E-Books als ePUB für Tolino & iBooks,
Kindle (mobi) und PDF bestellen...

UNFUCK YOUR WORLD | Ratgeber

(11)

von

Ähnliche Geschichten aus:
Auch als Buch erhältlich
Ratgeber lebe.jetzt

Dieses E-Book entspricht 288 Taschenbuchseiten

Wie Du endlich und für immer mit Pornos und Masturbation aufhörst und Sex, Selbstvertrauen und ein neues & geiles Leben genießt!

Pornos machen so lange Spaß, bis sie zum Problem werden. Denn Pornos sind heute mit Sex- und Internetsucht in die Kataloge der Suchtstoffe neben Kokain und Heroin aufgenommen. Bis jedoch Betroffene ihr Hobby als Sucht wahrnehmen, sind sie im Teufelskreis der körpereigenen Drogen längst gefangen. Pornos sind jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Entstehende soziale Ängste und Depressionen der wahre Gegner. So wird der Kalte Entzug zum Mittel und das porno Leben zur eigentlichen Agenda: Weg von Pornos, rein ins porno Leben! Mehr Willenskraft, Resilienz und Drive, Spaß am Sex und Spaß am Leben sind nicht selten das Ergebnis eines Reboots. Der Deal scheint keine Nachteile zu haben. Trotzdem ist der Entzug von Pornos extrem schwer. Für viele fast unmöglich. Er fühlt sich an wie bei einem Heroinentzug, nur, dass die Spritze an den eigenen Körper gewachsen ist. Selbst wenn Betroffene von künstlicher Stimulation fern bleiben, müssen sie ihr Leben langfristig ändern, um dauerhaft von Pornos weg zu kommen. Der Reboot ist der Anfang. Neue Wege und Gewohnheiten das, was das Leben porno macht. Von beiden Seiten handelt dieses Buch.

