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Leseprobe: Shana Murphy
Texas Lady's Band 1 - Unter Cowboys | Roman

»Jack!«, rief Grace leise. »Jack …«
Doch er blieb nicht stehen. Sie lief ihm hinterher und hielt ihn fest. »Bitte, warum kannst du mir nicht vertrauen?«
»Weil ich dich nicht richtig kenne.«
Sie rang nach Worten.
»Sag mir doch einfach, was du hier wolltest, dann sehen wir, ob ich dir vertrauen kann …«
Grace atmete tief aus.
Jack machte einen abfälligen Laut und drehte sich wieder um, ging weiter.
»Also schön!« Grace blieb, wo sie war und schloss die Augen. »Ich wollte zu Steve, um mit ihm zu schlafen, weil ich noch Jungfrau bin. Ich habe Andrew erzählt, ich sei keine mehr, bin aber eine. Und nun habe ich Angst, er merkt es und schickt mich wieder nach Hause. Das aber würde mein Vater mir nie verzeihen und auch ich nicht, weil ich dann dafür verantwortlich wäre, dass die Ranch in den Ruin getrieben würde.«
Sie spürte eine Berührung und schlug die Augen auf. Jack stand dicht vor ihr. Kurz erschrak sie, und war darauf gefasst, dass er lachen würde. Doch das tat er nicht. Seine Miene war im Mondlicht gut zu erkennen. Er war ernst, als er sagte: »Du bist für nichts und niemanden verantwortlich, außer für dich selbst.«
Grace kamen die Tränen. »Sag so etwas nicht.«
»Doch, das muss ich sagen, weil es stimmt! Was dein Vater mit dir macht, hat nichts mit Liebe zu tun. Eher mit Geschäftemachen. Er verkauft seine eigene Tochter …«
»Jack, bitte!« Grace liefen die Tränen über die Wange. Sie wollte weglaufen, doch er hielt sie fest.
»Grace, du bist in dem Netz deines Vaters gefangen. Mach dich davon frei! Wenn er dir keine Liebe gibt, dann such dir einen Mann, der dir Liebe geben kann.«
Grace hielt sich die Ohren zu. Sie konnte das nicht ertragen. Seine Worte taten ihr zu weh. Er nahm ihre Hände von den Ohren, bog sie ihr auf den Rücken. »Grace, du bist eine taffe, hübsche Frau. Warum bist du bloß so abhängig von ihm?«
Sie spürte seine nackte Brust an ihren Brüsten durch ihr dünnes Nachthemd. Ihre Stola war von ihren Schultern gerutscht. Ihr Herz schlug wild. Oh Gott, sie wollte diesen Mann! Sein Duft und seine Berührung machten sie wahnsinnig. Sie war wie im Rausch. Jetzt, dachte sie, jetzt, bitte küss mich! Sein Gesicht war ihrem so nahe, ihr Atem ging stoßweise. Jack!
Doch er küsste sie nicht, hielt sie noch immer fest. Sie öffnete die Augen. Sein Blick ging über seine Schulter zur Hütte. Steve schaute ihnen zu. Jack ließ sie los. Der magische Augenblick war vergangen. Grace hätte heulen können. Wieso ließ er sich von Steve aus dem Konzept bringen?
Die Frage von ihm traf sie unvermittelt und erklärte sein Zögern: »Wieso wolltest du zu Steve und nicht zu mir?«
Hitze schoss ihr ins Gesicht. Diese Antwort musste sie ihm schuldig bleiben, denn sie konnte ihm unmöglich sagen, dass sie es nicht ertragen hätte, wenn er Nein gesagt hätte.
Jack nickte, trat einen Schritt zurück und machte eine Handbewegung in Steves Richtung. »Bitte, nimm ihn dir.«
Grace wusste nicht, was sie sagen, geschweige denn, was sie tun sollte. Sollte sie jetzt noch zu Steve? Nein, es wäre das Beste, wenn sie in ihr Bett ging. Aber wenn morgen Andrew käme …
»Es tut mir leid, Jack«, flüsterte sie. »Ich weiß momentan nicht, was richtig ist …«
Er blickte sie nur ruhig an.
Sie sah zu Steve, ging dann zu ihm und bat ihn um ein paar Worte. Er nickte und ging rein. Drin bot er ihr einen Holzstuhl an und setzte sich selber erwartungsvoll auf das Bett.
»Ich … ich habe ein Problem.« Sie erzählte ihm von ihren Sorgen und rechnete ganz fest mit seiner milden Güte, sogar mit einer sofortigen Hilfsbereitschaft. Doch mit der Reaktion, die er an den Tag legte, hatte sie nicht gerechnet. Steve sprang auf.
