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Mord im SM-Milieu! Erotischer SM-Roman

von

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Dieses E-Book entspricht 176 Taschenbuchseiten

Mord im SM-Milieu!
Der Sohn des Bürgermeisters wird in einer »Strengen Kammer« ermordet aufgefunden. Detective Doreen Salomon und ihr Ermittlungsteam stoßen auf Mauern des Schweigens ...
Deshalb greift sie ohne das Wissen ihres Teams zu einer List und kann damit nicht nur den äußerst brisanten Fall lösen, sondern taucht auch noch in die lustvolle Welt des BDSM ein, die sie bislang nicht kannte.
Ihre Fantasie ufert jedoch bei den bizarren Spielchen mit ihrem Informanten recht schnell bei jeder Session aus und katapultiert sie in ungeahnte Höhen der sexuellen Lust ...

Mord im SM-Milieu! Erotischer SM-Roman

von Alex Lain

Nachdem sie sich von Inspektor White verabschiedet hatte, holte sie ihre kleine Kamera aus der Handtasche und machte rasch ein paar Aufnahmen vom Flur aus. Sie wollte keine Spuren zerstören, weshalb sie den Raum nicht betrat. Obwohl sie nach außen hin die Unbeeindruckte spielte, klopfte ihr Herz doch um einiges schneller. Sie stand an der Pforte eines Sündenpfuhls, wie ihn der Teufel selbst nur erschaffen konnte. Neugierig blickte sie sich um und war fassungslos, welche Gerätschaften für BDSM verwendet wurden.
Insgeheim fragte sie sich, ob man die beiden schwarzen Riesendildos tatsächlich in eine menschliche Körperöffnung einführen konnte und mochte sich den Schmerz, den einer der Rohrstöcke an der hinteren Wand verursachte, gar nicht vorstellen. Daneben hingen Lederpeitschen; eine mit relativ vielen aber kurzen Riemen, die andere war geflochten und gut zwei Meter lang. Konnte ein Mensch den Schlag einer solchen Peitsche wirklich als erotisierend und geil empfinden? Dazwischen gab es noch jede Menge an verschiedenen Peitschen aus unterschiedlichen Materialien.
In der rechten hinteren Ecke entdeckte sie eine Vielfalt an Kostümen, die an ein Schauspielhaus erinnerten. Doch beim näheren Hinsehen revidierte sie ihre Meinung. Eine Schulmädchen- und Servieruniform, ein Nonnenkostüm, eine Mönchskutte, ein Lederharnisch, eine riesige Auswahl an Korsagen, Strapsgürteln, Strümpfen und zwanzig Zentimeter hohe Plateauschuhe, die mit bunten Pailletten bestickt waren, hatten wohl eher weniger mit einem Bühnenauftritt als mit Sexspielen zu tun. Vor ihrem geistigen Auge sah sie ein blutjunges, hübsches, zierliches Mädchen in einer kecken Schuluniform, die über den Knien eines eleganten Mannes im mittleren Alter lag und die Schläge auf ihren nackten Po stöhnend entgegennahm. Ihr Fleisch war zartrosa, fest und sicherlich ein Leckerbissen für jeden Mann. In diesem Augenblick spürte sie ein leichtes Kribbeln zwischen ihren Beinen und sie drückte kurz mit geschlossenen Augen die Schenkel gegeneinander.
Immer faszinierter ließ sie ihren Blick durchs Zimmer schweifen und fragte sich, wozu man wohl ein kleines Eisenrad mit Spitzen, einen Irrigator, ein Stromstoßgerät und noch so einiges andere bizarre Gerät gebrauchen konnte.
Das alles schienen Toys zu sein, die zu großen Schmerzen führen konnten. Ein leichter Schauer lief ihr über den Rücken, den sie nicht wirklich deuten konnte.
Als sie sich der Anwesenheit ihres Assistenten wieder bewusst wurde, fragte sie ihn völlig geschäftsmäßig: »Sind die anderen Räume auch so ausgestattet wie dieser? Ist das Ganze hier rein privat oder gewerbsmäßig? Wem gehört der Schuppen eigentlich?«
Ihre Fragen verhallten unbeantwortet, denn Hollister zuckte nur mit den Achseln.
