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Hafenmayer Huth Streicher
Die Sex-Flüsterer - verraten die Geheimnisse des Online-Datings - Das unentbehrliche Erotik-Handbuch
Insider Wissen von Poppen.de

Onlinedating-Seiten erfreuen sich enormer Beliebtheit. Inzwischen kennt wahrscheinlich jeder jemanden, der eine Affäre oder Beziehung (glücklich oder auch nicht) über das Internet gefunden hat. Anderen wiederum will online so gar kein erfüllter Kontakt gelingen. Was machen sie falsch?
Die Manager der größten deutschen Erotik-Community »POPPEN.de« verraten die Geheimnisse des erfolgreichen Onlinedatings. Wie und wo findet man Menschen zum Glücklichsein – ob für Liebe, Liebelei, One-Night-Stand, Freundschaft mit Vorzügen oder ganz besondere (Sex-)Vorliebe? Ganz nebenbei erfährt der Leser noch so allerhand Interessantes rund um die schönste Sache der Welt …

 

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Leseprobe: Hafenmayer Huth Streicher
Die Sex-Flüsterer - verraten die Geheimnisse des Online-Datings - Das unentbehrliche Erotik-Handbuch

Cuckolding
In den Sex-Chats des Internets gehören Cuckolding-Fantasien zu den gefragtesten Rollenspielen. Die entsprechenden Chaträume sind zu jeder Uhrzeit gut besucht und tragen Namen wie »Meine Ehefrau mag auch andere Männer« oder »Sehr intime Ehedetails«. Auf POPPEN.de sind in diesen Räumen stets viele Hundert Mitglieder online und explizit auf der Suche nach virtuellen wie realen Cuckold-Spielen. Ganz ähnlich sieht es übrigens im Gebiet der Pornografie aus: Nach kaum einem Begriff suchen heterosexuelle Männer so häufig wie nach »Cuckold-Porn”. Doch wer weiß eigentlich genau, wie diese Spielart in der praktischen und alltäglichen Umsetzung funktioniert? Was macht einen Cuckold aus – und was seine Gattin, die sogenannte »Hotwife”? Wagen wir einen Blick in die geheimnisvolle Welt des Cuckolding.
Die Rollen sind beim Cuckolding klar verteilt. In der Regel ist es die Frau, die den dominanten Part ausübt. Sie ist diejenige, die untreu wird und ihren Partner mit fremden Männern oder mit bereits bekannten Liebhabern, sogenannten »Hausfreunden« oder »Bulls”, betrügt. Im Gegensatz zu einem klassisch diskreten Seitensprung weiß ihr Partner jedoch in der Regel Bescheid und empfindet durch die (sexuelle) Demütigung keineswegs Wut, Enttäuschung oder eine tiefe innerliche Verletzung, sondern – und jetzt wird es interessant – sexuelle Erregung!
Dr. Justin Lehmiller, ein bekannter Sexualwissenschaftler in den USA, hat in zahlreichen Studien und Umfragen versucht, der geheimen Sexfantasie des Cuckolding auf den Grund zu gehen. Ähnlich wie unsere große POPPEN.de-Studie »Die geheimen Sexfantasien der Deutschen” kommt er zu dem Ergebnis, dass Cuckolding vor allem bei Männern eine beliebte erotische Fantasie ist. Jeder zweite Mann kann sich demnach Cuckolding-Sex mit ihren Partnerinnen vorstellen.
Doch wer hätte das gedacht? Viele Frauen haben ebenfalls geheime Cuckolding-Fantasien! Die POPPEN.de-Umfrage bestätigt auch da die Ergebnisse der amerikanischen Wissenschaftler und zeigt, dass rund 30 Prozent der Frauen dieser Fantasie wohlwollend gegenüberstehen. Zur Wahrheit gehört aber auch: Nur die allerwenigsten Menschen trauen sich, ihre Cuckold-Fantasien real umzusetzen. Obwohl sehr viele POPPEN.de-Mitglieder eine solche Sexfantasie haben, gibt nur jeder Zehnte an, diese Vorstellung schon mit seinem Partner ausprobiert zu haben.
Zunächst sind es geheime Sexfantasien, also Wünsche, die man nicht immer mit dem Partner teilt. Wie schwierig es ist, mit dem Freund oder der Freundin über diese Wünsche und Bedürfnisse zu sprechen, wissen die POPPEN.de-Mitglieder Mark und Tina nur zu gut. Mittlerweile praktizieren die beiden schon seit fast fünf Jahren regelmäßigen Cuckolding-Sex mit Männern in ihrem Alter. Wie sie den Sprung von der Fantasie in die real praktizierte Vorliebe geschafft haben, erzählten sie uns per Mail:
»Natürlich ging Cuckolding auch bei uns nicht von heute auf morgen, sondern war ein Prozess, der sich über knapp ein Jahr hinzog. Zuerst war der Gedanke da, dann hat man mal darüber gesprochen, aber zu diesem Zeitpunkt war es mehr oder weniger eine Fantasie oder ein Wunschdenken. Wir haben immer öfter darüber gesprochen und irgendwann waren wir an dem Punkt, wo wir sagten: Okay, versuchen wir es. Es ist doch nur Sex und hat nichts mit Liebe zu tun. Obwohl wir damals erst 23 und 26 Jahre alt waren, konnten wir das klar voneinander trennen.”
Über verschiedene Casual-Dating-Portale suchten sie nach passenden Männern. Was genau sie sich von einem Spielgefährten, einem sogenannten »Bull” wünschten, fassen sie wie folgt zusammen:
»Ehrlichkeit, Diskretion, Vertrauen, Offenheit, Anstand, gepflegtes Auftreten. Sie mag eher sportliche Männer. Leider wird man oft von Männern angeschrieben, welche nicht einmal die Hälfte dieser Anforderungen erfüllen. Diese suchen meist den schnellen Sex, am liebsten noch am gleichen Abend.”
Doch eines Tages war es dann tatsächlich so weit – sie hatten den passenden »Bull” für sich gefunden. In einer gemeinsamen WhatsApp-Gruppe tauschten sie zu dritt Nachrichten aus und vereinbarten das erste Treffen. Während sich Tina auf den Weg machte, den »Bull” in einem Hotel etwas außerhalb ihres Wohnortes zu besuchen, blieb Mark allein zu Hause, wurde mit einem Peniskäfig keusch gehalten und über WhatsApp mit intimen Live-Fotos der beiden versorgt. Für ihn war es ein unbeschreibliches Gefühl, als er das erste Nacktfoto von seiner Hotwife und ihrem Bull zu sehen bekam – irgendwo zwischen »Eifersucht, Geilheit, Erniedrigung und Nervosität”.
»Ich bin die Wohnung auf und ab gelaufen und konnte nichts machen, außer zu warten. Und als Tina nach drei oder vier Stunden, die mir vorkamen wie eine Ewigkeit, glücklich und befriedigt nach Hause kam, mir alles detailliert erzählte und mich von meinem Peniskäfig befreite, hatte ich innerhalb weniger Sekunden einen unglaublichen Orgasmus. Von diesem Zeitpunkt an wussten wir, dass es nicht unser letztes Mal gewesen war.”
Natürlich haben sich längst viele neugierige Wissenschaftler mit der Begeisterung von Paaren für das Cuckolding befasst. Schauen wir uns doch kurz mal an, was sie dazu meinen. Die am häufigsten genannte Erklärung lautet, dass Männer in Konkurrenzsituationen deutlich mehr Sperma produzieren, um ihre eigene Fortpflanzung zu sichern. Allein die Vorstellung, eine feste Partnerin mit anderen, fremden (und zum Teil besser bestückten) Typen teilen zu müssen, könne daher sogar die eigene männliche Sexperformance steigern. Der Sex des Mannes wird leidenschaftlicher und der Orgasmus deutlich intensiver erlebt. Offensichtlich gilt auch im Feld des Poppens die altbekannte Weisheit: »Konkurrenz belebt das Geschäft”.
Gar nicht so selten wird das Cuckolding im Rahmen einer »Femdom”-Beziehung ausgelebt. Das bedeutet, dass die Frau in der Partnerschaft sowie beim Sex das Sagen hat und ihr Ehemann in erster Linie als devoter Gegenpart und »Diener” in Erscheinung tritt und nur in sehr begrenzter Form am Liebesspiel teilnehmen darf (manchmal muss er auch so wie Mark ganz außen vor bleiben). Der Cuckold ist in erster Linie für das Wohl seiner Gattin und ihres Liebhabers verantwortlich – zum Beispiel indem er mit Massagen für eine entspannte erotische Atmosphäre sorgt, das »Liebesnest” herrichtet oder am nächsten Morgen seiner »Hotwife” und ihrem »Bull” das Frühstück serviert. Ab und zu darf er auch mal selbst mitspielen, allerdings immer nur in einem sehr begrenzten Umfang. In jedem Fall hat er sich den jeweiligen Wünschen und sexuellen Bedürfnissen seiner Mitspieler klar unterzuordnen.
