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Das wilde ABC meiner Männer | Erotischer Roman

(8)

von

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Finja ist kein Kind von Traurigkeit und lässt auf der Suche nach Liebe nichts anbrennen.
Jeder ihrer Männer beginnt mit einem anderen Buchstaben des Alphabets.
So vögelt sich Finja nicht nur durchs ABC, sondern auch durchs Leben.
Mit jedem Mann wächst ihre sexuelle Lust und mit jedem Mann erfährt sie mehr über ihre erotischen Vorlieben.
Kann Finja die große Liebe finden?

Das wilde ABC meiner Männer | Erotischer Roman

von Finja Lawall

Es gibt eindeutig Besseres als Schule!
Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet ich Bücherwurm das mal sage? Aber mich ödet die Schule momentan einfach nur an. Heute sollen wir auch noch einen neuen Lehrer bekommen. Herr Gregory – allein der Name klingt schon voll arrogant. Geschichte, Sport und Englisch wird der unterrichten. Ich habe so gar keinen Bock darauf!
Wie sich herausstellt ist Herr Gregory verdammt heiß. Er ist irgendwie das Ebenbild von George Clooney. Und nicht nur, dass er göttlich aussieht, nein, er ist auch voll korrekt. Alle Jungs sehen ihn als Kumpel und die Mädchen himmeln ihn einfach an. Überall, wo er hinkommt, hört man nervöses Kichern von den Mädels.
Die Woche zieht sich schleppend dahin. Zum Glück ist endlich Samstag. Ein Wochenende ohne Schule. Unsere Clique trifft sich heute bei Lucia und ihrem Bruder Chris, da die zwei die ganze Nacht sturmfreie Bude haben.
Der Abend ist wie immer lustig: Erst Pizza und dann Plünderung der Hausbar. Es dauert nicht lange, und wir alle sind gut angeheitert. Da kommt Ulli auf die glorreiche Idee, »Wahrheit oder Pflicht« zu spielen.
Gesagt, getan! Jeder schreibt zehn Zettelchen. Fünf für Wahrheit, fünf für Pflicht, dann geht es los. Ulli beginnt, weil er das Spiel vorgeschlagen hat: »Okay! Lucia, Wahrheit oder Plicht?«
Lucia entscheidet sich erstmal für Wahrheit und zieht dann einen Zettel aus dem »Wahrheits-Säckchen«.
»Mit wie vielen Partnern hattest du Sex?« liest sie vor.
Erwartungsvoll blicken alle Lucia an.
Die Ärmste wird puterrot. »Drei«, sagt sie dann.
»Du musst die Wahrheit sagen!«
»Das tue ich doch! Mein erster war Heinz, dann Cedric und dann Nick.«
Ulli grinst schelmisch. Und allen wird klar, dass er Lucia absichtlich herausgefordert hat, um die Namen herauszubekommen. Sehr mies, aber auch sehr effektiv, das muss man zugeben.
Als nächstes ist Tom dran. So geht es immer weiter, bis Marco mich wählt. Da ich schon ziemlich betrunken bin vom vielen Alkohol, wähle ich wagemutig Pflicht.
Mutig greife ich in das »Pflicht-Säckchen«. So schlimm wird es schon nicht werden ...
»Zeige Gregory dein nacktes Geschlecht!«, lese ich leicht lallend vor. Dann werde ich hellwach. »WAS?! Soll das ein Scherz sein?«
Toms Grinsen verrät ihn. Er also hat diesen Zettel geschrieben. »Tja, Baby, du hast dich für Pflicht entschieden. Oder willst du etwa kneifen?«
»Nein, natürlich nicht!« Böse funkle ich Tom zu, der schallend loslacht.
***
Montagmorgen geht es mir gar nicht gut.
Besorgt schaut mich Lucia an und flüstert mir dann zu: »Du weißt, du musst das nicht tun?!«
»Doch, muss ich!« Ich zucke mit meinen Schultern, als ob es mir nichts ausmachen würde, aber innerlich tobt in mir ein Orkan.
In der fünften Unterrichtsstunde haben wir Geschichte. Wie immer läuft Herr Gregory die Gänge auf und ab. Plötzlich kommt mir eine Idee.
Gerade, als er an meinem Tisch vorbeiläuft, lasse ich wie zufällig meinen Stift fallen.
Wie erwartet bückt sich mein Lehrer und während er meinen Stift aufhebt, spreize ich meine Beine und lasse ihn direkt auf meine blankrasierte Möse blicken. Einen Slip trage ich unter meinem kurzen Rock nicht.
