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Aimée Rossignol
Farben der Lust | Erotische Geschichten
Ein Buch – zwei Frauen – zwei prickelnde Geschichten aus Frankreich ...

Ein Buch – zwei Frauen – zwei prickelnde Geschichten aus Frankreich ...

»Farben der Lust«
Die junge Künstlerin Helena soll den geheimnisvollen Champagner-Erben Henri porträtieren. Unter der glühenden Sonne Südfrankreichs erlebt sie Stunden voller Leidenschaft. Doch ist sie wirklich die einzige Frau in Henris Leben?

»Sinnliche Wette«
Der attraktive François verführt Sophie nach allen Regeln der Kunst in seinem Haus am Meer. Ist Sophie der Einsatz in seiner »sinnlichen Wette« oder am Ende gar der Hauptpreis?

 

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Leseprobe: Aimée Rossignol
Farben der Lust | Erotische Geschichten

Die unbefriedigte Erregung pulsiert immer noch durch meinen Körper. Für einen Moment lang hebt er seine markante Nase und schließt die Augen, so als könnte er meinen feuchten Schoß riechen.
Rasch greife ich nach dem Glas und gehe zum Tisch.
»Ich hoffe, Sie mögen Boeuf bourguignon.«
Das Wasser läuft mir im Mund zusammen.
»Sehr«, sage ich knapp.
»Vorweg eine Rosmarin-Honig Suppe.« Er stellt ein kleines Schälchen auf meinen Teller und setzt sich mir gegenüber.
Ungläubig blicke ich auf cremig-weißen Inhalt. »Das haben Sie selbst gekocht?«
Er lächelt vergnügt und entfaltet seine Serviette. »Natürlich. Können Sie kochen, Sophie?«
Vorsichtig nehme ich einen Löffel Suppe in den Mund. Samtig breiten sich Aromen aus. Eine wahrhaft meisterliche Komposition, auf die jeder Sternekoch neidisch wäre.
»Nein, nicht wirklich. Dafür esse ich aber gern.«
Er lacht. »Das sehe ich.«
Ich erröte. Wahrscheinlich sollte ich essen wie ein Spatz, aber es schmeckt einfach zu gut.
»Ich mag es, wenn Frauen mit Appetit essen, was ich gekocht habe.«
»Kochen Sie oft für Frauen?«
Dubois zwinkert. »Nicht so oft, wie Sie vielleicht denken, Sophie.«
Lügner, denke ich und lächle. Aber ein charmanter Lügner. Jetzt ist er anders als auf der Party, viel greifbarer, fast sympathisch.
Dubois schenkt mir Wein nach, als er das Rindfleisch serviert. Ein kräftiger Rotwein, schwer und würzig. »Von meinem eigenen Weingut im Bordeaux.«
Eine Weile essen wir schweigend, dann seufze ich und schiebe den Teller ein Stück zurück. Das köstliche Essen breitet sich warm in meinem Bauch aus.
»Was gehört Ihnen eigentlich nicht? Pferde in der Bretagne, Weingüter in Bordeaux ... Bestimmt haben Sie eine Wohnung in Paris und wahrscheinlich noch ein Sommerhaus in Süd-Frankreich ...« Es muss schön sein, so sorglos leben zu können.
Er lehnt sich ein Stück zurück und legt seine Serviette neben den Teller. »Es ist nur ein Weingut und nein, ich habe keine Wohnung in Paris. Ich übernachte in Hotels.«
»Hotels sind so unpersönlich, finden Sie nicht?«
»Seit wann haben Sie etwas gegen ›Unpersönlich‹?« Dubois lacht.
Jetzt bin ich verwirrt. »Wie meinen Sie das?«
»Ihr Freund Matthias ist wie ein Hotelzimmer.«
»Bitte?« Ich ziehe die Augenbrauen hoch und spüre Ärger in mir aufsteigen. Das kann doch nicht wahr sein!
»Ich frage mich, was Sie an ihm finden. Er sieht Sie nicht an, er interessiert sich nicht für Sie und er hat die Leidenschaft eines Mehlwurms! Sehen Sie das nicht?«
Ich schnappe nach Luft. »Wie können Sie so über Matthias sprechen! Das muss ich mir nicht bieten lassen!«
Schwungvoll werfe ich die Serviette auf meinen Teller, springe vom Stuhl auf, dabei verhakt sich meine Hose am Stuhlbein. Mit hochrotem Kopf beuge ich mich hinunter, befreie den Stoff und durchquere dann raschen Schrittes die Küche. Wie kann er es wagen! Morgen früh reise ich ab, das muss ich mir nicht anhören!
