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Die sexuellen Gefälligkeiten der Lady Julie | Erotischer Roman

von

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Dieses E-Book entspricht 328 Taschenbuchseiten

Mein Name ist Julie de Abbeyville. Ich bin jung. Ich bin reich. Und ich bin frei. Denn mein Mann Charles ist tot. Er konnte mir nie geben, was ich brauche, besonders in sexueller Hinsicht. Wie oft bin ich schlaflos wach gelegen und habe von lustvollen Liebesspielen geträumt?
Jetzt lasse ich meine Träume wahr werden. Ich plane eine Reise um die Welt. Ich möchte das pralle Leben erfahren, am eigenen Leib erleben, wie man woanders liebt. Sex in der Hauptstadt der Liebe. Die Geheimnisse des Orients. Und wie war das mit dem Kamasutra? Ich werde hemmungslos sein und keine Erfahrung auslassen, so seltsam oder verwegen sie auch erscheinen mag.
Ich reise ohne Geld und bin zuversichtlich, dass es überall auf der Welt genügend Gentlemen gibt, die nur zu gern bereit sind, einer hübschen englischen Lady weiterzuhelfen. Selbstverständlich dürfen sie von mir dann auch eine Gefälligkeit erwarten. Möchtest du auch eine Gefälligkeit von Lady Julie? Dann warte nicht und komm …

Die sexuellen Gefälligkeiten der Lady Julie | Erotischer Roman

von Johanna Söllner

Das Maison de l’amour ist eine enge verrauchte Kneipe. Von wegen Haus der Liebe. Das ist ganz schön hochtrabend für diese Absteige hier. Ein langer Tresen bildet die Rückseite des Gastraums. An ein paar grob behauenen Tischen sitzen Männer und auch einige Frauen. Jacques führt mich zu einer Stelle, wo gerade noch ein paar Plätze für uns frei sind. Dort sitzen bereits drei andere Männer. Jeder etwa in seinem Alter so um die 30 Jahre. Die könnten mir alle gefallen. Er stellt sie der Reihe nach vor: „Dies sind meine Freunde und Kollegen George, Maxime und Pascal.“ Dann winkt er den Wirt heran und bestellt einen Krug roten Wein für uns. Dazu lässt er knuspriges Brot und eine delikate Paste reichen. Während ich noch die leckeren Schnitten verschlinge, beginne ich die vier auszufragen. „Du ... und deine Kollegen ... Was arbeitet ihr denn?“
„Nun ... weißt du, Julie ... Wir sind Künstler. Pascal, George und ich beschäftigen uns mit der Malerei, während Maxime etwas Neues und Ausgefallenes macht.“
„Na, kommt schon, lasst es euch nicht so aus der Nase ziehen“, necke ich die vier. „Jetzt habt ihr mich neugierig gemacht. Also, Maxime ... Womit beschäftigst du dich?“
Ein breites Grinsen umspielt seine Lippen.
„Du hast sicher schon davon gehört. Fotografie. Etwas total Neues. Ich mache Bilder. Aber nicht so wie die anderen drei.“
Und dann erklärt er mir lange und breit, wie seine neue Technik funktioniert. Mit seinem Höllenapparat, wie ihn die anderen aufziehen. Ja, ich habe davon schon mal gehört. So von gestern sind wir auf unserer Insel ja auch nicht. Doch dann entsteht plötzlich ein seltsames Schweigen. Keiner der Männer sagt einen Ton. Sie starren mich irgendwie so seltsam an.
„Was ist los, Jacques? Warum seid ihr plötzlich alle so schweigsam? Los, raus mit der Sprache.“
Doch irgendwie will keiner der vier so recht damit heraus, was jetzt los ist. Dann fasst sich Maxime ein Herz.
„Weißt du, Julie ... Wir kennen dich erst seit wenigen Minuten. Aber ich weiß nicht, wie es den anderen geht. Du bist einfach das perfekte Modell. Du bist ... Du bist so wundervoll ...“
Ich lache. „Und das ist alles? Darum seid ihr plötzlich so schüchtern? Wo soll das Problem liegen? Ich bin gern euer Modell, wenn ihr mich wollt.“
„Ja ... ja weißt du, Julie ... Da gibt es schon noch ein Problem. Denn ...“
Dieses Herumgedruckse macht mich noch ganz kirre.
