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Mine | Erotischer SM-Roman

von

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Dieses E-Book entspricht 336 Taschenbuchseiten

Jonathan ist mächtig. Jonathan ist skrupellos. Jonathan ist reich. Sex ist für ihn ein Ventil, um neue Kräfte zu tanken. Kräfte, die er braucht, um seine undurchsichtigen Geschäfte, seine Karriere und seinen Machteinfluss voranzutreiben. Er benutzt Frauen, ohne auch nur das Geringste für sie zu empfinden – bis er auf Isabell trifft. Sie ist klug, schön und eine Kämpferin. Isabell möchte studieren und sich ein Leben in Würde und Freude zurückerobern. Ein Leben, das sie durch einen tragischen Schicksalsschlag verloren hat. Dafür ist sie bereit, ihren Körper zu verkaufen.
Jonathan gabelt die junge Frau von der Straße auf und nimmt sie unter Vertrag. Ihr Körper gehört fortan ihm. Im Gegenzug dazu finanziert er ihr Studium und stellt ihr eine Wohnung zur Verfügung.
Nur Jonathan ist ihr Körper vorbehalten. Sie ist sein Spielzeug, das er mit niemand anderem teilen will.
Doch bald schon bemerkt Jonathan, dass Isabell anders ist. Dass sie ihn verändert und seinem Herzen gefährlich nahe kommt.
Isabell wird für Jonathan zur Bedrohung, der er mit roher Gewalt begegnet.
Wird die junge Frau es schaffen, ungebrochen aus diesem Deal hervorzugehen?

Mine | Erotischer SM-Roman

von Myriam Brixton

Es war Freitag und somit genau eine Woche her, dass ich alles vermasselt hatte. Vielleicht waren meine Schuhe im Hotel geblieben? Ich konnte mich nicht mehr erinnern. Was ich allerdings wusste, war, dass ich mich echt dumm verhalten hatte. Der eine wollte mich für vierzig Dollar in sein Auto locken. Dieser andere hingegen hatte meine dreihundert-Dollar-Forderung ohne Widerrede akzeptiert und mich obendrein in ein echt nobles Hotel gebracht. Vielleicht hielt er sich öfter in jener Gegend auf? Vielleicht konnte ich ihn wiederfinden? Vielleicht bekäme ich eine zweite Chance?
Ich badete im Fluss, wusch mir die Haare und seifte mich ein. Mein schwarzes Kleid hatte ich bereits am Vormittag gewaschen und es hing nun in der untergehenden Sonne bereit, um meinen Körper zu bedecken. Meine Haare würden auf dem Weg in die Stadt trocknen.
Als ich um kurz nach neun die Stelle passierte, stand sie da. Ich spürte, wie mein Puls schneller schlug. Ich riss den Porsche herum.
»Du hast deine Schuhe vergessen.« Ich hielt ihr das Hartplastik entgegen und bemerkte im gleichen Moment, dass sie barfuß auf der Straße stand. In ihrem schwarzen Kleid und mit dreckigen Füßen.
»Ich möchte mich für das letzte Mal entschuldigen. Mein Benehmen tut mir sehr leid. Wenn Sie mir eine Chance geben, dann würde ich gerne noch einmal mit Ihnen mitgehen. Ich habe mich wirklich sehr dumm verhalten.« Ein ganzer Schwall an holprigen Entschuldigungen sprudelte aus mir heraus. War er wirklich nur vorbeigekommen, um mir die Schuhe zurückzugeben? Das durfte ich nicht zulassen. Dieser Mann konnte mir ein Tor zu einer Welt öffnen, die ich mir so sehr wünschte.
»Bitte.« Ich stand aufrecht und mit erhobenem Kopf vor ihm und sah ihm tief in die Augen. Das zu tun, fiel mir nicht leicht. Am liebsten hätte ich den Blick zu Boden gesenkt und mich winzig klein gemacht. Aber dann würde ich meinen Fehler vom letzten Mal wiederholen und das durfte nicht sein. »Bitte.«
»Komm mit.« Das Mädchen war zweifelsohne nicht ganz dicht. Nichtsdestotrotz war genau sie mir die gesamte Woche nicht aus dem Kopf gegangen. Und ich war nicht gekommen, um ihr die billigen Schlapfen zurückzugeben. Ich wollte etwas anderes und eben darum flehte mich dieses Mädchen jetzt an. Gut, dann waren wir uns ja einig. Heute nahm ich sie nicht an der Hand, sondern ging forschen Schrittes vorne weg. Ihre Schuhe in der Hand. Die Kleine lief wie ein Hündchen hinter mir her. Barfuß.