UNFUCK YOUR WORLD | Ratgeber

von Pascal Gabriel

KAPITEL 1: NA DU KLEINER WICHSER?
»Na du kleiner Wichser?« faucht sie lüstern in die Linse. Zwanzig Männer stehen aufgereiht um sie, bereit, das Objekt der Begierde gleich als Wichsvorlage zu benutzen. Der Film dauert über eine Stunde, bis das große Finale kommt. Ihr nasses Gesicht starrt in die Kamera, bevor sie mit der Füllung im Mund gurgelt und die Ladung mit einem knackigen Schluck herunter würgt. Ihr gesamter Körper dünstet im schweren Atem intensiver Erregung. Ihre Weichteile, angefangen bei den Lippen, sind heiß durchblutet und pulsierend angeschwollen. Während sie die Überreste an Kameralinse und Boden ableckt, steht mir der Mund weit offen. Ihre schwitzig-nasse Haut lässt warme Gefühle erahnen, wo eigentlich nur kalte Umgebung ist. Das blende ich geistesabwesend aus. Allgemein blende ich gerade alles aus, was meiner Fantasie nicht passt. Vier Stunden lang mache ich das. Vier Stunden, in denen ich meine Wohnung als meinen privaten Lustbunker eingerichtet habe und in die Trance der Onlinewelt gegleitet bin. Meine Hypnose: Online Pornos, Fantasien, Perversionen, Kopfkino. Vier Stunden. Eine unheimlich lange Zeit, die sich für mich wie 30 Minuten anfühlt. In dem Moment, an dem mir mein erstarrt offener Mund in meinem gefrorenen Gesicht auffällt, komme ich wieder zu mir.
Weißt du eigentlich, wie dein Gesicht beim Wichsen aussieht? Das ist eine ernst gemeinte Frage. Wenn du dich in einem Spiegel beim Masturbieren betrachten müsstest, könntest du dich so tief auf deine Fantasien einlassen? Wahrscheinlich nicht, denke ich mir, während ich mir Masturbation als einen Zustand vorstelle, in dem ich mich komplett in meinem Kopfkino verliere. Je öfter und intensiver ich mich in den vergangenen Jahren in immer surealeren Welten der Perversionen verloren habe, umso deutlicher wurde mir das Problem, dass das zwar gewohnt war, jedoch nicht normal sein konnte. Mir kam der Gedanke süchtig nach Pornos zu sein. Pornosucht? Was für eine verrückte Bezeichnung! Es würde heißen, dass Pornos ein Stoff sind, ohne den ich nicht leben kann. Das wäre doch gelacht, dachte ich mir und lieferte mir nur wenige Tage später den Beweis: ich halte es keine drei Tage aus, ohne mir exzessiv auf Filme im Internet einen herunter zu holen. Mittlerweile sind Jahre vergangen und dieses Ritual gehört zum festen Bestandteil meines Alltags. Ob es Gewohnheit oder Sucht ist, weiß ich nicht. Was ich weiß, ist, dass der Morgen nach dem abendlichen Exzess ein depressives Tief ist. Wie bei einer Sauferei, bei der man sich im Moment unsterblich fühlt und am nächsten Tag gefühlt sein Leben zerstört hat.
Meine Abende folgen einem Drehbuch, das sich in den vergangenen Jahren in eine Art komfortables Wellnessprogramm geformt hat. Auf dem Heimweg Sexszenen ausdenken, während dem Abendessen vor wilden Gedanken kaum richtig kauen können und danach Sessel, Laptop und Tempos auf eine Art arrangieren, die mir stundenlanges Abtauchen in einen anderen Geisteszustand ermöglichen. Danach völlig abgekämpft auf Musik tanzen und auf ein Rockstar-Leben fantasieren, viel zu spät und mit wilden Zukunftsplänen nicht einschlafen können. Den Tag darauf verschlafen, mich mies und verlassen fühlen, eine Leere im Bauch spüren. Wieder ein mal feststellen, dass meine Zukunftsfantasien doch nur eine Art zu wichsen waren und mein fader Alltag auf mich wartet. Dieses Gefühl des sich-selbst-belogen-haben trage ich durch den Tag, bis mein Gehirn meine schlechte Laune erkennt und mir wie ein treuer Dealer hilft: mit neuen Fantasien in mein Kopf. Der Kreislauf beginnt von vorne. Willkommen in meiner Welt. Ich bin pornosüchtig.
Was sich heute wie ein verrücktes Psycho-Drama liest, war lange Zeit mein tägliches Leben. Heute schaue ich zurück und kann den Kreislauf kaum glauben, in dem ich mich über Jahre als Gefangener meiner eigenen Fantasien gehalten habe. Im Wechsel zwischen Depression und Sensation waren Pornos das Bindeglied, Fluch und Segen meiner verzweifelten Lebenssituation. Bis eine gewisse Bewusstheit für das Problem aufkam, musste ich viele Situationen erleben, in denen ich auf die Ursache meiner Umstände schließen konnte. Pornosucht ist schleichend, wie Alkoholsucht. Ab und zu trinkt jeder mal ein Bier. Dann wird das Bier zum täglichen Ritual. Ab dann zum Problem. Und dann auch noch Pornos. Kostenlos, ohne sichtbaren Nachteil und grenzenlos online verfügbar, schleichen sie sich in das Leben. Masturbieren ist in einem gewissen Alter die Sache, die jeder tut und keiner weiß, woher es kam. Es muss der eigene Körper sein, der irgendwann den Schalter umlegt und aus einem Jungen zeitweilig einen Wichser macht, der die erweiterten Funktionen seines pubertären Körpers erforscht. Es ist der Moment, an dem Experimente zu Fragen über mich selbst werden: »Bin ich okay so wie ich bin?« »Was ist mit mir los?« »Ist das peinlich?«. Jungen, die keine Eltern mit dem Verständnis für eine grundlegende Aufklärung hatten, bleiben mit diesen Fragen alleine und müssen sich die Antworten suchen. Antworten finden sich im Internet schnell. Nur, dass kein Zwölfjähriger nach Bienen und Blumen googelt, sondern nach dem, was in der Schule und im Freundeskreis längst kursiert: Sexheftchen, Schmuddelbilder, Pornos. Aus dem Reiz des Neuen wird für pubertäre Jungen eine Gier, dieses spannende Gebiet zu erkunden. Masturbation mit Hilfsmitteln wird so ganz normal, die Progression bis zum zwanghaften Verhalten ist schleichend. Schleichend entwickeln sich auch die Länge der Sessions, sowie die Inhalte der Filme, die sich in ihrer Härte immer weiter verstärken.