„Ja, was ist denn? Rück damit raus. Sprich frei von der Leber weg.“
„Weißt du, Julie. Du müsstest ...“
Er schnauft ganz tief ein. Als ob jetzt etwas Gigantisches, Überwältigendes kommen würde.
„Ich weiß, dass das nicht geht. Nein, Julie, es geht nicht. Du bist eine vornehme englische Lady.“
„Na ganz so vornehm nun auch wieder nicht. Also, was macht denn eine englische Lady in deinen Augen nicht?“
„Nun ... Du müsstest ... Nun, du müsstest ... hmmmm ... äh, nackt posieren ...“
Ich tue ein wenig geschockt, doch dann lege ich meine Hand auf Maximes Arm.
„Wisst ihr, ihr habt euch da mit mir keine sooo vornehme englische Lady aufgegabelt. Ich möchte euch meine ganze Geschichte erzählen.“
Und so erzähle ich ihnen von meiner Ehe, vom Tod meines ungeliebten Ehemanns und von meinem Plan, um die ganze Welt zu reisen. Nur mit der Hoffnung, dass wohlwollende Gentlemen mich bei meinem Unterfangen unterstützen. Dabei deute ich an, dass eine englische Lady natürlich für einen Gefallen auch eine Gefälligkeit erweisen würde. Dabei zwinkere ich mit den Augen. Sie verstehen. Und so kommen wir überein. Der Handel gilt. Ich werde den vier Künstlern als Aktmodell zur Verfügung stehen. Ich wünsche mir lediglich eine venezianische Maske, die mein Gesicht verbergen soll, da ja nicht auszuschließen ist, dass meine erotischen Bilder auch den Weg in die feine englische Gesellschaft finden werden. Dafür erwarte ich mir ein paar Francs, um meine Weiterreise nach Marseille zu finanzieren. Sie sind damit einverstanden und beschreiben mir den Weg zu ihrem Atelier.
***
Weiter unten in der engen Straße sehe ich das Haus, das sie mir gestern Abend noch gezeigt haben, bevor sie mich nach Hause gebracht haben. Ich bleibe stehen und atme tief durch. Schelte mich selbst: „Na, komm schon, Julie! Sei keine Memme!“ Und so nehme ich allen Mut zusammen und gehe auf den Eingang zu. Klopfe, und schon bald öffnet sich die Tür. Es ist Jacques, der mich einlässt. Das Atelier der vier befindet sich im obersten Stockwerk. Weil da das Licht am besten ist. So erklären sie es mir. Dann schließt sich die Tür hinter mir. Jetzt wird es ernst. Doch alle Künstler sind redlich darum bemüht, mir die Unsicherheit zu nehmen.
„Hier, trink erst mal etwas.“ Maxime kriecht hinter seinem Fotoapparat hervor und reicht mir ein Glas mit einem kräftigen Rotwein.
„Das hilft dir, die Nervosität abzubauen.“
Sie kümmern sich wirklich um mich und bald lachen und blödeln wir wie kleine Kinder herum. Und ich vergesse, warum ich eigentlich hier bin. Die Zeit vergeht und dann sagt Maxime plötzlich:
„Julie, ich glaube, wir sollten anfangen. Das Licht ist jetzt optimal.“
Meine Knie werden plötzlich ganz weich, als Pascal mir sanft das Weinglas aus der Hand nimmt. Jacques streichelt mir zärtlich über die Stirn.
„Ja, Julie ... Maxime hat recht. Lass uns anfangen. Bist du bereit?“
Wilde Gedanken rasen durch meinen Kopf. Immer noch könnte ich einen Rückzieher machen. Die vornehme Julie in meinem Kopf rät mir auch dazu. „Los, hau ab ... Lass diesen Unsinn. Denk doch daran, wer du eigentlich bist.“ Doch dann drängt sich die wilde Julie nach vorne. „Ja, komm, du willst es doch auch. Zeig ihnen, was du hast und dann lass es dir von ihnen so richtig besorgen. Vier junge Kerle versprechen doch einen geilen Fick.“ Und meine wilde Seite gewinnt die Oberhand. Langsam knöpfe ich mein Bustier auf. Ich spiele mit meinen Fingern an jedem einzelnen Knopf herum, bevor ich ihn öffne. Dann habe ich alles aufgeknöpft und meine vollen Brüste lugen vielversprechend hervor. Die Burschen kommen genauso außer Atem wie ich. Mit einer lässigen Bewegung schlüpfe ich erst aus einem Ärmel und dann aus dem anderen. Das Bustier gleitet zu Boden und ich lasse meine langen Haare wirbeln.
