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Leseprobe: Nova Ostermond
Die MarmorBlüte | Erotischer SM-Roman

Corey war sehr gepflegt und alles, aber um ihm ihren Mund zu geben, dafür liebte sie Niklas noch zu sehr. Sie bereute immer noch das eine Mal mit Davide. Sie schämte sich in Grund und Boden dafür.
Corey wollte ihr seinen Mund geben, aber das wollte sie auch nicht, aus Angst vor einer erwarteten Gegenleistung. Ihre Sexualität beschränkte sich beinahe ausschließlich auf ihre SM-Praktiken und seltenen koitalen Begegnungen, die Mirella anfangs fast nur wehtaten. Aber inzwischen hatte sie sich an Coreys Ausmaße gewöhnt und konnte sich auch mehr fallen lassen.
Manchmal sah sie seine Bestrafungen als verdiente Bestrafungen, denn schließlich schlief sie mit ihm, obwohl sie eigentlich Niklas liebte. Das machte Sinn für sie und es erregte sie, auch wenn Corey zuweilen sogar ihre Grenzen überschritt.
Eines Tages kam er mit einem Keuschheitsgürtel an. Er war noch verschweißt, aber Mirella erkannte sofort seinen höheren Zweck.
»Ist der für mich?«, fragte sie überflüssigerweise.
»Ja, mein Darling. Du wirst ihn tragen, wenn ich fort bin. Damit du nicht in Versuchung kommst.«
Der Gedanke daran, machte sie leider geil. Und als er ihn ihr auch noch anlegte, zwischen ihre Beine zog und an den Hüften festschnallte und zuschloss, da spürte sie das vertraute Pochen in ihrem Geschlecht. Am liebsten hätte sie augenblicklich um einen Fick gebettelt.
Jetzt stand sie nur mit dem Gürtel bekleidet und mit einem Mordsjieper zwischen den Schenkeln im Zimmer, während er seine Jacke anzog, um zu gehen.
»Bin in drei Stunden wieder da.« Er küsste sie auf die Stirn.
Sie wollte etwas sagen, fühlte sich aber wie das Mäuschen vor der Schlange.
Das Leder war hart und glatt und drückte permanent auf ihre Klitoris. Es war kaum auszuhalten. Sie hatte sich schon einige Male nur durch Gedankenkraft zum Höhepunkt gebracht und das würde ihr jetzt hoffentlich erneut gelingen. Sie legte sich aufs Bett, stellte »Let me be your fantasy« von Baby D an und malte sich aus, wie Corey nach Hause kam. Er würde ihr eine Ohrfeige geben, nachdem er festgestellt hatte, dass der Gürtel mit ihrem Geschlechtssekret benetzt war. Dann würde er sie aufs Bett schmeißen und ihre von dem ständigen Druck fast taube Muschi penetrieren, sie tief und fest stoßen. Noch bevor der Song zu Ende war, kam sie so gewaltig bei diesem Gedanken, dass ihr etwas Spucke aus dem Mund lief.
Drei Stunden sind lang, wenn man duschen will und nicht kann.
»Dumm, du bist so dumm, Mädchen«, schalt sie sich. Jetzt musste sie mit dem feuchten Keuschheitsgürtel herumlaufen und das war weniger angenehm für sie. Corey würde wirklich schimpfen, oder?
Sie bekam ein bisschen Angst.
Simon rief aus dem Großeltern-Urlaub an: »Wie geht’s dir?«
Na ja, ich liege auf dem Bett mit einem abgefuckten Keuschheitsgürtel und mein Herr kommt erst in zwei Stunden wieder. Wahrscheinlich, um mich dann zu verprügeln. Und Gott, ich steh drauf!
Sie plauderten über Simons Job und über Corey, aber sie erwähnte natürlich mit keinem Wort, dass sie dessen Sklavin war. Simon wusste zwar von ihren Gelüsten, aber so klar und deutlich nun auch wieder nicht.
Mirella hörte, wie der Schlüssel im Schloss gedreht wurde und ging in den Flur, um vor ihm auf die Knie zu fallen. »Herr, ich habe gesündigt, ich habe mich zum Orgasmus gebracht. Bitte bestrafen Sie mich!«
Behutsam hob er ihr Kinn mit dem Zeigefinger und gab ihr eine leichte Ohrfeige, mehr symbolisch. Sie spürte sie augenblicklich im Untergeschoss.
Er schüttelte verständnislos den Kopf. »Du bist doch wirklich eine kleine ...« Weniger behutsam nahm er sie bei den Haaren und zog sie daran durch den Flur ins Schlafzimmer. Er entkleidete sich oben herum und machte seinen Gürtel auf. Dann ihren. Sie konnte es nicht erwarten.
Corey brauchte nur dreimal hart stoßen und sie kam schreiend vor Ekstase.
»Meine kleine Sklavin.« Er streichelte sie zärtlich. »Aber deinen süßen Arsch kriegst du schon noch voll.«
»Ich bitte darum.«
»Knie dich vors Bett, die Arme darauf.«
Mit Bedacht nahm er seinen Gürtel vom Bett und wickelte ihn um seine Faust. Es pochte und pulsierte wie verrückt in ihr. Es würde ihr dritter Orgasmus heute werden. Als er dann anfing zu schlagen, war es wie eine heiße Dusche, wenn man aus der Kälte kam. Sie genoss es, gezüchtigt zu werden und so viel gezielte Aufmerksamkeit zu bekommen. Auch wenn es Gewalt war, es war kontrollierte Gewalt und sie hätte jederzeit Stopp sagen können. Aber das wollte sie gar nicht.
