E-Books als ePUB für Tolino & iBooks,
Kindle (mobi) und PDF bestellen...

Erotische Massage | Erotischer Ratgeber

(45)

von

Ähnliche Geschichten aus:
Auch als Buch erhältlich
Ratgeber lebe.jetzt

Dieses E-Book entspricht 128 Taschenbuchseiten

Eine sinnliche Massage kann eine der beglückendsten sexuellen Aktivitäten sein, die es gibt. Wenn man dann noch die besten Tricks, Griffe und Techniken beherrscht, um lustvolle Gefühle zu erzeugen, wird daraus ein geradezu himmlisches Erlebnis. Dieser Ratgeber verrät dir eine Unmenge an Tipps, aus denen du dich nur noch zu bedienen brauchst: Du wirst lernen, wie du die ideale Atmosphäre erzeugst, welche Körperzonen du auf welche Weise berühren kannst, um deinen Partner besonders heftig zu erregen, und wie du dafür sorgst, dass auch du diese Massage bis zu ihrem Höhepunkt genießt.

Herzliche Grüße
Arne Hoffmann

Erotische Massage | Erotischer Ratgeber

von Arne Hoffmann

Was ist so toll an einer erotischen Massage?
In den allermeisten Fällen hat erotische Massage nichts mit Machtspielen zu tun, sondern ist ein wunderbares Geschenk, das ein Partner dem anderen gibt.
Aber was ist so wundervoll an dieser Praktik, dass sie beileibe nicht nur für mich zu den bevorzugten Formen von Zärtlichkeit gehört?
Dafür gibt es ziemlich viele Gründe. Zunächst einmal sehnen wir Menschen uns nach Berührungen. Sie führen dazu, dass unser Gehirn Botenstoffe wie Dopamin oder Oxytocin ausschüttet, die Glücksgefühle verursachen. Der erhöhte Oxytocin-Spiegel lässt bei uns Vertrauen zu anderen Menschen entstehen und verringert Ängste, Stress und Spannungen. Zahllose Experimente belegen, welch großen Einfluss Berührungen auf uns ausüben: Benutzer einer Bibliothek bewerteten diese Einrichtung und ihr Personal weit positiver, wenn sie berührt wurden, als sie sich in die Kartei eintrugen. Bedienungen von Restaurants erhielten nach einer beiläufigen Berührung höhere Trinkgelder von zufriedeneren Gästen. Menschen, die von Fremden berührt werden, sind eher zu einem kleinen Gefallen bereit. Und ein Versuch der Neuropsychologin Annett Schirmer zeigte: Das Gehirn von Frauen, die in einem Versuch Fotos betrachten sollten, reagierte darauf viel stärker, wenn diese Frauen zuvor berührt worden waren. Annett Schirmer zufolge wird eine berührte Person gegenüber dem Berührenden einfühlsamer und ist eher bereit, ihm zu Gefallen zu sein.
Was aber ist eine ausgiebige Massage des gesamten Körpers – oder auch nur eines Teils davon – anderes als eine Flut von Berührungen und damit auch eine Flut von Glücksgefühlen? Der massierte Partner gerät so in einen Zustand seliger Wonne, während der Masseur darauf hoffen darf, dass ihm sein Lover danach umso bereitwilliger das Herz öffnet und sich weitergehenden sexuellen Aktivitäten hingibt.
Dabei ist eine Massage keine Einbahnstraße, bei der nur der Massierte in himmlischen Gefühlen schwelgen darf. Für den Masseur gibt es ja genauso viel Körperkontakt, außerdem hat er die komplette Kontrolle über das Geschehen. Insofern ist es kein Wunder, wenn auch er bei dieser Praktik in immer stärkere Erregung gerät. Dass beide Partner diese Erregung erst einmal eine Zeit lang »aushalten« müssen, statt dass sie sich sofort in Sex entlädt, ist für viele besonders reizvoll: Der Genuss dieser Geilheit kann deutlich länger genossen werden und sie baut sich immer weiter auf – zu einem Level, dessen Höhe sonst nicht erreicht worden wäre.