„Mein Gott ... welche Schönheit ...“
Ich weiß nicht, wer von den vieren das gesagt hat. Aber ich scheine durchaus Eindruck zu machen. Ich streife meine Stiefel ab und ziehe dann auch noch meine Hose aus. Unterwäsche habe ich absichtlich keine angezogen und so stehe ich nackt wie Gott mich schuf vor den Männern. Langsam nimmt mich Maxime in den Arm und führt mich durch den Raum zu einem kleinen Podest. Dann reicht er mir die Maske, die ich mir ausbedungen habe.
Die anderen drei nehmen mit ihrer Staffelei links und rechts von Maxime Aufstellung. Und dann zeigen sie mir, welche Posen sie gerne hätten. Mal präsentiere ich meine Brüste, mal knie ich mich hin und spreize meine Arschbacken, um mein zweites Loch zu präsentieren. Immer wieder fasziniert sind die vier auch von meiner Lustgrotte, die von meinem herrlichen roten Busch ein wenig verdeckt wird. Ich muss mich hinlegen. Mal auf den Rücken, mal auf den Bauch. Immer wieder blitzt es in dem Atelier, wenn Maxime den Abzug betätigt. Und meine anfängliche Scheu weicht einer ausgelassenen Professionalität und Lust an dem, was ich gerade mache. Ich male mir aus, wie es denn wäre, wenn die sogenannte feine Londoner Gesellschaft meine Bilder in die Finger bekäme. Wie sich die Lords daran aufgeilen. Nicht wissend, dass es die vornehme Lady Julie de Abbeyville ist, die sie da so gierig begaffen. Nur eine Person wird beim Betrachten der Aufnahmen wissen, wer hier Modell gestanden hat. Nur Nancy. Denn Maxime hat versprochen, ihr ein Set meiner Fotos zu schicken. Die Zeit vergeht wie im Fluge und ich bin beinahe traurig, als mich Jacques in den Arm nimmt und mich zu seiner Staffelei führt. Stolz präsentiert er sein Werk. Und ich bin begeistert. Ich bin gut getroffen. Auch die anderen beiden Bilder sind klasse geworden und alle drei Künstler wollen mir ihr Exemplar schenken. Sie könnten ja anhand der Fotografien von Maxime neue anfertigen. Doch ich lehne ab. Denn auf meiner Reise kann ich die Kunstwerke nicht gebrauchen und sie nach Hause zu schicken, ist ebenfalls nicht möglich. Ich könnte sie niemals irgendwo aufhängen. Mit einem traurigen Blick wollen mich die vier verabschieden. Sie drücken mir den versprochenen Lohn in die Hand.
Doch ich bin noch nicht bereit zu gehen. Ich packe Jacques am Hinterkopf und ziehe ihn zu mir heran. Presse meine Lippen auf die seinen. Ich lasse meine andere Hand wandern. Er hat nur ein dünnes Hemd an und seine Brusthaare machen mich so richtig geil. Ich lasse meine Hand in sein Hemd hineingleiten und beginne an seinen Haaren zu zupfen und sachte an der Brustwarze zu spielen. Dann öffne ich einen Knopf nach dem anderen. Sein anfänglicher Widerstand erlahmt schnell. Scheinbar wie durch einen dummen Zufall wandert meine Hand immer tiefer und findet plötzlich seinen Zauberstab. Oh ja ... Was für ein strammer Junge. Ich löse meine andere Hand von Jacques’ Hinterkopf und winke in den Raum hinein. Und da tritt auch schon Maxime in Erscheinung und gewährt meinen fordernden Fingern Zugang zu seinem Allerheiligsten. Die Kleider fallen nun wie Laub in einem Herbststurm. Mein nackter Körper wird von allen Seiten gleichzeitig mit wilden Küssen bedeckt und meine Grotte wird feucht. Sie stupsen mich mit ihren harten Schwänzen, während ich versuche, meine Liebkosungen gleichmäßig zu verteilen. Dann lasse ich mich auf meine Knie herunter und versammle meine Knechte um mich herum. Ich sehe keine Gesichter mehr. Nur noch starke, steife, pulsierende Schwänze. Ich stülpe die Vorhaut von den Lustspendern zurück und packe sie. Mal fester und mal zärtlicher. Und dann schnappe ich mir den einen, der direkt vor meinem Gesicht baumelt. Lasse ihn sacht in mein weit aufgerissenes Lustmaul gleiten. Spiele mit meiner Zunge sanft mit der Eichel. Ein wollüstiges Stöhnen erklingt als Antwort. Gleichzeitig wichse ich die anderen drei Schwänze abwechselnd im Takt meines Zungenspiels.