Als es vorbei war, nach einem Dutzend Strafhieben, war sie so heißgelaufen, dass sie fast bereit gewesen wäre, ihm auch mündlich zu dienen.
»Willst du dich nicht bedanken?«, fragte er und deutete damit an, dass es auch sein Wunsch war. Aber dann nahm sie doch nur seinen Penis in die Hand und holte ihm einen runter.
Sie gingen zusammen duschen.
Corey presste sie gegen die Fliesen und nahm sie ein zweites Mal, feuerte Maschinengewehrsalven ab und ließ sie schließlich erschöpft, aber glücklich, in die Hocke sinken.
»Das war sehr schön«, merkte Corey auf dem Bett an. »Du verstehst es, mich zu befriedigen.«
Mirella lächelte stolz.
»Und weil du so gehorsam bist, bekommst du auch eine Belohnung.« Er überreichte ihr eine Schachtel aus der Nachttischschublade. Darin war eine längere Kette mit drei Ringen. Einem schwarzen, einem goldenen und einem aus kleinen Diamanten. Sie legte sich die Kette um und trug nur das.
»Sehr schön«, fand er und zog noch etwas aus seinem Jackett, das ordentlich über dem Stuhl hing. Es war ein Gutschein ihres Lieblingsdessousladens über zehntausend Euro.
»Glaubst du, du musst mich bezahlen?« Mirella war betrübt. Es kam ihr vor wie ein Hurenlohn. Der einer Edelhure zwar, aber es blieb ein ungutes Gefühl.
»Nein, ich dachte, du freust dich.«
»Ich bin nicht käuflich.«
»Ich wollte dir nur ein Geschenk machen.«
Sie legte den Gutschein auf ihren Nachttisch und kehrte ihm den Rücken zu. Corey streichelte ihr über den Kopf mit derselben Hand, mit der er eben noch so unerbittlich den Gürtel geführt hatte und wisperte: »Nicht böse sein.«
***
Er kniete vor dem Bett, als sie aufwachte. »Es tut mir leid, wenn ich dich verletzt habe. Du bist alles andere als eine Hure für mich. Du bist meine Prinzessin und ich will, dass es dir gutgeht. Was kann ich tun, damit du mir verzeihst?«
Sie wollte ihn küssen. Sie hatten sich noch nie geküsst. Gefickt und geschlagen, ja, aber geküsst?
Ihre Lippen berührten sich sanft. Er schmeckte nach Zitrone. Sie hatte beobachtet, dass er sich jeden Morgen ein Glas heiße Zitrone machte.
»Küssen kannst du auch noch«, murmelte er und lächelte verschmitzt.
Ja, das hat mir Nik beigebracht, dachte sie.
Er hielt ihr Gesicht in seiner Hand und stellte fest: »Du bist mir nicht böse, wenn ich dich schlage, aber wenn ich dir was schenke, schon.«
»Mach Liebe mit mir. Kannst du das?«
»Mal sehen.«
Sie dachte noch an Niklas. Sie würde ihn nie wiedersehen, oder? Wer weiß, mit wem er jetzt gerade schlief ...
Es waren weiche Bewegungen, fließend wie eine sanfte Kaskade, Corey füllte sie aus, aber hielt sich mit seiner Übermacht zurück, ging auf sie ein, gab ihr Pausen. Wenn es sonst wilde Ausritte waren, so schipperten sie jetzt in einer Gondel auf einem venezianischen Canale. Es war voller Romantik und Rücksicht und Güte, fast einlullend, bis er ihr wieder einen Befehl gab:
»Komm für mich.«
Es schob sie über die Grenze. Sie brauchte eigentlich nur an gestern denken und tat auch schon, was er wollte.
Er lächelte sein Hollywoodlächeln und ergoss sich in ihr, als hätte er nur aufs Stichwort gewartet.
»Ich muss noch mal duschen, ich habe gleich eine Konferenz mit den Medienleuten«, sagte er.
»Du riechst nach mir.«
»Ich dufte nach dir, aber du weißt, wir haben beide einen ...«
»Hygienefimmel, schon gut.«
»Warum hast du eigentlich keine Freundinnen? Jedenfalls höre ich nie was von welchen«, wollte er wissen.
»Sogenannte Freundinnen spannen dir nur den Mann aus.«
»Eigene Erfahrung?«
»Nein, gesunder Menschenverstand. Außerdem mag ich nicht, wie sie reden. Die erzählen dir alles. Plaudern jede Kleinigkeit aus. Von der Beschaffenheit des Spermas aller ihrer Sexpartner, ganz zu schweigen vom Umfang, vom Geschmack ... Ich kenne keine diskreten Frauen, außer mir selber. Dasselbe gilt übrigens für Schwule.«
»Ganz schön frauenfeindlich.«
»Sagt der Mann, der sie versklavt.«

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