»WAS?«, rief er entsetzt.
Grace dachte, es wäre ein Scherz von ihm. Doch nach und nach sickerte die Erkenntnis durch, dass Steve wirklich entsetzt war. Vielleicht war ihr Anliegen auch völlig absurd.
»Mein Gott, Grace! Wie kannst du mich so etwas fragen?«
»Ich dachte, ich könnte dir vertrauen …«
»Das kannst du auch, aber ich kann doch nicht einfach so mit dir schlafen!«
»Warum nicht, du bist ein Mann. Jeder Mann freut sich doch, wenn eine Frau sich ihm anbietet.«
Steve lief im Zimmer auf und ab und strich sich immer wieder durch die Haare, dazu murmelte er vor sich hin.
»Steve ich …«
»Warum hast du nicht Jack gefragt?«
Diese Frage traf sie wie ein Fauststoß gegen den Kopf. Sie war nicht fähig, zu antworten.
»Grace! Ich weiß, dass er dich mag. Das weiß hier wohl jeder, außer euch beiden.«
»Ich werde aber mit Andrew verheiratet und nicht mit Jack!«
Steve war einen Schritt zurückgewichen.
Erst jetzt hatte Grace gemerkt, dass sie ihn angeschrien hatte. Tränen liefen ihr über das Gesicht und sie schluchzte in ihre Hände. Ihr ganzer Körper wurde von Schluchzern geschüttelt. Steve beugte sich zu ihr. »Schon gut, Grace. Ich verstehe dich. Jetzt habe ich verstanden, was du meinst. Bitte beruhige dich. Ich … ich … mache es, okay.«
Grace sah schluchzend zu ihm auf. »Wirklich? Du machst es?«
Steve nickte. »Ja ... Nur … möchte ich mich kurz frisch machen draußen … dann kannst du dich beruhigen. Und wenn du meine Hütte verlässt, bist du … eine Frau.«
»Oh Steve, ich danke dir! Danke!« Sie umarmte ihn stürmisch. Er hielt sich rücklings am Tisch fest und klopfte ihr dann mit einer Hand auf den Rücken. »Schon gut, Grace. Ich bin gleich zurück.«
Grace seufzte. Nun war sie endlich einen Schritt weiter. Mit Steve zu schlafen, würde nicht lange dauern. Er würde kurz in sie eindringen und dann würde sie verschwinden. Es schien ja nicht unbedingt sein Ding mit ihr zu sein.
Es dauerte eine Weile, ehe Steve klopfte. Oh Gott, jetzt ging es doch so schnell.
Von der Tür aus flüsterte er: »Lösch das Licht.«
Fast hätte Grace gekichert. Er schien sich mehr zu schämen als sie. Sie pustete das Licht aus. Nun war es ziemlich dunkel, nur schemenhaft konnte sie ihn erkennen, wie er zu ihr hereinkam. Er war zögerlich. Grace war erstaunlich entspannt, vielleicht die Vorfreude, dass sie es nun gleich hinter sich bringen würde.
Steve kam einen Schritt näher. Da der Raum nur sehr klein war und nicht mehr als ein Bett, ein Tisch, ein Stuhl und ein kleiner Schrank hineinpassten, war nicht viel Platz für sie beide.
Sie wartete, dass er zu ihr kam, doch das tat er nicht, blieb, wo er war. Wieso zögerte er so lange? Das machte sie plötzlich nervös. War er sich seiner Sache nun doch nicht mehr sicher? War sie ihm nicht attraktiv genug? Wellen der Unsicherheit durchrieselten ihren Körper. Sie wich zurück. Doch in dem Moment kam er einen Schritt, den letzten, auf sie zu. Obwohl sie zurückgewichen war, stand er nun sehr nahe bei ihr, so nahe, dass sie die Wärme spürte, die von seinem Oberkörper ausging. Er hatte sich sein Hemd nur locker übergezogen, nicht geschlossen. Sie sah, wie sich die Falten gegen das leicht vom Mondlicht erhellte Fenster abzeichneten. Er streckte einen Arm aus, und als seine Hand sie am Oberarm berührte, zuckte sie leicht zusammen. So entspannt, wie sie von sich geglaubt hatte, schien sie doch nicht zu sein.
