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Leseprobe: Megan Parker
Time of Lust | Band 1 | Gefährliche Liebe | Roman

Zufrieden drehte Jude mich auf den Rücken und drang selbstbewusst in mich ein. Ich hatte in meiner Aufgelöstheit nicht mitbekommen, dass er schon so weit war und fühlte mich von seiner Erektion total überrumpelt. Noch bevor ich ein Verlangen nach seinem Schwanz entwickeln konnte, hatte ich ihn in mir! Und nun bewegte er sich heftig. Judes Oberkörper krümmte sich bei jedem Stoß und seine Hüftbewegungen entlockten mir Stöhnlaute, obwohl meine Lust erst wachsen musste.
»Ich will dich schreien hören«, forderte er.
»Nein ...«, seufzte ich.
»Doch! Ich will, dass Santiago dich schreien hört!«
Darum ging es ihm also. »Santiago weiß, dass ich nicht schreie«, versuchte ich ihn umzustimmen.
»Bei ihm vielleicht!« Im selben Moment versetzte er mir einen Stoß, der mich schon nahe dorthin brachte, wo er mich haben wollte. Aber das wäre nur ein Schmerzensschrei geworden. Wollte er Santiago für dumm verkaufen?
Meine Hände waren mittlerweile fast gänzlich aufgetaut, nur die Schultern schmerzten noch in der Bewegung. Das hinderte mich aber nicht daran, eine Hand an seinen Nacken zu legen, während er meine Schläfen küsste und sein heißer Atem über mein Gesicht hauchte. Die rhythmischen Bewegungen in meinem Unterleib waren kräftig und ich konnte mich anfangs noch nicht so dafür begeistern ... aber er verfolgte sein Ziel wie ein Leistungssportler und ab einem bestimmten Moment hatte er mich plötzlich für sich gewonnen und meine Erregung geriet aus der Bahn. Jeder einzelne Stoß traf ins Zentrum meiner Lust ... und sie folgten aufeinander im Eiltempo. Ich klammerte mich mit beiden Händen an seine Schultern. Mein Keuchen wurde immer schneller, lauter und ungezügelter ... aber es war mir egal im Hinblick auf den unmittelbar bevorstehenden Höhepunkt. Plötzlich stoppte er seine Bewegungen und verharrte starr in mir. Er küsste meine Stirn und beruhigte seinen Atem. Das konnte er mir nicht antun! Ich versuchte, ihn mit verzweifelten Lauten zum Weitermachen zu bewegen, zerrte an seiner Schulter ... aber er blieb unbeeindruckt und bewegte sich nicht.
Als ich mich selbst etwas beruhigt hatte, nahm er plötzlich die Bewegung wieder auf. Er wiederholte das ganze Spiel ein zweites und ein drittes Mal. Ich hatte schon keine Kraft mehr und auch mein Herz war am Ende. Als ich zum dritten Mal höchste Erregung verspürte, beschloss ich, ihm ernsthaft eine Ohrfeige zu verpassen, wenn er jetzt stoppte. Doch er musste meine Gedanken gelesen haben, denn in meiner größten Ekstase nahm er mir die Hände über den Kopf und hielt sie zusammen. Dann stoppte er ... und als ich zu meinem ersten hasserfüllten Laut anstimmen wollte ... stieß er wieder zu und entlockte mir einen Schrei, der die Wände erzittern ließ. Diese Lautstärke kannte ich von mir selbst noch nicht, gleichzeitig erfüllte mich bei den folgenden Stößen der schönste Orgasmus, den ich mir nur vorstellen konnte. Meine Stimme mündete in einen hohen, schrillen Laut, der sich aufgrund von Sauerstoffmangel letztlich verlor. Ich keuchte erschöpft und zitterte am ganzen Körper ... doch schon im nächsten Moment war ich schockiert über meine ungewollte Entgleisung.