Herr Gregory blickt mich fassungslos an, als er mir meinen Stift wiedergibt. Doch ich kaue unschuldig auf meiner Unterlippe und schaue ihn provokativ an. Ich gebe zu, es macht mir Spaß! Diese Art von Spiel gefällt mir sehr.
Meine Schuldigkeit von Samstag habe ich getan, aber ich möchte jetzt noch nicht aufhören! Daher knabbere ich anzüglich an meinem Stift.
»Okay, Leute, das war’s für heute. Bitte schaut euch nochmal alles an, was wir heute besprochen haben. Ach, Finja, bitte bleib noch einen Moment!«
Kurze Zeit später sind alle gegangen und ich bin mit meinem Lehrer allein.
»Finja, was sollte das?«
»Was sollte was?« Ich stelle mich absichtlich blöd und schaue so unschuldig, wie nur möglich, aber mit sexy Babydoll-Augenaufschlag.
»Du weißt doch genau, was ich meine, Finja! Bitte lass in Zukunft solche Aktionen!« Mit diesen Worten lässt mich Herr Gregory zurück.
Blöder Spießer! Innerlich lache ich in mich hinein. Wer hätte gedacht, dass es auch eine dunkle Seite in mir gibt?
***
Endlich ist Wochenende. Oh Mann, die Schultage ziehen sich ewig lästig. Das braucht doch echt niemand, vor allem, wenn man vierzehn ist!
Abends machen wir uns auf in unsere Lieblingsdiskothek. Zum Glück ist die Mehrheit unserer Clique schon über achtzehn, sodass wir Jüngeren ohne Probleme überall mit reinkommen.
Später am Abend bin ich echt gut angeheitert. Cola Whiskey sollte ich wirklich nicht trinken, das bekommt mir nicht. Gerade, als ich mir überlege, mir »alles nochmal durch den Kopf gehen zu lassen«, erblicke ich Herrn Gregory, der an der Bar sitzt. Bilde ich mir das nur ein oder beobachtet er mich?
Augenblicklich bin ich wieder voll klar im Kopf und gehe schüchtern lächelnd auf meinen Lehrer zu.
»Hi!«, sage ich leise.
»Hi Finja! Bist du schon alt genug für diesen Laden?«
Genervt verdrehe ich die Augen. »Ich bin für Einiges schon alt genug!« Provozierend schaue ich ihm in die Augen. Mein Mut kommt eindeutig vom Alkohol.
»Ach Finja ...«
Ich hebe meine Hand, und bringe somit Herr Gregory zum Schweigen. »Sparen Sie sich Ihr ›ach Finja‹, ich habe das schon verstanden! Mich will keiner ... Ich bin es nicht wert, also schon verstanden!« Mit diesen Worten drehe ich mich um. Die Cola-Whiskey-Übelkeit ist wieder da und auch die Leere in meinem Herzen.
»Nein, Finja, so war das nicht gemeint! Du bist toll! Aber du bist viel zu jung. Wenn du achtzehn wärst und nicht meine Schülerin ...«
Ich erhebe erneut meine Hand, um ihn zum Schweigen zu bringen. Dann gehe ich.
***
YEAH, endlich achtzehn! Oh Mann, die Zeiten der »Unterwürfigkeiten« sind vorbei!
Meine besten Freunde sitzen alle hier bei mir in meinem Zimmer. Wir lachen, trinken Sekt und es ist einfach nur alles mega toll!
Später am Abend gehen wir zusammen in einen der angesagtesten Clubs der Stadt. Und als ob der Teufel ein Eichhörnchen ist, will der Türsteher, das erste Mal in meinem Leben, meinen Ausweis sehen.
Mit einem Grinsen zeige ich ihm meinen Ausweis und als er sieht, dass heute mein Geburtstag ist, bekommen wir einen Freigetränkeausweis für den ganzen Abend. Yiiippiii!!!
Wir alle zehn feiern ausgelassen. Und obwohl wir den Gutschein haben, trinke ich gemäßigt. Ich habe das Gefühl, endlich erwachsen werden zu müssen.
Ich tanze gerade ausgelassen mit Lucia, als ich ihn erblicke: Herr Gregory ...
Mir wird sogleich schwindelig.
Kurz überlege ich, dann gehe ich auf ihn zu.
»Hi«, sage ich zaghaft und spüre buchstäblich, dass mir diesmal der Alkohol–Mut fehlt.
»Oh, hallo Finja! Bist du nicht noch zu jung für diesen Club?«
