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Leseprobe: Amy Walker
Geheime Begierde | Erotischer Roman

»Ich sage dir, was du jetzt machst.« Blondie legt ihre Hand auf meinen Oberschenkel und beugt sich verschwörerisch zu mir herüber. »Du schnappst dir deinen Süßen, trinkst ein oder zwei Gläser Sekt und dann vernaschst du ihn. Ihr seid verdammt sexy und heiß aufeinander, und wenn dich das nicht auf andere Gedanken bringen kann, dann weiß ich auch nicht«, raunt sie mir ins Ohr.
Ich folge ihrem unverhohlenen Blick auf Svens festes Hinterteil und bin stolz auf ihn. Diese erfahrene Frau findet meinen Mann sexy – meinen! »Danke für den Tipp. Vielleicht sehen wir dich und deinen Mann ja später noch.«
Die Blondine schüttelt grinsend den Kopf. »Ich nehme an, ihr geht erst mal in den Paarbereich, wohin sich die meisten Neulinge verziehen. Ich hingegen bin Single und nicht unbedingt auf der Suche nach Männern.« Sie steht auf und zwinkert mir aufreizend zu. »Übrigens – scharfes Outfit, das du da trägst.«
Mir klappt die Kinnlade herunter, doch das kann sie nicht mehr sehen, weil sie sich bereits auf dem Weg zur Tür befindet.
»Schon Freundschaft geschlossen?« Sven setzt sich fix und fertig umgezogen neben mich. Etwas verstört mustere ich ihn. Er sieht wirklich gut aus in seinen engen Shorts und dem schwarzen Muscle-Shirt, aber er war nicht gemeint. »Ich glaube, ich wurde gerade angegraben!«
Sven schüttelt grinsend den Kopf. »Dich kann man echt keine Minute aus den Augen lassen. Jetzt springen schon andere Frauen auf dich an. Irgendwie finde ich das geil …« Sein Blick wird glasig und ich kann mir bildreich vorstellen, was ihm gerade durch den Kopf geht. »Denk nicht mal daran!«, fordere ich ihn scharf auf und schlüpfe in meine High Heels. »Ich brauche jetzt erst mal etwas zu trinken.«
Das erste Glas Sekt kippe ich beinahe in einem Zug hinunter. Meine Naivität macht mich nervös. Ich meine, werde ich es überhaupt kapieren, sollten Sven und ich durch die Blume ein Angebot bekommen? Das sollte idealerweise passieren, bevor ich plötzlich mit gespreizten Beinen unter einem Fremden liege …
»Noch einen, bitte.« Ich winke dem Barkeeper zu und hebe mein leeres Sektglas in die Höhe.
»Mach mal langsam oder willst du dich betrinken?«
Ich wende mich auf meinem Barhocker Sven zu und fixiere seine etwas verschwommenen Züge. Bereits nach einem Glas Sekt fühle ich mich angenehm schummrig. Kein Wunder, ich habe seit fast zwei Jahren keinen Alkohol mehr getrunken.
»Ich brauche das jetzt, sonst übergebe ich mich noch vor Aufregung. Diese Frau hat mich völlig aus dem Takt geworfen.« Ich versuche die Männer zu ignorieren, die scheinbar überall um mich herumsitzen und mir auf die Brüste und die Beine glotzen, und beobachte den Barkeeper, wie er eine neue Flasche Sekt öffnet und einschenkt. Leider ist der Barbereich für alle Besucher zugänglich, sodass sich hier ein deutlicher Überschuss an Testosteron bemerkbar macht.
Sven rutscht auf seinem Barhocker ein wenig näher an mich heran und nimmt eilig das Glas entgegen, das der Barkeeper mir reichen will. »Wo liegt das Problem? War es dir unangenehm, dass eine Frau auf dich abfährt, oder war sie obszön?« Beiläufig stellt er den Sekt außerhalb meiner Reichweite auf den Tresen.