Er musste zur selben Zeit gekommen sein und zeigte endlich erste Zeichen von Schwäche. Er ließ sich neben mich fallen und hielt nur noch meine Hand fest in seiner. Mit der anderen fuhr er sich durch die schweißnassen Haare und legte sie schließlich auf seiner Stirn ab. Er konnte es sich nicht verkneifen, mir mit zusammengepressten Lippen und einer hochgezogenen Augenbraue ein triumphierendes Grinsen zu schenken.
»Ich hasse dich!«, trotzte ich.
Er rollte sich auf seine Ellenbogen und sah mir lächelnd in die Augen. »Wirklich?«
Ich seufzte und gab wie so oft klein bei. »Nein ... natürlich nicht.«
»Willst du deine Schuhe wieder haben?«, fragte er aufmerksam, und ich nickte. Er streichelte noch ein letztes Mal andächtig über meine Füße, bevor die Riemen ins Schloss fielen.
Jude wirkte sehr glücklich, als er wieder Richtung Badezimmer aufbrach. Sein Grinsen verschwand gar nicht mehr aus seinem Gesicht. Fast so, als hätte er einen Pokal gewonnen.
Ich liebte ihn dafür, dass er nur wenig später zu mir zurückkehrte, um mich für den Rest der Nacht in seine Arme zu schließen.
»Weißt du, dass die Mädchen deshalb ganz verrückt nach dir sind, weil du der Einzige bist, der wirklich jedes Mal danach mit ihnen die ganze Nacht verbringt?«
Er streichelte über meine Wange und seine Miene verfinsterte sich etwas. »Wenn ich mit dir im Bett liege, will ich nicht über die anderen Mädchen reden.«
Ich war überrascht von seiner Feinfühligkeit. »Muss ich auch ins Bad oder darf ich dein Geschenk noch ein bisschen behalten?«
Er lächelte geschmeichelt. »Du kannst noch viel mehr von mir haben, wenn du willst!«
Ich lachte. »Nein danke, ich möchte nicht, dass Santiago einen Gehörschaden bekommt.«
»Ich kann dich knebeln«, war sein kreativer Vorschlag.
***
Mein erster Gedanke am nächsten Morgen war mein nächtlicher Schrei. Am liebsten hätte ich mich irgendwo vergraben, nur um heute niemandem begegnen zu müssen.
»Jude, ich glaube, ich bin krank«, waren meine ersten Worte.
»Soll ich David holen?«, fragte er besorgt.
»Nein danke, so war das nicht gemeint ... Ich kann einfach nur nicht das Zimmer verlassen.«
Jetzt wusste er, wovon ich sprach ... und er grinste. »Du wirst schön brav mit mir frühstücken gehen!«
»Du kannst mir nichts mehr befehlen!«, wehrte ich mich.
»Doch, ich kann ... und es ist deine Entscheidung, ob du mir gehorchen willst.« Er streckte mir seine Hand entgegen, um mich zum Aufstehen zu bewegen.
Er konnte wirklich mit mir umgehen. Wie aus einem inneren Zwang heraus nahm ich seine Hand und fügte mich, wenn auch sehr unwillig.
Nach der Dusche ließ ich ihn ein Kleid für mich aussuchen und wir machten uns gemeinsam auf den Weg nach unten. Santiago fehlte als Einziger. Schweren Herzens nahm ich vis-à-vis von David Platz und schaffte es kaum, mich seinen Blicken auszusetzen. Seine Stimmung wirkte äußerst gedrückt. Schweigend und mit glasigen Augen versuchte ich, mich bei ihm zu entschuldigen. Jude bemerkte neben mir nichts davon, er war aufmerksam damit beschäftigt, mir Tee und Croissants zu reichen. Dann kam Santiago und alle standen kurz auf, um sich kurz darauf wieder zu setzen. Er schien gut gelaunt und brachte Leben an den Frühstückstisch.
