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Schön, Geil und Tödlich | 7 Erotische Geschichten

von

Dieses E-Book entspricht 176 Taschenbuchseiten

Egal, ob mit dem Freund der besten Freundin, dem eigenen Stiefsohn oder einem Unbekannten – nichts kann die schönen, geilen Frauen dieser Geschichten auf der Suche nach der schönsten Sache der Welt aufhalten. Ihre Gier nach prickelnder sexueller Lust ist nahezu unstillbar und man sollte sich ihnen lieber nicht in den Weg stellen. Es bleibt nicht aus, dass sie dadurch in manch prekäre Lage geraten. Schaffen sie es, sich daraus zu befreien, oder werden ihre Triebe sie teuer zu stehen kommen?

Schön, Geil und Tödlich | 7 Erotische Geschichten

von Hannah Stevens

Ich lege mein Tablet zur Seite und schalte das Licht aus, denn ich bin zu müde, um weiterzulesen. Es wird wieder eine Nacht allein in unserem Cottage in Dorset sein, denn Edward verweilt wie so oft in der City. Ich schiebe meine Hand unter die Spitzensatinhose von meinem zweiteiligen Schlafanzug. Meine Hand spürt die Feuchtigkeit meiner Pussy, ich presse meine Schenkel zusammen, sodass der Handballen sich gegen meine Klitoris drückt und schlafe so ein.
***
Ich erwache am nächsten Morgen, als das Licht der Frühlingssonne durch die Fensterscheibe scheint und das Schlafzimmer mit seinem Schein hell beleuchtet. Ich bin noch recht schlaftrunken und realisiere es zunächst gar nicht richtig, aber der Duft vom frisch gekochten Kaffee liegt in der Luft. Kaffee? Wieso riecht es nach Kaffee? Bevor ich mich vom Fleck bewegen kann, bekomme ich meine Antwort: Die Tür geht auf und Edward steht vor mir.
»Morgen Schatz«, sagt er. »Ich habe Kaffee gekocht, wenn du eine Tasse trinken magst.«
Eigentlich eine überflüssige Frage nach zehn Jahren Ehe, denn er weiß ganz genau, dass ich morgens als Erstes immer eine Tasse Earl Grey Tee trinke.
»Edward, was machst du hier?«, frage ich ganz erstaunt. »Ich denke, du bist in London?«
»Nun, ich war in London, aber heute früh habe ich ein wichtiges Meeting in Dorchester. Ich muss noch einige Unterlagen holen.«
Ich bin verwirrt, wenn Edward nach Dorchester muss, warum kam er gestern nicht nach Hause? Ich stehe auf und binde mir einen Satinmorgenmantel um.
»Also, das verstehe ich jetzt nicht, Edward: Du bist heute früh von London hierher gefahren. Warum hast du nicht zu Hause übernachtet, wenn du die zwanzig Meilen nach Dorchester willst?«
Edward bindet sich eine neue Krawatte um.
»Ja, genau Carolyn, das verstehst du nicht«, antwortet er ungehalten. »Hör auf, am frühen Morgen zu nerven, Darling. Ich muss zu diesem Meeting und ich bin schon spät dran.«
Kaum gesagt, verlässt er das Haus und steigt in seinen Jaguar, winkt mir flüchtig zu und fährt aus der Hofeinfahrt. Nicht einmal einen Kuss hat er mir gegeben – ein feiner Ehemann!
***
Ich habe keinen Beweis, aber ich bin mir sicher, dass Edward mich betrügt. Wahrscheinlich würde ich ihm einen Ausrutscher verzeihen, wenn es eine einmalige Sache wäre und er mich wenigstens befriedigen würde. Schließlich hatte ich selber auch einmal einen Ausrutscher mit Andrew vor einigen Jahren. Komisch, dass ich gerade an diese Nacht mit Andrew denken muss. Es war damals in Brighton bei diesem Seminar. Es müssen nun fünf Jahre her sein. Andrew ist ebenfalls Koch, aber anders als ich Besitzer eines Edelrestaurants in den Midlands. Ja, es war eine leidenschaftliche Nacht voll mit prickelnder Sinnlichkeit und Lust.