Ich entschied mich für das »Hilton«, das war nicht mit schlechten Erinnerungen verknüpft.
An der Rezeption angekommen, stellte ich die High Heels am Tresen ab und buchte einmal mehr die Junior Suite für eine Nacht. Ich nahm die Keycard entgegen und steuerte auf den Lift zu. Isabell ignorierte ich vollkommen. Ich wusste, dass das Hündchen mit den nackten Pfoten mir folgte.
Kaum im Zimmer angekommen, forderte ich Isabell auf, sich auszuziehen. Ich bemerkte sehr wohl, dass mein forsches Verhalten sie einschüchterte. Ich hatte aber keine Lust, mich von dem Mädchen ein weiteres Mal verarschen zu lassen.
Isabell trug nichts außer ihrem schwarzen Kleidchen und einen Slip. Sie nahm meine Anweisung sehr ernst. Es dauerte keine fünf Sekunden und sie stand nackt vor mir.
Mein Schwanz reagierte sofort. Diese kleine Frau strahlte Anmut aus. Ihre festen Brüste, ihr runder Po, dieser athletische und gleichzeitig so zarte Körperbau. Isabells Kopf reichte bis zu meiner Brust. Ich musste mich zu ihr hinunterbeugen, um sie zu küssen. Voller Verlangen drang meine Zunge in ihren Mund. Sie roch nach frischer Seife und nach ihrem eigenen Duft. Frauen, die sich hinter einer Wolke aus Parfum versteckten, fand ich widerlich. Ihnen schien gar nicht klar zu sein, wie sehr sie eigentlich stanken. Isabell hingegen roch nur nach sich selbst und nach frisch gewaschener Frau. Während ich sie küsste, drängte ich sie weiter in Richtung Bett. Sachte drückte ich sie nieder und sie ließ sich quer über das Laken fallen.
Mit sanftem Druck öffnete ich ihre Beine. Der Anblick ihrer Scham steigerte meinen rauschähnlichen Zustand ins Bodenlose. Heute turnte mich ihre Behaarung sogar an. Sanft glitt mein Kopf in ihren Schoß. Meine Zunge liebkoste mit ungebremster Leidenschaft ihr junges Geschlecht. Ich leckte sie immer schneller und energischer. Mit den Fingern drang ich in sie ein. Ich hörte Isabell laut atmen. Ohne meine Zunge von ihrem Geschlecht zu nehmen, entledigte ich mich meiner Hose und legte meinen gierigen Körper über sie. Es war, als würde ich sie verschlingen.
Mein Schwanz konnte nicht länger widerstehen. Ich glitt in ihre enge Scheide und spürte im selben Moment, wie das Häutchen riss.
Isabells Hände krallten sich in meinen Rücken, ihre Atmung war gepresst. Ihren Kopf schleuderte sie nach hinten ins Kissen. Sie schrie auf.
Ich bewegte mich vor und zurück. Meine Stöße wurden härter. Isabells Fingernägel bohrten sich in meine Haut, während meine Schübe das Mädchen gegen die Rückwand des Bettes schmetterten.
***
Jonathan verlud mich in seinen Schlitten und preschte los. Mein Körper wurde in den Sitz gepresst. In einem noblen Viertel der Stadt lenkte er den Wagen in die Tiefgarage eines modernen Hochhauses und öffnete mir die Beifahrertür. Er reichte mir die Hand und half mir, auszusteigen. Dieser Mann wusste, charmant zu sein.
Der Lift erkannte Jonathans Fingerabdruck und brachte uns in das zweiunddreißigste Stockwerk. Er führte mich einen Gang entlang und blieb vor der Tür eines Apartments stehen. Wieder benötigte er lediglich einen Finger, um die Wohnungstür zu öffnen. Er stieß die Pforte auf und im selben Moment stockte mir der Atem.
