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Leseprobe: Alexandra Gehring
Schläge der Lust | Erotischer SM-Roman

»Ich habe einen Raum gebucht, der Katharinas Neigung entspricht. Lasst uns gehen«, sagte Alexander.
Er ging vor zu besagtem Zimmer und gab einen Code ein. Die Tür öffnete sich. Zwei Deckenspots strahlten ihr schummrig, rotes Licht auf einen freistehenden Galgen und auf eine auf alt getrimmte Guillotine. Ein Spielraum für besondere Neigungen, der für die nächste Zeit nur ihnen zur Verfügung stand.
»Zieh dich aus«, sagte Alexander zu Katharina, »dann gib mir das Teil.«
Katharina gab ihm ihre Tasche. Darin lag eine Latex-Maske, die Markus ihr geschenkt hatte. Ab sofort stand sie unter Strom. Obwohl sie die Session herbeisehnte, hatte sie unterschwellig gehörigen Respekt vor dem, was auf sie zukam.
Alexander zog die Maske über ihren Kopf. Ihre Augen sahen durch dicke Glasöffnungen. Im Mundbereich war eine runde Öffnung mit einem Gewinde, auf das man drei verschiedene Filter setzten konnte, ähnlich einer Gasmaske, aber doch optisch viel moderner. Das dünne Gummi passte sich der Gesichtsform an. An einem Band hing ein Verschlussdeckel.
Nur mit ihrem Markus oder Alexander, nur mit diesen beiden, konnte sie sich fallen lassen, in den dunklen Tunnel gehen. Sie wollte schließlich noch nicht durch das helle Licht am Ende des Tunnels in die Unendlichkeit ... Dafür war noch lange Zeit.
Hier war Vertrauen alles. Viele Todesfälle jedes Jahr durch unsachgemäß durchgeführte Atemkontrollspiele in Deutschland, sprechen eine deutliche Sprache. Traut man der Statistik, passieren die meisten bei Selbstversuchen. Es ist immer ein Spiel mit Risiko, für viele sicherlich absolut unverständlich.
Er fesselte Katharinas Hände an einem von der Decke hängenden Metallring, spannte den Strick etwas, sodass sie eine stramme Körperspannung einnahm. Dann holte er eine rote Lederpeitsche aus der Halterung.
»Du bekommst jeweils sechzehn Hiebe, dann ändere ich den Filter für die nächste Serie.«
Vanessa konnte sich vorstellen, dass schon jetzt nur eine geringe Menge Luft durch die Maske einzuatmen war.
Frei stehend, peitschte er auf das Objekt, begann sie zu züchtigen. Er machte eine längere Pause nach jedem Schlag. Es ging um Atemkontrolle. Sie hing frei im Raum, drehte sich bei jedem Treffer etwas.
Laut klatschten die Lederteile auf ihren Körper, röteten ihre Haut. Eine Pause, das Ziehen nach Atemluft, der nächste Peitschenhieb.
Vanessa schaute mit gemischten Gefühlen zu.
Die erste Serie verkraftete Katharina tapfer. Der erste Filter wurde aufgeschraubt. Obwohl Vanessa in einiger Entfernung stand, hörte sie das noch deutlichere, ziehende Atemgeräusch. Alexander nahm eine andere, größere Peitsche, verlängerte nochmals die Pausen zwischen den einzelnen Schlägen.
Nach mehreren Treffern spürte man, wie Katharina immer mehr mit ihren Händen im Seil hing, wie sie sich anstrengen musste, auf den Beinen zu bleiben.
Der zweite Filter kam, kombiniert mit einer Peitsche aus langem Ledergeflecht. Ein lautes Ziehen nach Luft, ein heftiges deutliches Ausblasen nach jedem Zug von Katharina. Wieder ein Peitschenhieb, dann der nächste. Jetzt knickten ihr die Beine weg. Sie hing im Seil.
»Reiß dich zusammen! Ich lass dir eine Minute Zeit, um wieder bereitzustehen. Das sage ich nur einmal!«, zischte Alexander.
Katharina hatte verstanden, raffte sich auf. Wieder klatschte die Peitsche laut auf ihre Haut, diesmal auf ihren Rücken. Alexander reduzierte ihre Luftzufuhr weiter, nahm den dritten Filter, kontrollierte ihre Augen und vernahm ein leichtes Nicken.
Die Hände wurden losgebunden, kurz schwankte Katharina. Nach einigen Sekunden hatte sie sich aber gefangen.