Bis ich meine Leidenschaft mit Pornos als Problem erkannt habe, mussten viele Jahre vergehen. Der konsistente Pornokonsum hatte einiges mit meinem Körper und Geist angestellt. Pornos haben über die Jahre hinweg die Verknüpfungen für Sexualität und Glück in meinem Kopf neu gelegt und die Belohnungssysteme in meinem Gehirn dafür ausgenutzt. Diese Verknüpfungen hatten mich mit der Zeit für das Empfinden von sexueller Stimulation und Freude abgestumpft und die dafür benötigten Glückshormone aus dem Gleichgewicht gebracht. Das Erleben von unbegrenzt vielen Sexualpartnern und Fantasien online haben meine Erwartungen an Sex und Glücksgefühle komplett verzerrt. Diese Erwartungen und Stimulationen wurden in der Realität nie erreicht und mein Leben dadurch langweilig und grau. Dass sehr viele Männer mit ähnlichen Phänomenen zu kämpfen haben, fand ich nach einer kurzen Recherche zu meinen Problemen im Internet heraus. Etliche Blogs, Foren und Plattformen waren voll mit Männern, die die Auswirkungen von Pornos auf ihr Leben hinterfragten. Könnte es sein, dass fehlendes Selbstvertrauen, Angst vor Intimität und Sex, mangelnde Lust und ausbleibende Erektionen etwas mit Pornos zu tun haben können? Ich fand viele Informationen und Abkürzungen, von denen ich nie etwas gehört habe. Dort war von PIED (Porno-induzierte erektile Dysfunktion) über PE (Premature Ejaculation / vorzeitiger Samenerguss) bis zu Suizidgedanken alles vertreten. Die meisten Männer schilderten ausführlich ihre Probleme mit Frauen, beim Sex und mit Depressionen. Bereits die erste Antwort in dem folgenden Rattenschwanz an Diskussionen, war meistens in der Form von »Ja, das kommt von zu vielen Pornos«. Konnten Pornos wirklich etwas damit zu tun haben, dass ich oft wütend und depressiv war, keine Verbindung mit Frauen hatte und bis zu meinem 21. Lebensjahr keinen echten Sex? Ja, ich war oft müde, immer etwas nachdenklich und hatte dieses schlechte Gefühl im Magen. Auch mit dem anderen Geschlecht hatte es nie wirklich geklappt. Ich war so vertieft in meiner online Welt, dass ich kein wirkliches Interesse an realen Frauen hatte. Zudem war da immer der Druck, Sex so zu machen, wie in Pornos. Wie das aber geht, hatte ich nicht gelernt und echte Mädchen waren wesentlich zurückhaltender als die in den Filmen.
Mein erstes Mal Sex war der Beginn, meine Sexualität zu hinterfragen. Ich hatte in der Nacht das erste Mal erfahren, was es heißt, Sex zu haben und nichts zu spüren. Absolut gar nichts. Mein Penis war wie abgeschnitten von meinem Körper und hing an mir wie eine kalte, halb gare Nudel. Ich begann mich mit dem Thema zu beschäftigen, fand online Bewegungen wie die NoFap Community und die »Fapstronauts«, die sich selbst herausforderten, von Pornos weg zu bleiben. Es gab tatsächlich Berichte von Männern, die in relativ kurzer Zeit ihre körperlichen und mentalen Probleme durch diese Herausforderung komplett in das Gegenteil kehren konnten. Obwohl ich diese Informationen und Erkenntnisse hatte, wollte ich nie wirklich mit dem Porno schauen aufhören. Meine Probleme mit Frauen und Sex schob ich auf fehlendes Selbstvertrauen durch den Vergleich mit Pornostars. Ich hatte oft den Eindruck, mein Penis sei zu klein und schief, Frauen würden mich dafür auslachen und deshalb würde ich unbewusst eine Erektion vermeiden. Ich beschloss also an diesen Aspekten zu arbeiten, statt mit Pornos aufzuhören. Von der Penispumpe bis zu Experimenten mit Potenzmitteln arbeitete ich daran, meine Probleme in den Griff zu bekommen. Egal was ich jedoch unternommen hatte, an meinem Gefühl beim Sex und meinem Selbstvertrauen bei Frauen änderte sich nichts. Bis ich akzeptierte, ein Problem mit Pornos zu haben.
Den Großteil meines bewussten Lebens, in den Jahren zwischen meinem 12. und 28. Lebensjahr, habe ich durch regelmäßigen Konsum von Internet Pornografie meinen Trieb zu einer Sucht werden lassen. Viele Jahre, die ich für meine Träume und Ziele hätte aufwenden können. Es ist nun einige Jahre her, dass diese Einsicht in meinen ganz eigenen »Neustart« weg von Pornos gemündet ist. Süchtig nach Pornos zu sein, das kann ich mir immer noch gut vorstellen. Es ist jedoch außerhalb meiner Realität, denn Pornos gehören für mich der Vergangenheit an. Wie schlecht ich mich damals gefühlt habe und du dich vielleicht heute fühlst, daran erinnere ich mich jedoch noch sehr genau. Es hat mich Jahre gekostet, bis ich von Pornos ganz weg gekommen bin. Immer wieder hatte ich kurzfristige Einsichten, löschte die Filmsammlung auf meiner Festplatte und beschloss, die Finger davon zu lassen. Bis die Finger wieder an mir waren, dauerte es meistens nur wenige Tage. Von Pornos weg zu kommen, ist wie bei jeder »Droge« nicht einfach. Mit dem Lesen von mehr und mehr geglückten Reboots und wissenschaftlicher Hintergründe verstand ich jedoch immer mehr den Zusammenhang von Pornos und meinen Lebensumständen und beschloss, endlich Schluss damit zu machen.
