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Leseprobe: Edyta Zaborowska
Entdeckung der Dominanz | Erotischer SM-Roman

Er betrachtete die schwarze Uniform der Gefängniswärterin: schweres, festes Latex, dazu eine tief in das Gesicht geschobene Generalsmütze mit einem Schwanenemblem über dem Schirm. Eine kurze, eingerollte Peitsche war am Gürtel über der Uniformjacke eingehängt.
»Nick Morgan, Häftling Nummer 256. Ist das korrekt?«, fragte sie.
Kühle, grüne Augen sahen ihn ungeduldig aus den Augenöffnungen der Maske an. Ihre Stimme hatte einen osteuropäischen Akzent.
»Ja, das ist richtig«, erwiderte er leise.
Ihre Finger griffen nach der Peitsche am Gürtel und augenblicklich glitt der aufgewickelte Riemen zu Boden, wo er sich abrollte. Dann holte sie aus und ließ ihn einmal auf den Boden knallen. Nick zuckte zusammen. Ihre Bewegungen waren flüssig und alles war innerhalb des Bruchteils einer Sekunde geschehen. Sie schien dieses Züchtigungsinstrument perfekt zu beherrschen.
»Hast du auch so leise mit deiner Frau gesprochen?«, fuhr sie ihn an.
Nick antwortet nicht. Nein, allzu zurückhaltend hatte er nie mit ihr gesprochen, sondern immer nur bestimmend und von oben herab. Er presste die Augenlider ganz zusammen und betete, dass Vera sich hier irgendwo in der Nähe befinden möge. Wie nie zuvor sehnte er sich nach ihrer Nähe.
»Hast du es schon vergessen? Du sprichst alle Frauen mit Mistress, Lady oder Herrin an! Verstanden?«
Sie schlug nochmals auf den Boden, genauso kräftig wie beim ersten Mal. Nick wagte nicht, sich zu rühren. Furcht und Respekt vermischten sich mit Unterordnung gegenüber dieser Herrin. Er hätte ihr jetzt vor Demut die Füße küssen mögen.
»Wenn ich dich was frage, hast du zu antworten, verstanden? Und weiter zu Boden sehen!«
»Ja, Lady«, erwiderte er, die Stimme nun gefasster als zuvor. Er war hier gefangen, hockte nackt auf dem Boden und war wie ein Tier mit Ketten fixiert. Gleichzeitig fühlte er sich aber auch seltsam befreit von anderen Fesseln: Die Ketten des moralischen Zwangs, der Sitte und des bürgerlichen Anstands gab es hier nicht. Und das verschaffte ihm ein wohltuendes Gefühl der Freiheit. Sein Penis füllte sich mit Blut und schwoll an.
»Du klingst sehr hochmütig für die Stellung, die du einnimmst! Ich glaube, ich sollte dir hier vor allen einmal eine ordentliche Abreibung verpassen, oder?«
Er wollte gerade antworten, als sich Schritte näherten. Ein Stakkato hoher Absätze hallte von der Gewölbedecke wider. Es war aber auch ein Hecheln und ein schnelles Tapsen zu hören. In diesem Moment spürte er einen brutalen Tritt in den Rücken.
Dann wurde er zu Boden gedrückt.
»Die Baronesse macht einen Besuch! Sie will sich von der Sauberkeit der Zellen überzeugen. Den Kopf auf den Boden!«, wurde er angezischt.
Er tat, wie ihm gesagt wurde. Sein Glied war hart und groß geworden, er beugte sich so tief es ging, um seine Steife zu verbergen, wie es sein spontaner Rest an Schamhaftigkeit unwillkürlich verlangte.
Das Echo der Schritte verstummte. Für einige Augenblicke herrschte gebannte Stille.
Seine Erregung war kaum noch auszuhalten. Er verspürte einen geradezu übermächtigen Trieb, Erniedrigung und Schmerz zu erdulden, wie sie ihm durch diese unnahbaren Herrinnen, die sich sichtlich an seiner Unterwürfigkeit ergötzten, zugefügt wurden. Ja, er akzeptierte es bewusst, hier vor anderen gezüchtigt zu werden. Hier wollte er Buße tun für das verletzende Benehmen, das er seiner Vera gegenüber gezeigt hatte.