***
Beim Revier angekommen, teilte sie ihre Mannschaft ein. Jeder bekam ein Aufgabengebiet nach seinen Fähigkeiten zugeteilt.
»Larna Cunningham«, rief Salomon eine große, mollige Frau in den frühen Dreißigern auf, »du übernimmst die Recherchearbeit. Tut mir leid, aber solange du mit der Waffe noch nicht fit bist, muss ich dich im Innendienst behalten.«
Mit einem deutlich hörbaren Seufzen betrachtete Larna im Fenster die Operationsnarbe an ihrem Unterarm – das Souvenir eines recht heftigen Schusswechsels.
»Ist gut«, gab sich Larna seufzend geschlagen. »Ich klemme mich hinters Telefon und vergrabe mich im Internet. Irgendwer muss ja die Knochenarbeit machen, während sich die anderen dort draußen amüsieren!«
Ohne Larnas Worte zu kommentieren, spielte Doreen die Fotos vom Tatort auf den Computer und warf sie mittels eines Projektors an die Wand. Ein entsetztes Murmeln erfüllte den Raum.
»Das ist der Sohn vom Bürgermeister Mr Craine: Allan Craine, zweiunddreißig, ledig, Industriekaufmann. Er wurde vermutlich durch einen Stich mit einem schmalen Messer in den Rückenmarkkanal unterhalb des knöchernen Schädels getötet. Die Narben und Blutergüsse, die er aufweist, sind älteren Datums und haben mit dem Mord wahrscheinlich nichts zu tun. Ob er vor seinem Tod misshandelt wurde oder ob er das Ganze freiwillig über sich hatte ergehen lassen, wird eher nicht geklärt werden. Außer, sein Mörder, respektive seine Mörderin, erzählt uns die schonungslose Wahrheit. Wir werden ihn oder sie jedenfalls höflich darum bitten.«
Die kleine Aufheiterung tat nicht nur ihr, sondern auch ihrem Team gut. Die Mannschaft entspannte sich.
Hartmann schüttelte den Kopf. »Warum lässt sich ein Mensch freiwillig quälen? Noch dazu auf diese brutale Art?«
Larna sah ihn an und zuckte mit den Achseln. »Er scheint eben masochistisch veranlagt gewesen zu sein. Solche Leute stehen darauf, gequält zu werden. Normaler Sex gibt ihnen nicht viel. Sie finden erst im Schmerz ihre Erfüllung. Viel Ahnung habe ich zwar nicht davon, aber ich weiß, dass es sich bei SM-Spielen um Spiele mit höchstem Vertrauen handelt. Man legt sein Leben in die Hände des anderen. Doch wenn man an den oder die Falsche gerät, dann kann es fatal enden.«
Hollister stieg gedanklich aus der Diskussion aus und erinnerte sich an Abby. Seine ehemalige Freundin liebte es, gespankt zu werden. Es gab nur äußerst selten Sex ohne roten Arsch. Er musste grinsen und sein Schwanz wurde etwas hart. Verlegen schlug er ein Bein über das andere und legte lässig den Arm über die Stuhllehne. Doch seine Gedanken blieben bei Abby.
Sie hatte ihn eines Tages gebeten, mit ihr einen exklusiven Swingerclub aufzusuchen. Eigentlich ein harmloses Unterfangen, doch dort traf sie ihren ehemaligen Gebieter Brad wieder. Von einem Augenblick auf den anderen änderte sich ihre Haltung, ihre Sprache, ihr Blick, ihre Ausstrahlung. Phil war von ihrer spontanen Wandlung fasziniert gewesen, staunte, welcher Mensch noch in ihr wohnte und gab sein Einverständnis für eine Session.
Brad legte ihr vor allen Anwesenden ein rotes Halsband um, ließ den Karabiner einer Hundeleine daran klicken und befahl ihr, sich hinzuknien. Dann ließ er sie auf allen vieren neben sich bis in die Strenge Kammer hertrotten.
Natürlich zog sie die Aufmerksamkeit der übrigen Gäste auf sich, die den beiden augenblicklich folgten.
In der Kammer musste Abby ihre Korsage ausziehen, durfte jedoch die schwarzen Halterlosen mit dem Spitzenband sowie ihre High Heels anbehalten, was extrascharf aussah.