Von Pornos weg zu bleiben ist jedoch nur eine Seite der Medaille. Denn mit dieser Entscheidung kam Veränderung ins Spiel und ohne neue Strategien war ich zuvor immer wieder in alte Gewohnheiten zurück gefallen. Diese Einsicht haben Ratgeber und Online Plattformen über Pornos nie für mich schaffen können. Die üblichen Ratschläge sind schnell zusammen gefasst: hör auf Pornos zu schauen und zu wichsen und in ein paar Monaten geht es dir wieder gut. Dass das jedoch viele Voraussetzungen einfach verschweigt, musste ich auf meinem eigenen Weg heraus finden. Dies ist einer der Gründe, warum ich über 6 Jahre gebraucht habe, um in nur wenigen Monaten clean zu werden. Dieses Buch handelt von den 6 Jahren Erfahrung und dem Neustart in kurzer Zeit. Ich bin kein Philosoph, Professor oder Priester, der dir etwas über das menschliche Suchtverhalten beibringen will. Ich bin kein Wissenschaftler, der seine Zeit mit dem Studieren der Auswirkungen von Pornos auf das Leben verbringt. Ich bin einer, der seine Pornosucht besiegt hat. Weniger als die Welt in abstrakten Wissenschaften zu erklären, will ich dir das Werkzeug geben, das dir hilft, von Pornos weg zu kommen und ein besseres Leben zu führen.
In diesem Buch werde ich dir den Weg weg von Pornos hin zu einem porno Leben beschreiben. Dieses Buch ist keine ewige Abhandlung über den psychologischen Hintergrund einer Sucht und ihrer Wurzeln in deiner Kindheit. Ich gehe davon aus, dass du Interesse am wahren Leben hast und dein Problem erkannt hast. Was du brauchst, ist eine gewaltige Dosis Motivation »weg von Porno« und »hin zu porno Leben«, einen hardcore Plan das zu erreichen und die Ressourcen, die dich dort hin begleiten. Verstehe mich nicht falsch. Dies ist kein Buch, das ein paar Stunden gute Laune macht und dich danach wieder miserabel zurück lässt. Es beschreibt einen Weg, der teilweise schmerzhaft und einsam sein kann. Viele Informationen und Beschreibungen werden dich treffen und vielleicht sogar wütend machen. Das ist Teil des Prozesses. Kein Abhängiger will wirklich wissen, wie tief er in der Scheiße steckt. Es ist jedoch diese Erkenntnis und die Aussicht auf ein besseres Leben, die den Ausschlag auf Veränderung hin zu dem Leben geben, das du haben kannst. Ich will dich in deiner Lage nicht als einen hoffnungslosen Fall beschreiben. Ganz im Gegenteil. Ich zeige dir, wie einfach es sein kann, die beste Version deiner selbst zu werden. Du hast bereits alles in dir, um ein wunderbares Leben zu leben und ich bin überzeugt: wenn du die Ratschläge und Übungen in diesem Buch verfolgst, wirst du von deiner »Sucht« in kürzester Zeit weg sein. Ich weiß auch, dass deine Welt sich ändern wird. Geile Freunde, geile Frauen, intimer Sex, echte Gefühle. Du wirst das Leben haben, dass du sonst nur aus dem Kino kennst. Und du wirst nicht mehr glauben können, wie du so viel Zeit damit verbringen konntest, das wahre Leben zu vermeiden.
Auf den folgenden Seiten wird es darum gehen, nicht nur von Pornos weg zu bleiben, sondern ein Leben zu schaffen, in dem für Pornos kein Platz mehr ist. Wer das wahre Leben erfährt, braucht die künstliche Stimulation von Pornos nicht mehr. Dieses Buch ist aufgeteilt in Kapitel, die aufeinander aufbauen. Das erste Kapitel beschreibt das Intro zum Thema sowie meine persönliche Geschichte und Gedanken zum Thema Pornosucht. Ich will dir zeigen, dass du nicht alleine bist und dir trotzdem ein wenig den Finger in die Wunde legen, damit du die nötige Energie zur Veränderung aufbringst. Im zweiten Kapitel geht es um die Sucht selbst. Gibt es Pornosucht eigentlich, wie funktioniert sie in deinem Gehirn und warum ist es so schwer, davon weg zu kommen? Im Folgenden beschreibe ich den eigentliche Neustart. Was sind die Stationen von Reboot und Reset und wann musst du was beachten? Was sind die Stolpersteine und was musst du tun, um erst gar nicht in Versuchung zu geraten? Wie optimierst du dein Leben, kalibrierst deine Sexualität und entwickelst dein Selbstbewusstsein? Damit einher geht das letzte Kapitel. Es beinhaltet die nötige Philosophie und Weisheit, wenn alles rationale Denken nicht weiter hilft, dein Neustart droht, schief zu gehen, oder du kurz davor bist, die Herausforderung abzubrechen.
Wie du siehst, ist von Pornos weg kommen keine Sache von einer Woche. Es ist ein Weg, den du gehen musst. Der größte Teil davon ist die Entscheidung, jetzt damit aufzuhören. Statt weiterhin dich selbst nass zu machen und danach im Selbstmitleid zu baden, musst du dich dazu entscheiden, dein Leben porno zu machen. Die größte Erkenntnis ist diese: Pornos füllen ein Loch, das in deinem Leben ist. Ein emotionales Vakuum, irgendetwas, das du noch nicht ganz verstanden hast. Es ist ein Hinweis dafür, dass du Platz zu wachsen hast und ein viel größeres Leben auf dich wartet, als du dir im Moment vorstellen kannst. Das Loch wartet darauf, mit Leben gefüllt zu werden. Wenn du einfach nur mit Pornos aufhörst, bleibt das Loch und damit die Option, es mit Pornos zu füllen. Damit ist jetzt Schluss. Denn wenn du damit beginnst, deine neue Freiheit mit Aktion zu füllen, wirst du so beschäftigt sein zu leben, dass dir dein Alltag von früher nur noch wie ein schlechter Film erscheint.

