifall ein, der von Gemurmel und Gelächter untermalt wurde.
»Wie ihr seht, haben beide menschliche Körpermaße. Das Material fühlt sich fast beängstigend natürlich an. Was ich aber besonders beeindruckend finde, sollen bitte Svenja und Walter herausfinden. Kommt mal kurz zu mir!«
Tim sagte Walter, er sollte die weibliche, Svenja die männliche Puppe hochnehmen. Die beiden waren sichtlich verblüfft. Immerhin brachte es jede der Puppen auf fast fünfzig Kilo.
»Setzt sie zurück auf den Tisch. Spielt jetzt mit den beiden, berührt sie, stimuliert sie.«
Svenja tat es und staunte. »Wie haben die das hingekriegt? Das wirkt unglaublich echt und fühlt sich auch so an.«
Tim gab Svenja die Order, der männlichen Doll an die Brustwarzen zu gehen, dann an sein Geschlecht. Tatsächlich bekam er eine harte Erektion, was ein bewunderndes Lachen in Svenjas Gesicht zauberte, aber auch ein faszinierendes, etwas ungläubiges Kopfschütteln. Erst bei ihrer Stimulation hatte sich der Penis langsam versteift. Beifall von allen Seiten war die Folge. Walter berührte die Brüste, die Nippel, ging dann mit zwei Fingern in die Votze der Puppe. Verblüfft zeigte er zwei nasse Finger.
»Da braucht niemand mehr eine Gleitcreme. Die Intelligenz der Puppe reicht aus, um diese Reaktion auszulösen«, sagte Tim. »Natürlich muss man das Sekret auffüllen und den Akku aufladen, aber ansonsten sind wir doch sicherlich alle erstaunt, was Hightech heute möglich macht. Es sind beides Drei-Loch-Puppen, die durch einen kleinen Chip auch Wörter, die ihnen der Kunde beibringt, wiedergeben können. Wie ich finde, kommt jetzt noch der Höhepunkt. Svenja und Walter, dreht bitte die Puppen um, legt sie mit ihren Oberkörpern auf den Tisch.«
Man spürte, wie sich die beiden anstrengen mussten. Walter unterstützte Svenja. Alle Teile der Puppe, die beweglich sein sollten, waren es auch. Sie lagen mit ihrem Oberkörper auf dem Tisch, mit den Beinen auf dem Boden.
»Das sieht unglaublich echt aus. So was von verrückt!«, sagte Carla mit Bewunderung.
Viele nickten zustimmend.
»Was jetzt kommt, erfreut uns sicherlich alle. Spanking ist angesagt. Hier, für euch beide.« Tim hielt ihnen einen Rohrstock hin, den Svenja und Walter sofort einsetzten.
Schon nach den ersten Schlägen auf den Arschbereich, begann der sichtbar zu erröten. Wieder Gemurmel und Erstaunen.
Als Walter besonders heftig zuschlug, meinte man, Striemen erkennen zu können.
Tim erläuterte noch einige Fakten. »Im Internet gibt es diese Dolls in allen Preislagen, für alle Bedürfnisse. Auch bei den ganz großen, bekannten Versendern. Nochmals, ihr könnt sie später im Turmzimmer besuchen und auch etwas näher kennenlernen. Ihr werdet überrascht sein. Die Striemen sind dann wieder weg. Was das hier für die sexuelle Zukunft bedeutet, wir können es nur erahnen.«
Wieder klatschten alle, hatten ihren Spaß an dieser Vorführung.
Sari konnte nicht anders, beugte sich zu Alexandre, sagte ihm, dass sie ihn heute nicht mehr bräuchte. »Ich gehe später ins Turmzimmer. Ich denke, dass der junge Gummimann sehr ausdauernd ist. Der Akku soll ja lange halten. Das wird ein Problem für euch Herren. Ich befürchte, die Zukunft sieht düster für euch aus!«
Alexandre schaute sie schmunzelnd an, war wie immer um eine Antwort nicht verlegen. »Es gibt ja auch die weibliche Sexdoll mit verschiedenen Lustlochgrößen und das für alle drei Öffnungen. Mittwochs diese Größe, freitags die andere. Auch nicht schlecht!«
Sari sah ihn kopfschüttelnd mit verdrehten Augen an.
Tim bat um Ruhe. »So, jetzt kommen echte Menschen zu uns. Wie ich immer wieder betone: Unsere Gäste sind nie Profis. Sie leben und lieben wie wir unsere Neigungen, die sie uns hier in Form einer Session präsentieren. Heute in einer Spielform. Bettina, Vivian und Roland … bitte.«
Eine korpulente, etwa vierzigjährige Frau mit überaus großen Brüsten betrat den Keller. Sie trug ein schwarzes Lederkleid mit sehr tiefem Dekolleté, schwarze, hohe Stiefel, gefolgt von Vivian, einer etwa fünfundzwanzigjährigen, schlanken, großgewachsenen Frau, in ähnlichem Outfit. An einer Kette zog sie Roland, einen nackten, etwa dreißigjährigen Mann hinter sich her. Er hatte einen absolut durchtrainierten, muskulösen Körper, kurz geschnittene Haare, eine markant kantige Gesichtsform. Er war ordentlich bestückt. Er war ein Hingucker für die Frauen und auch für einige der Herren.