Brad nahm danach die Leine ab und schaltete einen der grellen Scheinwerfer ein, den er auf sie richtete. Ohne dass er auch nur einen Ton sagen musste, wusste sie, was sie nun zu tun hatte. Mit gesenktem Kopf verschränkte sie ihre Arme hinter dem Kopf und spreizte demütig die Beine. Allein diese Position bescherte Hollister einen Steifen.
Der Meister begutachtete Abby ganz genau, ließ sie vorn¬überbeugen und präsentierte den Clubgästen ihren Arsch sowie ihre Muschi. Er spreizte ihre blank rasierten Schamlippen und gewährte der Meute einen tiefen Blick in ihr zartes, rosafarbenes Inneres. Abby schämte sich zutiefst und wurde so nass, dass ihr Muschisaft im Scheinwerferlicht glänzte.
Brad steckte einen Finger in ihre Lustgrotte und präsentierte ihn danach stolz. Er war glänzend nass.
»Die kleine Schlampe hier ist geil!«, rief er erfreut aus. Er hob ihr Gesicht an, sodass sie in die Menge blicken musste. »Na komm, sag den Leuten schon, was du bist. Sie alle wollen es ganz genau wissen.«
Abby schluckte trocken. Ein leichtes Zittern ihrer Finger war deutlich sichtbar.
»Ich bin eine kleine geile Schlampe, die schwanzgeil ist und gefickt werden möchte.«
Beschämt richtete sie ihren Blick wieder zu Boden.
Doch Brad hob ihr Kinn erneut ein wenig an.
»Und was macht man mit kleinen schwanzgeilen Schlampen?«, fragte er sie süffisant.
»Sie für ihre Geilheit bestrafen«, sagte sie leise und zögerlich.
Brad nickte und führte sie in die Mitte des Raums. Völlig gelassen legte er ihre Handgelenke in schwarze Ledermanschetten, verband diese miteinander und hakte sie an ein Seil, das von der Decke kam. Dann zog er das Seil so weit in die Höhe, dass sie gerade noch mit den Zehenspitzen den Boden berührte.
»Du, du und du«, er zeigte mit dem Finger auf drei Männer in der ersten Reihe. »Ihr dürft sie in die Mangel nehmen. Und ihr müsst nicht allzu zimperlich mit ihr umgehen!« Er zwinkerte ihnen zu und trat einen Schritt zurück, um ihnen seinen Platz zu überlassen.
Sofort lösten sich die drei aus der Menge. Einer packte ihre Brüste, knetete sie hart, zwirbelte ihre Nippel und biss immer wieder zu. Sein Schwanz stand waagrecht von ihm ab und er rieb ihn leicht an Abbys Oberschenkel.
Der zweite hatte ihre Pussy weit gespreizt und schob drei Finger in sie, während er sie kniend leckte. Abby zerrte an ihren Fesseln, aber stöhnte lustvoll, während der dritte ihre Pobacken spreizte und langsam seinen mit Muschisaft benetzten Zeigefinger in die enge Rosette drückte.
Abby begann zu zappeln, strampelte leicht mit den Beinen und warf den Kopf nach hinten. Sie genoss es ganz offensichtlich, von den drei Fremden benutzt zu werden.
Hollister saß nun mit einer dicken Beule in der Hose neben seinen Kollegen, ließ sich aber nicht davon abhalten, seinen Erinnerungen weiterhin nachzuhängen.
Nach einigen Minuten verscheuchte Brad die drei Männer und fragte Abby, ob sie die Finger und die Zungen der notgeilen Fremden genossen hatte.
»Ja, Meister«, antwortete sie artig. »Ich habe es genossen, von drei Fremden benutzt und geleckt worden zu sein. Ich bin eine geile Schlampe, die es nicht anders verdient hat, als bestraft zu werden. Bitte, Meister, bestraft mich!«
Brad nickte und nahm einen dünnen Rohrstock von einem Regal an der Wand. Bedeutungsvoll ließ er ihn neben ihrem rechten Ohr durch die Luft sausen. Der dünne Stab durchschnitt die Luft mit einem flirrenden Geräusch. Abby zuckte zusammen und schloss die Augen.
Als der Rohrstock auf ihre nackten Pobacken traf, krümmte sich Abby und schrie lauthals auf. Zurück blieb eine dunkelrote Strieme, neben der innerhalb der nächsten Sekunden drei weitere prangten.