Vor mir tat sich eine Eleganz auf, wie ich sie nur von Plakaten her kannte. Wunderschöne Möbelstücke glänzten im Schein von Kerzen. Auf einem festlichen Tisch war für zwei Personen gedeckt. Zu meinen Ohren drang sanfte Musik. Tränen schossen in meine Augen. Nach all den Jahren in einer Höhle war das einfach zu viel. Ich drehte mich um und warf mich Jonathan an den Hals. Nicht weil ich ihn plötzlich mochte, sondern weil ich gerade dabei war, den Verstand zu verlieren.
Ich ließ Isabell einige Momente an mir kleben, bevor ich sie von meinem Kragen entfernte. Ich führte sie zum Tisch und schob ihr den Stuhl zurecht. Dann hob ich die silbernen Hauben von unseren Tellern.
»Lass es dir schmecken, meine Hübsche. Der Vertrag soll kein Nachteil für dich sein. Du wirst sehen, es wird dir gut gehen. Es wird uns beiden gut gehen.«
Erst nach der Suppe öffnete ich die Flasche Dom Pérignon und schenkte uns beiden ein. Es hatte den ganzen Teller Suppe gedauert, bis Isabell sich wieder halbwegs gefangen hatte.
»Auf dein Studium, Isabell.« Mein Glas berührte das ihre und der Klang der Sektflöten läutete die neue Ära ein.
Ich saß vor einem Teller Suppe und zitterte am ganzen Leib. Meine Hand war unfähig, den Löffel ruhig zum Mund zu führen. Außerdem verspürte ich nicht den geringsten Hunger. Immer und immer wieder wanderten meine Augen durch den Raum. Das konnte doch unmöglich mein neues Zuhause sein.
Jonathan öffnete eine Flasche Champagner und stieß mit mir auf mein Studium an. Das hier war aber nicht die Bude einer Studentin. Das hier war der Prunksaal einer Prinzessin.
***
Und dann sah ich Jonathan auf mich zukommen.
Ich öffnete Isabell die Beifahrertür. Mein 560 PS Motor heulte auf, als konnte er es nicht erwarten, das Mädchen in die Höhle des Löwen zu zerren. Vielleicht war aber auch ich es, der ein bisschen aufs Gaspedal drückte, um Isabell mit meinem 911 Carrera Coupé Turbo S zu imponieren.
Ich hatte den Hausverwalter beauftragt, um acht Uhr dem Catering Service die Tür zu öffnen und die Kerzen anzuzünden. Als ich mit Isabell um kurz nach acht die Tür zu ihrem Apartment öffnete, stand das Essen auf dem Tisch, die Kerzen brannten und alle Heinzelmännchen waren verschwunden. Leise ertönte Chillout Musik.
Isabell erstarrte mit aufgerissenen Augen und offenem Mund an der Eingangstür und blickte in das Innere der Wohnung. Dann sah sie zu mir und wieder zurück in den Raum. Ich legte meine Hand auf ihren Rücken und schob sie zur Tür hinein.
»Willkommen zu Hause«, sagte ich sanft und stellte ihre Tasche auf dem Fußboden ab. »Das Essen ist angerichtet, darf ich dich zu Tisch führen, junge Dame?«
Plötzlich drehte sich Isabell zu mir um und fiel mir um den Hals. Ich hatte mich nicht getäuscht, sie war ein emotionaler Charakter.
»Danke!«
Sie schluchzte in meinen Kragen. Ich fühlte, wie mein Hals feucht wurde. Das Mädchen sabberte mir mein »Boss« Sakko voll, das ich eben erst frisch aus der Reinigung geholt hatte. Ich konnte davon ausgehen, dass Isabell ihr neues Zuhause mochte.
Mit einem Male veränderte sich seine Miene. Er trat auf mich zu und hob mich von meinem Stuhl. Ich lag in seinen Armen und Jonathan trug mich ins Schlafzimmer. Ich war betrunken und entspannt und ließ alles mit mir geschehen. Ich wusste, was kommen würde und es war okay.