War sie das? »Nein, eigentlich nicht«, überlege ich laut. Es ist merkwürdig, aber es stört mich tatsächlich kein bisschen, dass es eine Frau ist, die Gefallen an mir findet. »Ich komme mir einfach blöd vor, dass ich nicht mal gemerkt habe, dass ich mich mit einer Lesbe unterhalte. Aber sie war eigentlich sehr sympathisch und hat mir ein Kompliment gemacht.« Ich muss lachen, als der Groschen bei mir fällt. Sven zieht irritiert die Augenbrauen in die Höhe.
»Ich bin wirklich blöd«, erkläre ich ihm und greife an ihm vorbei nach meinem Sekt. »Sie hat bemerkt, wie nervös ich war, und wollte einfach nett sein, und ich bekomme gleich Panik, dass sie mit mir schlafen will.« – »Alles kann, nichts muss«, ergänzt Sven schelmisch. »Ich mag diesen Grundsatz«, erwidere ich grinsend und schaue mich bereits ein wenig entspannter um.
»Wir gehen also nicht gleich wieder?«, fragt Sven. Ich spüre seinen warmen Atem an meinem Hals, so nahe ist er mir. »Nein, das sollten wir uns wirklich nicht entgehen lassen«, antworte ich leise. Meine Stimme klingt heiser. Direkt vor unserer Nase, auf einer ledernen Couchgarnitur, sitzt ein Paar, das bereits weit über sich orientieren hinausgeht. Während sich die Hand des untersetzten Mannes – ich schätze ihn auf Mitte fünfzig – heftig im Slip der Frau auf und ab bewegt, legt sie mit geschlossenen Augen den Kopf in den Nacken und schiebt ihm ihre Hüften entgegen.
***
Mir scheint, als läge etwas in der Luft. Etwas Dunkles, Verbotenes, das ich die letzten Male nicht so deutlich spüren konnte. Natürlich ist mir klar, dass das etwas mit meiner Fantasie, mit zwei Männern Sex zu haben, zu tun hat, aber ich kann das Gefühl nicht so richtig einordnen. Schließlich habe ich Sven klar zu verstehen gegeben, dass ich nicht vorhabe, diese erotische Vorstellung in die Realität umzusetzen. Sich von der Vorstellung anheizen zu lassen, war allerdings verdammt heiß, und gegen eine neuerliche Überraschung in der Art hätte ich nichts einzuwenden. Vielleicht hat es aber auch einfach mit den Ereignissen am Vortag zu tun, dass ich voller Erwartungen bin. Schließlich ist bei mir gerade ständig irgendwas im Umbruch. Warum also nicht auch heute?
»Was hältst du davon, wenn wir uns mal ganz in Ruhe umsehen? Die letzten Male sind wir beinahe sofort auf die Spielwiese gestürzt«, fragt Sven mich, als wir aus der Umkleide treten. Ich ergreife seine Hand und nicke. »Gern.« Bei unserem ersten und zweiten Besuch wollte ich es schnell hinter mich bringen. Bescheuert, wenn man bedenkt, dass ich freiwillig hier bin. Doch heute ist es wie gesagt anders. »Wir könnten an die Bar gehen oder uns unten mal umsehen oder im Paarbereich erst mal ein bisschen zuschauen«, ergänze ich.
Sven schließt seine Finger fester um die meinen und zieht mich mit einem Ruck an seine Brust. Sein warmer Geruch umfängt mich. Ich inhaliere ihn tief und schmiege mich an seinen festen Brustkorb. In seiner Nähe fühle ich mich immer ein wenig ruhiger und sicherer als ohne ihn.
»Ein bisschen Anregung holen klingt doch gut. Wer weiß, vielleicht lernen wir ja noch was Neues ...«
Ich spüre, wie mir das Blut in den Kopf steigt und mein Mund wird trocken, als ich an die letzte Anregung denke, die wir uns geholt haben. Ein sanftes Kribbeln rieselt durch mich hindurch und sammelt sich erregend warm in meinem Unterkörper. »Na dann los. Lass uns Voyeur spielen«, sage ich heiser.
Stimmungsvoll gedimmtes Licht, leises Stöhnen. Zwei Körper, die sich halb nackt aneinanderschmiegen. Svens Handfläche in meiner Hand fühlt sich feucht an. Er ist genauso erregt wie ich. In meinem Nacken spüre ich den heißen Atem eines anderen Besuchers.