In einer Cuckold-Beziehung sind drei verschiedene Intensitätsstufen möglich, die man am besten der Reihe nach und Schritt für Schritt absolvieren sollte. Denn wer zu viel wagt, könnte schnell überfordert sein.
• C1: Die Cuckold-Beziehung steht noch ganz am Anfang und ist vergleichbar mit der eines normalen Swinger-Paares. Der Cuckold ist devot veranlagt und zeigt zwar erstes, voyeuristisches Interesse, möchte aber weiterhin zumindest als untergeordneter Diener selbst am Sex teilnehmen.
• C2: Ein fremder Mann, ein »Bull”, wird zum festen und regelmäßigen Bestandteil der Beziehung. Nicht selten lebt die Dame zu Hause ihre dominante Ader aus, während sie sich dem »Bull” gegenüber eher devot gibt. Oftmals geht das Ganze mit Demütigung, Erniedrigung, Keuschhaltung des Cuckolds einher. Die Dame bezieht ihre Lust nicht nur aus dem Sex, sondern auch daraus, ihren Partner zu demütigen und zu erniedrigen.
• C3: Der Cuckold hat keinen Sex mit seiner »Hotwife” mehr, sondern überlässt sie voll und ganz dem oder den »Bulls”. Diese Stufe wird oft auch als »Never Inside” beschrieben, da das Cuckold-Paar von diesem Zeitpunkt an selbst keinen Sex mehr miteinander hat.
Bei unserem jungen POPPEN.de-Paar Mark und Tina läuft ein Cuckold-Date wie folgt ab:
»Oft ist es so, dass der Cuckold, also Mark, mindestens eine Woche davor keusch gehalten wird. Auch der Lover, also der Bull, verzichtet ein paar Tage zuvor auf einen Orgasmus, damit beim Treffen alle richtig heiß sind. Mark bereitet die Hotwife Tina auf das Treffen vor. Er rasiert sie gründlich, wählt das Outfit, lackiert ihre Nägel frisch etc.
Die Treffen finden meistens in einem Hotel statt. Dort angekommen, kann es dann recht schnell zur Sache gehen. In den ein, zwei Stunden haben Tina und ihr Bull meist intensiven Sex in allen möglichen Stellungen. Mark darf manchmal zuschauen oder muss auch mal dazwischen lecken oder blasen. Das sind aber seine maximalen Aktivitäten. Er darf selbst nicht poppen.”
So wie Mark und Tina geht es vielen Paaren in Deutschland. War Sexualität früher eine vermeintlich schmutzige Angelegenheit, über die selbst in einer festen Partnerschaft nicht oder nur sehr selten gesprochen wurde, so stellen wir mittlerweile fest, dass sich auf dem Gebiet des erotischen Datings ein starker Wandel vollzogen hat. Für viele Paare ist Sex mit einem zusätzlichen Mitspieler längst kein trennendes Element mehr, sondern eines, das verbindet. Eines, das die eigene Beziehung enger zusammenführen und die Liebe auf ein ganz neues Level heben kann. Vor allem gemeinsame sexuelle Spielarten wie das »Cuckolding” erfreuen sich dabei einer immer größeren Beliebtheit. Das Wort selbst leitet sich von dem französischen Begriff »Coucou« (Kuckuck) ab und geht auf die Verhaltensweise eines Kuckucksweibchens zurück, das seine befruchteten Eier anderen Vögeln zur Brut und anschließenden Aufzucht ins Nest legt. Im Laufe des Mittelalters wurde die Bezeichnung auf Fälle übertragen, in denen Frauen das mit einem fremden Mann gezeugte Kind ihrem Gatten unterjubelten. Noch heute ist das Wort »Kuckuckskind« im deutschen Wortschatz fest verankert.

Dass das Mittelalter sexuell sehr viel freizügiger war als unsere heutigen modernen Gesellschaften, zeigt sich vor allem in den zahlreichen frivolen Feierlichkeiten, wie den englischen Maifesten. Nicht selten verwandelten sich diese damals in große, wilde Sexorgien, bei denen sich die anwesenden Frauen ungehemmt mit fremden Männern vergnügten.

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