Die beiden Frauen stellten Roland unter eine metallene Querstange, die mit einer Winde versehen war. Seine beiden Handgelenke fesselten sie an die Querstange, begannen ihn dann mit der Winde in Richtung Gewölbedecke hochzuziehen. Als er auf den Zehenspitzen stand, rastete Vivian das Zahnrad der Winde ein. Der Mann hing jetzt seitlich zum Publikum an der Querstange, berührte nur mit den Zehenspitzen den Boden.
»Meinst du, wir schaffen einen neuen Rekord?«, fragte Vivian. »Wir machen das jetzt! Zunächst aber wärmen wir seine Haut an!«
Vielfach knallte die Peitsche auf seinen Rücken.
Dann sagte sie: »Also los!«
Minuten später entnahm Bettina Wäscheklammern aus einer Tasche.
Der Mann presste ab und zu seine Augen und seinen Mund zusammen.
»Fünfzig auf den Rücken!«, gab Vivian an.
Wie Stacheln eines Igels saßen die Klammern auf dem Rücken des Mannes.
»Noch einige auf seine Brust!«, kündigte Bettina ihr Tun an. Etwa Zehn Klammern setzten sie um seine Brustwarze. Vier an seinen Hodensack.
»Sieht verrückt aus«, kam es, ohne den Blick abzuwenden, von Sari.
Bettina und Vivian verließen kurz den Raum.
Als sie wieder erschienen, zerrten sie eine sich wehrende, verwildert aussehende Frau mit sich. Diese trug ein zerlumptes Shirt, einen verschmutzten kurzen Rock. Die Frauen warfen die etwa dreißigjährige hagere, schmalbrüstige Frau auf den Lehmboden.
»Steh auf! Lass deine Wut an dem da aus!« Vivian zeigte auf den Gefesselten. »Wir haben ihn dir hier schön präsentiert. Nimm ihm jede Klammer einzeln ab. Auf jetzt!«
Der Rücken des Mannes hatte die Farbe Rot angenommen.
»Alle Klammern weg. Wenn du es ihm jetzt richtig besorgst, bekommst du heute Abend von deinem Brei noch einen Nachschlag. Es liegt an dir!«, sagte Vivian.
Die Frau schaute Bettina ins Gesicht, so, als wollte sie eine Bestätigung für das Gehörte. Bettina nickte ihr zu.
Langsam stand die offensichtlich geschundene Frau auf, fuhr mit beiden Händen über ihre spärliche Bekleidung, versuchte sie zu säubern. Sie nahm die bereitgelegte Lederpeitsche, schaute nochmals fragend zu Bettina.
»Dreißig, dann die gleiche Anzahl mit dem Bambusstock«, bestätigte sie. »Jeder Schlag wird voll durchgezogen! Verstanden? Sonst bekommst du die gleiche Strafe! Du kennst uns! Mach jetzt!«
Tatsächlich klatschte die Peitsche vom ersten Hieb an voll auf die Arschbacken des hilflosen Mannes. Schon forderte Vivian die Frau auf, noch härter zuzuschlagen, und erntete damit verstörte Blicke. »Schau nicht so! Schlag härter zu!«
Der Mann versuchte, den Schlägen so gut wie möglich auszuweichen, wand sich in alle ihm möglichen Richtungen. Es half nichts. Zehn weitere Peitschenhiebe hallten in dem Gewölbe.
Bettina fuhr danach prüfend mit der Hand über den Arsch des Mannes. »Da geht noch viel mehr! Weiter jetzt!«
Die nächsten Hiebe klatschten auf seinen Arsch.
»Jetzt noch fünf auf seinen Rücken!«, befahl Bettina.
Wieder holte die Frau aus, schlug kräftig zu.
»Pause!«, sagte Vivian und näherte sich dem Mann. Sie begann, seinen Schwanz zu wichsen. Dann ging sie vor ihm in die Knie, um ihn zu blasen.
»Weiter jetzt! Schlag ihn!« Bettina schubste die Frau näher an den Mann.
Ein Zischen ging durch das Gewölbe. Der Rohrstock knallte auf den Arsch, nicht ohne sofort deutlich sichtbare Spuren zu hinterlassen. Außer einer tiefen Rötung waren jetzt auch blutige Striemen zu erkennen. Ab und zu hörte man ein Aufstöhnen des Mannes, der sich keine Blöße geben wollte. Immer wieder blickte er nach unten zu Vivian, die mit einer Hand seinen Schwanz festhielt, während sie es ihm mit ihrer Mundvotze besorgte. Dann umschloss sie mit ihrer Hand seine Eier, hielt seinen Sack mit aller Kraft fest. Bei jedem Schlag stöhnte er jetzt auf, bei jedem Winden seines Körpers griff Vivian noch energischer zu.
»Halt!« Bettina nahm eine Flasche, goss etwas davon in ein Schnapsglas. Sie bot es dem Ersten in der Reihe an.
Der nippte leicht, verzog sein Gesicht.
»Hochprozentig, oder?«, fragte Bettina.
»Absolut!« Er nickte ihr zu.
Bettina ging zu Roland, goss sich etwas aus der Flasche über ihre Hand. Dann berührte sie die geschundenen wunden Arschbacken. Ein Aufschrei! Ein Winden und Verdrehen. Ein Ziehen an den Fesseln.

