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Heiße Spiele - jeux chaudes | Erotischer Roman

von

Dieses E-Book entspricht 240 Taschenbuchseiten

Nackte, schwitzende Körper in der Sauna und ein Mann, der Ute feuchte Träume beschert.
Ein Geschenk, mit dem ihre beste Freundin sie in ein feuriges Spiel ziehen will.
Ihr Mann, der sie nach dreizehn Jahren Ehe darin bestärkt, ihre Sexualität neu zu erkunden.
All das fordert Ute heraus, Dinge zu tun, welche sie bisher immer als obszön und unsittlich abgelehnt hatte.
Wie weit soll, darf, will sie gehen, ohne sich im Sog aus Sex, Lust und Leidenschaft zu verlieren?

Heiße Spiele - jeux chaudes | Erotischer Roman

von P.L. Winter

»Hattest du dir das mit der Blondine in etwa so vorgestellt?«, fragte sie mit hämischem Blick und massierte sein Glied sanft. Dabei richtete sie sich auf, setzte sich auf die Sitzbank und zog ihn zu sich heran. Sie öffnete ihre Lippen und saugte sein Glied noch einmal in ihren Mund, um es von den letzten Spermaresten zu befreien. Kurt war drauf und dran, laut aufzustöhnen, als sich ein Schatten vor der Glastür zeigte und diese mit einem kräftigen Ruck aufgezogen wurde. Hastig ließ sich Kurt neben seiner Frau auf der Sitzbank nieder und beide mussten grinsen - gerade noch einmal geschafft.
Gespannt sahen sie zu der inzwischen weit geöffneten Tür, durch welche kühle Luft hereinströmte und die Dampfschwaden vertrieb. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis sich eine Gestalt in der Türöffnung abzeichnete. Durch die nach außen wallenden Dampfschwaden zeichneten sich die Umrisse eines groß gewachsenen, muskulösen Mannes gegen den hellen Hintergrund ab. Erst nachdem er die Tür geschlossen und mit dem Wasserschlauch die Sitzbank auf der gegenüberliegenden Seite abgespritzt hatte, erkannten sie sein Gesicht - es war der Typ von der anderen Seite des Pools. Kurt konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, als er bemerkte, wie Utes Griff spontan fester wurde, bevor sie seinen Penis erschrocken losließ. Er wusste nicht, ob der Fremde es gesehen hatte oder nicht, aber es war ihm egal. Demonstrativ legte er seinerseits seine rechte Hand auf Utes Oberschenkel und streichelte deren Innenseite.
Kurt musterte ihr Gegenüber unauffällig und beobachtete aus den Augenwinkeln gespannt die Reaktionen seiner Frau. Sie hatte ihren Kopf gegen die Wand gelegt und ihre Augenlider geschlossen. Allerdings nicht ganz. An dem verräterischen Zucken erkannte er, dass sie zwischen den Wimpern hindurch, den fremden Mann mit ihren Blicken scannte.
Er war groß, sportlich und gut gebaut. Seine Hände lagen auf den Oberschenkeln und er hatte den Kopf gegen die Wand gelehnt und die Augen geschlossen. Seine Beine waren leicht gespreizt und er wippte mit den Knien sanft auf und ab, während er sich mit den Händen seine Schenkel massierte. Auffällig unauffällig spreizte er dabei immer wieder leicht die Beine weiter auseinander und bot damit kurze Einblicke auf seinen Schoß.
Kurt spürte, wie sich Utes Körper leicht verspannte - immer dann, wenn sich die Schenkel des anderen für einen kurzen Moment öffneten. Gespannt verfolgte sie das lustvolle Spiel, welches dieser Fremde mit ihnen spielte. Nun ließ auch sie ihre Finger über Kurts Schenkel gleiten - langsam und zärtlich massierte sie die Innenseite. Zuerst in kleinen, kaum sichtbaren Vorwärts-Rückwärtsbewegungen, bis sie ihre Finger von seinem Knie bis knapp vor den Schambereich gleiten ließ. Kurt folgte ihrer Aufforderung und ließ seine Hand über ihren Schenkel gleiten.
