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Deinen Schlägen ergeben | Erotische Geschichten

von

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Dieses E-Book entspricht 192 Taschenbuchseiten

Unterwerfung, Demütigung, Schmerz – Worte, die größte Lust und Leidenschaft versprechen für all diejenigen, die auf Sex stehen, der härter, geiler, düsterer ist. Tauchen Sie ein in die Welt der Subs und Sexsüchtigen und lassen Sie sich entführen in deren dunkelste Fantasien.

Deinen Schlägen ergeben | Erotische Geschichten

von Holly Rose

Louisa wurde immer aufgeregter und William immer kleiner. Das hatte er alles nicht so wahrgenommen, sonst hätte er diese zarten Blüte von Frau doch nicht so einem Ungetüm ausgesetzt.
Die Box an der sie hielten, war in der Tat die letzte im Stall. Was daraus zu hören war, war wenig menschlich. Ein Schnauben, ein Grollen – der Deckhengst führte sich auf, als wäre er kurz vor dem Durchdrehen. Offenbar schlug er immer wieder mit dem Kopf gegen die Wände der Box – es hörte sich zumindest verdammt danach an.
Aus einer Lautsprecherbox ertönte eine Stimme, welche Tabor zur Ordnung rief, ansonsten würde er den Stab zu spüren bekommen, was immer das auch heißen mochte.
Tabor schaltete einen Gang zurück. Trotzdem – als man seine Stalltür zur Besichtigung öffnete, erschrak Louisa über so viel geballte Manneskraft, die da nackt vor ihr stand und sie aus endlos gierigen Augen ansah.
Tabors Schwanz war steil aufgerichtet und hatte imposante Ausmaße. Auch sonst war Tabor mit seinen 1,90 Meter eine mehr als stattliche Erscheinung. Er musste in ständigem Training sein, denn er war muskelbepackt und schien wahrlich ungeheuer potent.
»Na, Süße, bist du die Nächste, die ich besamen kann? Mache ich wahnsinnig gern – du bist übrigens ziemlich nah an meiner Vorstellung von einer perfekten Frau.«
Tabor grinste Louisa frech an und wurde auf der Stelle gemaßregelt, indem der Stallknecht mit einer Reitgerte quer durch sein Gesicht fegte. Blut trat aus, und Tabor wischte es weg, als handele es sich um eine lästige Fliege.
»Du liebe Zeit«, dachte Louisa völlig entsetzt, »kein Wunder, dass sie den am Ende des Ganges halten – der ist ja echt mies drauf. Manieren hat er auch keine. Und dieser Kerl sollte seine Spermien zum Glühen bringen? Hoffentlich würde ihr Kind nicht nach dieser Kreatur da drinnen kommen.
×××
»Also gut! Bringen wir es hinter uns. Ich will ihn noch immer – sagen Sie mir, wann ich wiederkommen soll. Sie brauchen noch Unterlagen von meinem Frauenarzt, richtig?«
»Das klären Sie bitte mit Shannon. Sie ist für all das zuständig und wird Ihnen einen Termin für die Besamung nennen. Lady, Sie werden nicht enttäuscht werden.«
×××
Shannon hielt sich nicht lange mit Vorreden auf. Sie fragte Louisa, ob Tabor ihren Wünsche entspräche, dann erklärte sie den Ablauf und dass sie noch einige Unterlagen benötige.
Die Besamung könne danach relativ zügig stattfinden – Louisa würde eine E-Mail mit den genauen Daten erhalten.
Wie klinisch es hier doch im Gegensatz zu den Stallungen zuging, aus welchen Louisa und William gerade kamen. Nicht zu vergleichen – in gar keiner Weise.
Louisa sprach das Thema Geld an, und Shannon lächelte nur milde.
»Wie ich schon sagte, bei Erfolg ist der Betrag sofort fällig – und glauben Sie mir, wir haben die Möglichkeiten festzustellen, ob sich eine Eizelle in ihrer Gebärmutter eingenistet hat – das Geld halten Sie bitte in bar bereit.« Shannon räusperte sich. »Sollte ein zweiter Durchgang vonnöten sein, geht dieser auf unsere Kappe. Ist allerdings noch nie vorgekommen«, schoss sie sofort nach und setzte eine arrogante Miene auf. »Aber das ist Ihnen ja auch schon alles bekannt.«
