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Arne Hoffmann
Unterwerfung | Erotischer Ratgeber
Sich einem anderen Menschen ganz und gar ausliefern

Auch in der unterwürfigen Rolle kannst du deinen Teil dazu beitragen, ein SM-Spiel zu einer großartigen Erfahrung für beide Seiten zu machen. Dieser Ratgeber verrät dir alles, was dazu wichtig ist. Unter anderem erfährst du, wie du dafür sorgst, dass deine eigenen Vorstellungen nicht zu kurz kommen, wie du den passenden Partner findest und wie du sicherstellst, dass dir nichts Ernsthaftes passiert. So kannst du es als erotisches Erlebnis genießen, wenn du dich einem anderen Menschen ganz und gar auslieferst.

Herzliche Grüße
Arne Hoffmann

 

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Leseprobe: Arne Hoffmann
Unterwerfung | Erotischer Ratgeber

Wie teilst du deinem Partner am besten mit, was du magst und was nicht?
An erster Stelle steht hier, dass du selbst gut darüber Bescheid weißt, wie weit du belastbar bist und wann deine Belastbarkeit erschöpft ist. Während du hier vieles erst im Lauf eurer erotischen Spiele herausfindest, solltest du dich von Anfang an so gut wie möglich darüber informieren, welche Risiken bei bestimmten SM-Spielen (z. B. Auspeitschungen) bestehen und wie du dich am besten davor schützen kannst. Je nach deiner speziellen Vorliebe dürftest du dazu einiges an Literatur im Handel und an kompetenten Websites im Internet finden. Mach dich so schlau wie möglich darüber, welche körperlichen oder emotionalen Schäden dir möglicherweise drohen und wie ihr beiden am besten dagegen vorbeugt.
Zweitens solltest du in der Lage sein, deine Bedenken und Schwächen so ehrlich wie möglich mitzuteilen, damit dein Partner darauf Rücksicht nehmen kann. Vielleicht ist es dir anfangs peinlich, über deine Ängste oder bestimmte körperliche Handicaps (z. B. nicht lange knien zu können) zu sprechen oder Phantasien zu schildern, die du allzu ungewöhnlich findest. Aber schau mal, ob du es schaffst, im Laufe der Zeit immer mehr Mut und Vertrauen zu entwickeln, was solche Offenbarungen angeht.
Auch wenn du momentan wegen Belastungen, die nichts mit deinem Sexleben zu tun haben, besonders gestresst oder abgelenkt bist, sollte dein Partner darüber Bescheid wissen. Er kann sich dann besser erklären, warum du bei einem eurer Spiele ungewohnt empfindlich oder geistesabwesend wirkst, und weiß, dass das nichts mit seiner Art, dich zu misshandeln, zu tun hat.
Wenn dein Partner nicht alle nötigen Informationen hat, steigt das Risiko, dass euer Spiel schiefgeht. Es ist für ihn ohnehin schon schwer genug, mit den intimsten Wünschen und Ängsten eines anderen Menschen so zu arbeiten, dass daraus kein Fiasko, sondern eine lustvolle Erfahrung für euch beide wird. Je mehr Hinweise du ihm gibst und je klarer du formulieren kannst, was in dir vorgeht, desto höher steigen eure Chancen, dass sich euer Spiel erfreulich entwickelt.
Damit du dich so verhalten kannst, ist es vor allem wichtig, deinem Partner darauf zu vertrauen, dass ihm dein Wohlergehen und dein Spaß an Unterwerfungsspielen am Herzen liegen. Ist das der Fall? Wenn nicht, hast du ein viel grundlegenderes Problem – und möglicherweise den falschen Partner. Ich werde dir weiter unten noch erklären, wie du ein besseres Gespür dafür entwickeln kannst, ob dein Partner gut für dich ist. Aber wenn du deinem Partner vertraust, solltest du auch fähig sein, dich ihm zu öffnen und ihm mitzuteilen, was in dir vorgeht.
