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Leseprobe: Alexa McNight
LebensLust | Erotischer Roman

Beim Betreten des nächsten Zimmers setzte das Kribbeln wieder ein. Zum zweiten Mal an diesem Tag. Die Musik und der Duft taten ihre Wirkung und beflügelten Emmas Fantasie, in der sie sich auf dem Strafbock knien sah ... nackt, die Hände durch die Manschetten zum Stillhalten verdammt, die Beine durch die Fixierungen an den Fußgelenken gespreizt, der Hals im stählernen Band, die ganze Pose eine Aufforderung, sie zu benutzen, ihr eine Peitsche über den Rücken zu ziehen, ihre Nippel mit Klemmen zu teasen, Wachs auf ihre Haut zu tropfen und sie mit Eiswürfeln zu kühlen.
Sie hatte dieses Spielzeug bereits ausprobiert und wusste daher, wie lustvoll dieser Akt sein konnte, diese ganz besondere Art von Hingabe. Doch das war schon ein paar Jahre her. Und es würde heute keine Wiederholung erfahren. So etwas tat man nicht mit irgendwem. Diese Erlaubnis konnte man nur jemandem geben, dem man vertraute, den man respektierte und liebte.
Auch in den Sklavenstuhl, der in einer anderen Ecke des Raumes stand, würde sie sich heute nicht setzen – so verführerisch das Gerät auch aussah. Es machte außerdem keinen Sinn, da es einerseits darum ging, hier etwas auszuprobieren, und da Kennedy sie andererseits, wenn er sich an sein Versprechen hielt, nicht anfassen würde. Natürlich konnte sie einfach nur ein Model für diese Möbel sein, aber darauf hatte sie keine Lust.
»Na, kannst du dich nicht entscheiden?«, ertönte hinter ihr eine Stimme.
Emma atmete durch. Sprach man vom Teufel, dann kam er!
Sie drehte sich um. Kennedy stand im Foyer, ein paar Teile seiner Ausrüstung tragend, und beobachtete sie. Emma überlegte, wie lange schon. Sie ging aus dem Zimmer, noch ganz wuschig vom anhaltenden Kribbeln, und zwängte einen Gruß über ihre Lippen. Er stellte seine Sachen ab und rief ihr eine Frage nach. Ob ihr eine Laus über die Leber gelaufen sei, wunderte er sich.
Emma antwortete nicht. Ihr war keine verdammte Laus über die Leber gelaufen, sie wollte gerade einfach nur vögeln und es stand niemand zur Verfügung.
Kennedy verschwand, um mehr von seinem Equipment zu holen und Emma öffnete die nächste Tür. Die roten Wände dieses maximal fünf Quadratmeter großen Raumes waren mit weißen Vorhängen dekoriert, die wie vor Fenstern drapiert waren. Auf dem Boden lagen Kissen, die meisten rot, der Rest weiß. Die Enden zweier Seile lugten aus dem kuscheligen Arrangement hervor, und an einer Seite stand – Emma wollte ihren Augen nicht trauen – eine Fickmaschine. Nirgends auf der Webseite war dieses Teil angekündigt worden. Das Kribbeln wurde stärker. Das lustvolle Ziehen setzte zwischen ihren Schenkeln ein.
Sie hörte Kennedy zurückkommen, spannte sich unweigerlich an, doch machte sich gleich wieder locker. Sie hatte gefunden, womit sie die Herausforderung des Tages meistern würde. Nicht nur war sie neugierig auf die Maschine, sondern hielt sie auch perfekt für ihr Vorhaben.
»Oh«, sagte Kennedy. »Das macht die Entscheidung natürlich nicht leichter.«
Nichts erwidernd, schlüpfte Emma aus den Pumps und ging über die Kissen ins Zimmer. Sie drehte sich um und schob ihren Rock ein Stück nach oben, um ihren Slip fassen zu können. Kennedy nicht aus den Augen lassend, zog sie das kleine Stück Stoff von ihren Hüften, ließ es ihre Beine hinabrutschen und stieg raus. Dann wandte sie sich der Maschine zu, drückte auf den Knopf und schauderte, weil sich der an einer Stange befestigte Dildo in Bewegung setzte. Noch etwas zu langsam für ihren Geschmack. Wenn man schon einmal in das Vergnügen kam, dann bitte gleich ein paar mehr Stöße. Sie erhöhte auf 160 pro Minute, setzte sich vor die Maschine, stützte die Hände hinter sich auf und sah Kennedy abermals an.