jennifer wickham 25.03.2019 

Zum Inhalt: Pornos machen so lange Spaß, bis sie zum Problem werden. Denn Pornos sind heute mit Sex- und Internetsucht in die Kataloge der Suchtstoffe neben Kokain und Heroin aufgenommen. Bis jedoch Betroffene ihr Hobby als Sucht wahrnehmen, sind sie im Teufelskreis der körpereigenen Drogen längst gefangen. Wer gibt schon gerne zu das er süchtig ist - vor allem wenn es um die Pornosucht geht. Der Autor schreibt sehr offen, manchmal auch humorvoll wie er damit umgegangen ist um sich selbst zu helfen. Das ist eine Anregung um sein eigenes Verhalten mal zu reflektieren. Und vielleicht hilft es dem einen oder anderen schon um zu sehen das was nicht stimmt im eigenen Leben. Das Buch sollte vielleicht jeder Mann/ Frau mal gelesen haben.

Simi159 10.03.2019 

Der Autor, Pascal Gabriel, war über ein Jahrzehnt sexsüchtig. Was anfangs noch eine kleine Mastrubation mit Pornos aus dem Internet zur Entspannung war, wurde immer - mehr - länger und exzessiver, bis er am Ende mehrere Stunden online Pornos schaute und sich komplett in immer extremeren Fantasien verlor. Pornos machen so lange Spass, bis sie zum Problem werden. Heute sind sie leicht und schnelle überall verfügbar, Smartphones und Tablets plus schnelles Internet machen es möglich. Von der gelegentlichen Entspannung in die Sucht geht es oft schleichend und schnell. Und bis der Betroffene seine Sucht erkennt und sich davon lossagen will, braucht es seine Zeit. Pascal Gabriel beschreibt seinen Weg in und aus der Sucht. Er erklärt physiologische Zusammenhänge ebenso wie er die sich verändernde Sexualität und Befindlichkeitsstörungen bei Männern mit der Sucht verknüpft. Gabriel hat sich seinen Weg zurück in ein portofreie Leben gesucht, und zeigt in der zweiten Hälfte des Buches, wie jeder Betroffene das auch schaffen kann. Alles in allem sehr interessant und gut lesbar selbst wenn das Thema nicht jeden Betrifft. 4 STERNE.

Fohlenfan22 05.03.2019 

Pornosucht Der Autor behandelt das Thema Pornosucht. Als selbst Betroffener bringt er zwar keine wissenschaftlich belegten Fakten, stellt aber das extensive Pornoschauen und Masturbieren in die Reihe mit anderen Süchten wie Alkohol-, Spiel- und Nikotinsucht. Er zeigt Gefahren der Pornographiesucht auf und schildert, wie ihm diese den Aufbau gesunder erotischer Beziehungen erschwert bzw. unmöglich gemacht hat. Gabriel macht deutlich, dass das Buch keine Therapie ersetzen kann, sondern nur eine Art Bewusstwerden des Problems ermöglicht. Den Schritt heraus aus der Sucht muss der Betroffene dann selbst machen. Und da wären wir bei der Kritik so lesenswert und informativ manches im Buch ist (von OM bis hin zu Tantramassage, chemische Bestandsaufnahme beim Pornoschauen und Auswirkungen der Pornosucht), so redundant ist doch der Schreibstil des Autors. Zudem wünscht man sich doch konkretere Hilfen und Ansatzpunkte für Betroffene. Fazit: Ein gutes, wichtiges Thema, aber vom Inhalt hatte ich mir deutlich mehr erhofft. Drei Sterne

