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Leseprobe: Mary Cordis
Sex auf Abwegen | Erotischer Roman

Der Schnee ist wieder verschwunden. Die Sonne hat immer noch viel Kraft, aber es ist ziemlich kalt. Mit kniehohen, fellgefütterten Stiefeln und den Pumps in meiner Tasche verlasse ich das Haus und fahre in die Stadt.
Unterwegs höre ich laut Musik. Mein Mann ist weit weg. Ich blende jeden Gedanken an ihn aus. Der Abend heute gehört meinem Lover. Ich kann es kaum erwarten, ihn zu sehen, zu riechen, zu fühlen, anzufassen.
In einer Seitenstraße finde ich noch einen freien Parkplatz. Die warmen Stiefel tausche ich gegen meine roten Pumps aus. Das Foyer des Capitol ist voller gut gekleideter Menschen, die Sekt trinkend zusammenstehen. Meinen Lover kann ich in der Menge nirgendwo entdecken. Also begebe ich mich zur Loge auf meinen Platz.
Sehr geschickt, mein Lieber, schießt es mir durch den Kopf, denn in einer Loge mit zwei Stühlen kann man allerhand Unfug treiben.
Der Gong erklingt das erste Mal. Von meinem Lover ist jedoch nichts zu sehen. Die Konzertbesucher strömen zu ihren Plätzen. Auch nach dem zweiten und dritten Gong bleibt der Platz neben mir leer. Ich bleibe allein in der Loge. Schade. Aber das soll mir den Spaß an der Musik, die ich so sehr liebe, nicht verderben.
Schließlich geht das Licht ganz aus und auf der Bühne beginnt augenblicklich eine Lightshow. Die ersten Töne von »I’ve got you under my Skin« von Frank Sinatra erklingen. Das Lied passt verdammt gut zu meinen Gefühlen. Der Interpret betritt die Bühne und beginnt zu singen. Ich schließe die Augen und lausche der Stimme. Der Sänger ist von dem Original kaum zu unterscheiden. Fantastisch!
Es ist sein Geruch, der mich ahnen lässt, dass der Mann meiner Träume in der Loge ist und sich neben mir niedergelassen hat. Ich lasse die Augen geschlossen und ignoriere ihn einfach. Strafe muss sein. Doch als der Song zu Ende ist und das Publikum zu klatschen beginnt, öffne ich die Augen. Er sitzt neben mir und betrachtet mich amüsiert.
»Ich wusste, es würde dir gefallen.« Sachte nimmt er meine Hand und haucht einen Kuss darauf. »Guten Abend, meine Königin.«
Ein Kribbeln geht durch meinen Körper. Kaum ist er da, bin ich schon total gefesselt von ihm. Seine Präsenz setzt mich regelrecht schachmatt. Ich kann überhaupt nichts sagen und strahle ihn nur an. Er sieht zum Anbeißen aus in seinem schwarzen Anzug und dem weißen, offen stehenden Hemd. Selbst im Sitzen überragt er mich um eine Haupteslänge und lächelt milde auf mich herab.
Der nächste Song beginnt. Er schaut auf die Bühne, lässt meine Hand aber nicht los. Ich merke, dass ich den Atem angehalten habe. Bevor ich ohnmächtig vom Stuhl kippe, atme ich weiter und richte meine Aufmerksamkeit auf den Sänger, der hinreißend »New York« interpretiert. Sofort denke ich an meine Lieblingsstadt. Wie gern lebe ich hier – eine Stadt, die niemals schläft!
Plötzlich fühle ich seine Hand an meinem Bein entlangstreichen. Ich bin wie elektrisiert. Was wird das jetzt? Bevor ich überhaupt einen weiteren Gedanken fassen kann, schiebt er meinen Rock nach oben. Ich merke, wie er irritiert, aber vergeblich, die blanke Haut am Ende meiner halterlosen Strümpfe sucht, bis er merkt, dass ich mich, wenn auch unfreiwillig, in diese schrecklichen Liebestöter gezwängt habe.
Ich drehe meinen Kopf zu ihm und zucke mit den Schultern. »Sorry, aber meine Strümpfe habe ich vor lauter Aufregung zerrissen.«
»Dann zieh diese Dinger aus. Die töten ja jedes Verlangen in Sekunden.« Sein Ton ist zwar nicht unfreundlich, aber es schwingt eindeutig ein Befehl darin.