Will er mich provozieren oder fragt er mich das im Ernst? Geschickt ignoriere ich seine Bemerkung.
»Ich habe heute Geburtstag!«
»Oh, herzlichen Glückwunsch! Wie alt wirst du denn?«
»Alt genug, sodass Sie SIE sagen müssten!« Keck zwinkere ich meinem ehemaligen Lehrer zu.
Amüsiert schaut mich Herr Gregory an. »Okay, wenn das so ist ...« Er wendet sich ab und flüstert etwas dem Barkeeper zu.
Kurze Zeit später reicht dieser mir ein Glas Sekt.
»Auf dei... ich meine natürlich: Ihren Geburtstag, Miss Finja!«
Herr Gregory prostet mir zu und sieht dabei so verboten sexy aus, dass mir alle Sinne schwinden.
»Sie dürfen ruhig DU sagen, das ist okay!« Augenblicklich werde ich rot.
»Danke. Außerhalb der Schule bin ich Gabriel, und da ich nicht mehr dein Lehrer bin ...« Gabriel Gregory beugt sich mitten im Satz vor und gibt mir einen Kuss auf die Wange. WOW, ist das heiß! Wie fremdgeleitet drehe ich meinen Kopf so, dass er auch meine Lippen berührt.
»Finja!«
»Ich bin alt genug!« Tapfer schaue ich Gabriel in die Augen.
»Wirklich?«
Ich nicke. »Willst du meinen Ausweis sehen?«
Oh Gott, Finja, hör auf damit! Du klingst wie ein bockiges Kind.
»Nein, schon gut, ich glaube dir! Komm mit!«
Gabriel ergreift meine Hand und zieht mich mit sich. Rundherum um mich ist alles verschwunden, mir ist mittlerweile alles egal.
Die Luft vor dem Club ist kühl und angenehm, aber auch das bekomme ich nicht mit. Herr Gregory Schrägstrich Gabriel zerrt mich fast grob zu seinem Wagen. Dann drückt er mich gegen die Karosserie und nimmt mein Gesicht in seine Hände. Bevor er mich küsst, sagt er: »Das hätte ich am liebsten schon vor vier Jahren getan!«
Ist das sein Ernst?
Mit einem Ruck liege ich auf der Rückbank seines Autos. Ich spüre seine Hände überall auf meinem Körper. Gabriel scheint völlig ausgehungert zu sein. Wie lange hatte er wohl schon keine Frau mehr?
Mein erster Auto-Sex. WOW!
Stürmisch zerrt Gabriel meinen Rock nach oben, reißt meinen Slip zur Seite und schiebt fast im selben Moment grob zwei oder mehr Finger in mich. Mein Körper ist diese Art »Folter« nicht gewöhnt und verkrampft sich automatisch.
»Oh, du bist so herrlich eng!«
Mit einem Ruck dringt Gabriel in mich ein. Es fühlt sich tatsächlich eng an. Bin ich etwa so trocken oder hat Gabriel so einen Riesenriemen? Ich weiß nicht, was es ist, aber es ist mir auch egal. Im Moment genieße ich einfach nur das Gefühl, vollkommen ausgefüllt zu sein. Und das ist mega geil!
Ich lasse mich komplett in meinen Empfindungen fallen, spüre, wie sich Gabriel Zentimeter für Zentimeter in mich hineinschiebt und dann genauso langsam wieder herausgleitet, um dann kraftvoller in mich zu stoßen.
Keuchend senkt Gabriel seine Lippen auf meine und erobert in Windeseile mit seiner Zunge meine Mundhöhle. Sein Drei-Tage-Bart kratzt an meinem Gesicht, was mich noch mehr auf Tour bringt.
Alle meine Hemmungen fallen in diesem Moment von mir ab und ich schiebe meine Hände unter Gabriels Shirt, lasse meine Nägel fest über seinen Rücken kratzen. Sicher hinterlasse ich dicke Striemen, aber das ist mir egal. Dann kralle ich mich in seinen Po, um ihn noch tiefer in mir spüren zu können.
Gabriel versteht meine Aufforderung prompt und stößt immer fester in mich hinein, sodass ich fast das Gefühl habe, gespalten zu werden.
Nur wenige Augenblicke später, durchströmt mich ein phänomenaler Orgasmus. Es ist der erste, den ich nicht selbst verursacht habe und er fühlt sich gigantisch an!
Kurz darauf ergießt sich auch Gabriel laut ächzend in mir.
Als ich mich von Gabriel verabschiede, schwebe ich wie auf Wolken, aber nicht, weil ich verliebt bin, sondern eher mehr wegen der »Droge« Sex.
Das war wirklich der perfekte achtzehnte Geburtstag!