Gremlins2 21.02.2019 

Nun ich habe bis jetzt keinen Gebrauch dieser Filme gemacht und nachdem ich dieses Rezension Exemplar gelesen habe werde ich dies auch zukünftig nicht praktizieren. Wer hätte gedacht das dies ebenso in eine Sucht ausarten kann wie Rauchen, saufen oder andere Mittelchen. Ein wirklich sehr interessantes Buch das mich inhaltlich überrascht hat.

schlagzeilen.com 07.01.2019 

Unf*ck your World Ich finde es interessant, sich mit diesem Thema zu beschäftigen, denn in der Szene haben ja viele Leute ein recht intensives Verhältnis zu SM-Pornos. Aber ich glaube – und das kommt leider in diesem Buch nicht vor – dass es auch einen „gesunden“ Porno-Konsum geben kann. Ob man nun mit seinem Partner bzw. seiner Partnerin zusammen Pornos guckt, um sich Anregungen zu holen, oder ob man sich per Video-Chat quasi direkt „Pornos“ zeigen lässt, das alles sehe ich eher als Bereicherung und nicht als etwas, was uns in der Beziehung zu anderen Menschen behindert. Autor/Interpret: Pascal Gabriel Paperback, 288 Seiten Wir sind nicht sicher, ob das wirklich in unser Portfolio passt, aber immer wieder hören wir – meist von Männern – dass sie jahrelang SM-Filme im Netz geschaut haben, aber immer noch keine passende Partnerin gefunden haben. „Unf*ck your World“ beschäftigt sich mit der Frage, welchen Einfluss regelmäßiger Porno-Konsum hat und wie es passiert, dass wir nach Pornos süchtig werden. Gleichzeitig zeigt das Buch auf, welche Schritte notwendig sind, aus dieser Sucht-Falle wieder heraus zu kommen. Gerade für Männer, aber auch für Frauen, ist es schwierig, eine Beziehung mit all ihren Höhen und Tiefen aufzubauen, wenn die schnelle Lösung immer bei der Hand (haha) ist. Matthias

Leah S. 19.12.2018 

Der Autor erzählt mit Charme und Witz seine ganz persönliche Geschichte und gibt eine Anleitung, wie man aus der Sucht heraus kommt und sein Leben optimieren kann. Auch für mich als Nicht-Betroffene war das Buch sehr interessant und ich finde auch, dass es gut auf andere Bereiche übertragbar ist und jeder etwas davon mitnehmen wird.

Oliver Scharschuch 27.10.2018 

MUST-READ !!! Ein absolutes Must-Read für jeden Mann (insbesondere wenn er im digitalen Zeitalter gross geworden ist) um zu erkennen was diese Reizüberflutung eigentlich mit ihm macht und was das für Konsequenzen nicht nur auf sein Sex- sondern auf sein ganzes Leben bezogen haben kann. Der Autor nimmt kein Blatt vor den Mund und ordnet das Thema in einen viel größeren Kontext ein. Als ehemaliger Betroffener weiß er wovon er spricht und das merkt man ihm auch an. Und alle die meinen so ein Buch brauche ich als Mann doch nicht - gerade die sollten es vermutlich am ehesten lesen. Hier wird der Finger in die Wunde gelegt...

Mario R. 20.10.2018 

Wow…. dieses Buch hat mich zutiefst berührt. Zunächst dachte ich: Eigentlich nicht mein Problem, denn ich bin ohne Pornos aufgewachsen und mein Pornokonsum begann erst im Erwachsenenalter. Dennoch finde ich dieses Buch ungemein wichtig. Denn es zeigt auf, warum und wann Pornokonsum und Masturbation problematisch werden: Wenn es zuviel viel. Wenn Mann keinen guten Kontakt zu anderen (nsbes. zu Frauen) hat. Wenn es als Ersatzbefriedigung dient. Wenn man ansonsten ein langweiliges Leben hat. Denn der Pornokonsum ist nur ein Symptom eines größeren Problems: Lebst Du dein Leben in vollen Zügen oder hast Du zu viele faule Kompromisse gemacht? Und „belohnst“ Dich dafür mit ein wenig Entspannung durch Pornokonsum? Was man unternehmen kann, um sein Leben wieder in den Griff zu bekommen und wie ein „voll porno“ Leben ohne Porno aussehen kann, das beschreibt der Autor in diesem Buch sehr ausführlich. Ja, es ist ein erster Schritt, das Buch zu lesen. Dann wird es schwierig: Umsetzen und den Pornos entsagen. Auf diesem Weg gibt der Autor wertvolle Tipps, Anregungen und Hinweise. Er bringt Denkanstösse und regt zum Nachdenken - und hoffentlich auch zum Handeln - an! Ein Buch, das ich in 2 Tagen verschlungen habe und uneingeschränkt empfehlen kann!

