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Leseprobe: Alissa Stone
Im Zentrum der Lust | Erotischer SM-Roman

Mit einem Ruck entriss Alex mir die Augenbinde. Ich atmete laut ein. Zum einen, weil ich mit seiner Reaktion nicht gerechnet hatte und zum anderen, weil ich nun sah, wer vor mir auf dem Bett lag. Nämlich Mila.
»Wenn du es nicht zu Ende bringst, dann übernehme ich das. Während du uns dabei zusiehst und geduldig auf deine Strafe wartest«, sagte Alex. »Noch hast du die Wahl.«
»Ich nehme die Strafe in Kauf«, sagte ich. Niemals würde ich diese pedantische Irre verwöhnen. Milas Augen funkelten vor Schadenfreude und ein anmaßendes Grinsen lag auf ihren dünnen Lippen.
Alex packte meine Handgelenke und verhakte die Manschetten hinter meinem Rücken.
Er deutete auf eine der Säulen. »Ich möchte, dass du dich dorthin stellst.«
Ich erhob mich vom Bett und folgte mit erhobenem Haupt seinem Befehl. Niemals würde ich Mila Lust bereiten. Niemals.
Die Säulen standen im schwachen Licht der Bodenspots, während sich das Bett unter dem dominanten Schein des Lampenschirms präsentierte. Alex drehte an einer Ringschraube, die über meinem Kopf in der Säule steckte. Als er dieselbe Schraube in Höhe meiner Hände in den Marmor drehte, bemerkte ich, dass die Säule über mehrere Schraublöcher verfügte. Er stand direkt neben mir und hakte die Ringe der Manschetten daran fest. Mein Herz pochte wie verrückt und ich hoffte, er würde mich auf irgendeine Art berühren. Nur damit ich das Gefühl bekam, ich wäre ihm wichtiger als Mila.
Doch nichts dergleichen geschah. Stattdessen wendete er sich Mila zu, die, auf Ellenbogen gestützt, vor uns auf dem Bett lag und mich selbstgefällig musterte.
»Du wirst Lydia nicht aus den Augen lassen. Jedes Mal, wenn sie ihren Blick von uns wegbewegt, erhöht sich ihre Strafe um zehn weitere Schläge.«
Das konnte doch nicht sein Ernst sein! Sie würde mir absichtlich eine höhere Strafe aufbrummen wollen, da war ich mir jetzt schon sicher.
Alex stellte sich neben das Bett und zog Milas Beine zu sich, sodass sie quer über dem Bett lag. Sofort drehte sie ihren Kopf zur Seite und fixierte mich mit stechendem Blick. Ein abfälliges Grinsen lauerte auf ihren Lippen.
Demonstrativ spreizte sie die Beine. Alex öffnete seine Hose und sein erigierter Penis schwang heraus. Er kniete sich auf das Bett und schob sich zwischen Milas Schenkel. Dann stieß er in sie. Eifersucht stieg in mir hoch. Ich sollte für meine Verweigerung also zweimal bezahlen. Zum einen würde Alex mich mit Schlägen bestrafen, zum anderen hatte ich Mila das Vergnügen beschert, von ihm genommen zu werden – während ich zusehen musste. Dass mich Letzteres so treffen würde, hätte ich nicht gedacht. Wie gern wollte ich an ihrer Stelle sein. Ob sie wusste, dass ich etwas an Alex fand? Hatte ich mich verraten, als ich sie gefragt hatte, ob auch er beim Clubevent sei?
Ohne mich aus den Augen zu lassen stöhnte sie laut auf. Ihr Blick lachte mich aus. Es war albern, wie sie aufopfernd dalag und bei jedem Stoß so tat, als wäre sie kurz davor zu kommen. Ich verdrehte die Augen, und sogleich hörte ich Milas lechzende Stimme: »Zehn Schläge mehr!«
Das war nicht fair und sie wusste das. Ihr Blick verriet mir, dass sie nur darauf gewartet hatte.
Alex schenkte dem Ganzen keine Beachtung. Er beugte sich über Mila und saugte an ihren Brustwarzen, während er ihre Arme auf das Bett gepresst hielt und sich mit sanftem Rhythmus in ihr bewegte. Seine Muskeln waren angespannt und die Leidenschaft beherrschte seine Gesichtszüge. Er benutzte Milas Körper, ohne ihre Bedürfnisse außer Acht zu lassen. Immer wieder küsste er ihre Haut oder leckte mit der Zungenspitze über ihre Nippel, woraufhin sich ihr Brustkorb ihm gierig entgegenbäumte.
