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EbenHolz und ElfenBein | Erotischer Roman

von

Dieses E-Book entspricht 240 Taschenbuchseiten

Martin und Marion leben ein gutbürgerliches Leben ohne besondere Höhen und Tiefen. Als Marion eines Tages einen Porno ihres Mannes entdeckt, beginnt eine Reise zu ihren sexuellen Abgründen. Gemeinsam erkunden sie ihre tiefsten, dunkelsten Fantasien. Dabei treffen sie auf den Afrikaner Moe. Mit voyeuristischer Lust beobachtet Martin, wie sich seine Frau voll und ganz der übermächtigen Sexualität des Schwarzen überlässt. In der freien Natur streifen sie alle Zivilisation ab und geben sich der urwüchsigen Geilheit hin, wobei Marion in dem alles verzehrenden Akt über ihre Grenzen hinausgeht.
Doch damit ist ihre Reise noch nicht zu Ende, sondern findet ihre Steigerung in der Stadt der Liebe, wo sie sich tief im Labyrinth ihrer Fantasien verstricken. In der brutalen Ehrlichkeit des Analsex, wenn elfenbeinfarbene Haut auf schwarzes, hartes Ebenholz trifft, wird Marion zu der anbetungswürdigen Frau, die Martin so sehr liebt – Hure und Heilige …