Andrea R. 15.10.2018 

Schonungslos und offen, eine spannende und hilfreiche Erfahrung Ich bin weder pornosüchtig, noch bin ich ein Mann, für den dieses Buch sicher in erster Linie geschrieben wurde. Somit dachte ich mir, das sind wirklich zwei wesentliche Voraussetzungen, um dieses Buch trotzdem zu lesen. Nein, im Ernst. Ich finde es sehr spannend als Frau Lektüre zu lesen, die an das männliche Geschlecht gerichtet ist, schließlich möchte ich mein Gegenüber verstehen. Zumindest schon mal in Form von geschrieben Zeilen. Das Buch spricht die Herren der Schöpfung an, damit sie es schaffen mit dem virtuellen Lustgewinn zu brechen und sich wieder der Realität anzunähern. So ging ich wertfrei an dieses Buch heran und mit jedem Kapitel faszinierte mich das Gelesene mehr und mehr. Selbst eine Frau kann hier sehr viel mitnehmen und im eigenen Leben verwenden. Sehr gut und ausführlich beschrieben wird die Sexualität und deren Entstehung, bzw. die Entwicklung des Sexes im Allgemeinen. Verschiedene Denkanstöße haben meine Meinung und mein Verhalten im Bezug auf, was darf und was sollte oder auch nicht, aufgerüttelt. Wenngleich es um Pornosucht geht, so geht es doch unterm Strich um Süchte an sich, warum sie entstehen, was sie auslöst und wieso sie sich im Fortlauf verselbständigen und einen großen Teil unseres Lebens einnehmen können. Der Autor greift dieses vermeidliche Wohlbefinden am Schopf und demaskiert es. Er zeigt auf, wie wir uns zwar heimelig mit diesen Gewohnheiten fühlen und dennoch nicht erfüllt sind. Wir bleiben leer und frustriert zurück. Hier beschreibt er schonungslos das getarnte Übel. Die zunächst nicht wahrnehmbare Gefahr eines Pornos wird anschaulich präsentiert und nun ist es nahezu unmöglich, die Augen wieder davor zu verschließen. Doch diesmal nicht in Form eines weiteren Pornos, sondern mit dem Blick auf die nackte Gefahr. Die Zahl der angesehenen Pornos und die steigende Zahl sind erschreckend. Die umfangreiche Darstellung hat mich fasziniert und gleichzeitig zornig gemacht. Somit kann ich sagen, der Autor hat seine Aufgabe erfüllt. Ich, selbst als Frau, habe mich intensiv mit diesem Werk beschäftigt und mir dabei mein eigenes Leben angesehen. Wirklich fabelhaft durchdacht und gut aufgeschlüsselt ist die Herangehensweise, wie wir unseren Süchten begegnen und sie wandeln können. Der Leser erhält Hilfestellungen, die einfach und schnell anzuwenden sind. Auf die Rückfallmöglichkeit wird jedoch ebenso hingewiesen. Hier brechen die Gedanken beim Lesen zusammen und werden kurz darauf wieder aufgefangen und an die Hand genommen, um die Wandlung voranzutreiben. Somit kann ich abschließend sagen, das der anfängliche kleine Wichser, mit dem der Autor sein Buch einleitet hat, eine aufgeschlossene und lernfreudige Frau in seinen Bann gezogen und ihr ihre eigenen Welt aus Männersicht neu erschlossen hat. Er hat mich zum Nach- und gleichzeitig Umdenken verführt, weshalb ich sagen kann, das dieses Buch für beide Geschlechter eine super Bereicherung ist. Die Schlusskapitel runden dieses aufwühlende Werk harmonisch und motivierend ab.

