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Der Maharadscha und ich | Erotischer Roman

von

Dieses E-Book entspricht 176 Taschenbuchseiten

Nach Indien zu fahren, stand noch nie auf Sandrines Wunschliste. Darum ist sie alles andere als begeistert, als ihre beiden Freundinnen sie nach Udaipur einladen, mag das großzügige Geschenk aber auch nicht ausschlagen. Bald lernt sie allerdings die ersten Vorzüge des Landes kennen: erotische Massagen. Dabei zeigt sich, dass Sandrine ein ausgesprochen orgasmusfreudiges Wesen ist. So wird der Maharadscha Rajasthans auf sie aufmerksam. Wird es dem reichen Liebhaber erotischer Künste gelingen, Sandrine Indien und sich selbst schmackhaft zu machen?

Der Maharadscha und ich | Erotischer Roman

von Dorothy Brown

Als der Mann am nächsten Tag wieder an ihrer Tür klopft, sagt sie ohne Zögern »Come in!«, legt sich auf das Bett und erwartet schon seine kalten Tücher und dieses wunderbare Gel. Ja, sie habe wieder diese entsetzlichen Kopfschmerzen, doch seine Massage am gestrigen Tag habe ihr sehr geholfen. Wieder duftet der Mann nach Jasmin. Die kühlen Tücher erfrischen sie, entspannen sie, entspannen sie so sehr, dass diese Blüte zwischen ihren Beinen ihre Blätter öffnet und ihren betörenden Duft verströmt. Sandrine selbst kann ihn riechen. Sie weiß nicht, was er gemacht hat, aber irgendetwas bei der Fußmassage muss nun auch die Pforte zu ihrer Himmelstür geöffnet haben.
»Nice smell!« – angenehmer Geruch. Ihre Ausdünstung ist also auch ihm nicht verborgen geblieben. »Good massage!«, kann sie nur schüchtern herausbringen. Ob sie noch weiter massiert werden wolle und ob er auch den ganzen Körper miteinbeziehen dürfe, fragt er sie. Sie kann kaum ein Wort sagen. Es ist mehr, als würde diese Blüte zwischen ihren Beinen die Antwort wissen und bereits ausgesprochen haben. Ja, sie möchte noch mehr von dieser Massage.
Langsam knetet er mithilfe des Gels ihre Beine, massiert sich Stück für Stück von den Füßen aufwärts. Sein betörender Jasminduft kommt immer näher und mischt sich mit ihrem süßen Blütenduft. Irgendwann kann sie dann spüren, wie er ihr erstes Blütenblatt berührt, es sanft zur Seite schiebt, um das darunterliegende Blütenblatt sanft zu streicheln. Ihre Schamlippen erzittern und ihr Blütensaft tropft, strömt. Seine Hände sind so weich und so zart. Ganz sanft umkreisen sie auch ihren Blütenstempel, die Lustperle. »Yoni of a goddess«, sagt er. Das muss wohl so viel bedeuten wie göttliche Möse, denkt sie sich. Es ist ihr egal, wie er ihre Pforte nennt. Sie möchte nur, dass er sie dort immer weiter massiert, jedes Blütenblatt weiter verwöhnt und streichelt. Das Gel fühlt sich so aufregend, so erregend, so weitend an. Sie hat den Eindruck, als würde sich ihre Blüte wie ein großes Tor öffnen. Ihm öffnen. Sie schreit vor Lust, als er dann in sie eindringt, tief in sie eindringt, ihr gesamtes Inneres ausfüllt, erfüllt. Sie schreit, schreit immer wieder, lustvoll, laut.
Eigentlich hatte sie gedacht, dass Inder kleine Schwänze haben, aber das Ding da in ihr fühlt sich sehr groß und sehr gewaltig an.
***
Massage scheint in Indien das Mittel der Wahl bei Kopfschmerzen zu sein. Das haben auch ihre Freundinnen ausfindig gemacht. Um ihr einen Gefallen zu tun, haben auch sie ihr einen Masseur bestellt. Der kommt um 14 Uhr, der andere soll um 15 Uhr kommen. Da wird sie am Ende des Tages ganz gewiss keine Kopfschmerzen mehr haben. Der Inder, den die beiden Freundinnen für sie eingeladen haben, ist etwas größer und schlanker als der andere. Außerdem riecht er nicht nach Jasmin. Es ist ein leicht herber Geruch, den er verströmt. »Moschus. Ja, er riecht nach Moschus. Auch sehr angenehm. Männlicher«, findet Sandrine. »Was auch immer das eigentlich heißt.«