Jonathan zog mir das Sommerkleid über den Kopf und entfernte meinen Slip. Ich lag nackt vor ihm und verfolgte, wie seine Blicke meinen Körper abtasteten. Ich schloss die Augen. Jonathans Hände berührten mich. Sanft strich er über meine Haut. Seine Finger glitten von meinem Gesicht bis zu den Zehenspitzen. Sie strichen über meine Lippen und tasteten sich über den Hals zu meinen Brüsten. Sein Atem wurde schwer. Seine Hände fordernder. Mit geschlossenen Augen verfolgte ich, wie er Gürtel und Reißverschluss öffnete und sich entkleidete. Sein heißer Körper legte sich über mich. Seine Zunge bahnte sich ihren Weg zu meiner Scham. Ich spreizte die Beine. Ich wusste, dass er es so wollte. Gierig leckte er mein Geschlecht. Seine Finger glitten in mein Inneres. Sein Stöhnen steigerte sich zum Schnauben. Ich gab mich seinen Berührungen hin. Jonathans Zunge folgte ihrem Instinkt, drang in mich ein. Ich fühlte zum ersten Mal in meinem Leben Erregung. Sie stieg wie Quecksilber in mir hoch. Ich wölbte meinen Körper diesem Mann entgegen und stimmte in sein Keuchen mit ein. Jonathans Zunge wurde härter, er leckte und saugte an meinem Geschlecht.
...
Ich läutete an ihrer Tür und es dauerte keine zehn Sekunden, bis Isabell öffnete. Sie hatte das sportliche »Escada«-Outfit gewählt und sah zum Anbeißen aus. Die enge Jean ließ ihre Muskulatur unter dem Stoff erahnen und das T-Shirt lag lässig auf ihren gebräunten Schultern. Sie sah aus wie eine verwöhnte Studentin aus reichem Elternhaus, die in ihrer mondänen Studentenbude auf ein paar Freunde wartete. Ich wusste, dass die Wahrheit woanders zu suchen war. Aber ihr Anblick gefiel mir und auch die dazugehörige Vorstellung.
Ich überreichte Isabell den Papiersack. Ihre großen, braunen Augen wirkten überrascht.
»Das ist ein Geschenk für dich.«
Ich hatte mir nicht die Mühe gemacht, irgendetwas einzupacken. Isabell öffnete die Tüte und schielte hinein. Ihre Kinnlade fiel herunter und ihr Gesicht hatte denselben Ausdruck wie in jenem Moment, in dem sie ihre neue Wohnung das erste Mal betreten hatte. Mit einer Hand fischte sie nach der kleinen weißen Schachtel. Ihr Mund stand offen, während sie auf die Verpackung starrte. Ihre Hände zitterten, als sie die Tüte abstellte. Isabell schluckte, bevor sie den Deckel abnahm.
»Danke, Jonathan.«
Ihre Stimme war ohne Ton. Ich hatte nie zuvor eine Frau getroffen, der man die Freude so sehr ansah. Und ich hatte bei Weitem schon größere Geschenke gemacht. Ein iPhone hätten die meisten meiner Gespielinnen maximal als kleine Aufmerksamkeit empfunden. Isabell hingegen brachte keinen Ton hervor. Sie stand da, hielt ihr Telefon in den Händen und zitterte.
Das Läuten an der Türe riss mich aus dem Schlaf. Nachdem ich getanzt hatte, legte ich mich nieder und musste wohl den ganzen Nachmittag geschlafen haben. Draußen war es bereits dämmrig. Ich sprang auf und lief zur Tür. Natürlich ahnte ich, dass es Jonathan war. Er trat ein und hielt mir lächelnd eine Papiertüte entgegen. »Das ist ein Geschenk für dich.« Ein Geschenk? Für mich? Schon wieder? Ich hatte doch erst kürzlich einen ganzen Kleiderladen geschenkt bekommen.
Ich zog ein Päckchen aus dem Sack und erkannte den Schriftzug sofort. Ein iPhone! Jonathan hatte mir soeben ein iPhone geschenkt! Jenes Objekt der Begierde, mit dem im Schulhof angegeben, fotografiert, kommuniziert und Musik gehört wurde. In meinem Hals bildete sich ein Kloß. Mein Herz begann, zu hüpfen. Jonathan, wenn du nur ein klein wenig über mich wüsstest! Nein, ich wollte nicht, dass er etwas über mich wusste. »Danke, Jonathan.« Mehr wollte nicht herauskommen. Meine Stimme war verschwunden.
»Es ist noch etwas für dich in diesem Sack.«
In der Tüte befand sich eine weitere weiße Schachtel. Ich befand mich in so etwas Ähnlichem wie in einem Kulturschock. Ich erlebte mich mit all den Gefühlsschwankungen einer Fremden, die nicht wusste, wie sie mit ihrem neuen Leben umgehen sollte. Jonathan, ich bin ein Mädchen, das erst vor wenigen Wochen aus einer Höhle gekrochen kam. Verzeih mir, so schnell geht das nicht.