Abby versuchte, sich verzweifelt an dem Seil hinaufzuziehen, doch es gelang ihr nicht. Ihr schlanker Körper wand sich in den Fesseln, sie tänzelte von einem Fuß auf den anderen.
...
In diesem Moment rollte eine schwarze Karosse mit getönten Scheiben und breiten Reifen auf das Gebäude zu. Dem Wagen fehlten nur noch zwei riesige Hörner eines Stiers auf der Kühlerhaube. Doreen hegte sofort eine Antipathie für diesen großkotzigen Malcolm Wayne, obwohl sie ihn noch nicht einmal gesehen hatte. Ein Auftreten solcher Art konnte sie auf den Tod nicht ausstehen.
Sie lehnte sich augenscheinlich lässig an die Wand des Hauses und wartete, bis Malcolm zu ihr kam. Sie würde ihm keinesfalls die Freude machen, auf ihn zuzugehen.
Doch anders als erwartet, stieg kein Macho-Typ aus dem Protzwagen, sondern ein schlanker, groß gewachsener Mann mit sympathischen Gesichtszügen und einem Lächeln auf den Lippen. Mit ausgestrecktem Arm kam er rasch auf sie zu.
Doreen verspürte ein leichtes Kribbeln auf ihrer Haut und ein sanftes Flattern in der Bauchgegend. Dieser Mann hatte das gewisse Etwas, von dem sie noch nicht sagen konnte, was es war.
»Malcolm Wayne«, stellte er sich vor. »Mir gehört das Gebäude. Wie mir ihr Kollege mitgeteilt hat, gibt es einen unangenehmen Zwischenfall.«
Er sah ihr direkt in die Augen und Doreen hatte das Gefühl, als müsse sie vor ihm auf die Knie gehen. Doch sie straffte die Schultern und holte tief Luft.
»Unangenehm ist vermutlich ein wenig untertrieben! Sie wissen, was sich in diesen Räumen abspielt?«, fragte sie lässig, um ihre Aufregung zu verbergen.
Malcolm nickte. » Aber natürlich, und es ist alles legal. Sie können die Genehmigungen und Zulassungen sehen. Ich habe sie in meinem Büro. Es handelt sich hier um einen privaten Vergnügungsclub, zu dem nur ein auserwählter Kreis Zutritt hat. Vermutlich dachten Sie, es sei ein illegales Bordell.«
Die Kommissarin schüttelte energisch den Kopf. »Ich denke gar nichts, ich ermittle.«
»Oh, so streng? Das passt gar nicht zu Ihnen«, fuhr Malcolm fort und näherte sich ihr einen halben Schritt, sodass sie die Wärme seiner gebräunten Haut spüren konnte. »Warum zeigen Sie mir nicht die volle Härte des Gesetzes? In meinem Büro, wenn Sie die Zulassung für das Gebäude kontrollieren?«
Diese Nähe nahm Doreen den Atem und sie trat einen Schritt zurück. »Die Zulassungen interessieren mich nicht. Ich möchte wissen, wie dieser Club betrieben wird. Sind es professionelle Damen, die hier ihre Dienste anbieten? Werden die Zimmer vermietet? Gibt es Kundentermine? Oder Aufzeichnungen, wer mit wem in welchem Zimmer war und ob eventuell noch weitere Personen anwesend waren?«
Malcolm runzelte die Stirn. »Wo denken Sie hin? Unser Club nimmt Diskretion sehr ernst, da gibt es keine Aufzeichnungen. Unser Club hat nur fixe Mitglieder und bei einer Anmeldung muss ein Jahresbeitrag entrichtet werden. Danach steht jedem Mitglied jedes Zimmer nach Reservierung zur freien Verfügung. Die Planung erfolgt über einen Stundenkalender im Internet, der durch ein Passwort gesichert ist. Wer ein Zimmer braucht, trägt die Stunden und die jeweilige Zimmernummer ein. Und zwar mit einem Code, der nur dem jeweiligen Mitglied bekannt ist.«
»Zeigen Sie mir doch bitte die Reservierung von Zimmer zwei. Und ich brauche die Daten der Person, die reserviert hat.«
Malcolm nickte. »Wenn Sie mir folgen wollen.«
Ohne auf ihre Antwort zu warten, drehte er sich um und überquerte den großen Parkplatz. Doreen hatte Mühe, mit ihm Schritt zu halten und konnte nur hinter ihm herlaufen. Sie kam sich neben diesem Mann so klein und unbedeutend vor. Sie hasste es!