Diana Z. 12.03.2019 

Das wilde Alphabet der Männer Das Cover zeigt ein erotisches Bild eines Pärchens. Dieses Bild ist passend gewählt und macht sofort das Genre deutlich, welches hier angesprochen wird. Unterstrichen wird dies noch durch einen eindeutigen Titel, der viele kleine pikante Kurzgeschichten erahnen lässt. Da ich sehr gerne Bücher des Verlages lese, wollte ich hier natürlich mehr erfahren Anhand einer Alphabetischen Aufstellung lässt uns Finja an ihrem Liebesleben teilhaben. Und hier ist wirklich für jede Vorliebe und Neigung etwas dabei. Die Protagonisten wurde mir schon nach wenigen Geschichten sympathisch, auch wenn sie scheinbar einen ziemlich hohen Männerverschleiß zu verzeichnen hat. Aber sie beschreibt es eben mit Gefühl und wirkt dadurch nicht, wie eine Matratze für alle Fälle. Ihr scheinen einige der Männer etwas bedeutet zu haben und manche Episoden haben mich sogar direkt berührt. Aber auch ein Lächeln hier und ein Schmunzler da konnte man sich nicht verkneifen. Ich bin immer wieder überrascht, was es so alles an Neigungen und sexuellen Bedürfnissen gibt. Wer erwartet schon einen Bankberater im Hundedress!? Stets wollte ich weiter lesen und erfahren, woran Finja ihre Leser teilhaben lässt und natürlich die Frage, aller Fragen: Ist am Ende Mr. Reight in Sicht? Ein wenig verwirrt haben mich allerdings die Zeitsprünge zwischen den Geschichten. Hier und da wird somit schon einiges verraten, was man später erst zum lesen bekommt. Das Ende schließt das Buch sehr passend und zufriedenstellend ab. Hier hatte ich sogar ein seliges Lächeln in den Augen und konnte das Buch befriedigt schließen. Mein Fazit: Eine sehr fassettenreichen Sammlung erotischer Kurzgeschichten, die allesamt gut unterhalten. Für Fans des Genres eine klare Leseempfehlung!