Isabells Züge nahmen etwas Verzweifeltes an. »Ist es nicht das Richtige?«
»Dooooch!« Ich fiel Jonathan um den Hals und drückte ihn mit all der Kraft, die ich zur Verfügung hatte.
Ich musste, ob Isabells Umarmung, meinen Nacken ordentlich dagegenhalten. Wir standen immer noch an der Tür. Ich nahm Isabell an der Hand und führte sie ins Wohnzimmer. »Mach die Geräte an, sie sind beide bereits angemeldet und funktionstüchtig. Ich hoffe, du verzeihst, dass du nun eine neue Telefonnummer haben wirst.«
Isabell knetete ihre Hände und biss auf ihrer Lippe herum. Mir fiel auf, dass ihre Anwenderkenntnisse mittelmäßig waren.
Es machte mir Spaß, ihr »WhatsApp«, »YouTube« und verschiedenste Apps zu zeigen. Woher kam dieses geheimnisvolle Mädchen? Ich orderte telefonisch Pizza und wir verbrachten einen entspannten Abend auf der Couch.
Ich genoss jede Sekunde und dachte nicht einmal an Sex. Der fiel mir erst viel später ein. Erst als es uns langweilig wurde, die »Facebook«-Profile fremder Menschen zu durchstöbern und in deren publizierten Privatsphären zu stalken, erst da meldete sich mein rechter Hoden durch einen eindrucksvollen Zug.
Ich küsste Isabell auf den Kopf und verschwand mit dem Hinweis, dass ich jetzt mit ihr schlafen würde, im Bad. Es war ein langer Arbeitstag gewesen und ich wollte die Vorstandssitzung erst von mir abspülen.
Nach und nach beruhigte ich mich. Diese Veränderung von »gar nichts« in »das Feinste vom Feinen« war zu viel für mich.
Wir verbrachten einen netten Abend zusammen. Wir wechselten zwischen dem Telefon und dem Computer hin und her und ich erfuhr über das mysteriöse »WhatsApp« ebenso wie über die verrückte Welt der Selbstdarstellungen auf »Facebook«. Jonathan schien sich über mein Unwissen zu wundern, aber er sagte nichts. Voller Geduld zeigte er mir sämtliche Funktionen und Möglichkeiten.
Ich hatte mich im Computerunterricht immer bemüht, alles zu verstehen und es mir zu merken. Aber ich hatte nie die Möglichkeit gehabt, das erlernte Wissen zu Hause zu vertiefen und mich weiter mit einem Computer zu beschäftigen.
Wie oft hatte ich die Mädchen und Jungs meiner Klasse »WhatsAppen wir später!« rufen hören. Ich wusste um die Wichtigkeit von Likes. Ich hatte all diese Dinge mitbekommen, aber nie genau gewusst, wovon die anderen sprachen. Jonathan öffnete diese Welt für mich und nicht nur das, er ermöglichte es mir auch, an ihr teilzuhaben.
Ich gab die Namen meiner Klassenkameradinnen auf Facebook ein und war verblüfft, welche Informationen ich erhielt. Ich sah ihre Fotos und konnte verfolgen, wie sie ihre Tage verbrachten. Ich erlebte sie in unnatürlichen Posen und konnte lesen, welche Lebensweisheiten sie in die Welt hinausposaunten. Ich amüsierte mich, obgleich diese Bilder für mich teils befremdlich waren. Noch konnte ich mir nicht vorstellen, dass auch ich eines Tages die ganze Welt auf so anschauliche Art an meinem Leben teilhaben lassen wollte.
Jonathan war kein praktizierendes Mitglied bei »Facebook«, wie er mir erklärte. Aber er nutzte diese Seite, um Informationen über andere Menschen zu erhalten und die Personalabteilung seiner Firma war angehalten, Erkundigungen über Mitarbeiter auf »Facebook« einzuholen.
Es war schon spät, als Jonathan mir plötzlich offenbarte, dass er nun mit mir schlafen wollte. Ich war so sehr in der neuen Welt versunken gewesen, dass ich unseren Deal an diesem Abend völlig vergessen hatte. Ich hatte mit Jonathan wie mit einem Freund auf der Couch gesessen und wir hatten gesurft und gechattet. Fast hatte ich vergessen, dass er der Mann war, der mich gekauft hatte, um mit mir Sex zu haben.