„Ja, Julie ... mach weiter. Das ist so geil.
...
Zärtlich nimmt er meine Hand und führt sie an seinen steifen Schwanz. Fast andächtig berühre ich ihn. Fühle seine Eichel, suche vergeblich nach seiner Vorhaut und packe ihn dann fester. Ja, genau den will ich. Das ist genau die Medizin, die meine Grotte jetzt haben will. Tief rein. Bis zum Anschlag. David blickt mir tief in die Augen und im Dämmerlicht der Lampe erkenne ich, wie seine Augen glühen. Oh ja, er ist auch scharf auf mich. Ich habe es vom ersten Augenblick an gewusst, dass dieser Mann etwas Besonderes ist. Dass der Sex mit ihm etwas Besonderes ist. Ich lasse seinen Zauberstab widerstrebend los. Denn auf ihn wartet jetzt eine andere Aufgabe. Er nimmt seinen Schwanz in die Hand und lässt ihn mit seiner Spitze durch meine nasse Spalte gleiten. Er streichelt mich mit seiner Eichel zwischen meinen angeschwollenen Lippen und verwöhnt mein ganzes Gärtlein auf diese Art. Jetzt ist es nicht mehr seine Zunge, die sie massiert. Es sind nicht mehr seine Finger, die sie liebkosen. Nein, es ist seine harte Rute, mit der er mich quält. So langsam erhöht er seinen Druck gegen mich und ich spüre seinen harten Schwanz immer kräftiger, mit dem er gegen meine Fotze drückt. Du kannst dir gar nicht vorstellen, Nancy, wie sehr ich darauf warte, bis er endlich in mich eindringt. Bis er mich endlich nimmt. Als ob er sich nicht entscheiden kann, ob sein Luststab mich nun verwöhnen soll oder nicht. Ich schreie ihm meine Geilheit entgegen. Feuere ihn an, mich endlich zu ficken. Ja, Nancy. Deine vornehme Freundin aus den besten Kreisen.
***
Wieder umspielt die beinharte Spitze seines Pfahls meinen Eingang. Überall sind seine Hände. Auf meinem Bauch, meinen Brüsten. Er will es mir so richtig besorgen. Einmal ist nicht genug. Darf nicht genug sein. Und mit einem wilden Schrei stößt er wieder in mich hinein. Ich spüre ihn erneut. Meine Höhle heißt den geilen Gast bereitwillig ein weiteres Mal willkommen. Lässt ihn tief hinein. Bis er irgendwo den Endpunkt erreicht. Meine Erregung ist noch gar nicht richtig abgebaut, als der wilde Ritt von Neuem beginnt. Meine Geilheit steigert sich wieder und schnell ist es so, als hätte ich vorhin gar keinen Orgasmus gehabt. Mein Körper vibriert unter seinen Stößen und ich zittere vor Lust. Meine Fotze ist klatschnass, sie badet den Schwanz förmlich in ihrer Nässe. Ich treibe in einem Ozean aus auf und ab schwellenden Stößen dahin. Mal treibt er mich zu wildem Galopp an, mal zügelt er meine Lust, bevor ich erneut komme. Ich nehme die Umgebung schon kaum mehr wahr, mein Sein schrumpft zusammen auf diesen unheimlich ausdauernden Schwanz, der mich mit seinen kraftvollen Stößen vor sich her treibt. Die Hände, die mich betatschen, die meine Brüste kneten, die meine Nippel kneifen.