***
Ich erinnere mich gut daran, wie Andrew dieses unglaubliche Selbstbewusstsein und männliche Ausstrahlung hatte. Er war ein toll aussehender Mann und er wusste ganz genau, wie er eine Frau ins Bett bekam. Ich war da keine Ausnahme und unterlag seinem Charme und seiner animalisch-männlichen Aura. Er genoss es, mit meiner Lust zu spielen. Ja, er hatte eindeutig die Kontrolle über mich, genauso, wie ich es mag. Ich will, dass ein Mann die Kontrolle behält und die aktive Führung übernimmt. Kaum in seinem Hotelzimmer, drückte Andrew mich gegen eine Wand und ich konnte seine harte Männlichkeit sehr deutlich gegen meinen Unterleib spüren. Während er mich leidenschaftlich küsste, entkleidete er mich. Seine kräftigen Hände streichelten über meinen schlanken Körper. Gekonnt öffnete er meinen Spitzen-BH und glitt sanft mit einer Hand über meine erigierten Nippel und zwirbelte sie zwischen den Fingern. Gefühlvoll zog er an den Nippeln, sodass es nicht wirklich schmerzte, aber fest genug, um mich richtig anzutörnen. Sie waren sofort hart und ein Zittern ging durch meinen Körper, so fühlte ich die Erregung bis in meinen Schritt hinein. Ich werde diesen Augenblick nie vergessen, als seine Hand meinen Bauch streichelte, sich sanft unter den dünnen Stoff meines transparenten Slips schob und über den Venushügel zu meinem glatt rasierten Schritt glitt. Ich hielt den Atem an, so erregt war ich, als er den Slip nach unten zog. Er nahm mich dann schwungvoll von der Wand und rückte mich auf das Bett. Nun streichelten seine vorderen Fingerkuppen die Innenschenkel und öffneten sanft meine Beine. Meine weit geöffnete, heiße und nasse Weiblichkeit lag nun vor ihm und ich war bereit, mich ihm zu ganz opfern. Ich weiß noch, wie er lächelnd zögerte – nicht, weil er unsicher war, sondern im Gegenteil, weil er den Augenblick genoss. Dieser Andrew war so selbstsicher bezüglich der Macht, welche er über mich hatte. Er war ein echter Ladykiller und so erfahren, dass er genau wusste, was eine Frau brauchte. Als seine zwei Finger zärtlich über meine Klitoris glitten, konnte ich ein Stöhnen nicht unterdrücken. Die Finger massierten mit Kreisbewegungen meine Liebesknospe. Immer wieder glitten sie sanft über meine so empfindliche Perle und immer wieder schossen elektrische Blitze durch meinen Körper. Weder Edward noch irgendein vorehelicher Lover hatten jemals so gekonnt mit meiner Lust gespielt. Das Kribbeln war nicht nur in meiner Muschi, sondern in meinem Bauch.
*********
»Endlich bist du zu Hause, Mitch Darling, ich kann es gar erwarten, dass du deinen Schwanz in meine feuchte Pussy schiebst«, flüstere ich wohlwissend, wie gerne er Dirty Talk mag. Unser Landhaus in den Cotswolds zwischen Oxford und Gloucester ist zwar nur hundert Meilen entfernt von der Londoner City, wo Mitch sein Büro hat, aber bei dem Verkehr auf der Autobahn M4, geschweige denn in London tut er es sich nicht an, zu pendeln. Er bleibt immer ein paar Tage in unserem luxuriösen City-Apartment in Chelsea. Bei diesen Gelegenheiten lässt er mich, meine Muschi und vor allem meine enge Rosette ausgetrocknet zurück.
Ich werfe meinen Kopf leicht nach hinten und spüre seinen heißen Atem im Nacken. Er gibt mir einen zärtlichen Kuss darauf. Das sieht ihm keinesfalls ähnlich, Mitch stellt sich zwar in der Öffentlichkeit immer gerne als Gentleman und großer Charmeur dar, aber im Schlafzimmer ist er ein sehr dominanter Grobian. Habe ich ihn etwa tatsächlich mit meiner Blütenaktion dazu gebracht, mir gegenüber etwas romantisch und zärtlich zu sein? Ich drehe mich um.
»Sam!«, schreie ich ganz entsetzt und stoße den jungen Mann von mir. Ich setze mich aufs Bett und ziehe die Beine hoch. Ich versuche, meine Brüste mit dem Negligé abzudecken, was angesichts des transparenten Stoffes eher lächerlich wirkt. Der junge Mann lacht.