Obwohl ich so tat, als ließe es mich kalt, tobte in mir ein Hurrikan. Mit voller Wucht drückte er Neid und Eifersucht gegen meine Bauchdecke. Mir war übel und ich hätte sie am liebsten beide wüst beschimpft, nur um endlich wieder frei atmen zu können.
Zu allem Überfluss blinzelte ich viel zu oft, denn die Pflicht, ständig hinsehen zu müssen, entwickelte sich zur Qual. Doch ich wollte mich vor Mila beweisen. Und allein das erforderte mehr Disziplin, als ich aushielt. Die Emotionen schwappten über und füllten meine Augen mit Wasser. Beim nächsten Blinzeln löste sich eine Träne und blieb an meiner Wange haften. Ich versuchte die Augen möglichst lange offenzuhalten, damit die Tränen schnell versiegten. Bald sehnte ich nur noch den Moment herbei, wo Mila ihre Augen endlich schließen würde, damit ich das angestaute Wasser unbemerkt aus den Augen pressen konnte. Doch Mila tat mir den Gefallen nicht. Selbst als sie ihren Mund ein letztes Mal öffnete und mit angespannter Mimik das finale Beben aus ihrem Körper stöhnte, beließ sie ihren Blick auf mir.
Ich beobachtete Alex, der sich langsam aus ihr zurückzog. Sein Penis war noch immer prall, als er sich seitlich neben Mila aufs Bett legte und ihre Wange streichelte.
»Danke, Herr«, sagte sie.
Ich stieß einen Seufzer durch die Nase. Diese Heuchlerin.
Milas Körper hob sich unter den tiefen Atemzügen, während Alex seine Finger über ihren Körper gleiten ließ. Ihre Augen wirkten leer, entspannt. Die Schadenfreude war verschwunden, stattdessen zeichnete sich Glückseligkeit auf ihren Lippen ab. Dann gab Alex einen Kuss auf Milas Schulter und drehte mit den Fingern ihr Gesicht in seine Richtung. Als er ihr ein Lächeln schenkte, neigte ich den Kopf nach unten. Ich schluckte den Kloß hinunter und versuchte, die aufkeimende Eifersucht wegzuatmen.
Ich verabscheute Mila und hätte sie niemals zum Orgasmus bringen wollen. Doch viel weniger wollte ich sie zusammen mit Alex sehen. Dabei hatte ich mir das selbst zuzuschreiben. Ob er gewusst hatte, was das in mir auslösen würde? Womöglich war es sogar seine Absicht gewesen. Ich sollte es bereuen, dass ich die Aufgabe abgebrochen hatte.
»Zwanzig Schläge mit dem Paddle«, sagte Alex. »Und bring den kleinen Stock mit.«
Mila nahm ein Holzbrett, das aussah wie ein Tischtennisschläger, und griff dann nach einem zwanzig Zentimeter langen Stöckchen mit Lederschlaufe.
Ich atmete tief durch. Mit dem Paddle würde er mir wohl den Hintern versohlen. Aber was zum Teufel hatte er mit dem Stock vor?
Alex löste meine Hände von der Säule und verband die Manschetten vor meinem Körper. Er fasste meine Hüften und drehte mich mit dem Gesicht zur Marmorsäule. Erneut fixierte er meine Handgelenke am Haken. Obwohl die Angst in mir flackerte, genoss ich jede seiner Berührungen. Seine Nähe erregte mich.
»Geh zwei Schritte zurück und beuge dich nach vorn, sodass dein Rücken gerade ist.«
Ich neigte mich nach unten und öffnete die Beine, auch um Halt zu finden. Ein kalter Luftzug streifte durch meine Mitte. Seine Hand lag sanft auf meinem durchgestreckten Rücken. Mehrmals streichelte er über meine Kehrseite. Ich schloss die Augen, weil ich diesen schönen Moment für mich haben wollte.
»Öffne deinen Mund.«
Ich riss die Augen auf und blickte auf den Stock, den er mir quer vors Gesicht hielt.
