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Stille mein Begehren | Erotischer Roman

(15)

von

Mai Anno 1712:
Eine verbotene Sehnsucht, eine Frau mit dunkler Vergangenheit und ein verlassenes Kloster …
Der heißblütige Thoran hat eine Schwäche für schöne Frauen und sinnliche Spiele. Als Gast in vornehmen Bordellen, teilt er sich oft eine Geliebte mit seinem Zwillingsbruder Nikolai.
Bis er Birgany trifft. sie will er für sich allein und in die vielen Spielarten der körperlichen Liebe einführen.
Er träumt davon, seine Lust in die Hände dieser Frau zu geben und ihr zu dienen.
Und plötzlich wird aus dem Spiel Liebe …
Heiß, sinnlich und voller Leidenschaft erobert Birgany sein Herz. Beide leben ihre Fantasien aus und versinken immer tiefer im Spiel um Macht und Unterwerfung.
Doch kurz darauf zerstört ein Vertrauensbruch dieses innige Band.
Hat er nun die Liebe und den Sex seines Lebens für immer verloren?

Stille mein Begehren | Erotischer Roman

von Litha Bernee

Mürrisch raufte sich Thoran die Haare. Er hasste Buchführung. Seit zwei Stunden hockte er über den Büchern. Müde streckte er den Rücken durch.
Birgany kam herein und schloss die Tür hinter sich.
»Tut mir leid, Liebes, aber ich habe keine Zeit. Wenn es nicht wichtig ist, störe mich bitte nicht, damit ich diesen Mist bis zum Abendessen fertig habe.«
Ihre Haltung veränderte sich. Sie straffte die Schultern und warf ihm einen hochmütigen Blick zu.
Ah, seine Herrin war anwesend. Mittlerweile reichte ein Blick von ihr, um zu wissen, wann sie spielen würden. Oh ja, er hatte wahrhaftig eine Domina geweckt. Sein Schaft bäumte sich auf und Thoran war unfähig, den Blick von seiner Frau und Herrin zu nehmen.
Sie verschränkte die Arme vor der Brust und drückte so ihren drallen Busen zusammen.
»In deiner Abwesenheit hatte ich viel Zeit, nachzudenken.«
Birgany verstand es meisterlich, ihn jedes Mal aufs Neue zu überraschen.
»Bisher war es ein Spiel, nun will ich nichts anderes mehr sein. Ich fühle mich als Königin, die alle Macht in ihren Händen hält.«
Bisher waren ihre Spiele darauf begrenzt, dass sie ihn heiß machte und ihm einen Höhepunkt raubte. Meist schneller als ihm lieb war.
Sie wollte ihn wirklich zu ihrem Besitz machen. Endlich war Thoran am Ziel seiner Träume. Genauso hatte er es sich vorgestellt. Leibeigener ihrer Lust sein zu dürfen. Alle Verantwortung abzugeben.
»Finde dich im Gewölbe der Qualen ein.« Hoheitsvoll schritt Birgany aus dem Arbeitszimmer. Thoran knallte die Schreibfeder auf die Arbeitsplatte, sprang auf und lief in ihr gemeinsames Schlafgemach. Hektisch zog er sein Hemd aus, warf sich seinen Umhang über und rannte los.
Halb nackt war der kurze Weg sehr unangenehm bei diesem Wetter. Sie brauchten auch zwischen den Gebäuden einen Bogengang. Besser noch einen unterirdischen Gang, der direkt in die Katakomben führte.
Voller Vorfreude sprang er die Treppe hinunter ins Gewölbe der Qualen. Angenehme Wärme schlug ihm entgegen. Drei Kohlebecken standen im Raum verteilt.
»Ich warte.« Birgany stand neben der Fesselvorrichtung.
Sie trug einen Ubera mit Nippellöchern, nur diesmal in Nachtschwarz. Passend dazu einen knöchellangen Rock aus durchsichtigem Stoff. Thoran stellte sich an die raue Backsteinwand und ließ sich die Fesseln anlegen. Er liebte dieses Gefühl des Ausgeliefertseins.
Geschickt löste sie die Schnüre seines ledernen Gefängnisses. »So gefällt mir mein Sklave schon besser.« Sie schnippte mit den Fingern gegen seinen Schwanz und Thoran stöhnte auf. Der kurze Schmerz wich sogleich einer solchen Gier, dass er sich fest auf die Innenseite der Wange biss, um seinen Erguss aufzuhalten.