Umständlich entledige ich mich meiner Strumpfhose und stopfe sie in meine Tasche. Mein nackter Hintern fühlt sich komisch auf dem seidigen Stoff des Rockfutters an. Fordernd fährt seine Hand erneut an meinem Bein entlang, bis zu dem nackten Dreieck meiner Scham.
»Brav«, haucht er. »So gefällt mir das schon besser.«
Die Zuhörer im Saal unter uns sind total gefesselt von dem Sänger auf der Bühne. Diese Situation nutzt mein Liebhaber aus, rutscht mit seinem Stuhl in den hinteren Teil der Loge und zieht mich überfallartig auf seinen Schoß, schiebt meinen Rock bis zur Hüfte hoch und beginnt meinen Po mit seinen kräftigen Händen zu kneten. Seinen Kopf senkt er auf meine bebenden Brüste. Ich spüre, wie die Feuchtigkeit aus mir herausläuft.
Vorsichtig öffne ich den Reißverschluss seiner Hose. Wild zuckend drängt sich seine steife Männlichkeit ins Freie. Ohne lange zu überlegen, schiebe ich dieses Riesending in mich hinein. Langsam, im Rhythmus der Musik, bewege ich mich auf ihm. Ohne Eile genießen wir dieses intime Miteinander.
»Wir haben Zeit«, raunt er mir ins Ohr.
Es ist der absolute Wahnsinn, geht es mir durch den Kopf. Unter uns sitzen hunderte von Menschen, lauschen der Musik und wir ficken. Doch genau dieser Gedanke törnt mich noch mehr an. Auf meine Füße gestützt, hebe und senke ich meinen Körper, lasse seinen steifen Schwanz aus mir herausgleiten und versenke ihn wieder in meiner feuchten Scham. Ich versinke in einem ohnmächtigen Gefühl völliger ekstatischer Hingabe. Sein Dreitagebart kratzt an meiner Wange. Er küsst mich zärtlich und lässt seinen Mund an meinem Hals hinabgleiten, bis in meinen Ausschnitt. Ich höre sein Keuchen. Seine Hände umspannen meinen Po und zwicken mich. Das macht mich noch schärfer und schließlich kann ich mich nicht mehr beherrschen. Meine Bewegungen werden schneller und wir verschmelzen in einem wahnsinnigen Orgasmus miteinander, der wie eine Dampflock durch unsere Körper zu rasen scheint. Mit einem Kuss erstickt mein Lover ein Aufstöhnen, das uns sofort verraten hätte. Ein wahnsinniges Glücksgefühl durchströmt mich. Erschöpft sacke ich zusammen.
Meine Beine zittern vor Anstrengung. Der Schweiß hat mein Kostüm vollkommen durchnässt. Meine Haare hängen wirr in meine Stirn. Sanft streicht mein Liebhaber die Haare hinter mein Ohr und küsst mich zärtlich auf den Mund. Dort verharrt er eine Weile und lässt seine Lippen erneut über mein Gesicht, meinen Hals bis zum Brustansatz gleiten. Minutenlang sitzen wir so schweigend, bis sich unser Atem beruhigt hat.
Er schiebt mich von sich, ordnet seine Hose und rückt den Stuhl nach vorn. Ich verschwinde durch die Tür auf den Gang und eile zur gegenüberliegenden Toilette, um mich etwas frisch zu machen und meine Strumpfhose wieder anzuziehen. Aus dem Spiegel über dem Waschbecken lächelt mich ein glückliches Gesicht an. Irgendwie kommt mir das Gesicht bekannt vor. Diese Frau kannte ich mal vor mehr als fünfundzwanzig Jahren.
In der Loge steht mein Stuhl wieder an seiner ursprünglichen Stelle. Ich nehme Platz und lausche dem Gesang. Als ich gerade denke, was für ein tolles Konzert das doch ist, nimmt er meine Hand und legt sie auf seinen Schoß. Zärtlich streichelt er über die weiche Haut meines Handrückens. Ich schaue ihn von der Seite an und sehe in ein dunkles Augenpaar. Sie haben die Farbe des Meeres an der tiefsten Stelle angenommen. Wie hypnotisiert sehe ich ihn an. Er zieht mich an sich und küsst mich minutenlang ganz sanft. Das Licht geht an. Es ist Pause. Sofort löst er sich von mir und steht auf.
»Wir können leider nicht zusammen rausgehen. Ich kenne hier zu viele Leute«, entschuldigt er sich.
