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Die Suche nach dem Höhepunkt | Erotische Geschichten

von

Dieses E-Book entspricht 192 Taschenbuchseiten

Brianna sucht den ultimativen Höhepunkt.
Tessa fiebert einem Dreier entgegen.
Abigail möchte in die SM-Szene eingeführt werden.
Die Heldinnen dieser acht Kurzgeschichten haben das gleiche Verlangen: Sie wollen Sex. So unterschiedlich diese Frauen auch sind, so echt und mitreißend sind ihre Geschichten.
Die Autorin nimmt dabei kein Blatt vor den Mund, denn Sex ist, wie er ist:
aufregend, heiß, feucht und animalisch.

Die Suche nach dem Höhepunkt | Erotische Geschichten

von Bele Random

Viertel vor eins schloss ich die Wohnungstür auf. Im Schlafzimmer brannte noch Licht. Marlon, mein besorgter Lieblingsmensch, wartete wie immer auf mich. Ich steckte den Kopf zur Tür hinein, hauchte ihm einen Luftkuss zu und die Worte: »Komme gleich, dusche noch fix.«
Marlon lugte über den Buchrand und rief mir hinterher: »Darum möchte ich gebeten haben. Ich hasse diese fremden Männerdüfte an dir.«
Auch was den Humor anging, lagen wir auf einer Wellenlänge.
Frisch duftend und nackt, kroch ich unter seine Bettdecke, machte es mir mit meinem Kopf auf seiner Brust bequem und kuschelte mich seitlich an ihn. Marlon legte sein Buch weg, den freien Arm um mich und küsste mich auf die Stirn.
»Na, du kleine Nachteule, wie war’s?«
Ich entschied mich, vorerst nur den angenehmen Teil des Abends zu erwähnen. Ich hatte keine Lust, in diesem Moment Probleme zu wälzen. Ich hatte Lust auf Sex. Während meines kurzen Berichtes, streichelte ich seinen Bauch und seine Brust und spielte an seiner Brustwarze. Dann schob ich meinen Mund an sein niedliches Ohr und flüsterte: »Ich bin sehr glücklich, dass es dich gibt und dass du genau hier, in diesem Bett, liegst.«
Marlon schob mich auf den Rücken und beugte sich über mich. Er küsste mich ganz zart und hauchte in meinen Mund: »Ich liebe dich.«
Antworten konnte ich nicht mehr. Das brauchte ich auch nicht. Ich legte all meine Liebe in den nächsten Kuss. Unsere Lippen verschmolzen. Unsere Zungen umspielten sich langsam und leidenschaftlich. Die Lust nach mehr breitete sich in alle Regionen meines Körpers aus. Seine Lippen, seine Zunge wanderten seitlich an meinem Hals hinunter. In meiner Halsbeuge angekommen, spürte ich, wie seine Zähne sich hineingruben. Gänsehaut machte sich auf dieser Körperseite breit. Ich liebte dieses Gefühl. Es machte mich unwahrscheinlich an. Immer wieder biss er an Hals und Nacken zu und drückte dabei sanft meine Brust. Dann wanderte seine Zunge leckend weiter, zu meinen vor Erregung hart gewordenen Brustknospen. Spielerisch umkreiste er eine davon nur mit der Zungenspitze und ich konnte es kaum erwarten, dass er auch an dieser sensiblen Stelle zubiss. Marlon liebte es, mich ganz langsam immer heißer und heißer zu machen. Er ließ sich unendlich viel Zeit. Mit Daumen und Zeigefinger fing er an, meine andere Brustknospe zu drücken und zu zwirbeln. Ich warf stöhnend meinen Kopf nach hinten und genoss den herrlich süßen Schmerz. Plötzlich biss er in meinen steinharten Nippel und ich stöhnte erneut gequält auf. Ich wollte nicht mehr warten, bis Marlon seinen Zungenerkundungsgang bis zu meinem Bauch und zu meiner Klitoris fortsetzte. Ich wollte seine pralle Männlichkeit in mir haben, sofort. Geschmeidig schob ich meinen Körper unter seinen und spreizte mehr als bereitwillig meine Beine. Sein Gesicht erschien über meinem und unser leidenschaftliches Zungenspiel begann von vorn. Sein langer Schaft rieb an meiner Klitoris auf und ab und ich konnte es kaum noch erwarten, bis er in meine feuchte Spalte eindrang. Doch Marlon hatte es nicht eilig. Er wollte mich erst zur völligen Ektase treiben. Ich fasste seine Pobacken und drückte ihn an mich, zu mir hinunter. Ich wollte mehr. Er sollte mir ganz nah sein, so nah es ging, mit jedem Zentimeter seines Körpers. Gleichzeitig schob ich ihm gierig mein Becken entgegen. Doch er hatte mehr Kraft. Sein Schwanz spielte mit mir und er ließ ihn immer nur ein kleines Stück in mich hineingleiten, immer wieder.