Asinus E. 08.10.2018 

Bei aller Liebe . . . So mancher Mann hat’s wirklich schwer. Ist ja auch verdammt anstrengend, die heiß Begehrte endlich aufzureißen. Schon wochenlang ziert sie sich. Warum eigentlich? Bin ich ihr etwa nicht gut genug? Ich hab doch alles, was die Kleine braucht. Stell dich doch nicht so an, Puppe! Wie lange soll ich denn noch warten? Alle Schmetterlinge haben sich bereits in meinem Unterleib versammelt. Oh Frust, lass los! Dann die vermeintliche Erlösung. Endlich hab ich die Braut im Griff. Wär ja auch gelacht, bei meinen Verführer-Qualitäten. Was denn jetzt? Statt sich für die seligen Wonnen, die ich ihr beschert habe, zu bedanken, behauptet diese bekloppte Maus plötzlich, sie sei vergewaltigt worden. Wie bitte? Auch das noch! MeToo! Droht mir jetzt gar der Knast? Mein Freund, wer wird denn gleich in die Luft gehen? Greife lieber zu deiner anderen Maus auf dem Schreibtisch und zu einem sauberen Taschentuch. Dann geht alles wie von selbst. Nach wenigen Klicks eröffnet sich dir auf deinem Monitor eine wahre Zauberwelt, aus der dir tausend schöne Frauen lächelnd zuwinken. Sie stellen keine unnötigen Fragen, sondern stehen dir bereitwillig Tag und Nacht zur Verfügung. Du sagst, was sie tun sollen, und dann machen sie es – in Großaufnahme und so gestochen scharf, dass du denkst, sie seien bei dir im Raum und du könntest sie mit Händen greifen. Heute, morgen, übermorgen, wann immer und so oft du willst. Na? Ist das was? Doch genau hier beginnt der eigentliche Schlamassel, und Pascal Gabriel hat darüber ein exzellentes, echt notwendiges Buch geschrieben. Wie gerate ich in den Sog der Porno-Sucht, wie erkenne ich das überhaupt, wie tief kann ich dort versinken, welche sozialen und gesundheitlichen Gefahren drohen mir, und vor allem: Wie komme ich da wieder heil raus? Auch wenn dein Leben ein schlechter Film ist, sagt der Autor, bleibst du trotzdem immer der Regisseur. Recht hat er. Pascal Gabriel, der eigene Erfahrungen gemacht hat, zeigt in vorzüglicher Weise Lösungen auf, wie betroffene Männer Schritt für Schritt ihrer virtuellen Sex-Besessenheit entkommen und ins reale Liebesleben zurückfinden können. Wie sie ihr einseitig auf Sex gepoltes Gehirn zurück in eine gesunde Balance bringen. Er verschweigt keineswegs, wie steinig dieser Weg ist und dass an jeder Ecke Rückschläge drohen. Aber es ist machbar, und es lohnt sich. Klar, es gibt Parallelen zu anderen Abhängigkeiten: der Spielsucht, der Handysucht und natürlich auch der Drogensucht, Alkohol inklusive. Immer wehrt sich der Körper, wenn ihm das vertraut und lieb Gewordene plötzlich entzogen wird. Doch das Machtwort fällt ausschließlich in den Köpfen der Betroffenen. Es versteht sich von selbst, dass hier nicht die gesamte pornografische Kunst an den Pranger gestellt werden soll, für die es aus vielen Jahrhunderten prachtvolle Beispiele gibt. Es geht um den bebilderten Internet-Porno als billige, fast überall verfügbare, anonyme Wichsvorlage, die heutzutage wie eine Flut daherkommt, in der man(n) zu versinken droht. Aufklärung tut bitter not. Der Text liest sich locker, und trotz der Brisanz des Themas kommt auch der Humor nicht zu kurz. Oder wissen Sie etwa, was ein Orgasmus mit dem Elfmeterschießen beim Fußball zu tun hat? Danke für dieses Buch, dem ich eine weite Verbreitung wünsche.

Asmodina 02.10.2018 

Wie Du endlich und für immer mit Pornos und Masturbation aufhörst und Sex, Selbstvertrauen und ein neues & geiles Leben genießt! Pornos machen so lange Spaß, bis sie zum Problem werden. Denn Pornos sind heute mit Sex- und Internetsucht in die Kataloge der Suchtstoffe neben Kokain und Heroin aufgenommen. Bis jedoch Betroffene ihr Hobby als Sucht wahrnehmen, sind sie im Teufelskreis der körpereigenen Drogen längst gefangen. Pornos sind jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Entstehende soziale Ängste und Depressionen der wahre Gegner. So wird der Kalte Entzug zum Mittel und das porno Leben zur eigentlichen Agenda: Weg von Pornos, rein ins porno Leben! Mehr Willenskraft, Resilienz und Drive, Spaß am Sex und Spaß am Leben sind nicht selten das Ergebnis eines Reboots. Der Deal scheint keine Nachteile zu haben. Trotzdem ist der Entzug von Pornos extrem schwer. Für viele fast unmöglich. Er fühlt sich an wie bei einem Heroinentzug, nur, dass die Spritze an den eigenen Körper gewachsen ist. Selbst wenn Betroffene von künstlicher Stimulation fern bleiben, müssen sie ihr Leben langfristig ändern, um dauerhaft von Pornos weg zu kommen. Der Reboot ist der Anfang. Neue Wege und Gewohnheiten das, was das Leben porno macht. Von beiden Seiten handelt dieses Buch. Meinung: WOW..ich finde es sehr mutig von dem Autor, dieses schwierige Thema aufzugreifen. Zumal die "Pornosucht" in den seltensten Fällen angesprochen wird. Der Schreibstil des Autors ist sehr authentisch und realitätsnahe. Besonders die Gefühlswelt stellt er nur gut da. Natürlich kann dieses Buch keine therapeutischen Maßnahmen ersetzen, aber vielleicht ein Anfang....

REZENSION SCHREIBEN

Ihre Bewertung*
0 / 5 Sterne
Hinweis:
Ihre E-Mail Adresse wird natürlich nicht in den Kundenrezensionen veröffentlicht!