Gisela Wörsdörfer 25.08.2019 

Die Abrichtung 3 Alexander Gehring Das Cover ist wie gewohnt erotischer Art. Beim Lesen des Klappentextes prickelt es und man muss einfach mit dem Lesen beginnen. Der Schreibstil ist wie schon bei den letzten beiden Bänden fesselnd. Die Story ist echt heiß..... Nicht nach meinem Bedürfnis, aber zum Lesen perfekt. Sie ist spannend, abwechslungsreich und erotisch. Das Buch kann ich nur weiter empfehlen Vergebe gerne 5, Sterne

Tina B. 24.08.2019 

Für mich ist dieses Buch das Beste dieser Reihe und ich habe mich sehr gefreut wieder von Sari und ihren Erfahrungen und Erlebnissen zu lesen. Die Geschichte um Sari ist absolut fesselnd und sehr prickelnd. Der Schreibstil von Alexandra Gehring ist wie gewohnt sehr flüssig und angenehm zu lesen. Besonders gut gefiel mir, dass dieses Mal auch Ina noch mehr "zu Wort" kommt, da ich sie bereits im zweiten Teil sehr mochte und auch Alexandre ist wieder mit dabei. Ich hatte eine abwechslungsreiche und unterhaltsame Lesezeit und freue mich auf weitere Bücher dieser tollen Reihe.

Claudia Scholz 24.08.2019 

Auch Teil 3 ist wirklich gut geschrieben und der Abzug von einem Stern liegt auch nur an mit da mir manche Handlungen wirklich zu heftig waren und nachdem ich nun alle drei Teile lesen durfte- brauche ich jetzt erstmal ein Buch aus einem anderen Bereich Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gefühlvoll und es liest sich richtig gut

Melanie Haslinger 23.08.2019 

Das Cover ist wieder sehr gut gelungen und passt auch zu den bereits erschienen Bücher dazu. Der Schreibstil ist sehr gut und die Geschichte lässt sich sehr gut lesen. Die Passagen waren richtig gut geschrieben und die Szenen richtig anregend beschrieben. Man konnte sich das richtig bildlich vorstellen. Sari hat wieder einiges an sich entdeckt und auch wieder neue Leute kennen gelernt. Dieses mal haben wir auch mehr von Ina erfahren und wie es ihr so ergangen ist und weil sie so unglücklich ist will sie das ändern. Und dabei erlebt sie auch so einige Abenteuer. Es kommen auch wieder einige Bekannte vor die wir schon kennen. Dieses mal gab es auch ein großen Spannungsfaktor drin. Wie gesagt sehr gut gelungen und umgesetzt.

Karina 22.08.2019 

Im Vergleich zu Band 1 und 2 ist dieser Teil etwas schwach. Die Geschichte rund um Sari geht weiter, aber es wirkt hier etwas wie die Zusammenfassung/Rückblick von den ersten beiden Teilen. Erotisch passiert nicht viel Neues, die Geschichte mit dem Psychopathen hätte man vertiefen können. Ansonsten war der Schreibstil wie gewohnt fesselnd. Alte Bekannte werden wieder erwähnt. Gute Fortsetzung, aber 4. Teil sollte es nicht mehr geben

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