Sie wussten nicht, ob der Fremde auf ihre Bewegungen reagierte, ob es die sich wieder verdichtenden Dampfschwaden waren oder ob er es automatisch machte. Plötzlich öffnete er die Schenkel immer weiter und gab den Blick auf seine Männlichkeit frei. Sein Schambereich samt der prallen Hoden war glatt rasiert und das leicht erigierte Glied ließ darauf schließen, dass es zum Rest des Körpers perfekt passen würde - nicht nur was seine Länge anging.
Als ein Ruck durch Utes Körper ging, wusste Kurt, dass sie dieser Anblick erregte und ein kurzer Seitenblick bestätigte, dass sie ihre Augen nun weit aufgerissen hatte.
***
Als sie diesen Samstag wieder in die Sauna kamen und zu den freien Plätzen am Pool gingen, bemerkte Kurt, dass sich Ute verstohlen umsah. Heute war sie anders, irgendwie aufgeregter, angespannt, so als ob sie etwas oder jemanden suchte. Er beschloss, es einfach zu ignorieren und sich eher darüber zu amüsieren. Zum richtigen Zeitpunkt würde er mit einem passenden Kommentar rausrücken und sie aus der Reserve locken. Er machte sich in der Folge einen ganz eigenen Spaß daraus, seine Frau dabei zu beobachten, wie sie auffällig unauffällig ihre Blicke umherschweifen ließ und ihre Umgebung musterte - ohne das zu finden, was sie suchte.
Als sie nach ihrem ersten Aufguss an der kleinen Bar des Buffets standen und ihre Fruchtsäfte genossen, sah Kurt den Fremden von letzter Woche, wie er durch die Tür hinter Ute den Raum betrat. Ihre Blicke trafen sich und sie zwinkerten einander unauffällig zu. Ohne eine Miene zu verziehen, verfolgte Kurt, wie sich der Fremde ihnen diskret näherte und knapp hinter Ute dem Wirt deutete, dass er dasselbe wie seine Frau wollte. Diese reagierte leicht verdutzt, als der Wirt ein frisches Saftglas neben sie stelle. Sie hatte doch nichts bestellt - noch nicht, aber da ihres schon fast leer war, vermutete sie, dass es für sie war.
Sie leerte das Glas in ihrer Hand mit einem Zug, stellte das leere Glas ab und griff nach dem vollen, als sie dabei gegen die Hand eines Mannes stieß. Erschrocken zog sie ihre zurück und drehte sich abrupt um. Zuerst sah sie nur eine kräftige Brust direkt vor ihrer Nase. Erst als sie ihren Kopf nach hinten beugte und ihren Blick langsam an dem muskulösen Körper nach oben gleiten ließ, sah sie ein Gesicht mit tiefblauen Augen, welche sie freundlich ansahen. Das Grinsen verschwand, als sich die vollen Lippen öffneten und Worte formten. Diese nahm sie jedoch nur wie aus weiter Ferne wahr.
»Entschuldigung - ich wollte Sie nicht erschrecken«, drang es an ihr Ohr. »Ich glaube, das sollte eigentlich mein Glas sein, aber Sie können es gerne haben, ich bestelle mir ein neues.«
Wie in Trance nickte Ute geistesabwesend und musterte den Fremden vor ihr, als ob er ein Wesen aus einem anderen Universum wäre. Sie war schon dabei, einen Schritt zurückzutreten, um besser zu sehen, doch der Hocker hinter ihr hinderte sie daran. Ihre Hände baumelten hilflos an ihrer Seite und sie wusste nicht, was sie mit ihnen anfangen sollte. Ute spürte die Nervosität in sich aufsteigen, eine Nervosität ausgelöst von dem nackten Körper, der da in wenigen Zentimetern Abstand direkt vor ihr stand und dem Gesicht, welches auf sie herabsah. Sie spürte, wie sich ihr Puls beschleunigte und ihr Atem stoßweise über ihre Lippen kam. Wie die Hitze sie durchflutete und sie befürchtete, dass sie gleich feuerrot anlaufen würde. Ihre Hände suchten verzweifelt nach Halt, sie brauchten etwas um sich festzuhalten und griffen nach dem Hocker hinter ihr.