»Was machst du denn hier in England? Ich denke, du bist in San Francisco bei deiner Mutter?« Ich bin entsetzt, Mitchs fünfundzwanzigjährigen Sohn aus erster Ehe zu sehen. »Und überhaupt: Wie kommst du hier in das Haus rein?«
Sam grinst und setzt sich neben mich aufs Bett. Dabei zeigt er kein Schamgefühl, obwohl ich nur mit heißen Dessous bekleidet bin.
»Amy, du scheinst zu vergessen, dass ich hier früher gewohnt habe und mit früher meine ich eher als du. Ich habe ein bisschen Stress in Kalifornien und da dachte ich mir, dass ich meinen alten Dad in good old England besuche. Übrigens, ich habe vorhin mit ihm telefoniert: Er kommt mit einiger Verspätung und wird erst in vier Stunden hier sein. Also, liebe Schwiegermutter, hast du das hier alles umsonst hergerichtet.«
Ich höre durchaus den Spott in seiner Stimme, wie er mich Schwiegermutter nennt. Ich bin gerade drei Jahre älter als er. Ich habe alte Fotos gesehen, auf denen Mitch in dem gleichen Alter wie Sam jetzt war. Es besteht eine verblüffende Ähnlichkeit. Er ist genauso sportlich, muskulös und hat das gleiche freche Grinsen. Abgesehen von seinem blendenden Aussehen, habe ich Sam noch nie sonderlich gemocht. Wie ich von Mitch weiß, ist er das schwarze Schaf der Familie, das ständig bis zum Halse in Schwierigkeiten steckt.
»Hm, blöd«, murmele ich. Mitch hat immer eine sehr dominante und raue Art, mich zu nehmen. Durch Aktionen wie diese versuche ich, ihn einigermaßen sanft und zärtlich zu stimmen. Es ist nicht so, als ob ich grundsätzlich etwas gegen einen harten Fick habe. Aber wenigstens ab und an ein bisschen Zärtlichkeit und Romantik gepaart mit weichherziger Leidenschaft und nicht immer diese flotten zwei bis drei Minuten Ficks, die durch die brutale und egoistische Art, wie er mich nimmt, eher einer schnellen Vergewaltigung ähneln, als Lust und Leidenschaft, geschweige denn Liebe zu verkörpern, wären schön. Es ist Mitch auch immer vollkommen egal, ob ich gerade Lust habe oder nicht. Er duldet keine Widerrede und fickt mich, wo und wann er will.
»Es sei denn, Amy, du hast das für mich vorbereitet, dann wäre es nicht umsonst. Ich mag romantische Frauen.« Während Sam das sagt, streichelt er meinen Arm. »Und so, wie ich das sehe, bist du gerade ganz schön spitz und willst ein bisschen Romantik erleben.«
Ganz unrecht hat Sam nicht. Ich bin ganz schön feucht. Das heißt aber sicherlich nicht, dass ich nun mit ihm Sex haben werde.
»Also, Sam«, antworte ich erbost, »du glaubst wohl selber nicht, dass ich dich reinlasse, damit du all deinen Freunden diesseits und jenseits des Atlantiks per WhatsApp und Facebook erzählen kannst, dass du mich flachgelegt hast.«
»Was, bist du verrückt Amy? Glaubst du, dass ich scharf darauf bin, von meinem Dad enterbt zu werden? Ich werde bestimmt nichts sagen, da kannst du dich hundertprozentig darauf verlassen. Es bleibt unser Geheimnis.« Er streichelt meinen Arm weiter und dann meine nackte Schulter. Sein Finger schiebt den dünnen Stoff des Negligés zur Seite und Sam streichelt ganz sanft meinen Busen. Es ist vollkommen verrückt, aber ich lasse es geschehen. Der Finger schiebt sich unter den Cup meines BHs und hebt einen Nippel heraus. Er ist so hart wie ein Kirschkern und das kommt nicht von Kälte, sondern von meiner Erregung.
»Nun ja, Mitch darf es nie erfahren sonst werden wir beide enterbt«, murmele ich, ohne weiter nachzudenken, was ich sage oder tue. Ich drehe mich zu Sam um und lasse ihn meinen harten Nippel küssen. Oh ja, das tut so gut, wie er daran saugt.

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