Der Raum, den Malcolm großzügig »Büro« genannt hatte, war nicht mehr als eine bessere Abstellkammer mit einem Schreibtisch, zwei Stühlen und einem Regal, an dessen Tür nur noch das Schild »Putzen verboten« zu fehlen schien.
»Entschuldigen Sie bitte diese Besenkammer, aber mein Büro wurde gestern frisch ausgemalt und ich vertrage den Geruch der Wandfarbe nicht.«
Salomon schämte sich wegen ihrer vorschnellen Verurteilung ein wenig und ihr wurde blitzschnell klar, dass sie sein Büro seiner charakterlichen Stärke wegen abwerten wollte.
»Hier haben wir es. Raum zwei wurde gestern von Codenummer CX4463 benutzt oder zumindest für diese Nummer reserviert.«
Ohne Salomon anzusehen, rief er eine andere Liste auf und scrollte sich durch Namen, Zahlen und einzelne Buchstaben.
»Herrin Helena hat die Buchung vorgenommen. Als Gäste sind Sklave Allan und Sklave Wurm angeführt. Der Raum wurde für drei Stunden gemietet, von siebzehn bis zwanzig Uhr.«
Er lehnte sich zurück und verschränkte die Arme hinter seinem Kopf. »Wenn Sie jetzt auch noch deren Adressen und Kleidergrößen haben wollen, muss ich Sie enttäuschen. Eines unserer obersten Gebote ist Diskretion. Aber ich kann Ihnen anbieten, den beiden ihre Telefonnummer mit der Bitte um einen Anruf zukommen zu lassen.«
Er sah sie provokant an.
Salomon ließ sich davon durchaus beeindrucken.
»Das wäre nett«, sagte sie rasch, obwohl sie ihn lieber verhaften und in ein dunkles Loch sperren wollte. Nicht, weil sie ihn verdächtigte, mit dem Mord zu tun zu haben, sondern weil er ihr so uneingeschränkt überlegen war. Sie kam mit Autorität nicht gut zurecht, und doch hatte sie das Gefühl, diesen Mann anbeten zu können – und zu wollen!
Nach einigen weiteren Fragen, die die Führung seiner Geschäfte betrafen, kam sie auf Allan zu sprechen.
»Es tut mir leid, aber über ihn kann ich wirklich nichts sagen. Ich kenne ihn nicht persönlich, nur von den Zimmerbuchungen her.« Erneut rief er eine Liste auf und sah diese durch.
»Er ist seit einem knappen halben Jahr Mitglied und hat rund ein Mal die Woche das SM-Zimmer gebucht oder war darin Gast. Unregelmäßig. Niemals ein Kuschelzimmer. Und immer für vier Stunden. Herrin Helena erscheint in einigen seiner Buchungen seit dem sechsten März. Also seit rund drei Monaten. Sonst sehe ich hier keine ausgewiesenen Gäste.« Nun sah er wieder vom Bildschirm auf. »Das heißt aber nicht, dass er allein in der Kammer war. Fremdpersonen müssen nicht angegeben werden, Mitglieder hingegen bekommen bei jeder zehnten Buchung Rabatt, auch wenn sie nur Gast waren.«
In Salomon stieg nun langsam Groll auf. Dieser Typ da ließ sich nicht befragen. Er erzählte ihr genau das, was sie wissen wollte und übernahm damit die Führung des Gesprächs. Doch ein Blick auf seine Lippen, die gleichzeitig Sinnlichkeit und Strenge verrieten, ließ sie sofort wieder alles vergessen. Sie wollte ihn küssen, sich ihm hingeben und tun, was auch immer er von ihr verlangte. Sie verspürte ein leichtes Ziehen und Kribbeln an ihrer Lustperle und ihre Kleidung wurde plötzlich zu eng.