Dubois hat mich schnell eingeholt und packt mich an den Schultern, dreht mich um und schiebt mich zur Wand neben der Tür. Zwecklos, sich aus seinem Griff befreien zu wollen. Er beugt den Kopf zu mir herunter. Sein Atem ist heiß auf meiner Wange.
»Wären Sie meine Geliebte, ich würde Sie keine Sekunde aus den Augen lassen. Jeden Zentimeter ihrer weißen Haut würde ich wieder und wieder betrachten und erkunden.«
»Lassen Sie mich los!«, protestiere ich und stemme meine Hände gegen seine muskulöse Brust.
Aber er fährt ungerührt fort: »Ich würde um jeden Leberfleck wissen und um jede zarte Stelle, die nach Berührung schreit, ich würde Sie nehmen, Sie besitzen und für niemanden würde auch nur der Hauch eines Zweifels bleiben, dass Sie ganz mir gehören.«
Ich schließe die Augen. Ich will, dass er mich loslässt. Und ich will es nicht. Ich kann nicht verhindern, dass meine Erregung wieder aufbrandet und mein Atem sich beschleunigt. Jedes seiner Worte trifft in mein Herz, so als wüsste er genau um mein Verlangen und meine geheimsten Sehnsüchte.
Überraschend sanft liegen dann seine Lippen auf den meinen. Ich will den Kopf wegdrehen und kann es nicht. Alles an mir fühlt sich seltsam kraftlos an, bis auf meinen Mund. Langsam öffne ich meine Lippen und lasse ihn ein. Ich will ihn ganz schmecken.
Dubois schiebt seine Hand in meinen Nacken. Ganz leicht streichen seine Finger über meine Haut, wandern über meinen Hals, in meinen Ausschnitt und zwischen meine Brüste. Ganz automatisch biege ich mich ihm entgegen und schlinge meine Arme um seinen Hals. Alles andere ist unwichtig. Nur wir beide und dieser Kuss zählen. Feuchte Hitze breitet sich in meinem Schoß aus und meine Knie zittern. Meine Hand wandert jetzt nach unten, schiebt sich unter sein Hemd. Sie tut es von ganz allein, so als gehöre sie gar nicht zu mir und als ich über seinen breiten Rücken fahre, wird mir plötzlich klar, dass er nicht Matthias ist. Mir wird klar, dass ich Dubois küsse und er mich über alle Maßen erregt. Ich bin nur noch einen winzigen Funken davon entfernt, die Beherrschung zu verlieren und mich ganz in seine Berührungen fallen zu lassen.
Hier ist meine letzte Chance. Matthias, denke ich, Matthias, er ist, wie er ist, aber das hat er nicht verdient. Dass ich ihn mit Dubois betrüge – ausgerechnet. Hier ist meine letzte Chance, mich loszureißen, bevor es kein Zurück mehr gibt, bevor der Weg unweigerlich in Dubois’ Bett führt.
Diesmal biete ich meine ganze Kraft auf und stemme mich gegen seinen Körper. Atemlos lösen sich unsere Lippen voneinander.
»Sophie!«
Doch ich drehe mich um und laufe, nein, renne die Treppe hinauf in mein Zimmer. Zweimal drehe ich den Knauf und dann atme ich tief durch. Das hätte nicht passieren dürfen. Trotzdem habe ich es zugelassen. Erregung mischt sich mit Schuld. Und als ob meine eigenen Gedanken noch nicht reichen würden, vibriert plötzlich mein Smartphone hartnäckig auf dem Nachtschrank. Diesmal nehme ich den Anruf an.
»Matthias!« Ich rufe es eine Spur zu laut.
»Sophie, es tut mir so leid, dass ich abreisen musste. Ich hoffe, du hattest einen schönen Tag?«
»Ich ...« Ich halte inne. Was will ich ihm eigentlich sagen? Dass mich Dubois geküsst hat, wie mich lange kein Mann mehr geküsst hat? »Ich würde auch gern nach Hause fahren. Ohne dich ...« Wieder stocke ich. Was soll ich ihm sagen? Dass ich den Tag ohne ihn sehr genossen habe? Es stimmt, schießt es mir durch den Kopf. Nachdem mein Ärger verraucht war, hatte ich einen entspannten Tag. Ich habe mich so frei gefühlt, wie schon lange nicht mehr. Vor allem aber begehrt. Und habe ich das nicht verdient? Ich denke an Dubois’ Blicke auf meinem Körper. Jede Rundung ist er mit den Augen nachgefahren und es tat gut, so angesehen zu werden.