Er wirkte überrascht, und das machte Emma beinahe ein wenig schadenfroh. Sie zog ihren Rock noch ein Stück höher, aber nur soweit, dass sie die Beine auseinanderstellen konnte, rutschte näher an den pumpenden Dildo, ließ ihn unter ihren Rock und biss sich auf die Lippen, als er die ersten Zentimeter in sie eindrang.
Tiefer brauchte sie das Ding, also bewegte sie sich weiter zur Maschine hin und legte sich mit einem Stöhnen zurück, als der Dildo tief und hart in sie pumpte. Sie beobachtete, wie sich Kennedy die Stiefel auszog, doch kam nicht wirklich dazu, darüber nachzudenken, was er vorhatte, denn die Maschine verrichtete ihre Arbeit zu gut, trieb ihren Geist mit jedem Stoß ein bisschen weiter aus ihrem Körper.
Kennedy kam an ihre Seite.
»Leg deine Arme nach oben«, sagte er und fügte ein: »Keine Sorge, ich behalte meine Finger bei mir« an.
Emma tat, worum er sie gebeten hatte, und ließ ihn zuerst die eine, dann die andere Hand in das bereitliegende Seil schlingen. Als er fertig war, stand er auf und ging zur Maschine. Ohne eine Vorwarnung erhöhte er die Geschwindigkeit des Dildos. Emma schrie auf, hielt dann die Luft an, ließ sie mit einem weiteren Schrei gehen und hob ihr Becken ein bisschen an. Sie legte den Kopf zur Seite, presste ihn in eines der Kissen und kniff die Augen zu.
»Ja, verdammt«, murmelte sie zwischen zwei Atemstößen und wollte ihre Hände bewegen, um zumindest eine davon vor ihren Mund zu bringen und ihre Schreie zu dämpfen. Das Spannen der Seile, das Reiben auf ihrer Haut erinnerte sie daran, was Kennedy getan hatte. Kennedy, der verflixte Bastard, der ... Emma öffnete die Augen nur halb und sah ihn durch die Wimpern ins Zimmer zurückkehren. Dass er zwischenzeitlich gegangen war, hatte sie nicht bemerkt. Er hatte etwas dabei, und Emma erkannte es sofort.
»Untersteh dich!«, knurrte sie zwischen Keuchen und Stöhnen.
»Wie gesagt«, erwiderte er und schickte ihr einen Blick, der alles andere als beruhigend war. »Ich werde dich nicht anfassen.« In das Brummen der Maschine tönte ein Surren. »Nicht direkt zumindest.«
Mit diesen Worten schob er das Ding unter ihren Rock und ließ es von ihrem Venushügel so lange abwärts gleiten, bis Emmas neuer, höherer Schrei verriet, dass er die richtige Stelle gefunden hatte. Die kleinen Noppen, die auf dem Kopf des sich drehenden Vibrators saßen, gaben Emma den Rest und ergänzten die Leistung des inzwischen auf geschätzter Höchstgeschwindigkeit fickenden Dildos perfekt.
Emma wand sich, ihr Unterleib zuckte als untrügliches Zeichen dafür, dass sie gleich kommen würde, ihre Spalte zog sich um den Dildo zusammen. Sie starrte in Kennedys Gesicht, das so nahe vor ihrem war, wie nie zuvor. Kälte stand in seinen Augen. Die Piercings blitzten im Schummerlicht des Raumes, wohingegen die Tattoos noch schwärzer schienen. Sein Mund zeigte ein schiefes Grinsen.
»Na komm schon, Roosevelt«, sagte er. »Zeig mir, wie dein Orgasmus aussieht!«
Sie wollte etwas erwidern, ihn zum Teufel schicken und fluchen, doch sie brachte kein Wort hervor, nur mehr Keuchen und Stöhnen und dann war es soweit. Von der höchsten Welle der Lust erfasst, bäumte sie sich auf, kam mit einem erstickten, gurgelnden Schrei und sackte dann zusammen. Der Dildo rutschte aus ihr raus, doch Kennedy drückte den Vibrator weiter auf ihren Kitzler.