Darüber hinaus stellt eine Massage eine fantastische Möglichkeit dar, den Körper seines Lovers noch besser kennenzulernen als zuvor und noch mehr herauszufinden, wie dieser Körper auf welche Berührung reagiert. Was lässt ihn zufrieden schnurren und was führt dazu, dass er unwillig seine Muskeln anspannt? Du kannst ein echter Experte darin werden, über diese Reaktionen Bescheid zu wissen, und damit zum einfühlsamsten und kundigsten Liebhaber werden, den dein Partner jemals hatte. Dein Partner wiederum zeigt sein Vertrauen in dich und deine Fähigkeit, ihm Lust zu bereiten, indem er sich dir bereitwillig zur Verfügung stellt.
Eine Massage ist nicht in fünf Minuten erledigt und das ist gut, denn es bedeutet, dass man sich wirklich Zeit füreinander nimmt. Diese Zeit stellt zugleich eine Unterbrechung des oft hektischen Alltags dar, in dem – vom sich ständig meldenden Smartphone angefangen – etliche Dinge immer wieder neu unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen, sodass sich mancher fühlt wie Treibgut, das von den tobenden Wellen des Ozeans hin und her geschleudert wird. Eine Massage hingegen bietet eine Insel der Ruhe – einen Schutzraum, wo man wieder zu sich selbst findet. So geil und großartig ein Quickie von wenigen Minuten auch sein kann: Diesen besonders exquisiten Luxus bietet er einem nicht. Stattdessen macht er Sex zu einer weiteren Sache, die noch irgendwie im dichten Terminkalender untergebracht werden muss.
Massage hingegen bietet ein Ausklinken aus dem Hamsterrad des Alltags und absolute Entspannung. Jetzt wird das sogenannte parasympathische Nervensystem stimuliert und das bedeutet, dass hier eine andere, tiefer gehende sexuelle Erregung entstehen kann als bei stressbedingter Erregung. Massage ermöglicht so eine Form der Hingabe, die sich stark von jenem Zustand unterscheidet, in dem der ganze Körper noch angespannt ist und man gedanklich halb bei der Aufgabe hängt, die man gerade erledigt hat, und halb bei den Aufgaben, die noch vor einem liegen.
Eine Massage ist ein Geschenk, das man seinem Partner macht – eine Zuwendung, die keine Gegenleistung fordert. Du widmest deinem Partner deine Zeit, deine Kenntnisse, deine Mühe und Aufmerksamkeit und zeigst ihm damit, wie wichtig er dir ist. Die einzige »Belohnung«, die du dafür erhältst, liegt in der lustvollen Reaktion deines Partners. Aber ist es nicht für viele von uns die schönste Belohnung, den Partner zum Stöhnen zu bringen? Gibt es etwas, das uns selbst ebenso geil und glücklich machen kann wie zu merken, wie sehr wir unseren Partner zu erregen verstehen? Und was für eine Liebkosung des eigenen Egos das ist! Wenn du dich in einer festen Beziehung befindest, fühlst du dich dadurch besonders anerkannt und gewürdigt – und wenn nicht, gewinnst du durch solche Reaktionen die Selbstsicherheit, jeden Menschen für dich gewinnen zu können. Wenn du es schaffst, einen Menschen durch den Zauber deiner Hände in Ekstase zu versetzen, dann darfst du davon ausgehen, dass dir das bei etlichen anderen Menschen genauso gut gelingen wird. Menschen, die sich auf die Kunst der Massage verstehen, haben also allen Grund, bei der Partnersuche besonders selbstbewusst aufzutreten.
***
Wie stellst du die ideale Atmosphäre her?
Für eine Massage, die euch beiden guttut, solltet ihr einen Ort finden, an dem ihr euch beide wohl und behaglich fühlt. Dabei hilft es, auf verschiedene Dinge zu achten.
Zunächst einmal solltest du möglichst sämtliche möglichen Störungen ausschalten. Das bedeutet:

• Du legst den Hörer deines Festnetztelefons neben die Gabel oder sorgst auf andere Weise dafür, dass es außer Betrieb gesetzt ist.
• Weder du noch dein Partner hat sein Smartphone in der Nähe. Schon das bloße Brummen des Geräts bei einem Anruf oder einer Nachricht kann ablenken, weil es die Aufmerksamkeit auf sich zieht und entweder du oder dein Partner sich fragt, wer ihn da wohl erreichen möchte.
• Ähnlich ablenkend kann ein Videorekorder sein, der sich plötzlich einschaltet, um die neueste Folge deiner Lieblingsserie aufzuzeichnen.
• Wenn ihr Kinder habt, sollten sie bei Freunden sein oder von einer Vertrauensperson beaufsichtigt werden. Ihr solltet die Sicherheit haben, dass euer Nachwuchs nicht urplötzlich mitten in eure Zweisamkeit hineinstürzt.
• Idealerweise führst du die Massage in einem Raum durch, wo ihr nicht von Außengeräuschen wie vorbeirumpelnden Lastwagen, aufheulenden Automotoren oder Ähnlichem gestört werdet. Sollte das nicht möglich sein (beispielsweise weil ihr beide im Stadtzentrum lebt), bietet es sich an, solche Außengeräusche durch eine eigene Geräuschkulisse entspannender Klänge wie die eines Wasserfalls oder Regenschauers zu übertönen. Auf Youtube findet man mit dem entsprechenden Suchwort problemlos entsprechende »Geräuschvideos«, die sich über Stunden hinziehen. Solche Hintergrundklänge kannst du natürlich auch verwenden, ohne dass Außengeräusche zu übertönen sind.
Mit der erwähnten Geräuschkulisse sind wir schon beim nächsten Punkt:
• Ebenfalls auf Youtube findest du mit etwas Suchen stundenlange Instrumentalmusik, die eine entspannende Wellness-Stimmung unterstützen kann.
• Falls sich in dem Zimmer, das sich für eure Massage anbietet, kein Computer befindet, kannst du stattdessen einen (tragbaren) CD-Player verwenden und das Album eurer Wahl per Auto-Replay abspielen, sodass es endlos läuft, statt nach einer bestimmten Zeitspanne neu gestartet werden zu müssen.
Entscheidend dafür, wie sehr dein Partner diese Massage genießen kann, ist auch eine angenehme Temperatur des Raumes, in dem sie stattfindet. Wenn sie zu niedrig ist und dein Partner friert, zieht sich seine Haut zusammen und vielleicht spannen sich auch seine Muskeln unwillkürlich ein wenig an. In dieser Situation kann er nicht gut entspannen.
Um treffend einzuschätzen, wie dein Partner, der vermutlich nackt oder zumindest halb nackt sein wird, die Temperatur empfindet, hilft es, wenn du selbst nur wenig Bekleidung trägst, also etwa Shorts und ein leichtes Top. Probiere aus, ob du mit so wenig Kleidung mehrere Minuten lang still liegen kannst, ohne zu frösteln. Damit kannst du dich besser in deinen Partner einfühlen, als wenn du die Temperatur nur wahrnimmst, während du ihn massierst.
***
Wie bereitest du dich auf die Massage vor?
Nicht nur der Ort, wo eure Massage stattfindet, sollte so gut wie möglich vorbereitet sein. Dasselbe gilt vielleicht sogar noch mehr für dich selbst. Auf folgende Dinge kannst du achten, wenn du in der idealen Verfassung sein möchtest:

• Du solltest weder hungrig noch vollgefressen noch angetrunken sein oder während der Massage plötzlich dringend auf die Toilette müssen. Dasselbe gilt für deinen Partner.
• Unabhängig vom Vorschlag, nur leicht bekleidet zu sein, solltest du sämtliche Kleidungsstücke ablegen, die dich einengen oder deine Bewegungen behindern. Wenn es deinem Partner recht ist, kannst du dich auch komplett ausziehen. Auch Ringe oder andere Schmuckstücke legst du am besten ab, damit sie nicht stören.
• Vor allem, wenn du eine Frau bist, könntest du dir überlegen, ein seidenes Hemd zu tragen, mit dem du automatisch über die Haut deines Partners streifst, wenn du seinen Körper durchknetest. Diese federleichten Berührungen dürften zwar nicht unbedingt zu seiner Entspannung beitragen, ihn dafür aber sinnlich aufreizen und in die womöglich von dir gewünschte Stimmung bringen. Du solltest dir vorher überlegen, was du erreichen möchtest: tiefe Entspannung (dann wähle kein lockeres Hemd, sondern an deinem Körper anliegende Kleidung) oder die Anregung deines Partners.

Schreiben Sie die erste Kundenrezension!

REZENSION SCHREIBEN

Ihre Bewertung*
0 / 5 Sterne
Hinweis:
Ihre E-Mail Adresse wird natürlich nicht in den Kundenrezensionen veröffentlicht!