»Ich weiß zwar nicht, wann Allan dieses grausame Schicksal ereilt hat, aber ich kann noch sagen, dass nach zwanzig Uhr niemand mehr offiziell in Raum zwei war. Juanita macht die Zimmer nur auf Anweisung sauber und da es nicht wieder vermietet war, stand es eben bis vor einer Stunde vermeintlich leer.«
Er sah sie mit einem Blick an, der ihr zu verstehen gab, dass er ihre Arbeit besser als sie erledigen konnte. Doreen kochte jetzt vor Wut und knetete nervös ihre Finger. Dieser Mann brachte ihre gesamte Gefühlswelt durcheinander, obwohl sie jahrelang professionell gearbeitet und sich niemals emotional auf jemanden eingelassen hatte.
»Vielen Dank für Ihre Mühe«, sagte sie rasch, stand auf, schüttelte für den Hauch eines Moments seine Hand und war auch schon zur Tür draußen. Doch die warme Juniluft bot ihrem erhitzten Gemüt keinerlei Abkühlung.
Suchend sah sie sich nach einer geeigneten Rückzugsmöglichkeit um, in der sie einen kurzen Moment lang für sich sein konnte. Sie brauchte jetzt einen stillen Ort, nur für sich.
»Kommst du hier kurz allein klar?«, fragte sie Phil, ohne eine weitere Erklärung abzugeben.
Hollister nickte und wandte sich wieder der Befragung des Hausmeisters zu. Doreen stieg ins Auto und brauste mit weit überhöhter Geschwindigkeit das Hafenviertel entlang, hinaus zum kleinen Cottage ihrer Freundin Isabelle, die im Moment in Frankreich Urlaub machte. Doreen hatte den Schlüssel, um die Pflanzen zu gießen und nach dem Rechten zu sehen. Dieser Umstand kam ihr jetzt gerade sehr gelegen. Noch während der Fahrt kramte sie den Schlüssel aus ihrer Handtasche.
Kaum war Doreen da, stürzte sie sofort ins Haus.
Mit zittrigen Fingern knöpfte sie gleich im Vorzimmer ihre Jeans auf, schob sie bis zu den Knien nach unten und legte ihre Hand in die feuchte Spalte. Diese glühte förmlich und versuchte offenbar, sich selbst durch duftende Nässe zu kühlen.
Doreen ließ ihren Mittelfinger sanft um ihre Lustperle kreisen, schloss die Augen und dachte an Malcolm, der ihr seinen dicken Kolben hart in die Möse stieß. Dabei hatte er ihre Hände mit Handschellen ans Bett gefesselt und ihre Titten mit dünnen Seilen abgebunden, sodass sie prall und dunkelrot von ihr abstanden.
Er fickte sie in schnellem Rhythmus. Seine straffen Oberschenkel klatschten gegen die Rückseite der ihren und seine Hoden schlugen im Takt gegen ihre feuchte Rosette. Zwei Männer hielten jeweils ein Bein weit abgespreizt, sodass Malcolm sein hartes Zepter tief in sie stoßen konnte.
Doreen rieb heftig an ihrer Klit, stöhnte und zwirbelte ihre Nippel. Doch es war nicht genug. Sie brauchte mehr, sie brauchte einen dicken Schwanz!
Eilends streifte sie ihre Schuhe von den Füßen und ließ die Jeans dort liegen, wo sie ihr von den Beinen glitt. Sie war auf dem Weg ins Schlafzimmer, wo sie einen Dildo oder einen dicken Vibrator zu finden hoffte.
Doch weder im Schlafzimmerschrank noch in den beiden Nachtschränkchen fand sie auch nur ein einziges Toy. Was für ein langweiliger Haushalt, dachte sie enttäuscht und stürmte völlig geil und überdreht in die Küche.
In einer der Schubladen fand sie einen Plastikkochlöffel, aber sonst nichts Brauchbares. Doch im Badezimmer wurde sie fündig. Eine dünne Plastikschnur zum Wäsche aufhängen, ein paar Wäscheklammern und eine schmale Hautcremetube aus Plastik, die die Ausmaße eines dicken Dildos hatte.
»Perfekt«, flüsterte sie begeistert und streifte sich vor dem großen Spiegel auch noch ihr T-Shirt und den BH ab. Nun stand sie völlig nackt in einem fremden Badezimmer und betrachtete ihre harten Nippel sowie ihre feucht glänzende Pussy.

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