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Leseprobe: Finja Lawall
Das wilde ABC meiner Männer | Erotischer Roman

Oh, dieses Seitenstechen bringt mich noch um! Japsend stoppe ich an einer Parkbank und mache halbherzig meine Dehnübungen. Wer hatte eigentlich die beschissene Idee gehabt, mit dem Joggen zu beginnen? Ich könnte mir jetzt noch in den Hintern beißen, dass ich die Wette mit Ulli eingegangen bin. Ich muss wirklich mit dem Saufen aufhören, wenn ich mit meiner Clique unterwegs bin. Das hat mir schon zu viele peinliche Momente eingehandelt. Okay, tägliches Joggen ist nicht unbedingt peinlich, aber es zählt eindeutig als Selbstfolter.
»Wasser?«
Ich wende mich der Stimme zu. »Konrad ... Hi! Nein, danke.«
»Trinken ist aber sehr wichtig! Ich wusste gar nicht, dass du auch läufst, Finja.«
Innerlich stöhne ich. Nur weil wir zusammen in einer Redaktion arbeiten, muss ich Konrad doch nicht gleich alles erzählen, oder?
»Ich auch nicht. Das ist das Resultat einer Wette.« Gleichgültig zucke ich mit den Schultern und stelle fest, dass das Seitenstechen aufgehört hat.
»Wette?«
»Ja, lange Geschichte. Und du? Jeden Tag?«
»Ich versuche es zumindest zeitlich einzurichten. Wenn du magst, können wir ja ab morgen zusammen trainieren.«
Konrads Worte klingen neutral, aber in seinen Augen sehe ich Hoffnung aufblitzen.
»Okay, warum nicht. Aber in meinem Tempo!«
Als Konrad das hört, scheint sein Herz einen kleinen Sprung zu machen, denn seine Miene erhellt sich deutlich.
»Klar! Dann bis morgen, Finja.« Mit diesen Worten dreht er sich um und läuft davon. Wer hätte gedacht, dass Konrad mich heimlich anhimmelt?!
Hoffentlich mache ich ihm nicht allzu große Hoffnungen, wenn wir jeden Tag zusammen Laufen gehen. Ich persönlich finde Konrad zwar nett, aber ansonsten ist er wirklich nur ein Kollege für mich. Es ist nicht, weil er nicht mein Typ ist, sondern Beruf und Privat sollte man immer trennen, sonst gibt es nur Probleme. Außerdem muss ich gestehen, traure ich noch immer meiner »Beziehung« mit Bastian hinterher.
***
Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass mir Joggen mal Spaß machen würde. Dank Konrad beherrsche ich jetzt nicht nur die Atmung, sondern habe deutlich an Kondition zugelegt.
»Finja, ich würde gern ... Ich meine, natürlich nur, wenn du auch magst ...«
Geduldig blicke ich Konrad an. Schon seit Tagen spüre ich, dass er mich um ein Date bitten möchte, sich aber nicht traut.
»Was denn, Konrad?« Oh, ich weiß, ich bin gemein. Aber wenn er ein Date will, muss er fragen.
Konrad schließt die Augen und atmet hörbar ein und wieder aus. Der arme Kerl stirbt gerade wahrscheinlich einen Heldentod.
»Möchtest du mal mit mir ausgehen? Wir könnten Essen gehen oder so.«
Na bitte, geht doch.
»Und gleich wieder die abgelaufenen Kalorien zu uns nehmen?«
»Es gibt auch Salat.«
Diese Antwort gefällt mir und ich beginne zu lachen. »Okay!«
Konrad strahlt übers ganze Gesicht.
***
Ich muss gestehen, ich habe Konrad wirklich unrecht getan. Wie sich herausstellt, ist seine Gesellschaft sehr angenehm. Er redet viel, aber nicht zu viel. Was er sagt, hat immer Hand und Fuß. Und auch seine Witze kommen stets an passender Stelle.
Wir waren Essen, im Kino, auf einer Vernissage und im Theater. Und nicht ein einziges Mal war mehr zwischen uns als Freundschaft.
Heute ist bereits unser fünftes Date. Schweigend laufen wir nebeneinander den Weg im Zoo entlang.
Das ist frustrierend. Eigentlich müsste ich froh sein, dass Konrad mich nicht anmacht, aber stattdessen wünsche ich es mir sogar. Nur, soll ich ihm das sagen oder gar den Anfang machen?
»Du bist heute so schweigsam, Finja.«
Nachdenklich blicke ich Konrad an. Jetzt oder nie!
»Ich habe über uns nachgedacht.«
»Über uns?«
»Ja, ob ich womöglich nicht dein Typ bin und du nur eine gute Freundin in mir siehst. Oder ob du zu schüchtern bist.«
Konrad bleibt stehen und schaut mir fest in die Augen. »Was wäre dir denn lieber?«
Mist! Mit so einer Frage habe ich nicht gerechnet. Noch bevor ich antworten kann, zieht Konrad mich in seine Arme und küsst mich. Er ist nicht gerade der beste Küsser, aber auch nicht der schlechteste.