Ich lasse meinen Brief an Nancy sinken. Schaue ihm tief in die Augen. Und seine Hand greift nach mir. Selbstbewusst und fordernd zugleich. Ich weiß, was er jetzt will. Und ich will es auch. Bereitwillig öffne ich mein Geschlecht und flüstere ihm entgegen:
„Nimm mich. Nimm mich noch einmal so wie an diesem ersten Tag.“
***
Ich wache auf. Irgendetwas stimmt nicht. Wir hatten gestern wieder Sex. Es war wunderschön. Er ist ein toller Liebhaber. Er weiß, was Frauen gefällt. Er weiß, was mir gefällt. Meine Hand tastet ins Leere. Der Platz neben mir ist leer. Ja ... Natürlich. Er hat ja auch noch die Verantwortung für das Schiff. Fußgetrampel über mir. Ich spähe durch das Bullauge. Das Meer ist nicht mehr so strahlend blau wie am Vortag. Es ist grau und einzelne weiße Schaumkronen sind zu erkennen. Als ich aufstehe, muss ich mich festhalten. Das Schiff bewegt sich heftiger. Rasch streife ich mir meine Kleidung über. In der Offiziersmesse ist niemand zu sehen. Seltsam. Die Freiwache vertrödelt hier normalerweise immer die Zeit. Ich öffne die Tür nach draußen und ein kalter Wind empfängt mich. Ich steige die Gangway auf die offene Kommandobrücke hinauf. Ruhig steht er inmitten eines scheinbaren Chaos da. David. Mein David. Gibt mit ruhiger Stimme Befehle. Die Segel werden gerefft. Offenbar braut sich da was zusammen. Jetzt sehe ich es auch. Vor uns liegt eine dunkle Wolkenwand. Auf dem Vordeck sind die Männer eilig damit beschäftigt, die Ladeluken zu verschalen und Strecktaue zu spannen. Jetzt sind bis auf das Besansegel am hinteren Mast alle Segel geborgen. Dieses Segel dient als Stützsegel, damit das Schiff ruhiger in den Wellen liegt. Unangenehme Böen fegen über das Deck. Dann bemerkt er mich.
„Verdammt, Engländerin. Was machst du hier oben? Bitte geh nach unten. Hier wird es die nächsten Stunden sehr ungemütlich.“
„Ein Sturm?“
„Ja, und zwar einer von der ekelhaften Sorte. Bitte geh nach unten. Hier wird es zu gefährlich für dich.“
„Und du?“
Er grinst mich an. „Die Star und ich haben schon so manchen Sturm abgewettert. Wir werden auch diesen hier überstehen. Aber ich muss mich voll auf das Schiff konzentrieren. Du weißt ja, Engländerin. Erst die Arbeit. Und dann das Vergnügen.“
Wieder dieses anzügliche Grinsen.
„So ... und jetzt runter von meiner Kommandobrücke.“
Sein Ton duldet keinen Widerspruch. Ich werfe einen letzten Blick über das Vorschiff. Ja, er hat recht. Es wird wirklich ungemütlich. Der Bug bohrt sich in einen plötzlich aufragenden Wasserberg und taucht ein. Schüttelt sich. In weißen Kaskaden fließt das Wasser ab. Gischt fliegt bis herauf zu der Brücke und jetzt setzt auch noch heftiger Regen ein. Das ist das Zeichen. Ich flüchte in das Innere der Aufbauten, bevor ich noch klitschnass werde. Ich ziehe mich in die Kajüte zurück. Hier bin ich zwar vor dem eigentlichen Sturm geschützt, aber das Heulen des Windes und das Ächzen des Schiffes lässt mich alles andere als entspannt dasitzen. Immer wieder höre ich von oben laute Befehle und das vordem so friedliche Meer hat sich in eine wilde, zischende und tobende Flut verwandelt. Angst schüttelt mich. Eigentlich könnte ich mich doch sicher fühlen. Denn ER führt ja das Schiff. Er hat alles im Griff. Hat er zumindest gesagt. Und trotzdem habe ich weiche Knie. Ich fühle mich hier unten so hilflos. Immer wieder bockt das Schiff wie ein wild gewordener Mustang. Wie ein durchgehender Gaul. Es ist finster geworden. Dabei ist es eigentlich mitten am Vormittag. Tief hängende Wolken peitschen Regenschauer gegen unsere Nussschale. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es ihm gerade auf seinem ungeschützten Kommandostand ergeht. Irgendwie muss ich die Angst verdrängen: „Denk an was Schönes!“
Doch so einfach ist es nicht. Immer wenn vor meinen geschlossenen Augen ein Traumbild entsteht, geht ein Ruck, ein Schlag durch den Dampfer, wenn ein neuer Brecher die Standfestigkeit von Schiff und Besatzung prüft. Und sofort ist das Traumbild zerstoben. Weg. Einfach weg. Neuer Versuch. Und ohne dass ich es verhindern kann, sehe ich plötzlich seine breite Brust. Sein Grinsen. Fast spüre ich, wie er mich stößt. Oh ja ... Das ist etwas Schönes. Und allein diese Vorstellung ... Ich mit ihm ... Sie löst etwas in mir aus. Geilheit? Dieses Gefühl tief im Bauch. Schmetterlinge beginnen zu tanzen. Und ich höre, wie jemand in meinem Hinterkopf mir zuruft.