Dabei würde es eurem Vergnügen helfen, wenn du es schaffst, diese Dinge anzusprechen, ohne aus deiner Rolle als Sklave zu fallen. Dazu gibt es im Wesentlichen zwei Möglichkeiten, die sich nicht gegenseitig ausschließen, sondern auch gemeinsam erfolgen können. Die eine besteht darin, dass du und dein Partner vor dem Beginn deiner Unterwerfung einvernehmlich klärt, was für dich auf keinen Fall geht und was du dir wünschen würdest. (Dein Partner ist bei SM-Spielen natürlich kein Wunscherfüller, aber er kann dir schon mal etwas gönnen) Vielleicht wollt ihr für ein solches Gespräch auf gleicher Augenhöhe sogar einen Ort finden, wo ihr nicht miteinander spielt, also zum Beispiel in einem Bistro oder auf einem Spaziergang statt in eurer Wohnung.
Nach diesem Gespräch nehmt ihr die Rolle von Herr und Sklave ein. Und nach diesem Spiel besprecht ihr wieder, was gut funktioniert hat und was nicht.
Die Alternative zu dieser Methode besteht darin, dass du auch während eures Spiels deine Wünsche und Bedenken äußerst, aber eben aus deiner Rolle als Sklave heraus und damit auf entsprechend unterwürfige Weise. Du bittest deinen Partner also demütig darum, auf deine Empfindlichkeiten Rücksicht zu nehmen. Du äußerst nicht kontinuierlich Kritik daran, wie er sich verhält – vielleicht auch noch in schnippischem oder belustigtem Tonfall oder in der Gegenwart von anderen Leuten. Du versuchst nicht, das Spiel aus deiner Position heraus zu steuern (sogenanntes »Topping from the Bottom«), etwa indem du offene oder versteckte Anweisungen gibst, was als Nächstes geschehen sollte. Du fängst nicht an zu schmollen, wenn du deinen Kopf nicht durchsetzen kannst. Und du verhältst dich auch nicht gezielt aufsässig oder provokativ, damit dich dein Partner etwas härter anpackt.
All diese Verhaltensweisen werden von dominanten Menschen ungern gesehen, weil sie bei solchen Spielen nicht dazu manipuliert werden möchten, bestimmte Dinge zu tun. Auf diese Weise würdest du ihren Spaß am Spiel vermindern – aber auch deinen eigenen. Der Reiz von Unterwerfungsspielen besteht für Unterwürfige ja gerade darin, dass man die Kontrolle über das, was passiert, an jemand anderen abgibt und sich darauf konzentriert zu empfinden, was dabei mit einem geschieht.
Wenn du deinen Partner aber einfach nur darum bittest (oder, wenn du darauf stehst, anflehst), sein Verhalten zu ändern, belässt du die Macht bei ihm. Er kann dann seinerseits in seiner Rolle als dein Herr und Gebieter bleiben und »entscheiden«, ob er dir seine Gnade erweist oder nicht. Vielleicht wird er das nur eingegrenzt tun. Oder nur auf eine bestimmte Weise, die immer noch belastend für dich ist, die du aber gut aushalten kannst. Oder nur wenn du dafür etwas anderes für ihn tust – eine bestimmte unangenehme Aufgabe erledigen oder ihm aus Dankbarkeit die Füße küssen.
Dankbarkeit, sobald dein Partner deinen Wünschen entgegenkommt – und zwar mehr als in einer normalen Partnerschaft – ist etwas, was du ohnehin entwickeln solltest. Häufig stecken Dominante ja einiges an Planung, Vorbereitung und so weiter in ein solches Spiel, dem du dich dann hingeben kannst. Und jeder Dominante freut sich, wenn dieser Einsatz durch Dank in Wort und Tat entsprechend gewürdigt wird.
Du kannst diese Dankbarkeit in eurem Gespräch auch nach vorne ziehen. Du würdest deinem Partner also erst schildern, was du an seiner Art, dich zu beherrschen, besonders toll und gelungen findest und wovon du noch etwas mehr hättest.
Vielleicht fällt es dir anfangs schwer, einen ausreichend unterwürfigen Tonfall zu finden, in dem du deine Bitten äußerst.
***
Worauf solltest du achten, wenn du dich das erste Mal einem neuen Partner unterwirfst?