Das Paar, das wir beobachten, zieht sich gegenseitig aus und küsst sich gierig, seine Hand wandert in ihren Schritt. Sie keucht und drängt sich eng an ihn. Mit einer raschen Bewegung dreht er sich herum, nimmt sie mit und wirft sie unter sich. Sein Körper senkt sich zwischen ihre geöffneten Beine.
Die Atemzüge in meinem Nacken werden schneller. Sven wendet sich mir zu und rückt näher an mich heran. Meine Nippel stellen sich erregt auf, als er ganz beiläufig mit dem Zeigefinger über meine rechte Brust streichelt. Die gleichzeitige Ahnung einer Berührung des Fremden in meinem Rücken macht mich rasend. Meine Nackenhärchen sträuben sich. Gern würde ich sehen, wer er ist, doch schräg hinter Sven kann ich aus den Augenwinkeln nur seine Partnerin schemenhaft erkennen. Ich wage es nicht, mich einfach umzudrehen.
Das Paar auf der Spielwiese ändert die Position. Die entblößten Brüste der Frau wippen im Rhythmus ihrer Hüften, als sie sich mit weit gespreizten Schenkeln auf ihn setzt und ihn reitet. Sie ist kurvig und weiblich, doch es spielt überhaupt keine Rolle, ob sie dick oder dünn, groß oder klein ist. In diesem Moment ist sie einfach nur eine unglaublich erotische Frau, die sich ekstatischer Lust hingibt. Und es ist verdammt heiß, ihr dabei zuzusehen. Meine Muschi pocht sehnsüchtig, verlangt nach Svens Härte, doch ich bin nur Zuschauerin. Das ist verdammt sexy.
Gebannt beobachte ich die Liebhaberin, weide mich an ihrer Erregung und lasse mich von ihrer Sinnlichkeit mitnehmen. Ihre Bewegungen werden schneller, der Kerl unter ihr greift mit beiden Händen nach ihren Brüsten und versenkt sein Gesicht in ihrer Fülle. Sie keucht. Ein zweites Paar geht an uns vorbei und betritt die Empore des kleinen Raumes, in den wir gebannt hineinstarren.
Svens Berührung wird eindringlicher, an meiner Hüfte spüre ich seine harte Erektion. Kleine Stromstöße schießen durch mich hindurch, als die Hand des Fremden wie beiläufig über meinen Oberarm streicht. So leicht und schnell, dass ich sie kaum fühlen kann. Doch die Berührung war eindeutig da. Mein Herz rast vor Aufregung. Dieser Mann ist darauf aus, mich anzufassen. Schutz suchend dränge ich mich enger an Sven. Mein Körper glüht vor Verlangen.
Er wendet seinen Blick vom Geschehen auf der Spielwiese ab und schaut mir in die Augen. Sein Blick ist verhangen, auch er befindet sich längst in diesem mitreißenden Rausch. »Alles okay?«, flüstert er mir leise zu. Seine Lippen streifen mein Ohrläppchen, heißer Atem auf meiner sensiblen Haut … Das drängende Kribbeln in meinem Schoß verwandelt sich in heiß lodernde Lust. Mein Slip wird feucht.
»Alles okay«, flüstere ich zurück und nicke gleichzeitig ganz leicht in Richtung des Kerls hinter mir. Sven hebt seinen Blick und schaut ihm mitten ins Gesicht, bedeutet ihm damit, dass wir ihn wahrnehmen. Meine Wangen glühen vor Scham. Mir wäre es lieber, weiterhin so zu tun, als wäre er nicht da. Ich hole zittrig Luft. Herrgott, ich befinde mich in einem Swingerclub. Warum flippe ich fast aus, nur weil ein Typ hinter mir steht und was sehen will und mich dabei völlig unschuldig berührt hat? Oder war es etwa doch mehr? Nervös beobachte ich Sven.
Er schaut den Kerl fest an und tauscht sich wortlos mit Blicken mit ihm aus. Seine Lippen verziehen sich zu einem verboten scharfen Lächeln, seine Augen sprühen Funken.
Plötzlich spüre ich ihn. Ich halte gespannt den Atem an, als ich nackte Haut an meinem Rücken fühle.

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