EbenHolz und ElfenBein | Erotischer Roman

von Martin Kandau

Ich hörte Marion neben mir atmen. Und plötzlich entfuhr ihr ein Laut. Ein Laut aus den Tiefen ihres Körpers, der sie verriet. Mich erregte er maßlos. Marions innere Bewegung zu spüren, gab mir noch mehr den Kick. Zu spüren, dass es sie gepackt hatte. Dass es sie vielleicht genauso geil machte wie mich. Ich musste mit ihr sprechen, wollte es aus ihrem Mund hören. Ohne sie zu bedrängen, fragte ich sie sachte: »Und? Was sagst du? Wie ist es? Gefällt es dir?»
Ich sah sie an. Ihr Gesicht war still und offen und dennoch abwesend. Ihr Blick vollkommen gebannt von den Bildern vor uns. Ging er ins Bodenlose? Begegnete meine Frau hier ihren tiefsten Wünschen? Wie weit war sie bereit zu gehen? Wie viel ließ sie zu? Ich musste es unbedingt erfahren.
Nach einer langen, fast lähmenden Pause antwortete sie mir. »Ich habe nie solche Filme gesehen, weißt du ...« Es klang kontrolliert, fast sachlich. Doch Marion sprach weiter: »Aber gestern Abend – als du nicht da warst und als ich diesen Film entdeckte – da konnte ich nicht anders und hab reingeschaut. Ich hab mir diesen Film ganz angeschaut ...«
»Das hast du getan?«, fragte ich sie. Das Wörtchen ,ganz‘ überraschte mich. Bedeutete es, dass Marion nicht anders gekonnt hatte? Dass sie es hatte tun müssen? Weil die Erregung ihr keine Wahl ließ?
Sie antwortete, ohne dass ich weiter fragen musste. »Ja, es hat mich geil gemacht. Es hat mich wie mit Händen berührt. Es ist mir die Beine hochgeglitten und mit Fingerspitzen in all meine Fasern hinein bis in die Enden meines Körpers. Es hat in mir vibriert, und es hat mich unglaublich erregt.«
Ihre Stimme war dunkel und entschlossen. Ich glaube, ich habe sie nie so sprechen gehört. Sie offenbarte mir eine bisher tief verborgene Seite. Ich ahnte, wie viel das für uns bedeuten konnte.
»Es hat dich also genauso erregt wie mich«, stellte ich mit sanfter Stimme fest, mich vorsichtig herantastend, um diesen kostbaren Moment nicht zu zerstören.
»Ja. Es hat mich wirklich unglaublich erregt«, gestand sie.
Es lief mir heiß durch den Körper. Das hatte ich mir immer gewünscht, dass Marion die gleiche Erregung empfand wie ich. Ich war immer überzeugt, dass es keine großen Unterschiede zwischen der männlichen und der weiblichen Lust gab. Keine von beiden war weniger lustvoll, keine von beiden weniger hart und derb und fordernd.
Marion bestätigte das nun, indem sie weitersprach. »Und dann hab ich mich gerieben. Ich konnte nicht anders – ich hab's mir selbst gemacht ...« Sie sah mir kurz in die Augen, verschämt aber direkt.
»Das hast du getan?«, fragte ich sie wieder, irritiert bis fast zur Sprachlosigkeit.
Sie nickte. Und sie war mit ihrem Geständnis noch nicht am Ende. »Es war so geil! Es war so gut! Ich sah diese Frau in dem Film. Und ich hab mir vorgestellt, das wäre ich selbst. Ich bin dir untreu geworden und hab mich in diesem Moment mit einem fremden Mann eingelassen ...«
Ich starrte sie an. »Das hast du getan?«, stammelte ich erneut. Es waren nur Bilder und Gedanken und Worte. Aber ich spürte, wie etwas in unsere eheliche Unschuld eindrang. Ein Riss kam in den ehelichen Ring unserer Intimität. Etwas Elementares in unserer Beziehung war dabei, sich zu ändern. Ich war ziemlich irritiert und wusste nicht mehr, ob es gut war, dass sich etwas zwischen uns öffnete. Es war ein Gefühl von Glück und ein Schock zugleich, dass Marion nun an meinen heimlichen Fantasien teilhatte. Ihr Geständnis übertraf alles, was ich für möglich gehalten hatte. Meine geliebte Ehefrau schaute sich einen Porno an – und es erregte sie!
Der Schock spiegelte sich auf meinem Gesicht, denn sie fragte, noch immer mit dieser fremden Stimme: »Geschockt?«
Ich zuckte mit den Schultern. Nach einer Pause, in der sie nicht den Blick von mir wandte, antwortete ich: »Überrascht, dass du den Film so gesehen hast wie ich ... ganz.«
Sie lächelte abgründig. »Gut, dass wir darüber gesprochen haben«, erklärte sie und legte mir die ihre Hand liebevoll um die Schulter. Wir spürten eine neue Bindung und eine neue Freiheit, die wir durch diese Worte gewonnen hatten. Vielleicht noch etwas fremd, aber darum nur umso aufregender. Und dann tat Marion etwas sehr Aufregendes und Großartiges. Sie stand vom Sofa auf und schob nun den runden Lederhocker vor unseren großen Fernseher. Noch immer ließ sie mich mit ihren Blicken keinen Augenblick los.
»Versuch, dich jetzt mal ganz auf deine Fantasien und auf mich einzulassen«, bat sie mich mit dieser weiblichen Stärke und inneren Sicherheit, die ich so an ihr liebte. Dann begann sie, sich auszuziehen.
Sie tat es tatsächlich. Vielleicht spontan aus dieser neuen Offenheit zwischen uns heraus, vielleicht aber auch aus einem lange gehegten Wunsch. Sie tat es, und sie tat es aufgeregt und geil. Sie ließ ihr Kostüm langsam zu Boden gleiten, bis sie in ihren besten Dessous dastand. Ihre vollen Rundungen waren nur noch mit himmelblauer Seide geschmückt. Sie sah mich an, als wäre sie einem Schicksal unterworfen, ausgeliefert, und doch war sie die treibende Kraft – lasziv und unwiderstehlich. Sie leckte sich über die Lippen und lächelte mich aus einem finster schimmernden, lockenden Abgrund an. Sie streifte den Slip von ihren Hüften. Ich sah ihre nackte Vagina. Es gab nur noch diesen straffen, ausgelasteten Büstenhalter, der die Fülle ihres Busens trug, und ihre hochhackigen, offenen weißen Schuhe trug sie noch. Sie hielt inne, fast, als wäre sie unsicher, diesen letzten Schritt zu tun.