»Zeig’s mir noch einmal. Es war zu geil«, murmelte er mit heiserer Stimme.
»Nein«, presste Emma hervor und versuchte, ihm zu entkommen, doch er blieb bei ihr, ließ das Ding seine Stimulation fortsetzen, und es dauerte nicht lange, da ließ die Empfindlichkeit nach und das Verlangen nach mehr setzte wieder ein, zehrend, ihre Sinne vereinnahmend. Emma griff nach den Seilen und ballte die Fäuste darum. Diesmal eilte der Orgasmus ihrem Geist voraus und überrumpelte sie mit einer Heftigkeit, der ihr das Bewusstsein raubte. Als es zu ihr zurückkam, lag sie erschöpft auf den Kissen. Kennedy stand auf, schaltete den Vibrator aus und auch die Maschine. Nachdem er ihre Fesseln gelöst hatte, ging er aus dem Zimmer, um sein Equipment auszupacken.
Emma setzte sich auf und orderte ihren Verstand zurück. Sie angelte sich ihren Slip und zog ihn an. Dann mühte sie sich in die Senkrechte und ging auf wackeligen Beinen über die Kissen ins Foyer, wo ihre Schuhe standen. Sie verzichtete darauf, sie anzuziehen. Sie würde ohnehin noch nicht darin laufen können, also schnappte sie beide, nahm auch ihre Tasche und ging zur letzten Tür, die sie noch nicht geöffnet hatte. Sie wusste, was sich dahinter befand, und sie sehnte sich nach der Ruhe, die dieser Raum auf den Bildern im Web versprochen hatte.
Der in den vertrauten Farben gehaltene Raum war zur Hälfte mit Wasser gefüllt. Von der Mitte aus fiel der Boden zur Wand hin ab, wie das Ufer eines Sees. Der Boden war nicht gefliest sondern mit einer Folie ausgelegt, unter der sich Sand befinden musste. Der Teil, der nicht vom Wasser berührt wurde, war mit weißem Kunstgras ausgelegt, auf dem zwei Liegestühle standen. Emma rückte einen näher ans Wasser und nahm darin Platz. Sie ließ die Schuhe fallen, zog sich die Strümpfe aus und hielt die Füße ins lauwarme Wasser.
Nach zehn Minuten der Beruhigung und Besinnung zog sie ihren Laptop aus der Tasche und startete ihn, um ihre Gedanken zu sortieren und das geplante Intro zum Artikel zu schreiben.
***
Kennedy störte erst zwei Stunden später, indem er die Tür aufriss, um auch diesen Raum zu fotografieren. Emma wollte aufstehen, doch er bat sie, sitzen zu bleiben. Er würde die Bilder von hinter ihr machen, sodass von ihr, da sie im Liegestuhl saß, lediglich die Beine zu sehen sein würden. Geschäftig räumte er ihre Tasche und Strümpfe aus dem Weg und hob ihre Pumps auf. Er dachte nach und ließ sie wieder fallen, da er meinte, sie würden dem Foto noch mehr Lebendigkeit geben.
Nach dreißig Minuten war er fertig, packte seine Ausrüstung zusammen und plumpste in den zweiten Liegestuhl.
»Das ist eine Hammer-Location, Roosevelt«, sagte er.
Emma schickte ihm einen Blick und dachte daran, dass er sie hatte kommen sehen, dass er ihren Orgasmus mit diesem Vibrator angetrieben hatte, ihr beim Kommen ins Gesicht geschaut und sie tatsächlich nicht angerührt hatte. Sie fühlte sich merkwürdig bei diesen Gedanken. Nicht unwohl, aber auch nicht wohl.
Sich wieder auf ihren Text konzentrierend sagte sie: »Ich dachte, nichts könnte dich beeindrucken.«
Er gab einen verdrießlichen Laut von sich und legte sich im Stuhl zurück. »Du denkst einiges von mir, Roosevelt, mit dem du im Irrtum bist, aber das macht nichts. Vielleicht durchschaust du mich ja noch.«
Du mich auch!, dachte Emma. …

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