Alexander drückte auf einen Knopf. Zwei junge Männer betraten den Raum. Mit ihnen hatte er das so abgesprochen. Sie gingen zu Katharina, legten sie mit dem Blick zum Messer auf die Holzbank der Guillotine.
Mit den Männern hatte Vanessa nicht gerechnet, typisch Alexander.
Katharina wollte bestimmt keine Schwäche zeigen. Das Messer, die Männer ... man sah, wie nervös sie das alles machte. Ihre Atmung wurde schneller, lauter, hörte sich noch panischer an.
Die Männer zogen sich jeder ein Kondom über und fickten Katharina abwechselnd in ihre nasse Votze.
»Vanessa, komm hierher, schau dir das genau an!«, befahl Alexander.
Was für ein aufwühlender Anblick, was für ein geiler Taumel für alle in diesen Minuten!
Als Alexander sie kurz anblickte, spürte Vanessa, wie allein sein Blick ihr unter die Haut ging.
Nur wenige Minuten vorher hatte sie Mitleid mit Katharina gehabt und sein Verhalten hatte sie irritiert, doch jetzt würde sie alles für ihn tun. Allein schon, wenn er sie beim Namen nannte, beschleunigte sich ihr Pulsschlag. Sie war ihm in gewisser Weise hörig, saugte jedes Wort von ihm auf. Fasziniert schaute sie den Fickenden zu.
Immer lauter vernahm sie das zischende Geräusch, als Katharina versuchte, krampfhaft zumindest etwas Luft zu bekommen. Die Männer geilte das sichtlich auf. Sie sahen ihr frech durch die dicken Glasscheiben in die unruhigen, verunsichert wirkenden Augen. Minutenlang fickten die beiden sie heftig durch.
Vanessas Kopfkino übermannte sie. Die fickenden Männer, Katharinas Schmerzen durch die Züchtigung, dann fast keine Atemluft zu bekomm und dazu der Blick auf das Fallbeil ... Das war ihr Kick! Katharina verkrampfte sich, es schüttelte sie durch, heftig kam es ihr.
Alexander drückte einen Knopf.
Mit einem Ruck sauste das Messer nach unten, blieb einige Zentimeter über ihrem Hals stehen. Durch die Glasteile sahen Vanessa und die Männer in entsetzte, weit aufgerissene Augen. Katharina schrie in den Filter, zitterte am ganzen Körper. Obwohl ihr Verstand sagte, dass es ein Spiel war, stand sie unter Schock. Panik, extreme Atemnot. Weiter fickten die beiden die schwer Atmende, bis es ihnen mit einem Aufstöhnen kam.
Alexander schraubte den Filter ab, redete kurz mit den Jungs.
Die Öffnung zum Mund war offen.
Beide kippten ihr gefülltes Kondom langsam, tröpfelnd in das runde Loch, zwangen Katharina, alles aufzunehmen, alles zu schlucken. Es blieb ihr nichts anderes übrig.
Vanessa schaute betroffen auf den Boden.
»Geh näher heran«, befahl Alexander Vanessa. »Wende deinen Blick ab sofort nicht mehr ab!«
Sie hatte zu gehorchen. Er hatte das Sagen.
Nur mit Pausen war die Aufnahme möglich, da Katharina immer wieder laut keuchend nach Luft hechelte, sich verschluckte. Als der letzte Tropfen in der runden Öffnung der Maske verschwunden war, setzte Alexander schon wieder den Filter auf das Gewinde.
Die beiden Männer verließen schweigend den Raum.
»Weiter jetzt. Die letzten zwölf ... Reiß dich zusammen. Du hast deinen Spaß gehabt. Jetzt kannst du frei stehen.« Er stellte sie unter den Galgen, legte den Henkerstrick um ihren Hals.
»Vanessa, halt das Endstück. Ich möchte den Strick ständig gespannt sehen.«
Er gab Katharina einen kleinen gelben Kunststoffball in die rechte Hand. »Wenn du ihn fallen lässt, ist die Session vorbei. Jetzt kannst du zeigen, ob du eine gute, gehorsame, stolze Sub bist. Vergiss nicht, ich habe deinem Mann Markus Bericht zu erstatten. Es liegt an dir.«
Auch ohne einen einzigen Peitschenhieb wurde es für Vanessa immer bedrückender.
Katharina gelangte nur noch schwerlich an Atemluft. Dieser dritte Filter war mehr als grenzwertig. Das saugende Geräusch war laut, röchelnd und klang verzweifelt.