»Stoß zu!«, bettelte ich ihn an.
Darauf hatte er wohl gewartet. Langsam drang er tief in mich ein. Ich schlang sofort meine Beine um Marlon und drückte ihn mit allen Körperteilen an mich.
***
Die Männer lachten etwas verhalten und Tyler meinte bewundernd: »Du siehst wirklich toll aus, Tessa! Du strahlst wie dein Kleid.«
»Oh danke, du Charmeur«, lachte sie und widmete sich dann den Getränken.
Als alles fertig war, brachte Tessa das Tablett zu dem kleinen Couchtisch vor der großen Spielwiese, einer überdimensionalen ausgeklappten Couch, auf der Jack und Tyler bereits lümmelten. Allmählich entspannten sich alle. Es kam eine angeregte Unterhaltung über Gott und die Welt in Gang, es wurde gelacht, gescherzt, Musik aufgelegt und das Licht gedimmt. Die Gläser waren bereits mehrmals gefüllt gewesen und schon wieder leer.
»Was hast du für ein edles Gesöff mit?«, fragte Tessa Tyler und deutete auf die in Geschenkpapier eingewickelte Flasche auf dem Couchtisch.
»Kokos!«, grinste Tyler Jack an. »Ich hoffe, du magst Kokos. Das meinte zumindest Jack.«
»Oh, ich liebe Kokoslikör. Ist Orangensaft da, Jack?« Schon hatte sich Tessa die Flasche geschnappt und wickelte sie aus. Sie sah erst erstaunt auf die Flasche, dann wurde aus dem Staunen ein Schmunzeln.
»Das mag ich noch lieber als Kokoslikör.« Tessa drehte den Verschluss auf und roch an der Flasche. »Herrlich«, seufzte sie inbrünstig. »Darauf hätte ich jetzt Lust.«
Nun ergriff Tessa die Initiative. Sie stand auf, drückte Jack die Flasche in die Hand und einen Kuss auf den Mund.
»Ich gehe kurz ins Bad und bin gleich zu meinem Massagetermin zurück.« Ohne auf eine Antwort zu warten, küsste sie auch Tyler und verschwand im Bad.
Tessa strahlte ihr Spiegelbild an, ihre Augen leuchteten. Sie zog ihr Stretchkleid aus, machte sich frisch, fasste ihre wallende schwarze Mähne mit den Händen zusammen und wickelte einen Knoten. Ihr Herz schlug wieder schneller. Hoffentlich hatten die Männer ihren Wink verstanden, sonst würde sie gleich total peinlich in ihrer weißen sexy Unterwäsche vor ihnen stehen. Tessa betrachtete sich noch einmal im Spiegel, perfekt. Sie führte noch einmal ihr Runter-fahr-Ritual auf und atmete tief durch. Schon wollte sie die Tür öffnen, da kickte sie noch schnell die Pumps von ihren Füßen. Lieber ohne, dachte sie, zu nuttig.
Sie trat ins Zimmer und stellte sich schüchtern, aber aufreizend zugleich in Position. Jack und Tyler hatten mitgedacht. Das Licht war noch sparsamer, eine große Decke lag über der Couch und beide saßen erwartungsvoll, nur noch mit ihren Shorts bekleidet, darauf. Tessa genoss ihre bewundernden Blicke und schaltete ihren Kopf ab. Jetzt einfach nur genießen.
»Du siehst richtig toll aus«, musste Tyler noch einmal loswerden.
»Komm her, meine kesse Tess!«, forderte Jack sie auf und winkte mit dem Massageöl.
Wie im Traum wandelte Tessa zur Couch. Jack und Tyler rückten sofort auseinander und sie legte sich zwischen die beiden auf ihren Rücken. Jack neigte sich zu ihrem Gesicht und küsste sie flüchtig.
»Du und deine verrückten Ideen«, flüsterte er ihr zu.