»Es macht mich glücklich, wenn ich Euch erfreue, Herrin. Ich will Euch täglich dienen und durch die Sklavenhosen ist mir ständig bewusst, wem ich gehöre.«
Seit dem Eröffnungsfest hatte Thoran weitere dieser Hosen in Auftrag gegeben und keine anderen mehr getragen. Jeden Morgen, wenn er seine Hose anzog, kam Birgany und sperrte seinen Schwanz hinter das Lederstück. Es war ihr persönliches und geheimes Ritual. Stand eine Strafe an, zog sie die Schnüre fest. Der enorme Druck erregte ihn maßlos, doch sein Schwanz hatte keinen Platz, sich aufzurichten.
Wenn sie allein in ihren Gemächern waren, spielte sie unterschiedliche Schnürungen durch und ließ die Lederlasche weg. Mal waren nur seine Hoden zu sehen, mal nur der Schwanz. Ihr Einfallsreichtum war ungebrochen und seine Herrin benutzte ihn voller Lust für ihre Kreationen der Lust wie sie es nannte.
»Hast du in den drei Wochen herumgehurt?«
»Wie kannst du mir eine solche Frage stellen?« Birgany wusste genau, dass er sein Ehegelübde nie brechen würde, egal wie es der Rest seiner Geschlechtsgenossen hielt.
Grob packte sie seinen Schwanz und drückte zu. »Du wagst es, mich zu beleidigen, Sklave? Darauf steht eine harte Strafe. Dir steht es nicht zu, mich zu maßregeln.«
»Nie würde ich meine Ehegelübde brechen.«
»Gut. Sag mir, wie oft hast du es dir selbst besorgt in den langen Nächten ohne mich?«
»Oft«, gestand er und wurde mit mehr Druck auf seinen Schwanz belohnt. Eine zweite Hand legte sich erbarmungslos um seine Hoden. Mit Mühe hielt sich Thoran auf den Beinen. Schweiß bedeckte seine Haut und er warf den Kopf in den Nacken.
Bei allen Heiligen, er war so aufgeputscht, dass er augenblicklich kam. Diese kleine Faust um seinen Schwanz war von Anfang an sein Verderben gewesen.
Er spürte ihr Lachen mehr, als dass er es hörte. Sie hatte ihn mal wieder genau dort, wo sie ihn haben wollte.
»Verzeiht, Herrin. Euer Anblick und Eure Zuwendung ...«
»Du gibst mir die Schuld für dein Versagen?«, unterbrach sie ihn. Thoran sog die Luft tief in die Lungen. Er roch ihre Lust und sein halb erschlaffter Schaft zuckte begehrlich.
»Nein, bitte verzeiht. Ich erwarte Eure Strafe für mein unerlaubtes Kommen.«
»Sehr lobenswert. Mein erstes Hochzeitsgeschenk wird dir zweifellos helfen.«
»Hochzeitsgeschenk? Aber wir sind doch schon seit über einem halben Jahr verheiratet.«
»Besser spät als nie, mein Mann und Sklave.« Sie ging mit wiegenden Hüften zu dem mit Leder bezogenen Tisch an der gegenüberliegenden Wand. Dort lag eine kleine Schachtel. Sie nahm etwas heraus und drehte sich um. Thoran erkannte schwarzes Leder.
»Dies wird ab heute deine Sklavenkleidung sein.« Sie kniete sich vor ihm nieder und stülpte das Teil über seinen Schaft bis zur Wurzel.
»Dieses Geschirr teilt wunderschön deinen großen Hoden, umschließt deinen Schaft fest und unerbittlich.«
Interessiert sah er an sich hinunter.
»Du wirst mich in kniender Stellung erwarten und darum bitten, dein Sklavengeschirr angelegt zu bekommen.«
»Ihr ehrt mich mit dieser Gabe. Euch offen dienen zu dürfen, erfüllt mich mit Stolz.« Er würde alles anziehen, wenn er seine Herrin als Belohnung mehrmals befriedigen durfte. Nun konnte er seine Fantasien gemeinsam mit Birgany in vollen Zügen ausleben.
Sie packte einen Hoden und schob ihn durch den Lederring. Danach den zweiten.
»Zum Henker noch mal«, brüllte Thoran, dieses dämliche Teil klemmte seine Schamhaare ein. Der scharfe Schmerz jagte ihm bis in die Zehen.
Birgany reagierte augenblicklich. Schnell nahm sie das Teil ab und Thoran atmete erleichtert auf.
»So geht es nicht. Ich werde dich rasieren, danach sind die störenden Haare fort und du kannst dein Geschirr tragen, ohne dass es ziept.«
