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Arne Hoffmann
Die ersten Schritte SM – Erotische Unterwerfung für Anfänger | Erotischer Ratgeber
Die Kunst der erotischen Unterwerfung

»Die ersten Schritte SM« richtet sich an absolute Neulinge in der Kunst der erotischen Unterwerfung. Wenn du noch nichts oder nur wenig über solche Praktiken weißt und Fragen hast, dann liegst du mit diesem Ratgeber genau richtig. Schritt für Schritt führt er dich in eine ebenso faszinierende wie erregende Welt. Er zeigt dir, wie du am besten vorgehst, damit SM-Spiele für dich und deinen Partner eine großartige Erfahrung werden, die euch beide glücklich macht.
Neben vielen Informationen und Tipps findest du auch einen Neigungsfragebogen für SM-Spiele, der dir und deinem Partner hilft, eure Wünsche auf einen Nenner zu bringen.

Herzliche Grüße
Arne Hoffmann

 

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Leseprobe: Arne Hoffmann
Die ersten Schritte SM – Erotische Unterwerfung für Anfänger | Erotischer Ratgeber

Anstelle von „SM“ liest man inzwischen immer häufiger „BDSM“. Warum ist das so und was bedeutet diese Abkürzung?

Der Vorteil des Kürzels „BDSM“ besteht darin, dass es noch weiter auffächert, in welche Zweige sich diese Vorliebe aufteilt. Dabei werden die vier Buchstaben dieses Kürzels jeweils doppelt genutzt: BD steht für „Bondage“– also Fesseln – sowie für „Bondage & Discipline“ – Fesseln und Gehorsam. „DS“ steht für „Dominance & Submission“, „SM“ dient als Abkürzung für „Sadomasochismus“, also das Zufügen und Erleiden von Schmerzen.
Indem das Kürzel „BDSM“ die Bandbreite entsprechender Praktiken zeigt, hilft es, Missverständnisse zu vermeiden. Wenn man früher sagte, man sei ein Fan von „SM“, klang es automatisch so, als ginge es nur um die Lust, die aus körperlichem Schmerz entsteht.

Gehört Rückenkratzen, Festhalten und Augenverbinden schon zu SM?

Auch über die Frage, mit welchen Praktiken man beginnt, sich in den SM-Bereich zu bewegen, könnte man lange Diskussionen führen, wenn man mit seiner Zeit nichts Besseres anzufangen wüsste. Die drei genannten Praktiken stellen in der Tat zumindest die Vorstufe zu SM-Aktionen dar. Wenn ich meinem Partner beim leidenschaftlichen Sex den Rücken aufkratze, handelt es sich ja aus meiner Sicht um eine Form von lustvoller Aggression und aus der Sicht meines Partners um ein besonders intensives körperliches Erlebnis, das, obwohl es etwas unangenehm sein kann, seine Lust weiter anheizt. Wenn ich meinen Partner beim Sex festhalte, kann ich meine Kontrolle über ihn genießen und er seine Hilflosigkeit. Und wenn ich ihm die Augen verbinde, liefert er sich mir auch in gewisser Weise aus und wir erkunden, wie stark sein Vertrauen mir gegenüber ist.

Stellen die Bücher und Filme „50 Shades of Grey“ SM realistisch dar?

Die Romanreihe „50 Shades of Grey“ hat zwar zu mehr Aufmerksamkeit und gesellschaftlicher Akzeptanz für SM-Aktionen geführt, ist aber bei vielen echten SM-Fans ironischerweise nicht besonders beliebt.
Ein erster Grund dafür besteht darin, dass SM darin als genau jene sexuelle Störung präsentiert wird, als die sie Sexualwissenschaftler seit Jahrzehnten nicht mehr sehen. Christian Grey, der männliche Held der Geschichte, wurde als Kind durch sexuellen Missbrauch traumatisiert und kann deshalb jetzt nur noch Sex haben, wenn er seine Partnerin fesselt und schlägt. Davon muss er erst durch Anastasias Liebe sozusagen „geheilt“ werden. Im wahren Leben haben Menschen, denen SM-Spiele Spaß machen, natürlich auch gern ganz normalen Kuschelsex.
Aber die Romane sind in noch schwerwiegenderem Ausmaß dafür geeignet, bei jemandem, der sich damit nicht auskennt, einen falschen Eindruck von SM zu erzeugen. Und selbst wenn du diese Romane nicht gelesen hast, kann man daran sehr gut verdeutlichen, was SM ist und was einfach nur ein albernes Klischee.
Schon in den ersten Kapiteln der Romanreihe etwa zeigt sich, dass Christian Grey heimlich Software auf Anastasias Handy installiert hat (eine Frau, die er zuvor gerade zwei Mal getroffen hat), um immer sehen zu können, wo sie sich befindet. Diese Technologie benutzt er weiter, auch nachdem sie ihm mitgeteilt hat, dass sie ihn nicht sehen möchte. Als sie in einer Bar bewusstlos wird, verschleppt er sie in sein Hotelzimmer, wo er die immer noch Bewusstlose entkleidet, das Bett mit ihr teilt und einen seiner Angestellten ihre Maße nehmen lässt, damit sie exakt passende Unterwäsche erhält.