Irgendwann wirst du die Entscheidung treffen, ob du jemandem so sehr vertraust, dass ihr euch entweder in seiner oder deiner Wohnung zu einem SM-Spiel trefft. Womöglich wirst du zu diesem Zeitpunkt noch immer ein etwas flaues Gefühl im Magen haben. Du hast bisher zwar gut darauf geachtet, dass Risiko für dich zu senken, aber das ändert nichts daran, dass du dich in die Hände eines Menschen begeben wirst, den du kaum kennst. Wird er wirklich nur dein Bestes im Sinn haben? Als wie kompetent wird er sich herausstellen? Wird das Spiel so toll, wie du hoffst?
Hier zeigt sich schon, dass es wieder zwei unterschiedliche Aspekte zu bedenken gilt: deine Sicherheit und dein Lustgewinn durch ein möglichst tolles Spiel. Was deine Sicherheit angeht, gibt es immer noch Dinge, die du tun kannst. Beispielsweise kannst du dich vor deinem ersten Spiel »covern« lassen – was genau das bedeutet, werde ich weiter unten erklären. Du kannst darauf bestehen, dich nicht wenigstens gleich beim ersten Spiel fesseln zu lassen, so dass du nicht komplett hilflos bist. Du könntest deinem neuen Herrn also auf bestimmte Weise sexuell dienen oder dich auspeitschen lassen, aber deine Bewegungsfreiheit bliebe unbeeinträchtigt beziehungsweise nur durch Befehle eingeschränkt (»Bleib genau in dieser Position stehen, während ich deinen Rücken mit meiner Peitsche verziere.«) Solltest du das vorhaben, teile das deinem Partner am besten frühzeitig mit, damit er nicht ausgerechnet ein ausgefeiltes Bondage-Spiel für euer erstes gemeinsames Mal vorbereitet.
Es ist keine schlechte Idee, generell mit deinem Partner vorab zu besprechen, was er mit dir anstellen wird. Auf diese Weise kannst du ein Spiel vermeiden, von dem du überfordert wärst. Womöglich wird dein Partner dir nicht Schritt für Schritt vorab erzählen, was er mit dir vorhat. Ein gewisser Überraschungseffekt gehört zu der emotionalen Wirkung solcher Spiele ja durchaus dazu. Aber gerade anfangs ist es sinnvoll, zumindest enge Grenzen abzustecken, in denen sich das Spiel bewegen darf. Es wird dann vermutlich nicht das umwälzendste, ekstatischste Erlebnis sein, das du dir vorstellen kannst, aber das ist doch schon beim »normalen« Sex mit einem neuen Partner nur selten der Fall. Nehmt euch die Zeit, erst einmal herauszufinden, wie der andere in bestimmten Situationen reagiert, um auf dieser Grundlage weitere Spiele aufzubauen.
In jedem Fall sollte dein Partner informiert sein, wenn du bestimmte gesundheitliche Schwächen hast, die eine Rolle spielen könnten. Erspare deinem Partner, dass du mittendrin einen Asthma- oder einen epileptischen Anfall erleidest und er keine Ahnung hat, wie er jetzt reagieren soll. Zu den Dingen, über die er möglicherweise Bescheid wissen sollte, gehören eine Herzschwäche, Probleme mit den Gelenken, eine Erkältung (Knebelspiele wären dann ungünstig), Kontaktlinsen, eine Kreislaufschwäche, Diabetes, neuralgische Beschwerden, kürzliche Operationen (einschließlich Piercings), Bandscheibenvorfälle, Allergien, Bluthochdruck und besondere seelische Empfindlichkeiten.
Ein letzter Punkt: Bislang ging dieser Ratgeber oft stillschweigend davon aus, dass du ein Neuling in solchen Dingen bist und dein Partner schon weiß, was er zu tun hat. Aber natürlich ist gut vorstellbar, dass du mit einem Menschen spielen möchtest, der selbst noch wenig Erfahrung hat. Es spricht dann überhaupt nichts dagegen, ihn aus deiner unterwürfigen Position heraus zu unterstützen. Du könntest ihn zum Beispiel respektvoll fragen: »Möchtest du, dass ich deine Peitsche hole?« oder »Soll ich jetzt deine Füße massieren?« Früher oder später wird es deinem Partner schon gelingen, auch ohne solche Vorschläge seine Wünsche zu äußern.

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