dreamlady66 17.01.2019 

(Inhalt, übernommen): Finja ist kein Kind von Traurigkeit und lässt auf der Suche nach Liebe nichts anbrennen. Jeder ihrer Männer beginnt mit einem anderen Buchstaben des Alphabets. So vögelt sich Finja nicht nur durchs ABC, sondern auch durchs Leben. Mit jedem Mann wächst ihre sexuelle Lust und mit jedem Mann erfährt sie mehr über ihre erotischen Vorlieben. Kann Finja die große Liebe finden? Über die Autorin: Finja Lawall ist das Erotik-Pseudonym der Autorin Petra Fischer. Petra Fischer - geboren 1978 in Berlin - lebt mit ihrem Mann und den gemeinsamen Kindern in Rheinland-Pfalz. Bisher hat sie 4 Romane im Genre Belletristik veröffentlicht und möchte als Finja Lawall eine neue Welt entdecken. Schreibstil/Fazit: DANKE an bpb für Eure Zusage & schnelle Belieferung an einer neuen erotischen Leserunde. Der Inhalt mit 239 Seiten sowie einem Prolog kam eher schleppend daher. Hier wurde das A-Z durchgehend, dh namentlich 26 Stories mit unterschiedlichen Protagonisten (jeweils mit dem (Anfangs)buchen beginnend) vereint, stimulierte mich kaum, es wirkte teilweise langweilig, sehr sex-lastig und kam wenig erotisch-anziehend daher, der Schreibstil war angenehm & flüssig, die Kapitellänge leider meist aber zu kurz. Ein nettes Sammelsurium, welches man schnell lesen kann, aber nicht muss. Mich hat das Erotik-Debüt leider nicht so gefesselt!

Melanie H. 08.10.2018 

Für mich zu wenig Erotik Das Cover finde ich ansprechend und ebenso wie der Titel zum Thema passend. Wir lernen in dem Buch Finja und ihre Männer kennen. Das Kennenlernen gestaltet sich immer unterschiedlich und ist oft unterhaltsam. Es sind einige wirklich schräge Männer dabei, wo ich dachte, da hätte ich schon die Biege gemacht. Aber so durften wir uns dann doch an Seltsamen Männern und Situationen erfreuen, die mich auch mal zum lachen gebracht haben oder wo ich ungläubig den Kopf schütteln musste. Leider fand ich die Erotikszenen kaum anziehend - und gerade darauf habe ich mich gefreut. So habe ich kaum ein prickeln verspürt. Genervt hat mich dann sogar das Wort " geil". Kaum zu glauben, wie abtörnend ich es inzwischen finde. Schade, ich habe fast gemeint einen "Cut" zu spüren im Schreibstil zwischen dem Kennenlernen und den Sex. Deshalb hat mich das Buch leider etwas enttäuscht, da ich mehr Wert auf die erotischen Szenen als auf das Kennenlernen gelegt habe. Ich glaube aber, dass es doch einige Personen gibt, die dieses Buch anspricht.

JG 22.09.2018 

Das Cover ist ganz okay, hat mich aber nicht so neugierig gemacht, sodass ich im Geschäft danach gegriffen hätte. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Alles ist verständlich und nachvollziehbar. Manche Geschichten fand ich etwas zu kurz, da hätten vielleicht mehr Seiten gut getan. Die Protagonisten fand ich ein bisschen unpersönlich. Alles beruhte nur auf ein Erotikabenteuer. Ich finde Finja ziemlich lebensfroh, aber dennoch konnte sie mich nicht so recht überzeugen. Manche Männer fand ich jetzt nicht so interessant.. Die Idee mit den Kurzgeschichten fand ich gut, aber irgendwie hat mich das Buch nicht ganz überzeugen können. Dieses Buch bekommt von mir 3 Sterne.