Gibt es auch Beziehungen, bei denen die Partner durchgehend Herr oder Sklave sind?
Ja, solche Partnerschaften gibt es auch. Man bezeichnet sie als „24/7-Beziehungen“, was so viel bedeutet wie: 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Also durchgehend, rund um die Uhr.
Solche Beziehungen scheinen einer echten Versklavung ziemlich nahezukommen oder erwecken zumindest diese Illusion. Denn der Unterschied zu einer echten Versklavung ist auch klar: Es gibt nichts, was den unterwürfigen Partner davon abhält, das Spiel von einem Moment auf den anderen zu beenden, wenn es ihm keinen Spaß mehr macht. Um das zu vermeiden, sollte der dominante Partner also darauf achten, dass auch die Bedürfnisse seines „Sklaven“ erfüllt werden.
Einem Außenstehenden ist hier vermutlich nicht ganz klar, worin der Reiz einer solchen scheinbaren „Vollzeit-Versklavung“ besteht, aber jedem, der entsprechende Neigungen in sich spürt, durchaus: Die eigene Unabhängigkeit vollständig aufzugeben und nur noch als Diener des erwählten Partners zu existieren, kann für manchen unterwürfigen Menschen die Verwirklichung seiner Träume darstellen. Umgekehrt empfinden es viele dominante SMer als reizvoll, sich einen „Sklaven“ zu halten, von dem sie rund um die Uhr verwöhnt werden. Die Frage ist nur, ob das auf Dauer funktioniert oder ob nicht doch immer wieder der Alltag und all die anderen Verpflichtungen (zum Beispiel beruflicher Natur) diese Illusion zerstören. Manche Unterwürfige merken schnell, dass sie doch starke eigene Bedürfnisse haben, die sie nicht ständig den Wünschen ihres Partners zuliebe zurückstellen möchten. Und für manche Dominante stellt es sich als unerwartet große Belastung heraus, ständig außer ihrem eigenen auch noch das Leben eines anderen Menschen zu regeln – und zwar so, dass dieser Mensch keine ernsthaften Schäden erleidet oder aus anderen Gründen irgendwann abspringt.