»Quatsch, Sophie. Du machst dir jetzt ein paar schöne Tage und dann bin ich schon wieder da und wir genießen unseren Urlaub. Ich muss Schluss machen. Bin hundemüde. Ein langer Tag. Ruf mich morgen an, ja? Liebe dich!«
Er hat aufgelegt, bevor ich noch irgendetwas sagen kann. Ratlos starre ich einen Moment auf das Telefon, dann lege ich es in die Schublade. Dubois hat recht, dämmert es mir, Matthias interessiert sich keinen Deut für mich und meine Befindlichkeiten. Langsam ziehe ich mich aus, werfe meine Sachen achtlos über den Stuhl am Fenster und schlüpfe in meinen roten Seidenmorgenrock. Ich mag den zarten Stoff auf meiner Haut. Ich mag es, nackt zu schlafen. Zu Hause tue ich das nie. Matthias zuliebe. Er hat immer Angst, ich könnte mich erkälten, aber hier ist niemand, der Angst hat, außer mir ... aber nicht vor Erkältungen. Hier fürchte ich mich nur vor mir selbst und davor, wie viel Macht Dubois’ Kuss über mich hat.
Ein leises Klopfen an meiner Zimmertür unterbricht meine Gedanken. Das ist sicher der Butler.
Rasch entriegele ich und öffne die Tür. Dubois schiebt sich in den Spalt. Damit habe ich nicht gerechnet.
»Sophie, ich wollte mich entschuldigen.« Seine Augen suchen meinen Blick. »Ich hatte kein Recht, so etwas über Matthias zu sagen.«
Ich nicke knapp und ziehe den Morgenrock fest um meinen Körper. Er ist kurz. Hätte ich gewusst, dass es Dubois ist, der klopft, ich hätte mir etwas anderes angezogen.
»Ich hätte Sie auch nicht küssen dürfen«, fährt er fort und beugt sich ein Stück vor. »Das war falsch.«
Wie kann etwas falsch sein, was sich so richtig anfühlt. Seine Lippen auf meinen ... seine weichen Lippen, sein warmer Körper an meinem ... Schon der Gedanke an diesen Kuss lässt mein Herz schneller schlagen.
In Dubois’ Stimme liegt eine ganz leichte Atemlosigkeit, die meine Gedanken verwirrt. Wie es wohl wäre, seine Lippen an anderen Stellen auf meinem Körper zu spüren? Berlin und Matthias sind auf einmal ganz weit weg und Erregung durchflutet meinen Körper, treibt mir kleine Schweißperlen in den Nacken und lässt meine Knospen aufblühen. Fast schmerzhaft bohren sie sich gegen den dünnen Stoff meines Morgenmantels.
»Das war ganz falsch«, sagt er noch einmal leise und hastig, bevor er die Tür weit aufstößt. »So ist es richtig.«
Ich atme tief ein und dann pressen sich unsere Lippen auf einander. Die Sanftheit ist Vergangenheit. Dieser Kuss ist unerbittlich und keine Frage mehr. Dieser Kuss ist die Antwort selbst. Eigentlich sind es viele Küsse, die in einen übergehen. Und irgendwo unter all meinem Verlangen spüre ich Zorn auf mich und auch auf Matthias. Vielleicht beiße ich deshalb in Dubois’ Oberlippe.
Aber er lacht nur auf, löst mit einer geschickten Bewegung den Gürtel des Morgenmantels und wischt ihn mir achtlos von den Schultern. Nackt stehe ich vor ihm und sehe an mir hinunter, so wie auch er mich ansieht. Meine Lust glänzt feucht zwischen meinen Schenkeln und er fährt mit seiner Hand in meinen Schritt, streift achtlos meine Perle. Eine Berührung, die meine Knie weich werden lässt. Genüsslich leckt er über seinen Finger und küsst mich wieder. Ich schmecke mich in seinem Mund.
Hastig ziehe ich ihm das Hemd aus der Hose, während seine Zunge mit meiner spielt. Knöpfe kümmern mich nicht, ich reiße es mit beiden Händen auseinander, so wie man hungrig die Schale einer reifen Frucht teilt. Gierig und ungeduldig.
Endlich kann ich meine Hände auf seine Brust legen, seine Muskeln spüren und seine warme Haut.

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