Claire W. 18.09.2018 

In dem Buch „Das wilde ABC meiner Männer" von Finja Lawall, geht es um Finja, welche in jedem Kapitel etwas mit einem anderen Mann hat. Die 26 Männer fangen alle mit einem anderen Anfangsbuchstaben des Alphabetes an. Finja, die immer Pech hat mit ihren Liebhabern, wird immer wieder Single. Da sie aber Sex haben möchte, sucht sie immer nach Möglichkeiten. Manchmal sind es auch Zufälle oder sie kannte die Männer vorher schon. Vieles ist überraschend und Finja oder die jeweiligen Männer hatten falsche Erwartungen. Es werden verschiedene Abschnitte ihres Lebens dargestellt und der dazugehörige Mann oder eben Männer. Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Manche Kapitel haben mir besser gefallen als andere. Das liegt daran, da es ja eigentlich 26 Kurzgeschichten waren und es im wesentlichen zwar immer um Sex ging, aber der Rest der Geschichte anders ist. Was mir nicht so gut gefallen hat ist, dass manche Details aus Finjas Leben plötzlich in einem Kapitel aufgetaucht sind und sich erst viel später geklärt haben. Gegen Ende hat mir das Buch immer mehr gefallen, da ich Finja jetzt schon etwas besser kannte und nicht mehr so verwirrt war. Das Ende finde ich gut, es hatte sich vorher ja schon angedeutet. Das Buch ist meiner Meinung nach nur etwas für Frauen, obwohl so mancher Mann beim Lesen sicher etwas lernen könnte.

M.K 18.09.2018 

Finja berichtet von ihren Liebhabern. Insgesamt hatte sie 26 erotische Bekanntschaften. Zufälligerweise beginnt jeder dieser 26 Personen mit einem anderen Buchstaben und so vögelt sich Finja durch das ganze Alphabet. Dabei lernt sie die verrücktesten Männer kennen. Das Cover macht den Leser gleich klar, dass es sich um einen erotischen Roman handelt. Mich sprechen die beiden nicht wirklich an und ich würde in einer Buchhandlung wahrscheinlich nicht danach greifen. Was das Buch sehr interessant macht sind die Zeitsprünge. Bereichtet wird von den Männern in alphabetischer Reihenfolge und nicht in chronologischer. Das gibt der Geschichte etwas Interessantes, weil es eine Sache gibt, die man gerne genauer wissen möchte. (Will nicht spoilern) Der Schreibstil ist leicht zu lesen und es ist sehr flüssig zu lesen. Schnell konnte ich mich in die Geschichte finden. Finja ist ein ziemlich außergewöhnlicher Charakter. Ich mag sie überhaupt nicht. Sie ist sehr überheblich und eingebildet. Das Kennenlernen von Finja und dem aktuellsten Mann nimmt viel Raum in Anspruch. So bleibt wenig Platz für die Erotik. Mich konnten die erotischen Szenen nicht überzeugen. Mir fehlt das Knistern in der Luft, das Prickeln; genau das, was ich von einem erotischen Roman erwarte, habe ich hier nicht gefunden. Dieses Buch konnte mich nicht überzeugen. Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gewonnen und möchte mich bei der Autorin und dem Verlag bedanken.