Wie plane ich mit meinem Partner am besten, was einer von uns mit dem anderen anstellen darf?
Wenn man den Gedanken von SM-Aktionen in Form eines gemeinsamen Rollenspiels weiterführt, bedeutet das, dass ihr beide nicht nur die Schauspieler seid, sondern zugleich auch Drehbuchautoren und Regisseure. Das bedeutet, dass ihr nicht einfach mal so ein Spiel beginnt und intuitiv entscheidet, was passiert, sondern dass ihr euch vorher zumindest ein bisschen miteinander absprecht.
Vielleicht stellst du dir vor, dass es doch wesentlich reizvoller wäre, wenn einer von euch spontan entscheidet, was der andere tun soll, weil er sich dann besonders mächtig fühlt, während der andere einfach jedem Befehl gehorcht und so besonders in seiner Unterwürfigkeit aufgehen kann. Das kann funktionieren, aber vor allem bei Partnern, die schon ein bisschen erfahrener sind. Wenn ihr beide neu im Bereich SM seid, wisst ihr vermutlich noch gar nicht, was der andere möchte und was ihm Spaß macht. Und wenn der „Herr“ von seinem „Sklaven“ ständig Dinge verlangt, die dieser komplett unerotisch oder aus anderen Gründen doof findet oder die seine persönlichen Grenzen überschreiten, macht das Ganze ja auch keinen Spaß, sondern endet vermutlich schnell und ist alles andere als befriedigend.
Auf welche Punkte solltest du achten, damit eure gemeinsame Absprache für euer erotisches Spiel gelingt?
Zunächst einmal solltet ihr – also du und dein Partner – euch klarmachen, dass ihr euch vor Beginn des Spiels als Gleichberechtigte gegenübersteht. Nur diese Sicherheit schafft das nötige Vertrauen, sich voreinander zu öffnen und die eigenen Wünsche, Fantasien, Abneigungen und Ängste zu äußern. Es wäre fatal, wenn einer von euch beiden meint, seine Gefühle und Bedürfnisse zählten weniger, weil er der Unterwürfige ist, und er sie in sich hineinfrisst, statt sie klar zur Sprache zu bringen. Das dürfte dazu führen, dass ihm das Spiel weniger Spaß macht und er sich in Zukunft nicht so gern darauf einlässt. Vielleicht versucht er das Spiel auch durch passiven Widerstand zu sabotieren.
Ein Partner, der gleichberechtigt und freiwillig bestimmte Spielregeln akzeptiert hat, dürfte sich weit eher auch daran halten.
Generell ist es sinnvoll, ein solches Gespräch mit klarem Kopf zu führen. Ein Glas Wein ist noch in Ordnung, weil es das Denken nicht beeinträchtigt, sondern lediglich nervöse Anspannung reduziert, sodass man etwas freier reden kann. Aber viel mehr sollte es nicht werden. Auch müde oder bekifft sollten du und dein Partner nicht sein – schon gar nicht bei euren ersten Gehversuchen auf diesem Terrain.

Wie reagiere ich am besten, wenn mir ein SM-Spiel plötzlich zu heftig wird?
Ich habe jetzt schon zweimal den Begriff „Safeword“ benutzt und nur kurz erläutert, dass man damit auf die Bremse treten kann, sobald einem eine Aktion allzu unangenehm wird – also nicht mehr im erotischen Sinne unangenehm, sondern so, dass es wirklich keinen Spaß mehr macht. Wie genau funktioniert ein solches Safeword eigentlich?
Sein Zweck besteht zunächst einmal darin, seinem Partner während eines Rollenspiels unmissverständlich zu zeigen, dass gerade etwas schiefläuft oder man aus irgendwelchen anderen Gründen das Spiel abbrechen (oder zumindest abbremsen) möchte. Insofern wird es vor allem vom unterwürfigen Partner benutzt – der dominante hat ja ohnehin die Kontrolle. Vielleicht fragst du dich jetzt: „Warum sagt das der unterwürfige Partner nicht einfach ohne irgendwelchen speziellen Codewörter?“ Nun, das liegt daran, dass viele Menschen während eines solchen Rollenspiels ganz gern „Nein!“, „Bitte nicht!“ oder „Lass das!“ ausrufen, das aber nicht im Geringsten ernst meinen. Stattdessen gehört dieses Flehen um Gnade zum Spiel dazu, und wenn es plötzlich ernst genommen würde, wäre der winselnde Partner in Wirklichkeit sehr enttäuscht. Ein Safeword hingegen soll ein klares Signal darstellen: „Stopp, diesmal meine ich es ernst!“
Auch hier könnte man natürlich einwenden: Dann würde „Stopp, ich meine es ernst!“ statt irgendwelcher Codewörter doch vollkommen ausreichen? Viele SM-Liebhaber sehen das ähnlich und verzichten deshalb auf solche Safewords. Sie argumentieren: Wenn man bereit ist, sich von einem anderen Menschen fesseln und schlagen zu lassen, dann sollte man mit diesem Menschen auf der Gefühlsebene eine so starke Verbindung haben, dass er auch an anderen Signalen wie Körpersprache und Mimik merkt, wie es einem inzwischen geht. Ständig an ein Safeword als Notbremse denken zu müssen, macht es vielen auch schwer, sich komplett in die erotische Unterwerfung fallen zu lassen.
Allerdings ist dieses Gespür für den Partner nicht immer von Anfang an gegeben. Gerade für dich als Neuling kann es sinnvoll sein, zumindest ein wenig mit Safewords zu

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