Louisa sagte nichts dazu. William hatte sich zwischenzeitlich still in eine Ecke verkrochen, ihm war das Ganze hier nur noch peinlich, und er verfluchte sich. Komplettversager! Er fühlte sich wie ein nichtsnutziges Etwas, das noch nicht einmal imstande war, ein Kind zu zeugen.
×××
Wieder zu Hause brachte es Louisa auf den Punkt. Das war keine Besamungsanstalt! Das war ein Knast für potente Männer!
Sie sagte es William genau so und meinte dann: »Ich werde mich jetzt mit Dr. Körner in Verbindung setzen, damit ich diese Prozedur schnellstens hinter mich bringe. Die vögeln sich das Hirn aus dem Leib und bekommen dafür lediglich eine Prämie! Offenbar müssen sie noch dankbar dafür sein, überhaupt auf dem Gestüt arbeiten zu dürfen. Also da gehört schon eine gesunde Portion Selbstvertrauen dazu.«
William mochte seiner Frau wohl zustimmen, doch im Grunde seines Herzens wäre er gern einer dieser Deckhengste. Voller Tatendrang vögeln zu können, dafür noch Geld zu kassieren und vor allem so potent zu sein, dass sich die High Society um einen riss, das wäre schon was. Doch das war reines Wunschdenken – derzeitig hatte William nicht gerade viel, was ihn beflügeln könnte.
Bis heute konnte er nicht wirklich verstehen, was Louisa damals an ihm gefunden hatte. Ihr Vater, der alles beherrschende Mogul, war gegen diese Heirat gewesen.
×××
Louisa hatte inzwischen telefoniert und tatsächlich für heute Nachmittag noch einen Termin bei ihrem Frauenarzt bekommen. Blutkontrolle, gynäkologische Untersuchung und dann das Attest!
Danach wäre sie endlich bereit für das Abenteuer ihres Lebens - für Tabor, der sich so wild gebärdet und ihr einen Orgasmus der Extraklasse beschert hatte. Zu Hause angekommen war Louisa sofort ins Badezimmer entschwunden. So schnell konnten ihre Finger ihre geile Möse gar nicht reiben, wie sie dies eigentlich gewollt hätte, und doch entlud sich binnen Sekunden eine alles umfassende Eruption aus ihrem tiefsten Inneren. Sie hätte schreien mögen, doch sie biss in ein Handtuch, damit William sie nicht hörte.
Sie würde den Fick mit diesem grandiosen Deckhengst sehr wohl genießen. Gefühle waren zwar offiziell nicht zugelassen, doch was sie inoffiziell spürte, ging niemanden etwas an.
×××
Louisa hatte alle Unterlagen beigebracht, die von dem Institut noch benötigt wurden. Freitag dieser Woche hatte sie ihren Eisprung, und da sollte Tabor sie begatten. Um 8:30 Uhr sollte sie sich auf dem Gestüt einfinden, einige Vorbereitungen wären dann noch zu treffen, um 10:00 Uhr sollte die Besamung erfolgen. Ihr Mann wäre dazu herzlich eingeladen.
Unterzeichnet war die E-Mail mit »Shannon Warms«.
Natürlich, diese blöde Zicke hatte sich die kleine Spitzfindigkeit nicht nehmen lassen. Blöde Kuh, dachte Louisa, vermutlich lief sie Tag für Tag mit heiß gelaufener Möse herum und schaute mit lechzenden Augen auf die Deckhengste, die ihr jedoch verwehrt blieben.
Nachdem sie William von all dem unterrichtet hatte, ging sie auf ihr Zimmer und packte. Die Unterlagen verstaute sie in eine Extratasche. Das Geld hatte sie in bar dabei – nun streckte sie sich noch einmal auf dem Bett aus, fasste sich an ihre Brust, neckte diese mit den Fingern, bis ihre Nippel extrem hart wurden, umrundete sie und wendete sich dann ihrer Möse zu, die sie einer manuellen Therapie unterzog. Sie war rasant und äußerst effizient, und der Höhepunkt, der sich daraufhin aus ihrem tiefsten Inneren herausschälte, war nicht von schlechten Eltern. Tabor hatte schon recht gehabt – Louisa war eine scharfe Braut! Sie brauchte den Sex, um richtig leben zu können. Doch zuerst musste ein Erbe her – vorher machte ihr Vater kein Geld locker, das sie ebenfalls benötigte.