Als sich unsere Lippen trennen, lächelt mich Konrad schüchtern an. Dann gehen wir weiter, diesmal aber Hand in Hand.
Es ist die erste Nacht, die wir miteinander verbringen und der Sex ist kaum der Rede wert. Aber nach Bastian hat es jeder schwer, meine Messlatte zu erfüllen. Ich muss sie unbedingt neu setzen.
Zum Orgasmus komme ich nicht, auch wenn Konrad sich wirklich viel Mühe gibt. Ich bin einfach nicht frei im Kopf.
***
Am nächsten Abend öffnet mir Konrad, mit einer Flasche Sekt in der Hand, die Tür. Was hat er vor? Will er mich betrunken machen?
Konrad fackelt nicht lange und schiebt mich direkt in sein Schlafzimmer. Dort reicht er mir ein Glas Sekt und prostet mir zu. Während ich an meinem Glas nippe, sehe ich mich verstohlen um. Überall im Raum, um das Bett herum, flackern kleine Teelichter. Alles sieht wirklich sehr romantisch aus. Mir steigen Tränen in die Augen. Es hat sich noch nie ein Mann für mich so viel Mühe gemacht.
Langsam nimmt Konrad mir mein Glas aus der Hand und stellt es auf eine Kommode, dann beginnt er, mich auszuziehen, bis ich nackt vor ihm stehe.
»Vertraust du mir, Finja?«
Ohne über seine Worte nachzudenken, nicke ich.
»Dann leg dich hin!«
Ich klettere aufs Bett und spüre das kalte Laken. Latex?
Konrad tritt neben mich, zieht meine Arme nach oben und fesselt meine Handgelenke mit Seidentüchern an den Bettrahmen. Augenblicklich muss ich an die Sessions mit Bastian denken und werde sofort feucht. In meiner Möse pulsiert es und ich kann meine eigene Geilheit riechen.
Ebenfalls nackt setzt sich Konrad rittlings auf mich und knetet meine Titten fest durch und zwirbelt an meinen Nippeln, bis diese hart stehen. Dann öffnet er zwei kleine Haarspangen und lässt sie um meine Brustwarzen zuschnappen.
Scharf sauge ich die Luft ein, als mich der brennende Schmerz durchfährt.
»Wenn es dir zu viel wird, musst du es mir nur sagen.«
Tapfer nicke ich.
»Okay, ich glaube, du hast nun genug gesehen.«
Geschickt legt mir Konrad eine Augenbinde um und beginnt dann, meinen Körper mit seiner Zunge zu erkunden. Meine Sinne sind geschärft. Wird es sein wie bei Bastian?
Sanft drückt Konrad meine Schenkel auseinander.
»Du bist ja schon ganz feucht«, murmelt er.
Ich spüre, wie sich eine weitere Haarspange um meinen Kitzler schließt. Gott, tut das weh und ist gleichzeitig so was von geil! Dann gleitet etwas in mein heißes Loch. Der Gegenstand fühlt sich hart und kalt an. Wenige Augenblicke später fühle ich eine prickelnde Flüssigkeit in mich laufen. Dafür ist also das Latexlaken! Konrad penetriert mich mit der Sektflasche, leckt dabei immer wieder über meinen Kitzler. Aufgegeilt winde ich mich hin und her. Das ist nicht derselbe Mann von gestern – schießt es mir durch den Kopf. In diesem Moment zieht Konrad die Flasche aus meiner Scheide und stößt seinen harten Penis stattdessen in mich hinein. Seine Stöße sind fest und gleichmäßig. Der Sekt prickelt und perlt in mir und nur wenige Momente später erlebe ich einen gigantischen Orgasmus. WOW, was war das denn?
Ich keuche immer noch, als Konrad mich endlich befreit.
»Was war das denn?«, spreche ich es nun aus.
»Was war was?« Konrad beobachtet mich misstrauisch.
»Naja, gestern warst du so ... so zurückhaltend und heute so WOW!«
»Sagen wir es mal so: Ich hatte Startschwierigkeiten. Oder, um ehrlich zu sein, kann ich nur hier so sein.«
»Was?«
»Das hier ist mein Reich. Hier bin ich ich. Verstehst du? Woanders kann ich das nicht.«
Sämtliche Alarmglocken gehen in meinem Kopf an und ich ignoriere sie allesamt.
»Okay!« Mein Lächeln ist süffisant.
***
Und tatsächlich ist es so: Kommt Konrad mit zu mir, haben wir braven Blümchensex und sind wir bei ihm, ist es immer der Wahnsinn.
Heute hat Konrad vor mir mehrere Dildos, Analstöpsel und einen Vibrator ausgebreitet.
»Ich möchte zusehen, wie du es dir selbst machst«, sagt er.
»Ernsthaft?«
»Ja!«
Okay, dann mal los. Mittlerweile habe ich keinerlei Hemmungen mehr, wenn ich mich bei Konrad im Schlafzimmer befinde. Auch wenn ich es nach wie vor seltsam finde, dass er wirklich nur hier so ein wilder Liebhaber ist.