Tyler, auf einen Ellenbogen gestützt, wusste nicht so recht, ob und was er tun sollte. Tessa nahm seinen Hinterkopf und zog ihn zu sich runter. Sie nahm seine Brille ab, zog ihn zu ihrem Mund und küsste ihn. Erst nur seine Lippen, dann suchte sie Einlass mit ihrer Zunge. Tyler schmeckte gut. Jack unterbrach das schüchterne Zungenspiel.
»Dreh dich auf den Bauch!«, meinte er fordernd.
So kannte Tessa Jack. Sie gehorchte und schloss die Augen. Da waren sie, die Hände, überall. Sie streichelten ihre Schultern, ihren Rücken, ihren Po, ihre Oberschenkel. Sie öffneten den BH und führten Tessas Arme hindurch. Sie strichen die einzelnen Haarsträhnen aus ihrem Nacken und gleich darauf spürte Tessa einen warmen Atem und Küsse auf ihrem Hals. Die Hände wanderten ohne Unterlass. Sie spreizten ihre Beine leicht auseinander und zogen an dem String, der über ihre Beine bis nach unten glitt. Schon spürte Tessa das Öl auf ihrem Rücken und sanfte Hände, die es verteilten. Die anderen öligen Hände fuhren kreisend über ihre Pobacken, erst sanft einreibend, dann kräftiger. Sie waren überall unterwegs. Tessa seufzte zufrieden.
Neue Öltropfen landeten am Ansatz ihrer Pofalte, wo sich gleich darauf eine Hand einfand, die dann geschmeidig die Pofalte hinunterfuhr und wieder hinauf. Während die anderen Hände ihre Backen kneteten und leicht auseinanderzogen, rieb eine andere immer wieder ihre Falte hinunter. Dort hielt die Hand inne und Finger umkreisten ihren Anus. Tessa stöhnte zustimmend und hob instinktiv ihren Hintern an. Daraufhin glitt wie zufällig ein Finger ganz langsam hinein. Das war das Signal für vier ölige Hände, genau da weiterzumachen. Sie massierten ihre Pobacken und fuhren abwechselnd ihren Spalt hinunter. Erst fuhr immer ein Finger in ihren Anus ein, dann wurden es zwei. Tessa bewegte ihren Hüften im Rhythmus mit. Sie lechzte nach dem Gefühl, wenn die Finger langsam in sie eindrangen.
Zwei Hände streichelten plötzlich ihre Oberschenkel und spreizten sie noch ein wenig dabei. Daraufhin wanderten die Finger, die eben aus dem Anus glitten, weiter nach unten bis zu ihrem unter Höchstspannung stehenden Venushügel. Tessa spürte Öl auf ihre Schamlippen tropfen, und sofort waren die Hände da, sie zu verteilen.
Heißer Atem kam an ihr Ohr und hauchte: »Dreh dich um!«
Tessa wälzte sich herum und öffnete benommen die Augen. Tyler und Jack knieten rechts und links neben ihr und hielten die Hände hoch wie Chirurgen vor einer Operation.
»Weiter!«, hauchte Tessa und suchte gleichzeitig mit beiden Händen nach den puren Männlichkeiten neben sich. Sie bemerkte die Shorts und zog daran. Die Männer streiften diese ab und Tessa spürte an jeder Seite einen prächtig erigierten Penis. Sie umfasste beide wie eine Halterung, schloss die Augen und hauchte: »Weiter!«
Öl tropfte zwischen ihre Brüste und auf ihren Bauch. Lippen berührten ihre Lippen. Eine Zunge suchte ihre Zunge und umkreiste sie. Gleichzeitig rieben Hände über ihre Brüste, über den Bauch, über ihre Oberschenkel. Sie wanderten zu den Innenseiten ihrer schlanken braunen Beine und spreizten sie. Tessa wurde immer erregter. Sie saugte an der Zunge in ihrem Mund und erwiderte die Zungenschläge des anderen. Ein Penis wand sich aus ihrer Hand, sie umfasste den verbliebenen umso kräftiger. Ließ ihn dann kurz los und knetete ihre Brust. Mit ihrer nun öligen Hand griff sie wieder zu und rieb den ganzen Schaft, von der Wurzel bis zur Eichel, der stolzen Männlichkeit ein. Der Mund auf ihrem Mund stöhnte zustimmend und Tessa rieb weiter.

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