Kurt musste instinktiv lachen, als sich Utes Körper langsam nach vorne bog, während sie mit ihren Händen den Hocker hinter sich zu umklammern versuchte. Unbewusst bot sie damit all ihre Reize wie auf einem Präsentierteller dar und reckte dem Fremden ihren nackten Körper förmlich entgegen. Zu allem Überfluss zeigten ihre steifen Nippel und die Röte in ihrem Gesicht, dass sie von dem begehrenswerten Mann vor ihr mehr als nur irritiert war. Dieser lächelte freundlich auf sie herab, trat galant einen Schritt zur Seite und öffnete ihr damit einen Fluchtweg, den sie indes nicht wahrnahm. Wie die sprichwörtliche Maus vor der Schlange stand Ute da und starrte auf den Neuankömmling. Durch den nunmehr deutlich größeren Abstand konnte sie ihn besser erkennen - es war der Fremde von letzter Woche. Er war folglich doch wieder da und er stand direkt vor ihr. In voller Größe und nackt, wie ihn die Natur geschaffen hatte.
»Hallo - ich bin Mario«, sagte der Fremde und streckte die Hand aus. Ute wollte die Begrüßung erwidern, brachte weder einen Ton heraus, noch konnte sie sich bewegen.
»Das ist Ute, meine Frau und ich bin Kurt«, hörte sie die Stimme ihres Mannes und bemerkte, wie er neben sie trat und sie zärtlich in seinen Arm nahm. »Wir sind so gut wie jeden Samstag hier und haben dich erst letzte Woche das erste Mal gesehen - bist du neu hier?«
»Nein, ich komme seit etwa einem Jahr hierher, allerdings eher unregelmäßig und das vor allem meist am Freitagabend.« Ute spürte die Blicke des Fremden auf sich und wusste, dass sie sich zusammenreißen und etwas sagen musste. Mit aller Kraft und Konzentration, nahm sie ihre rechte Hand vom Hocker und reichte sie dem Fremden: »Ha-Hallo, ich bin Ute«, stammelte sie.
»Sie ist ab und zu etwas schreckhaft«, scherzte Kurt über seine Frau und strich ihr zärtlich über ihre linke Schulter, »besonders, wenn sie nicht sieht, was auf sie zukommt.«
»Oh, das tut mir aber schrecklich leid, ich wollte dich nicht erschrecken - sorry!«, erwiderte Mario und schüttelte ihre Hand vorsichtig.
»Ach, das macht nichts, du wirst schon sehen, gleich fängt sie sich wieder und wird dich mit einer Flut von Fragen überschütten. Ja - so ist sie, meine liebe Ute, und genauso liebe ich sie.«
Es kam, wie Kurt gesagt hatte. Nachdem sich Ute wieder im Griff hatte, begann sie, Frage um Frage zu stellen und musterte dabei Mario unauffällig. Sie verbrachten die restlichen Stunden gemeinsam und zogen von Aufguss zu Aufguss, unter die Duschen, ins Buffet, auf die Liegestühle, in den Pool und Ute folgte den beiden Männern sogar in das kalte Tauchbecken. Normalerweise pflegte sie, darum einen großen Bogen zu machen, doch heute folgte sie den Männern wie ein Hündchen. Ihre Augen glitten dabei über Marios Traumkörper, verfolgten jede Bewegung seiner Muskelstränge, den Fingern wie sie beim Duschen über seinen Körper und zwischen die Schenkel glitten. Marios tiefe, sonore Stimme versetzte sie wieder und wieder in Trance.
Als sie sich am Ende auf dem Parkplatz voneinander verabschiedeten und ihr ein »Also dann bis nächste Woche!« entfuhr, erschrak sie kurz und zuckte unwillkürlich zusammen. Erfreut hörte sie, wie Kurt darauf antworte: »Ja, wir würden uns freuen, wenn du nächsten Samstag wieder da wärst.« Und ihr Herz machte Bocksprünge, als sie Marios Antwort hörte: »Gut, ich glaube, das lässt sich einrichten - also dann, ein schönes Wochenende, eine gute Woche und bis Samstag!«
Auf dem Weg nach Hause wechselten sie zunächst kein Wort miteinander und Ute rutschte nervös auf ihrem Sitz hin und her. Schließlich fing sie zögerlich an: »Kurt - ich hoffe, du bist mir nicht böse …«
»Warum soll ich dir böse sein?«, fragte Kurt mit einem Grinsen.

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