Nacheinander bediene ich mich an den mir gebotenen Sexspielzeugen, besorge es mir so, wie ich es mir noch nie besorgt habe und erfahre einen mega Orgasmus, wie ich ihn mir noch nie selbst verursacht habe.
»Mach weiter!«, animiert er mich weiterzumachen.
Ich bin völlig in mein eigenes Spiel vertieft, als Konrad dazukommt. Er verwöhnt mich mit dem Dildo, penetriert mich mit dem Plug, es ist gigantisch! Morgen werde ich sicher wund sein, aber das ist es mir wert.
***
Zum Glück weiß keiner in der Redaktion von mir und Konrad. Ich würde sicher nur noch mit einem hochroten Kopf rumlaufen. Uns beiden ist es äußerst wichtig, diskret zu sein.
Zwischen zwei Terminen fange ich Konrad in der Personalküche ab. Unauffällig schaue ich mich um, ob jemand in der Nähe ist und bereite mir einen Kaffee.
»Ich muss morgen für eine Woche nach London. Bitte komm mit.« Mein Flüstern gleicht einem Betteln, das weiß ich, aber es ist mir egal.
Konrad seufzt. »Ach Finja, das geht nicht und das weißt du! Komm heute Abend zu mir!« Mit diesen Worten lässt er mich in der Küche zurück.
Mist! Warum nur kann er immer nur in seinem Schlafzimmer so geil ficken? Ich verstehe das einfach nicht!
***
Als ich bei Konrad eintreffe, bin ich mehr als überrascht.
»Du hast für uns gekocht?«
»Ich habe mehr Qualitäten, als du ahnst!«
Ich mag Konrads Lachen, es ist rau und männlich. So langsam glaube ich, mich hat es wirklich erwischt. Wer hätte gedacht, dass ich mich tatsächlich mit fünfundzwanzig verlieben würde? Wenn ich diese Erkenntnis Lucia erzähle, singt sie sicher ein Halleluja. Bei dem Gedanken muss ich schmunzeln.
»Was ist so lustig?«, fragt er.
»Nichts!«
Anzüglich lächle ich Konrad an.
Dieser lächelt scheu zurück. »Komm mit!«
Ohne Umwege führt mich Konrad in sein Schlafzimmer. Überall flackern wieder Teelichter. Wann hat er die denn angezündet?
»Warte hier, ich bin gleich zurück!« Mit diesen Worten schließt er die Schlafzimmertür hinter sich. Irgendwas ist hier mehr als seltsam. Wieder läuten die Alarmglocken in meinem Kopf. Doch ich komme gar nicht dazu, diese zu analysieren, denn Konrad betritt wieder den Raum. Und dann erkenne ich es!
»WER bist du?« Ich schreie meine Worte und hoffe aus dem Alptraum zu erwachen. Doch ich träume nicht.
»Wie, wer bin ich? Finja, was ist denn plötzlich los mit dir?« Die Panik steht Konrad ins Gesicht geschrieben, aber er hat sicher nicht mal halb so viel Angst wie ich.
»Mit mir ist nichts los, aber was ist mit dir? Dein Hemd! Du hattest eben noch ein anderes an!«
»Ich habe mich umgezogen?«
»Was für ein Quatsch! Wieso solltest du dich denn umziehen, wenn du es sowieso nicht im Schlafzimmer brauchst! ALSO, was ist das hier für eine Freakshow?«
»Finja, bitte, hör mir zu! Es ist nicht so wie du denkst ...«
Mit meiner Hand bringe ich Konrad zum Schweigen. »Komm mir bloß nicht damit!«
Hilflos steht Konrad vor mir. Aus seinem Gesicht ist sämtliche Farbe gewichen. Und er wird noch blasser, als sich die Schlafzimmertür hinter ihm öffnet und noch ein Konrad plötzlich im Türrahmen erscheint. Meiner Kehle entfährt ein spitzer Schrei, als ich ihn erblicke.
»Oh mein Gott! Wer seid ihr?«
Ich kann nichts mehr sagen, in meinem Kopf herrscht Chaos.
Der eben erst dazu gekommene Mann ergreift als Erstes das Wort: »Also ich bin Konrad, der mit dem du zusammenarbeitest, der mit dir aus war, der für dich gekocht hat und die Nullnummer im Bett. Und das ist mein Zwillingsbruder Kay, der halt der bessere Liebhaber ist.«
WAS? Und das ist die Erklärung? Sag mal spinnen die?
»Bitte, Finja, sag doch was!«
»Warum? Habt ihr euch wenigstens gut amüsiert über mich?«
»Nein, Finja, bitte glaub mir! So war das nicht! Ich fand dich toll, schon ab dem Tag, als ich dich das erste Mal sah, aber ich wusste auch, dass ich dich sexuell nicht halten kann, deshalb habe ich Ersatz für dich besorgt.«
»Oh, bitte! Ehrlich? Du hast Ersatz besorgt? Das ist doch krank!«
Plötzlich will ich nur noch weg. Hastig drücke ich mich an Konrad oder Kay oder wem auch immer vorbei und eile aus der Wohnung. Zum Glück muss ich morgen nach London, ich brauche dringend Abstand von dem ganzen Mist!

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