Nach einer Weile – es war ihm wie eine kleine Ewigkeit vorgekommen – hörte er eine klare Stimme mit einem deutschen Akzent:
»Du bist dieser Lehrer? Dieser Nick Morgan?« Einen kurzen Reitstock in der Hand haltend starrte die Baronesse ihn mit durchdringendem Blick an. Schwarzer Rock, eine enge, weiße Satinbluse, die sich über wohlgeformten Brüsten straffte, edler Perlenschmuck. Ihre Kleidung war schlicht, strahlte jedoch Exklusivität und mondäne Erotik aus. Der Anblick war fesselnd, gleichzeitig aber äußerst beängstigend: Zu ihren Füßen saßen zwei Wachhunde. Die Tiere waren unverkennbar darauf trainiert, auch die kleinste Geste ihrer Herrin zu befolgen.
Die Baronesse heftete schweigend ihren Blick auf ihn.
Waren es seine aufgerissenen Augen, die sie interessierten, oder sein ungeschützter Genitalbereich? Er nickte im Gefühl, dass ihm etwas Unentrinnbares drohte, und seine Erregung stieg mit dieser Ungewissheit. Nur ein Wink der allmächtigen Gebieterin dürfte genügen, damit sich die beiden Dobermänner mit gefletschten Zähnen auf ihn stürzen würden.
»Du hast einen Steifen, 256?«
»Herrin, edle Baronesse, ja ... ich ...«
»Richte dich auf und amüsiere uns alle mit dem kümmerlichen Rest deiner Männlichkeit, 256! Zeig uns, wie lächerlich du bist!«
Er zögerte eine Sekunde und tat, was ihm gesagt wurde. Ein abschätziges Grinsen umspielte ihre vollen roten Lippen, dann trat sie ganz dicht an ihn heran, tippte mit der Spitze des Reitstocks gegen den Penis, der ihr und den beiden tierischen Begleitern entgegenragte.
»Wie fühlst du dich, 256?«
Er begann am ganzen Körper unkontrolliert zu zittern. Erregung, das Bewusstsein ohnmächtiger Schwäche und unsagbarer Furcht stürzten auf ihn ein. Mit einem letzten verbliebenen Rest seines Willens antwortete er: »Herrin ... ich habe Angst und bin ... und ich bin erregt.«
Sie nickte, warf der Wärterin den Reitstock zu und ließ sich dafür einen dünnen Stab aushändigen.
Ihr Mund verzog sich zu einem Grinsen. »256! Schon bald wird man dir erlauben, in den Spiegel zu blicken! Darin wirst du das Antlitz des Schwarzen Schwans als Symbol weiblicher Dominanz erkennen, und verstehen, dass der Schwarze Schwan auch einen Blick auf dich zurückwirft!«
Unter den aufmerksamen Blicken aller Anwesenden schlenderte sie nach diesen Worten gemächlich an den Zellen vorbei, ließ dabei den langen Stab in ihrer Hand rotieren.
»Rattanstäbe sind sehr flexibel und eignen sich gut als Züchtigungsinstrument. Ein Rohrstock aus Rattan wie dieser hier ist bekannt für seine besonders schmerzhaften Hiebe. Sie hinterlassen bei jedem Schlag rote Doppelstriemen. Wir bezeichnen sie hier auf Black Swan Manor als ›Twins‹.«
Ihre Stimme war schneidend und deutlich. Sie zog sich Lederhandschuhe über und nahm den Stock in beide Hände.
Nick sah, dass die Baronesse an ihn herantrat und eine Geste mit der rechten Hand machte. Die Dobermänner richteten sich daraufhin augenblicklich auf und setzten sich zu ihrer Rechten und Linken.
Trotz der kühlen Kellerluft lief ihm der Schweiß über den Körper. Sein Penis hatte sich mit immer mehr Blut gefüllt und inzwischen einen schmerzhaften Druck aufgebaut.
Die Baronesse drückte die Spitze des Rohrstocks fest gegen seine Brust und ließ sie dann spielerisch von ihm wegfedern. Aus diesem neckischen Tätscheln heraus schlug sie den Stock mit einer blitzschnellen Bewegung gegen seine Wange, wo sich sofort zwei rote Streifen, die Twins, bildeten. Er wich erschrocken mit dem Kopf zurück und verzog vor Schmerz das Gesicht.
»Wie ich sehe, bist du noch von Furcht erfüllt. Bald schon wirst du jenseits irgendwelcher Scheu sein. Hast du zuvor schon einmal echte Schmerzen erlebt?«
»Herrin, ja, Herrin. Als Kind wurde ich von meinen Pflegeeltern sehr oft geschlagen«, erwiderte er mit zittriger Stimme.