Als er aus der Dusche zurückkam, hatte er es eilig, mir Jeans und Shirt auszuziehen. Er küsste meinen nackten Körper und zog mir den Slip von den Beinen. Er legte sich auf das Zebrafell und zog mich zu sich hinunter. Ich kniete über ihm. Seine Hände hielten mein Becken mit festem Griff gefangen und er lenkte mein Geschlecht zu seinem Mund. Seine Zunge glitt in meinen Körper. Er drückte mich fest an sich. Ich saß auf seinem Gesicht. Mit den Armen schaukelte er meine Hüften. Meine Vagina rieb rhythmisch über seine Lippen. Ich schloss die Augen und folgte seinen Wünschen. Ich spürte, wie ich nass wurde. Jonathan gab tiefe, tierische Laute von sich, während er mich schmeckte. Plötzlich drückten mich die starken Hände von seinem Gesicht.
»Ich möchte, dass du auf mich pinkelst.«
Wie? Was wollte er? Ich sollte ihn anpullern? Meine Augen sprangen auf und starrten ihn an. Oh Gott, das ging nicht! Das konnte ich nicht machen! Auf gar keinen Fall!
»Komm, Isabell, ich finde das erotisch. Mach Pipi auf mich.«
Jonathan wiederholte seinen Wunsch sehr eindringlich.
»Das kann ich nicht.« Alleine die Vorstellung war unmöglich. Ich konnte unmöglich über diesem Mann hocken und ihm ins Gesicht pissen. Das war doch pervers!
»Du kannst es. Ich möchte es von dir.«
»Bitte, Jonathan, das schaffe ich nicht. Das geht mir zu weit.«
»Versuche es, du schaffst das. Lass ganz locker.«
Er hielt meine Hüften noch immer fest in seinen Händen und ich bemerkte, dass sein Penis zuckte, als er seinen Wunsch äußerte. Puh, das war viel für mich. Sehr viel.
Ich schloss die Augen und versuchte, ganz locker zu lassen. Ich wollte es versuchen. Ich spürte Jonathans Hände, die mich gepackt hielten und hörte seine erregten Atemzüge, während er wartete, dass es passierte.
Ich konzentrierte mich, ich versuchte, meine Gedanken auf meine Blase zu richten. Ich versuchte, Wasser laufen zu lassen. Ich hockte über Jonathan und bemühte mich, zu pinkeln. Aber es funktionierte nicht. Es war wie eine automatische Sperre. Kein Tropfen wollte meinen Körper verlassen. Ich spürte, wie der Urin sich auf den Weg machte und sich kurz vor seinem Austritt wieder zurückzog.
Ich strengte mich an, aber mein Körper wollte nicht mitspielen. Mehrmals hatte ich das Gefühl, etwas würde kommen. Aber jedes Mal zog sich der kleine Strahl im letzten Augenblick wieder zurück. Ich zitterte am ganzen Leib. Ich war überfordert. Jonathans Wunsch ging über das hinaus, wozu ich bereit war.
Kaum hatte ich das Badezimmer verlassen, war Isabell auch schon ausgezogen. Ich schnappte mir ihren schönen Körper und zog ihn zu mir auf den Boden. Ich presste ihre Litschi auf mein Gesicht. So konnte ich ihre Schale spüren! Ich roch ihr Fruchtfleisch! Ich wollte ihren Saft schmecken! Ich wollte ihren Urin trinken! »Ich möchte, dass du auf mich pinkelst.« Ich wollte, dass sie es tat! Ich war gierig nach ihrer warmen Soße. Ich wollte sehen, wie es aus ihr herausrann! Ich wollte es unbedingt!
Isabell hockte über mir und hielt die Augen geschlossen. Auch ich hatte meine geschlossen und wartete auf den Moment, dass sich ihre warme Flüssigkeit über mich ergoss. Meine Hände hielten Isabells Mitte fest im Griff. Ihr Körper bebte. Es dauerte eine erotische Ewigkeit, bis sie sich mir öffnete und ihren Schwall freigab. Ich blinzelte und sah, wie der Saft aus Isabells Scheide rann. Isabells Urin lief mir über Gesicht und Brust. Ich öffnete den Mund. Die Ekstase brachte mich um den Verstand. Mit einer schnellen Drehung verfrachtete ich Isabell nach unten. Ich stach sofort zu.

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