Wenn Tabor seinen goldenen Schuss platziert hatte und sie endlich mit einem kleinen Bäuchlein herumlief, dann würde sicherlich vieles anders werden.
Sie hasste ihren Vater. Für sie war nur eine Brutmaschine.
×××
Freitag! Ein Glückstag sollte es werden für Louisa und William. Wie schön wäre es, wenn ihre Gebärmutter schon heute ihren Dienst aufnehmen könnte und der ersehnte »Thronfolger« darin wachsen und gedeihen konnte.
Als die Formalitäten erledigt waren, ging Shannon in die Ställe. Die Besamungsbox war bereits hergerichtet. Die Box war wirklich mit Liebe zum Detail gestaltet worden. Eine einsame Strandlandschaft als Poster, herrlich weiche Decken und dicke Kerzen – die Klientin sollte schließlich stilvoll durchgevögelt werden.
Louisa nahm es gar nicht mehr richtig war. Ihre Gedanken waren ganz bei diesem massigen Schwanz, der alsbald in sie hineinstoßen würde. Sie wartete auf Tabor, ihren Favoriten, der sie trotz seiner Provokationen in seinen Bann gezogen hatte.
William würde die Prozedur über ein kleines Guckloch mitverfolgen können – vielleicht machte es ihn ja wenigstens so scharf, dass er mal wieder über sie steigen konnte.
In diesem Augenblick hatte Louisa gerade nicht sehr viel für ihren Mann übrig.
Dann wurde Tabor zu ihr gebracht. Hereingeführt in Ketten gebärdete er sich wild und trotzig. Er wusste, darauf standen sie alle. Die Reichen und die Schönen, die seinen Liebessaft brauchten, um Kinder zu bekommen. Und sein Erbgut war in jedem Kind enthalten, welchem er hier zum Leben verhalf. Das machte ihn stolz, und deshalb würde er diesen Job auch so lange ausführen, bis sein großer Freund ihn irgendwann im Stich ließ. Dann wäre es vorbei mit dem Spaß, doch er würde immerhin über so viel Geld verfügen, dass er andere Wege beschreiten konnte. Tabors Prämien waren die höchsten, die das Institut je bezahlt hatte.
Die Regeln waren klar gesteckt. Tabor durfte Louisa nicht berühren. Sie würde ihre Beine spreizen, er würde in sie eindringen und nach dem Erguss sofort von ihr ablassen.
Tat er dies nicht, wurde keine Prämie gezahlt. Der Deckakt war in dem Moment beendet, indem Tabor sein Sperma auf die Reise schickte.
Louisa konnte die Regeln inzwischen singen, so oft hatte man sie ihr genannt. Deshalb hatte sie nur noch Augen für Tabor. Sie war fasziniert von diesem Typen. Sein prachtvoller Schwanz in ihr, das machte sie heiß und willig, und es erregte sie ungemein, sich für so viel Geld durchvögeln zu lassen, damit der Alte endlich seinen Willen bekam.
×××
Tabor gebärdete sich mittlerweile wild und unbotmäßig, sodass man bereits erwog, ihn an die Wand zu ketten und nur seinem Schwanz die nötige Bewegungsfreiheit zu lassen. Doch Louisa stoppte das unwürdige Verhalten der Knechte und bestand darauf, ihren Begatter freizulassen und sich ihr nähern zu dürfen – die Form sollte doch wenigstens gewahrt bleiben.
Tabor horchte auf. Das waren Töne, die er hier nicht so oft zu hören bekam. Oftmals machte es die Frauen zusätzlich scharf, wenn er angekettet vor ihnen stand, kaum bewegungsfähig nur sein Schwanz war es, der lüstern hin- und herwippte.
Doch diese Lady hier war offenbar anders. Sie wollte einen Deckakt, der noch etwas mit der Wirklichkeit zu tun hatte. Er würde sie nicht enttäuschen!

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