»Kein Problem. Ich bleibe hier.«
Ich stütze mich auf der Brüstung ab und sehe in den Zuschauerraum. Die meisten Besucher haben ihren Platz verlassen, um im Foyer etwas zu trinken. Schade, ich hätte auch gern ein Glas Sekt mit meinem Traummann getrunken und ihm zugeprostet. Doch das ist leider nicht möglich. Schwach erinnere ich mich daran, dass ich eigentlich nur Sex mit ihm haben wollte. Den habe ich nun. Also darf ich mich nicht beschweren.
Kurz bevor es klingelt, gehe ich noch einmal auf die Toilette. Ich kenne meine Blase. Sie hält nicht viel aus.
Im Spiegel betrachte ich mein Gesicht erneut, über das sich nun ein Hauch von Traurigkeit gelegt hat. Ich bin durcheinander. Was sollen all diese Gefühle, die sich mir plötzlich aufdrängen? Das wollte ich doch gar nicht. Es ist nicht gut, dass ich für diesen Mann so viel empfinde. Ich befürchte, dass er es auch tut. Wie sonst kann ein Mann eine Frau so liebevoll berühren.
Der Gong ertönt schon das dritte Mal. Aber ich kann mich nicht von dem Anblick meines traurigen Gesichtes im Spiegel lösen. Plötzlich erscheint ein zweites Gesicht neben meinem. Es ist das Gesicht meines Traummannes. Er küsst meinen Nacken. Seine Hände streichen über meinen Rücken. Ich schaue ihn im Spiegel an. Sekundenlang stehen wir so da und fixieren uns.
Zwischen meinen Beinen macht sich das bekannte Verlangen bemerkbar – das Verlangen nach ihm. Ich ziehe meine Strumpfhosen aus, drehe mich um und setze mich mit nacktem Hintern auf die Ablage neben dem Waschtisch. »Komm, nimm mich hier und jetzt.« Mit den Beinen, die ich breit mache, fordere ich ihn auf, sich meiner zu bemächtigen.
Ohne zu zögern öffnet er seine Hose, zieht mich an den Rand des gekachelten Untergrundes und schiebt sein steifes Glied in meine Höhle, die ihn sehnlichst erwartet. Er stößt mich hart und schnell. Mein Hintern schmerzt. Aber der Schmerz macht mich an. Jeder Stoß macht mich wilder. Ich möchte am liebsten vor lauter Wollust schreien. Als ob er meine Gedanken lesen könnte, legt er seine Hand auf meinen Mund und stößt weiter und weiter. Herrlich dieses Gefühl!
Der Orgasmus überrollt mich wie eine Welle. Ich zittere am ganzen Körper. Ich ergebe mich ganz diesem einen Moment vollkommener Glückseligkeit. Ich ergebe mich ihm. Er könnte jetzt alles mit mir machen. Ich würde mich nicht wehren.
Er stößt mich noch ein paar Mal wie ein wütendes Tier, das seine Beute erwischt und schließlich erlegt. Sein Samen ergießt sich heiß in meinen Unterleib. Ich drücke seinen Kopf an meine Schulter. Mein Mund saugt sich an seinem Gesicht fest und ertastet jeden Zentimeter seiner glatten Haut. Minutenlang verharren wir so.
»Ich muss jetzt nach Hause«, stöhne ich völlig irrsinnig. »Das ist zu viel für mich. Du machst mich wahnsinnig!«
»Und du – du schaffst mich, bist unglaublich!« Dabei sieht er mich lüstern aus schmalen Augenschlitzen an, die im hellen Licht ihre stahlblaue Farbe angenommen haben.
Wir kehren nicht mehr in unsere Loge zurück und verlassen das Theater vor dem Ende des Konzerts.
»Ich melde mich bei dir. Wir müssen diese Spielchen beenden und uns endlich in einem Hotel treffen«, verspricht er mir beim Abschied auf der Straße, wo wir uns in einem dunklen Hauseingang noch einmal umarmen.
»Ich will dich am ganzen Körper berühren, dich küssen und lecken und aussaugen.«
Bei diesen Worten läuft mir ein Schauder über den Rücken.
»Lass mich nicht so lange warten«, hauche ich entzückt.
Nach einem kurzen Kuss geht jeder seiner Wege. Das stimmt mich traurig. Ich hätte ihn so gern noch einmal an mich gedrückt, mich an seine breite Brust geschmiegt und seine Arme um mich gespürt.

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