Es ging Vanessa unter die Haut. Sie spannte den Strick. Ihr Puls war angestiegen, wollte das wirklich jemand? Mit irgendeiner Vernunft hatte das nichts mehr zu tun. Oder war es gerade das?
Jetzt holte Alexander zum ersten von sechzehn Peitschenhieben aus. Instinktiv versuchte Katharina, sich mit den Händen zu schützen, hielt den Ball aber fest in der Hand. Der nächste Schlag folgte. Pause. Beim sechsten gingen ihre Hände kurz in Abwehrposition, aber sofort hatte sich Katharina wieder im Griff. Das saugende Atemgeräusch wurde immer unmenschlicher.
Vanessa stellten sich die Härchen auf. Sie konnte nicht mehr hinsehen, nicht mehr hinhören. Aber sie hatte ihre Aufgabe zu erfüllen.
Vierzehn ... noch zwei. Alexander ging zu Katharina, sah ihr in die Augen, machte den Stöpsel auf den Filter und verschloss die Maske. »Mach es für Markus. Mach ihn stolz!«, sagte er.
Kurz blitzten ihre Augen auf.
Aus ... Schluss ... keine Luftzufuhr mehr ... Diese letzten zwei Peitschenhiebe wurden für Katharina zu einer Ewigkeit. Längst ging es ihr nicht mehr um den Schmerz. Natürlich kam Panik auf und ihr Selbstschutz setzte ein, denn sie konnte ja nicht mehr atmen. Sie spürte den Druck am Hals. Für einige Sekunden war sie weit weg, ging einen langen Weg durch eine dichte Nebelwand. Der letzte Peitschenhieb. Vollkommen apathisch, auf wackligen Beinen stehend, erduldete sie den letzten Hieb.
Alexander war bei ihr, schraubte den Filter ab, nahm ihr den Strick ab. Nur leise war ein Atmen zu vernehmen. Die Kopfmaske wurde entfernt. Er setzte die Taumelnde auf den Boden, schaute ihr ins Gesicht. Mit leeren, nassen Augen blickte sie ihn wie einen Unbekannten an.
Leise flüsterte er ihr zu: »Das war eine klasse Vorstellung von dir. Ich bin stolz auf dich, das Markus erzählen zu können. Lass dir Zeit und deine Reise in aller Ruhe zu Ende gehen. Wir sind bei dir.«
Jetzt erst konnte sie durchatmen. Einige Minuten später stabilisierten sich ihr Atemrhythmus, ihr Kreislauf und ihr Puls.
Sie war nicht hier, nicht in der Realität, meinte, sie schwebte durch den Raum. Heroin hatte eine ähnliche Wirkung, wie ein befreundeter Arzt Alexanders bestätigt hatte. Es war ein inniger, lang andauernder Rausch.
Auch er machte so eine Session nur einmal im Jahr. Er hatte ihr einen Wunsch erfüllt, auch seinem Freund Markus zuliebe. In diese Grenzbereiche zu gehen, war für ihren Mann schwierig. Er liebte Katharina, aber ihr Leidensdruck hatte für ihn Grenzen. Darum hatte er sie seinem Freund anvertraut. So konnte es Katharina als lustvolle, grenzwertige Session erleben.
»Komm, Vanessa, sie braucht dich jetzt dringend«, sagte Alexander.
Lange lagen sich Vanessa und Katharina eng umschlungen in den Armen. Feuchte Augen hatten beide. Diesen Augenblick empfanden die Frauen sehr persönlich und sehr intensiv.
Ganz leise flüsterte Katharina: »Markus wird stolz auf mich sein.« Ein lautloses Lachen huschte über ihr Gesicht. Fest drückte sie sich an ihre neue Freundin.
»Lass dir Zeit beim Duschen. Wir sehen uns später«, sagte Alexander zu Katharina.
»Es ist eins der Abenteuer deines Lebens. Ich konnte es dir ansehen ... Eben bist du ohne Flügel ins Unendliche geflogen.« Vanessa schaute in Katharinas glasige leer blickende Augen. Noch stand sie ganz unter dem Eindruck des Erlebten. Liebevoll legte Vanessa die Hand um ihre Schulter, drückte sie an sich und gab ihr einen Kuss auf die Wange. Umgehend erwiderte Katharina den körperlichen Kontakt, klammerte sich an ihre Freundin. Lange verharrten sie so und nur langsam kam Katharina in die Realität zurück.
»Komm, ich begleite dich zur Dusche«, bot Vanessa an.

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