„Komm, Julie ... besorg es dir … besorg es dir selbst ...“
Und immer lauter ruft diese Stimme in mir: „Komm, Julie, besorg es dir doch selbst. Dann vergisst du deine Angst.“
Komisch. Irgendwie stimmt das doch. Und allein der Gedanke, es mir selbst zu machen, inmitten dieses tosenden Orkans, löst etwas in mir aus. Ich wollte doch Ungewöhnliches in der Liebe entdecken. Und es ist ja beileibe nicht so, dass ich es mir zum ersten Mal selbst machen würde. So was kommt von ganz allein, wenn man mit einem eifersüchtigen alten Dackel verheiratet war, der die meiste Zeit seinen Kleinen nicht mehr hochbekommen hat. Da bekommt man Erfahrung darin, wie man seine körperlichen Bedürfnisse befriedigen kann.
Gegenüber der Koje ist ein großer Wandspiegel angebracht. Dies bringt mich auf eine geile Idee. Flugs entledige ich mich meiner Kleider. Ich schlichte Kissen und Bezüge hinter meinem Rücken auf und mache es mir bequem. Seltsam ... Plötzlich sind die Gedanken an den tosenden Sturm zur Seite gedrängt. Ich befinde mich in einer perfekten Position, meine Beine weit auseinander auf dem Rand der Koje, und präsentiere dem Spiegel an der Wand ganz offen mein Schatzkästlein. Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?
Ich muss grinsen. Meine Hände gleiten hinunter in meinen Schoß, streicheln die Schamlippen, öffnen sie etwas und fahren durch meinen feucht glänzenden Schlitz. Mein Finger spielt an meinem Kitzler, streichelt ihn und kreist auf ihm herum. Ich spüre, wie die Erregung sich aufbaut, wie meine Warzen steif und fest werden. Meine Bewegungen werden schneller, ich fange an, mich so richtig zu befingern. Ich kneife meine Pforte mit meiner rechten Hand, rolle das feuchte und erregte Fleisch zwischen meinen Fingern hin und her. Mein anderer Finger ist da schon etwas frecher unterwegs. Vorwitzig gleitet er zwischen meinen Oberschenkeln hindurch und stößt hinein in die sich ihm lustvoll entgegenstreckende Pforte. Feucht-glänzend taucht mein Finger immer wieder aus meiner Lusthöhle auf, um dann gleich wieder tief in sie hineinzugleiten. In mir schwillt alles an. Ich spüre meine Geilheit, meine Erregung. Ich bin ganz allein auf dieser Welt. Ich stöhne meine Lust hinaus. Stöhne an gegen den Sturm. Er ist nichts. Nichts gegen den Sturm, den ich selbst in mir ausgelöst habe und dessen Stärke ich ständig steigere. Ich geile mich auf an meinem eigenen Anblick. Mir gegenüber sitzt eine nackte, vor Schweiß glänzende junge Frau, die sich intensiv um ihr Geschlecht bemüht. Ich sehe meine intimsten Teile, wie sie feucht und rosig schimmern. Wie mein eigener Finger in schnellem Takt hinein und hinaus stößt. Das ist neu für mich. Selbst gemacht habe ich es mir während meiner Ehe schon oft. Aber mich bei diesem Akt selbst zu beobachten, das habe ich noch nie zuvor erlebt. Das ist fast so, als ob jemand zweites im Raum wäre und mich bei meinem lustvollen Treiben anfeuern würde.

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