»Du willst mich rasieren? Vergiss es. Wir sind nicht im Osmanischen Reich. Hier ist ein Mann nur ein Mann, wenn er Haare am Sack hat.« Die Vorstellung, ständig diesen Druck zu spüren, machte ihn lüstern, doch nie würde er sich die Eier rasieren lassen.
»Als mein Sklave wirst du gehorchen. Ich werde dich gleich enthaaren, und wenn du mir so gefällst, erwarte ich dich immer blank rasiert.« Sie leckte sich über die Lippen. »Es wird ein außergewöhnliches Erlebnis. Du wirst meine Zunge und Zähne noch intensiver spüren und unerlaubt kommen.« Sie schenkte ihm ein laszives Lächeln.
Geschickt hantierte sie an den Ketten, die an einem Haken befestigt waren. Der Zug auf seine Arme verschwand.
»Bitte, Herrin.«
»Du willst mich wissentlich enttäuschen?«
Panik überfiel ihn wie ein Schneesturm. Die Vorstellung, Birgany zu enttäuschen, tat ihm körperlich weh.
Er fand keine passende Beschreibung für dieses Chaos in seinem Inneren. Er wollte, nein er musste es schaffen. Es war wie eine Sucht. Ärgerlich schüttelte er den Kopf. Keine Sucht. Ihre Wünsche zu erfüllen war zu einem Grundbedürfnis geworden. Sie schenkte ihm Macht und er gab ihr die Macht zurück, indem er ihr diente. Er sank auf die Knie. »Nein. Die Vorstellung ist mir zuwider, doch ich würde Euch nie enttäuschen. Mein Körper gehört nur Euch allein, Herrin. Verfahrt mit mir, wie Euch beliebt.« Es war keine Phrase. Thoran meinte jedes seiner Worte ernst.
»Als Strafe wirst du hier auf den kalten Steinen knien bleiben, bis ich mit Wasser und Rasiermesser zurück bin.«
»Wie Ihr wünscht, Herrin.« Die groben Steine gruben sich in sein Fleisch. Thoran würde sich nicht vom Fleck rühren.
»Sorge dafür, dass dein Schwanz einsatzbereit bleibt.«
Wie von selbst legte sich seine Hand um die Wurzel seines Gliedes und er verwöhnte sich selbst.
»Wenn du es wagst, abzuspritzen, wirst du mir die nächsten zwei Wochen nicht dienen dürfen. Die Entscheidung liegt bei dir, Sklave. Du solltest nach der langen Zeit, wo du mir gehörst, gelernt haben, deinen Sklavenschwanz zu kontrollieren.«
Abrupt stellte er seine Bewegung ein und verharrte mit der Faust um seinen harten Schaft. Gefühle zwischen Erwartung und Angst, weil er jegliche Kontrolle an sie abgab, brachten sein Blut zum Brodeln. Es machte ihn verrückt vor Lust, dass er der Willkür seiner Herrin ausgeliefert war.
Nach gefühlten Stunden betrat seine Herrin den Raum. »Steh auf. Zum Tisch. Auf den Rücken. Spreiz die Beine.«
Die knappen Befehle stoben ihm direkt in den Schaft. Unsicher kam er auf die Beine und verkniff es sich, die Knie zu reiben, um den Schmerz zu lindern.
Gehorsam kletterte er auf den Tisch und legte sich mit weit gespreizten Beinen auf den Rücken.
Sie fesselte ihm die Arme über dem Kopf an der dort angebrachten Vorrichtung. Die Füße kamen ebenfalls in Schlaufen, die rechts und links an den Tischbeinen befestigt waren. Er lag da, völlig bewegungsunfähig und seiner Herrin ausgeliefert.
»Heute wirst du wirklich zu einem Sklaven, wie es im Orient Brauch ist.« Sie machte ernst und rasierte ihm die Achseln. Geschickt schabte sie mit dem Messer über seinen Brustkorb und Thoran wagte es nicht, tief durchzuatmen. Es war ein seltsames Gefühl, widerwillig den Wunsch seiner Herrin zu erfüllen, auch wenn er sich nackt vorkam, so völlig ohne Haare.
Sie stand neben ihm, die Hände in die Hüften gestemmt, und schüttelte den Kopf. »Wie soll ich dich weiter rasieren, wenn mir dieser Pfahl im Weg ist?« Sie schenkte ihm ein diabolisches Lächeln.
»Aber Ihr habt es mir befohlen.«
»Schweig«, unterbrach sie ihn.
Völlig perplex gehorchte Thoran und spürte, wie sie das Messer dicht an seinem Schaft ansetzte. Schweiß brach ihm aus allen Poren und er biss die Zähne zusammen.

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