Er ließ sie los, reichte ihr seine Hand und flüsterte: »Komm.«
Sie ergriff seine Hand, sie war groß, fühlte sich rau, aber warm an. Ihre Hände waren eiskalt. Er führte sie zum Bett, drückte sie sanft darauf nieder. Sein Kopf beugte sich zu ihr hinab und seine Lippen berührten ihren Hals. Diese Berührung war so intensiv, dass sie scharf die Luft einsog und automatisch schneller atmete. Und noch etwas glaubte sie wahrzunehmen … Doch schon wurde sie wieder von ihm abgelenkt, denn er fuhr von ihrem Hals hinunter bis in ihren Nacken. Sie bekam eine wohlige Gänsehaut und streckte die Arme nach ihm aus. Sofort reagierte er, schlang die Arme um sie und drückte sie nach hinten auf das Bett. Sein Brustkorb legte sich halb auf ihren. Sein Mund glitt von ihrem Hals zur vorderen Seite auf ihr Dekolletee zu. Sachte zog er an dem Stoff ihres Nachthemdes, sodass er eine ihrer Brüste freilegte. Grace spürte erst die Kühle des Zimmers und dann seinen warmen Atem. Augenblicklich reagierte ihr Nippel und richtete sich auf. Steves kundiger Mund fand ihn und nahm ihn auf, spielte mit seiner Zunge daran. Lust rauschte durch Grace’ Körper und sie stöhnte auf. Oh Gott, so etwas hatte sie noch nie erfahren …
»Oh Steve …«, hauchte sie.
Er schlängelte mit seiner Zunge immer wieder um den Nippel, bis sie merkte, wie sich seine Hand nach oben schob und sie ihre Brust drückte und knetete, nicht, ohne ihren Nippel zu entlassen. Grace stöhnte. Auf einmal ließ er von ihr ab. Sie öffnete die Augen, war sich gar nicht bewusst gewesen, dass sie sie geschlossen hatte. Angst befiel sie, er könnte von ihr ablassen und sagen, es sei doch nicht sein Ding. Aber er schob seinen Kopf nur zur anderen Seite, zog an ihrem Nachthemd und legte die zweite Brust frei. Auch hier machte sich sein Mund über den inzwischen sehr harten Nippel her. Wieder rauschte Lust durch ihren Körper. Sie spürte, wie es zwischen ihren Beinen kribbelte. Sie kannte diese Art der Überwältigung und auch, dass es dort feucht werden konnte. Doch nie hatte sie sich getraut, einen Finger in sich zu stecken, so, wie sie es heimlich bei Pete, dem Stallknecht, beobachtet hatte, wenn er einen Finger in ihre Schwester steckte. Das war sehr unanständig, dachte sie zumindest, deswegen hatte sie es nie getan. Nun aber brachte dieser Mann sie dazu, dass der Wunsch übermächtig wurde, dass sie etwas dort hineinsteckte. Sie wurde kurzatmig, als ihr bewusst wurde, dass es sein Penis sein würde.
»Oh Gott«, rief sie und richtete sich abrupt auf.
»Was ist?«, flüsterte Steve verwirrt.
»Ich … ich weiß nicht, ob ich das kann …«
Sie hörte das Lächeln in seiner Stimme, als er sehr leise sagte: »Du kannst das. Du bist geboren, um Sex zu haben. Man kann dich sehr leicht erregen …«
Grace schoss die Röte in die Wangen. So genau wollte sie das von Steve gar nicht wissen und sie stellte sich die Frage, ob er überhaupt der Richtige für ihre Entjungferung war. Vielleicht hätte sie doch lieber Jack fragen sollen. Aber so verrückt es klang, jedes Mal, wenn sie ihre Augen geschlossen hatte, dachte sie, es wäre Jack, stellte es sich vor, mit allen Sinnen.
»Komm, Grace. Denk nicht drüber nach. Lass dich fallen. Ich werde dich führen …«
Obwohl seine Worte sie beruhigten, fing sie an zu zittern.
»Leg dich hin«, sagte er leise.
Sie tat es und er legte sich neben sie. Eine Hand von ihm berührte sie an ihrem Fußknöchel und fuhr langsam an ihrem Bein hoch. Grace glaubte, er hinterließ eine brennende Spur auf ihrem Bein. Er stoppte erst, als er ihre Hüfte erreicht hatte. Automatisch war ihr Nachthemd mit hochgerutscht. Grace’ Beine fingen an zu zittern. Sie konnte nicht deuten, was es war. Aufregung, Anspannung, Angst … Wahrscheinlich von allem etwas. Steve schob auf der anderen Seite ihr Nachthemd hoch, ergriff es und zog. Sie hob ihren Po an und ließ es sich über den Oberkörper abstreifen. Sofort verschränkte sie die Hände vor ihren Brüsten.
Er wollte sich zu ihr hinabbeugen, doch sie hielt ihn ab.

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