Er nahm meine Hand und holte tief Luft, um mich nach allen Regeln der Kunst bloßzustellen. »Einige von uns ... hatten heute Nacht das große Vergnügen ... dem neu entdeckten Schauspieltalent ... meiner kleinen Zahira zu lauschen.«
Alle Blicke waren auf mich gerichtet. Eine Sekunde lang sah ich in Davids Augen. Er wirkte angespannt, aber sehr ruhig und beherrscht, verzog keine Miene ... und trotzdem hatte ich das Gefühl, sein Blick würde mich töten. Er war enttäuscht von mir. Santiago hatte mich mit seinen Worten mehr verletzt, als er ahnen konnte. Sofort stiegen mir Tränen in die Augen, ich stützte mich auf den Tisch und hielt die freie Hand vor mein Gesicht. Und als ich binnen kürzester Zeit kurzatmig zu schluchzen begann, war sogar Santiago überrascht. Sein Verdacht lief in die völlig falsche Richtung und es folgte der Nachschlag ...
»Oder war es am Ende gar keine Schauspielkunst, sondern die ganz große Ekstase?« Er drückte meine Hand und wartete auf eine Antwort.
Ich war erledigt. Entweder musste ich jetzt lügen und damit Jude bloßstellen oder die Wahrheit sprechen und Santiagos Zorn schüren und gleichzeitig David ein Messer ins Herz rammen. Ich nahm meine Hand aus dem Gesicht, lehnte meinen Kopf nach hinten und zeigte ihm meine Tränen. Aus meinem Mund kam keine Antwort. Wenn mir nicht bald etwas einfiele, würde Santiago zwischen mir und Jude die große Liebe vermuten und das wäre das Schlimmste, was uns passieren konnte.
»Du wirst dich doch noch erinnern können, warum du gestern so geschrien hast?«, wurde er deutlicher.
»Ja«, schluchzte ich und war froh, endlich meine Stimme wiedergefunden zu haben.
»Also ... dann erzähl mir bitte, was hat er getan, das dich so weit gebracht hat ... ich möchte jedes Detail hören!«
Ich schüttelte den Kopf und er war völlig perplex, dass ich es wegen so einer Kleinigkeit auf mich nahm, ihm nicht zu gehorchen.
»Zahira, ich weiß genau, dass du mir das erzählen würdest. Wer hier am Tisch bereitet dir Probleme?«
Ich sah ihn regungslos an und brachte kein Wort über die Lippen.
Santiago ließ meine Hand los und war jetzt wirklich zornig.
»Ich erzähl es dir unter vier Augen«, schlug ich verzweifelt vor.
»Sag mir einen Grund, warum! Du hast mit Jude geschlafen, er wird es ja wohl hören dürfen. Keathan hatte schon lange nichts mehr mit dir zu tun, David ist quasi aus dem Rennen und die Jungs sind uninteressant. Also, wo ist dein Problem?«
Jetzt saß ich hier, völlig in die Enge getrieben und konnte mich nicht mehr bewegen. »Er hat mich bis kurz vor den Höhepunkt gebracht und dann abgebrochen ...«
»Weiter!«, forderte Santiago.
Ich schluchzte. »Das hat er dreimal wiederholt, es hat mich verrückt gemacht.« Santiagos Miene blieb ernst, er fixierte meine Augen und wartete auf den Hauptgang. »Beim dritten Mal hat er ... er hat dann unerwartet doch weiter gemacht ... und das war’s!« Sofort sah ich wieder zu David, sah, wie er seine Augen für einen langen Moment schloss.
Santiago überlegte. »Hat er dein Herz erobert?«
»Nein!« Endlich eine Frage, die ich mir gewünscht hatte.
Santiago nahm wieder meine Hand und wandte sich an Jude. »Du siehst, es ist nicht die Lautstärke, die zählt! Aber das wirst du auch noch lernen!«
Jude biss sich vermutlich auf Zunge, Lippen, Wangen und alles was er sonst noch hatte, um sich eine Antwort zu verkneifen. Aber den Denkzettel hatte er verdient ... für seine lautstarke Idee. Er brachte uns damit in Teufels Küche.
»Also hätten wir das geklärt, dann lasst uns weiter essen!«, sagte Santiago zufrieden.

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