»Du wirst überrascht sein, welche verschiedenen Empfindungen, ausgelöst durch diesen simplen Akt einer gründlichen körperlichen Züchtigung, auf dich einwirken werden. Du bist gefesselt und kannst dich nicht entziehen, weder den Schlägen und der Qual noch deiner immer stärkeren werdenden Sehnsucht danach. Und nein, wir Herrinnen berauschen uns nicht nur an deinem schwachen Fleisch, wir beanspruchen vor allem die Herrschaft über deine Seele!«
Sie drehte sich um, sprach jetzt so laut und deutlich, dass es auch im letzten Winkel zu hören war: »Und das gilt für euch alle! Wenn ihr die Erregung durch Demütigung und Schmerz kennengelernt habt, verfliegt jede Peinlichkeit!«
Wieder zog sie den Stock durch die Luft, so, dass er diesmal klatschend seinen Bauch traf.
Nick nahm das mühsam hin und bemerkte, wie sich die schwarz uniformierte Wärterin von hinten an seinem Hals zu schaffen machte. Sie hatte aus dem Riemen ihrer Lederpeitsche eine Schlinge geformt und zog sie wie einen Strick zu. Schwerfällig sog er die Luft ein und stieß sie schnaubend wieder aus.
»Seht ihr, wie sich seine Haut über den Rippenbögen spannt, wenn er Luft holt? So, und jetzt wieder das Gesicht zu Boden! Drück es auf die Stiefel deiner Aufpasserin!«
Mit äußerster Anstrengung befolgte er diesen Befehl. Panische Angst drohte, hochrot glühte sein Kopf, als die Wärterin dann doch den Riemen ein wenig lockerte. Die Erleichterung hielt nicht an, denn nun spürte er einen brennenden Schmerz auf seinem Rücken. Die Baronesse hatte erneut den Rohrstock für sich sprechen lassen, rücksichtsloser als zuvor. Die beiden Dobermänner jaulten hinter ihm unvermittelt auf. Es klang, als seien sie in freudiger Erwartung einer Belohnung.
Er nahm den Geruch von Leder wahr und ächzte vor Schmerz, weil die Baronesse fortfuhr, ihn mit dem Stock zu schlagen. Er leckte befehlsgemäß weiterhin die Stiefel der maskierten Frau, die seine Luftzufuhr mit der Schlinge regulierte.
Was strömte nicht alles auf ihn ein, wie er da mitten im Kerkersaal unter aller Augen kauerte – Atemnot, Ledergeruch und Geschmack von Undefinierbarem, das er von den Stiefeln zu lecken hatte, das bedrohliche Jaulen der Hunde, Gemurmel des Publikums aus Mitgefangenen, weitere Hiebe und die Schmerzen, die er nicht mehr zu lokalisieren vermochte, immer noch dominierend und beängstigend die Atemnot – und aus alledem destillierte er sich eine tröstliche Gewissheit von Pein, Lust und Dankbarkeit für die Lektion, die man ihm erteilte. Tränen der Ergriffenheit schossen ihm in die Augen.
Plötzlich wurde ihm der Kopf nach oben gerissen und eine Handfessel gelöst. Er blickte in das maskierte Gesicht der Wärterin.
»Sei froh, dass die Baronesse es nur bei den Schlägen belässt!«, grinste sie. »Was meinst du wohl, was geschehen wäre, wenn man deinen kleinen Hintern mit Androgenen eingerieben hätte? Die Wachhunde der Baronesse stehen hoch in ihrer Gunst, im Gegensatz zu einem Stiefellecker wie dir! Die beiden liebestollen Rüden hätten dich für eine läufige Hündin gehalten und wahrlich ihren Spaß mit dir gehabt!«
Ihr roter Mund lächelte.
»Stattdessen wurde entschieden, dass du masturbieren darfst ... vor uns allen! Jetzt fang schon an, wir haben nicht ewig Zeit!«
Apathisch umfasste er seine Eichel und begann zu masturbieren. Alles um ihn herum war reine Stimulation, erregte ihn und steigerte seine hilflose sexuelle Begierde.
Schon nach Sekunden bekam er den erlösenden Orgasmus. Mit einem lauten, von den Wänden zurückhallenden Schrei der Erleichterung kippte er zur Seite. Warmes Sperma verteilte sich auf dem kalten, mit großen Steinplatten ausgelegten Boden.
Er bekam kaum mehr mit, dass die Wärterin zwei andere Gefangene anwies, ihn auf die Zelle zu bringen und auf die Pritsche zu legen.

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