»Ich möchte, dass du ihn im Mund behältst, während Mila dir die Strafe verabreicht. Hast du mich verstanden?«
Eine Woge des Protestes erfasste mich, als er ihren Namen nannte. Warum musste ausgerechnet sie mich bestrafen?
»Ich verspreche es«, sagte ich. Denn ich wollte keine Schwäche zeigen, nicht vor ihr. Alex schob mir den Stock in den Mund und ich klemmte ihn zwischen die Zähne. Ich würde beweisen, dass ich Mumm besaß. Gegenüber Mila, Alex und mir selbst.
Behutsam tätschelte sie mit dem Paddle mein Gesäß. Meine Muskeln verspannten sich, da holte sie aus und verpasste mir einen kräftigen Hieb. Ich sog scharf die Luft ein.
»Eins«, rief sie und machte mir die Tragweite meines Versprechens bewusst. Es folgte ein zweiter Schlag auf die andere Backe. »Zwei!«
Ich wippte nach vorn und stemmte die Handflächen gegen den glatten Marmor. Unerwartet legte Alex seine warme Hand auf mein Rückgrat. Ich fragte mich, warum er das tat. Wollte er mir Halt geben? Oder mich beruhigen?
Wieder trafen zwei Schläge meine Kehrseite, begleitet von Milas monotoner Stimme.
Nach dem fünfzehnten Hieb stand mein Hintern in Flammen und jeder weitere brannte, als hätte man glühende Scheite draufgelegt. Am liebsten hätte ich den Schmerz hinausgeschrien, doch ich durfte und wollte den Stock nicht fallen lassen. Ich biss so fest zu, dass ich befürchtete, er würde jeden Moment zerbrechen. Meine Beine zitterten vor Anspannung, aber das war mir egal.
»Mila«, rief Alex plötzlich. »Gönn ihr eine Pause. Und bring sie auf andere Gedanken.«
Was? Warum musste er gerade jetzt die Strafe hinauszögern?
Eine Handfläche rieb über mein loderndes Gesäß. Ein Finger strich durch die Furche meiner Pobacken und arbeitete sich bis zu meiner Mitte vor. Ich stieg von einem Fuß auf den anderen und atmete scharf ein.
»Sieh mich an«, sagte Alex und hob mein Kinn. »Deine Strafe ist noch nicht vorbei. Nutze die Zeit, um runterzukommen. Du bist viel zu verkrampft.«
Er lehnte an der Säule und hielt mit beiden Händen meinen Kopf, während Mila ihre Finger über meine Klitoris tanzen ließ. So lange, bis wohlige Schauer im Schoß das Brennen übertönten und ich nur mit Mühe ein Aufstöhnen zurückhielt. Deutlich spürte ich die Macht, die Alex über mich besaß. Ich spürte sie tief in mir. Sie erregte mich. In dem Moment war mir egal, ob es Mila war, die mich stimulierte. Ich sah nur Alex vor mir, spürte seine Hände an meinem Gesicht. Sein Blick erforschte jede meiner Regungen und er schien zufrieden zu sein, mit dem, was er in meinem Gesicht zu lesen bekam. Ich entspannte den Kiefer, um gezielter in die wachsende Erregung atmen zu können, als Mila ihren Finger in meine Scheide schob. Sie tastete sich exakt zu der Stelle vor, die eine unerträgliche Lust durch meinen Leib jagte. Ich zitterte vor Erregung. Und sie hörte nicht auf, über diesen einen Punkt zu reiben, bis sich ein lautes Stöhnen aus meiner Kehle löste. Der Stock glitt über meine Lippen und fiel klappernd zu Boden. Alex hob eine Braue und ließ meinen Kopf los, der sich sofort der Schwerkraft ergab. Langsam zog Mila ihren Finger aus mir.
»Noch die fünf Schläge, dann darfst du gehen«, sagte er und trat von der Säule weg.
Hitze stieg mir ins Gesicht, das nun direkt auf meine geschwollene Scham gerichtet war. Alex ging an mir vorbei, während der sechzehnte Hieb mich traf und das Feuer auf meinem Hintern neu entzündete.
Die darauf folgenden Schläge waren hart, aber ich ertrug sie. Das Einzige, was ich nicht ertrug, war mein Versagen. Wieder hatte ich ihn enttäuscht und wieder war eine Chance dahin. Ich verdiente die Schläge. Und mehr noch verdiente ich es, gehen zu müssen.

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