Auch er beginnt mit ihren Füßen, massiert sie mit einem erfrischenden Gel, wechselt dann allerdings zu ihren Händen. Sanft nimmt er ihre Hände zwischen seine beiden Handflächen, die kühl und samtig sind. Er hält ihre Hände zwischen seinen Händen, umkreist dann jeden einzelnen ihrer Finger und zieht ihn sanft in die Länge, die gleiche Prozedur vollzieht er mit ihrer Hand, dann den gesamten Unterarm, den Oberarm und landet wie zufällig bei ihren Brüsten. Seine Hände umkreisen ihre Brüste, formen zunächst große Kreise um die gesamte Brust, die dann immer kleiner und kleiner werden, bis er schließlich ihre Brustwarzen umkreist. Sie ist froh, dass sie sich auf den Rücken gelegt hat, anders als bei ihrem zweiten Masseur.
Das Gel, seine Finger, das Kreisen ... eine Welle durchzieht ihren Oberkörper, eine Welle der Lust, eine Welle des Begehrens. Sie will mehr, immer mehr. Er scheint das zu spüren, knetet nun ihre Nippel und lässt dann Rosenblüten auf die Brüste fallen. Sandrine weiß nicht, woher er auf einmal all diese Rosenblüten holt. Sie spürt das Fallen. Sie spürt das Zarte der Blätter. Sie spürt, wie diese Rosenblätter die Blätter an ihrer Pforte öffnen und wieder der Blütensaft aus ihrer Möse fließt. Sie ist offen, sie ist weit, sie ist bereit. Sie will ausgesaugt werden, ausgelutscht.
»I do good mouth massage.« Langsam kriecht er zwischen ihre Beine, senkt seine sinnlichen braunen Lippen auf ihre Blütenblätter und saugt den Saft ihrer Blüte.
***
Hände schlingen sich um ihre Hände, Arme umwickeln Arme, Haut glänzt im Mondschein. Der weiße Marmor leuchtet im milchigen Licht des Mondes. Wehende Vorhänge werfen einen zarten Schatten. Sie liegt auf dem Boden, wälzt sich herum. Er ist warm und kühlend zugleich. Sie spürt den glatten Stein unter ihrem Becken, unter ihren Fersen. Die Schulterblätter liegen auf. Wieder ist sie ganz nackt. Arme umgreifen ihre Taille. Finger streichen ihre Seite entlang. Ein warmer Körper liegt auf ihrem, schmiegt sich an sie. Sie kann den warmen Atem an ihrem Hals spüren. Beine wickeln sich um ihre Beine, wickeln sich so mit aller darum, ziehen sie zur Seite, sodass sie sich plötzlich dreht, auf ihm liegt. Sie sieht seine Brust im Mondlicht, die sich mit jedem Atemzug hebt und senkt. Sie spürt sein erregtes Glied zwischen ihren Schenkeln. Es ist heiß. Es pulsiert. Ihr ist heiß. Sie spürt, wie das Blut in ihre Lenden strömt, wie ihre Schamlippen anschwellen, wie sie heißer und heißer wird. Mit ihren Lippen umspielt sie sein Glied, gleitet mit den feuchten Lippen hinauf und hinunter an dem erigierten Penis, sodass dieser immer praller wird, sodass ihr immer heißer wird, sie immer erregter wird, sie immer mehr dem Moment entgegenfiebert, wo er in sie eindringt, endlich in sie stößt.
Sie umschließt die geschwollene Prachtdolde, fühlt die runde glatte Eichel an ihren Scheidenwänden und spürt dann, wie er tief in sie eindringt, immer tiefer. Sie hört ihren eigenen Atem, hört ihr Stöhnen, hört das Stöhnen, das immer lauter und schneller wird. Sie reibt ihn in sich hinein, reibt sich an ihm. Ihr Becken geht auf und nieder, umkreist seinen Prachtstängel, greift ihn fest mit der Muskulatur ihrer Schenkel, greift ihn und saugt ihn dabei tief in sich hinein.
Weitere Hände tauchen auf, umgreifen sie von hinten. Es sind die Hände ihres ersten Masseurs. Sie spürt, wie sich sein männlicher Körper von hinten an sie schmiegt. Sie fühlt den warmen Atem in ihrem Nacken. Die Hände umgreifen ihre Brüste, kneten sie, spielen dann mit ihren Erdbeeren. Mit zwei Männern in einem Raum zu sein, von zwei Männern verwöhnt zu werden, erregt sie zutiefst. Der Schwanz in ihr ist heiß und steif. Auch der zweite Schwanz, den sie hinten an ihrem Kreuzbein spürt, versprüht wilde heiße Lust.
Ein Mund legt sich um den großen Zeh ihres rechten Fußes, saugt an ihm. Es ist der Mund ihres zweiten Masseurs. Finger streifen über ihre Fußsohle und treiben ihre Lust in noch größere Höhen. Ein weiterer Schwanz reibt sich nun an der Fußsohle, reibt den prallen Stängel in die Höhlung der Fußsohle hinein. Der Schwanz in ihr vibriert.
***