claudi-1963 17.09.2018 

"Die Sinnlichkeit ist oft die Mutter der Liebe, aber öfter noch ihr Henker." (Paolo Mantegazza) Finja ist auf der Suche nach der Liebe ihres Lebens und durchlebt so manch schönes als auch enttäuschendes Abenteuer. Der größte Halt zwischen ihren Erfahrungen und den vielen Enttäuschungen, findet sie nur bei Freundin Lucia und ihrem Mann Ben, die mit ihren 4 Kindern eine harmonische Familie sind. Von Andreas bis Zachary erlebt der Leser 26 Kurzgeschichten teil mit stärken und teils mit schwächeren erotischen Einlagen. Diese Männer erlebt sie auch in verschiedenem Lebensalter und Lebensphasen. So lernt sie z. B. Gabriel als Lehrer kennen mit 14 und trifft ihn, dann wieder als sie schon 18 ist und nicht mehr seine Schülerin um mit ihm ein schnelles Liebesabenteuer zu erleben. In Andreas lernt sie den totalen Routinier kennen, der sich dann doch als ein ganz anderer herausstellt. Bastian ist ein Mann, der auf BSDM steht, bei dem dann aber Finja schnell ihre Grenzen feststellt. Mit Danny hat sie ihre erste Sexerfahrung auf der Toilette. Mit Yannick findet sie dann auch eine Familie, doch auch diese Liebe bekommt Risse und viele andere Geschichten mehr. Auf Finjas Suche will sie immer nur eines, die Liebe mit der sie ihre Leben verbringen kann. Wird sie diese finden, das erfährt der Leser auch am Ende des Buches! Meine Meinung: Finja ist keine reale Person, sondern sie ist eine Frau ausgedacht von einer Autorin mit dem Pseudonym Finja Lawall. Inwiefern diese Abenteuer in ihrem wirklichen Leben stattgefunden haben erfährt der Leser natürlich nicht. Ich denke, dass die meisten Geschichten davon rein fiktiv sind. Leider ist bei den meisten jedoch die heiße Erotik auf der Strecke geblieben. Das Buch liest sich eher wie eine Abhandlung von Liebesgeschichten, weniger von erotischen Ereignissen. Der Funke kommt dabei wenig herüber, da es nur recht wenige Geschichten schaffen ein gewisses Kribbeln bei einem hervorzurufen. Da nützt es auch nichts, wenn man mit ordinären und vulgären Wörtern aufwartet, wie es teilweise die Autorin macht. Man merkt einfach, das bei den meisten Geschichten das drumherum der Autorin wichtiger war, wie der Akt selbst. Für Leser die keine harte Erotik suchen mag das aber durchaus das richtige Buch zu sein. Trotzdem fand ich es gut, einmal die verschiedenen Arten der Männer und ihre Vorlieben kennen zu lernen. Ich danke dem Verlag für das Bereitstellen des Buches und gebe 3 1/2 von 5 Sterne, aufgerundet 4.

Jenny S. 17.09.2018 

Finja erstellt eine Liste mit all ihren Liebhabern, die sie in den vergangenen Jahren hatte. Die Geschichten sind nicht nach der Reihenfolge sortiert, sondern nach dem ABC. Finjas Männer fangen jeweils mit einem Buchstaben davon an und diese Idee hat mir sehr gut gefallen. Denn daraus ergibt sich eine bunte Mischung an Liebhabern. Die Geschichten an sich, sind meiner Meinung nach, leider viel zu kurz geraten. Nicht nur die einzelnen Kapitel sind kurz, auch die erotischen Szenen. Die Geschichten sind wie ein Quickie – rein, raus = fertig. Durch diese Kürze springt nicht wirklich ein erotischer Funke über. Es kommt überhaupt kein Prickeln auf. Es fehlt mir auch insgesamt an Gefühl. Es blieb einfach keine Zeit dafür, das sich die erotischen Szenen entwickeln konnten und das ist für einen Erotik Roman sehr wichtig, denn sonst wäre er ein Liebesroman. Der Schreibstiel ist angenehm zu lesen und gefällt mir gut. Gerne würde ich noch etwas anderes von der Autorin lesen. Aber dieses Buch packt mich einfach nicht. Ich lese die Geschichten und langweile mich. Schade, denn ich hatte mir eigentlich mehr erhofft.

REZENSION SCHREIBEN

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