Marion sah mich an. Unsere Augen verbanden sich zu einem Moment gemeinsamer Stärke. Darin lag unsere ganze Liebe, unser Vertrauen, unser Zusammenhalt, der für das ganze Leben geschworen war. Zustimmend senkte ich meine Lider. Dann löste sie den Büstenhalter. Er sprang von ihren großen, festen Naturbrüsten ab und fiel. Ich sah sie an – Wunder, das sie war.
»Die Schuhe werde ich nicht ausziehen. Die lass ich an für dich. Ich weiß doch, was du magst, wenn ich ganz nackt bin«, hauchte sie. Nun drehte sie sich langsam auf ihren hohen Absätzen um ihre eigene Achse, so als wäre es schon lange her, dass ich sie bewundert hatte. Es war wohl wirklich schon lange Zeit her. Dabei war Marion einmalig, sie war umwerfend, und in diesem Moment nahm sie mir einfach den Atem! Sie stand da in ihrer busenvollen Nacktheit und stemmte die Arme sinnlich in die Hüften. Sie war geradezu skulptural in ihrer nackten Schönheit. Lächelnd das sandige Blau ihrer Augen und diese Aura aus blonden, langen Locken. Ihr sanfter Nacken und ihre schönen breiten Schultern. Der göttlich geschwungene Schoß. Und als größter Reiz: ihre Brüste. Voll von starkem, natürlichem Stolz. Wie sie sich in ihrer satten Schwere nach unten auswölbten. Sie prangten. Warm und reif. Sie hingen wie schwere, weiße, seidene Glocken. Groß und rein und fest. Mit straffen Nippeln, die frisch und stark wirkten, unberührt und neugierig. Diese Nippel blickten einen in ihrer erregten Unschuld an wie ein Paar wunderbare, traumhafte Augen. All das war Marions wunderbares Geheimnis. Das mir geschenkt war. Ihre Blöße, ihre wunderbare Nacktheit. Mit diesem Ausdruck völliger Unschuld und Verletzlichkeit, etwas nie Entdecktes, etwas, was in privatesten Stunden nur mir allein bestimmt war. Ihre Brüste waren die Symbole meiner sexuellen Geborgenheit, meine Heiligtümer, mein größtes Geheimnis. Marions Nacktheit. Fast zu groß in ihrer Schönheit. Als hätte ich sie bis zu diesem Moment nie ganz erfassen können. Als hätte es noch einer anderen Sichtweise bedurft, einer anderen Perspektive, sie zu erleben, um sie ganz zu verstehen.
In all der Unschuld, die diese Nacktheit ausstrahlte, sah ich doch auch Neugier. Ich erkannte Lust und Erwartung darin, vielleicht sogar etwas Provozierendes und Forderndes, zugleich etwas, das voller Opfermut und Hingabe war. Da gab es noch so vieles zu entdecken und zu erfahren. Ich hatte es immer geahnt und nun war es Gewissheit: Wir standen noch am Anfang unserer sexuellen Entdeckungsreise.
Auf dem Sockel ihrer spitzen, hohen Schuhe stehend ging Marion mit einem Mal sacht in die Knie. Langsam ließ sie sich auf dem ledernen Hocker vor dem Fernseher nieder, ohne mich auch nur einen Moment aus den Augen zu lassen. Sie platzierte sich so, dass es aussah, als würde sie an die Stelle der Frau in dem Film treten. Sie lehnte sich nach hinten, hob ihre Beine und spreizte sie. Sie bot ihren nackten Schoß dar, ihre fleischig nackte, die Lippen leicht öffnende Vagina. Es sah nun so aus, als würde der Schwarze sie lecken, sie mit langer Zunge begierig verwöhnen. Ein schwindelerregender Anblick. Es nahm mir den Atem, meine Frau so zu sehen. Ich begegnete hier meiner tiefsten und dunkelsten Fantasie – dem Wunsch, sie einmal so zu erleben. Nur der Beobachter zu sein.
Marion erkannte meine Erregung und meine Lust. Sie sah mir tief in die Augen, hielt intensiven Kontakt, während der schwarze Mann sie wild leckte und verwöhnte. Marion stöhnte getroffen auf. Ihr Atem wurde laut. Sie keuchte, während ihr Körper sich rhythmisch der Zunge des Schwarzen öffnete. Fast atemlos fragte sie mich: »Na? Gefällt dir das, was er mit mir macht? Hast du es dir ungefähr so vorgestellt? Ist es gut für dich?«
Ich starrte sie an. Und der Eindruck brannte sich in mich hinein, ob ich wollte oder nicht. Hatte ich dem hier entgegengefiebert; oder hatte ich die Erfüllung meiner verbotenen sexuellen Wünsche gefürchtet? Doch es gab keine Antwort, es gab jetzt nur Geilheit, die uns um den Verstand brachte. Beide hatten wir nie eine so verzehrende Erregung erlebt. Ich zog mich hastig aus und begann, meinen erregten Schwanz zu reiben. Marion sah es, und ein Lachen schwappte wie ein Krug roten Weines über ihr Gesicht. Ich rieb mich begierig, während ich sie betrachtete.
»Sag mir, Schatz: Ist es gut? Verwöhnt er dich schön? Genießt du es?« Ich trieb meine Erregung mit eigenen Worten weiter an.
»Es ist so gut! Er verwöhnt mich so schön! Ich genieße es so sehr! Er macht mich so heiß«, antwortete sie wie ein Spiegelbild.
Wir hatten nie so geredet. Nicht mit solchem Worten, nicht mit solcher Stimme.

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