Der nächste Tag beginnt mit Yoga-Lessons. Saira und Anna haben ein Yoga-Studio ausfindig gemacht und gleich drei Stunden Privatunterricht gebucht bei einem »wahnsinnig berühmten Guru«. Sandrine haben sie gleich mit angemeldet, die denn auch brav ihre Trainingssachen einpackt und das Unvermeidliche über sich ergehen lässt. Der Sonnengruß oder was auch immer die so nennen, tut ihr tatsächlich ganz gut. Nach dem Tanzen am gestrigen Abend verspürt sie einen leichten Muskelkater, der bei all den Dehnungen und Drehungen langsam weicht. Ein bisschen peinlich berührt muss sie erkennen, dass Anna und Saira ihren Oberkörper wesentlich höher aufrichten können als sie selbst. »Das ist die Kobra«, wispert Saira ihr zu. »Die mag ich besonders.«
Sandrines Oberkörper sinkt ermattet bäuchlings auf den Boden. Sie kann nicht mehr. »Das sieht man, dass du die magst. Hast du die letzten drei Jahre auch noch was anderes gemacht als diese Kobra?« Saira und Anna liegen immer noch mit den Beinen und dem Becken auf dem Boden und heben Arme und Oberkörper in die Höhe. Sie wirken entsetzlich entspannt. »Ist gut für die Muskulatur des unteren Rückens.« Anna lächelt sie an. »Kann man gut beim Sex gebrauchen.« Dass die beiden immer wieder Anspielungen machen müssen in Richtung Sex. Kann Sandrine gar nicht verstehen.
Als sie alle zusammen eine Position einnehmen, die sich offensichtlich Schmetterling nennt, werden die Bemerkungen noch krasser. »Hilft, das Becken weiter öffnen zu können«, flüstert ihr dieses Mal Saira zu. »Kann der Schwanz noch tiefer in dich eindringen.« Sandrine presst die beiden Fußsohlen aneinander, zieht sie in Richtung Becken und versucht, die Knie ein wenig weiter Richtung Boden zu bringen. Ihre Freundinnen sitzen beide kerzengerade in dieser Position da. Deren Knie ruhen entspannt auf dem Boden, während Sandrine sich um jeden Millimeter abmüht, den die Knie der Yoga-Matte näher kommen könnten. Sie bleiben jedoch aufrecht und weit vom Boden entfernt.
»Ich dachte, ihr betreibt Yoga, um wahnsinnig spirituelle Erfahrungen zu machen. Und jetzt stellt sich heraus, dass es bei all dem nur um Sex geht ...« Saira hat weiter die Beine weit gespreizt, hält ihre beiden Füße, deren Sohlen fest aneinandergepresst sind und beugt nun auch noch den Oberkörper nach vorne und legt ihn auf den Beinen ab. Unfassbar. Sandrine würde auseinanderbrechen in dieser Position. »Was heißt hier NUR Sex? Klar geht es um Sex. Und um Spiritualität. Beides.« Mit einem Lächeln auf den Lippen und offensichtlich tiefenentspannt, antwortet ihr die zusammengefaltete Saira.
»Soll ich dich wieder auseinanderfalten?« Sandrine kann sich nicht vorstellen, dass es möglich ist, alleine aus dieser Position herauszukommen. Saira streckt ihre Arme in die Länge und kommt dann mit dem Oberkörper wieder in eine sitzende Position, faltet dann selbstständig ganz langsam und erstaunlicherweise ohne schmerzverzerrtes Gesicht ihre Beine wieder auseinander.

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