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Leseprobe: Alexa McNight
SehnSucht | Erotischer Roman

Sie hätte das Kino längst verlassen, wäre er nicht gewesen. Er sah sich den Film mit zwei Freunden an und saß auf dem Platz links von ihr. Vielleicht war es der Duft, der von ihm ausging – eine Mischung aus After Shave und dem Leder seiner Jacke. Vielleicht waren es die Signale, die er aussandte. Mehr als einmal hatte sein Ellenbogen vermeintlich versehentlich ihren berührt, und mehr als einmal war sein Knie gegen ihres gestoßen. Mit einem Flüstern hatte er sich, wann immer es passiert war, entschuldigt und es doch nie als Entschuldigung gemeint. Eine Provokation war es vielmehr, dieses Flüstern, dessen Worte den falschen Inhalt wiedergaben. Hingegen transportierte der Blick, den sie daraufhin stets austauschten, nichts als die Wahrheit. Dunkelbraun waren seine Augen und von so dichten Wimpern gerahmt, dass er einen Engel hätte abgeben können, wären da nicht der rowdyhafte Drei-Tage-Bart und die auf wenige Millimeter gestutzten Haare gewesen. Seine Lippen waren voll und der Entschuldigung zum Trotz zu einem herausfordernden Lächeln verzogen.
Irgendwann lehnte er sich zu seinen Freunden hinüber und ließ sie wissen, dass er zur Toilette gehen würde. Er hätte es leiser sagen können, doch er wählte seine Lautstärke gerade so, dass sie es hören würde. Dann stand er auf und schob sich an ihr und den anderen in der Reihe Sitzenden vorbei.
Fünf Minuten später nahm sie ihre Jacke und verließ den Kinosaal ebenfalls.
Die Bar im Foyer war leer, die beiden Barkeeper polierten Gläser und unterhielten sich. Sie durchquerte die Halle und bog an den bereits geschlossenen Ticketverkaufstresen zu den Toiletten ab.
Mit vor der Brust verschränkten Armen und überkreuzten Beinen lehnte er an den Waschbecken. Sie schloss und verriegelte die Tür, warf ihre Jacke zwischen zwei Becken und trat zu ihm.
Wie er sich aufrichtete und dicht vor ihr stand, war er einen ganzen Kopf größer als sie. Er legte die Hand in ihren Nacken und brachte seinen Mund nahe vor ihren, doch rückte er, als sie ihm entgegenkommen wollte, wiederum wenige Millimeter von ihr ab. Sein Grinsen verlor an Spott, als sie seine Bewegung imitierte, sobald er sich ihr abermals näherte. Statt ihren Mund küsste er ihren Hals und säte mal federleichte, mal fordernde Küsse darauf aus, die ihren Atem antrieben.
»Das war einer der besten Filme überhaupt«, murmelte er und ließ seine Hände ihren Rücken hinabwandern. Fest legten sie sich auf ihren Po.
»Bis eben war ich davon überzeugt, dass wir im gleichen Kinosaal gesessen haben«, entgegnete sie, doch war zu erregt, um wirklich überrascht zu sein.
»Diesen Film meine ich nicht.« Er zog die Bluse aus dem Bund ihrer Hose, um ihre Haut zu berühren und sie durch die Intensität seiner Berührungen wissen zu lassen, wie genau es um seine Lust auf sie bestellt war. »Sondern den in meinem Kopf. Genauer gesagt, war es eine Aneinanderreihung vieler Episoden.« Mit einem Finger strich er über ihren Bauch. »Bei jeder ach so zufälligen Berührung hatte ich eine neue Episode vor Augen.«
Sie schob das Rervers seiner Jacke auseinander und öffnete sein Hemd, Knopf für Knopf.
»Erzähl mir von ...«, hob sie an, doch brachte die Aufforderung nicht zu Ende, weil er eine Hand zwischen ihre Beine schob. Der Druck, den er dort ausübte, sandte elektrisierende Schübe durch ihren Körper und so brachte sie außer einem gurrenden Ton nichts weiter zustande.
»Ich hab dich gefickt«, fuhr er fort und platzierte seinen Mund an ihrem Ohr. »In einer Pfütze auf kaltem Asphalt, auf einer Bank in einem nächtlich leeren Park, auf einer Yacht weit draußen auf dem See ... Wo auch immer du dir vorstellen kannst.«
Seine Worte brachten ihr Inneres zum Toben. Zusammen mit der Jacke schob sie das endlich offene Hemd halb über seine Schultern. »Außergewöhnliche Orte sind das alles. Kaum zu vergleichen mit einer Kinotoilette.«
»Nein, das war auch nur ...« Er hielt inne, als sie Kreise um seine Brustwarzen malte. »Eine Art Notlösung, weil es schnell gehen musste.«
Sie beobachtete, wie seine Nippel dank ihrer Spielerei hart wurden, leckte sie schließlich abwechselnd und pustete darüber. Er nahm ihr Kinn in die Hand, zwang sie, ihn anzuschauen und drehte sie um, sodass sie mit dem Rücken zu ihm stand. Die gegenüberliegende Wand war mit einem Spiegel verkleidet, der die gesamte Fläche einnahm. Während er ihre Brüste durch den Stoff ihrer Bluse massierte, fixierte er ihren Blick in seinem.
»Stell dir vor, wir hätten es einfach im Saal direkt vor der Leinwand geschehen lassen.« Seine rechte Hand fuhr tiefer und pausierte abermals in ihrem Schritt. Der diesmal ausgeübte Druck diente offenbar fast ausschließlich dazu, sie näher an sein Becken zu ziehen, damit sie seine Erektion zu spüren bekam.
»Stell dir vor, ich hätte deine Bluse aufgeknöpft.« Wie um ihrer Fantasie auf die Sprünge zu helfen, tat er, was er sagte. »Die Träger deines BHs von deinen Schultern gestreift und meine Hände auf deine Brüste gelegt.«
Sie spürte, wie sich ihre Nippel unter seinen Händen aufrichteten. Er zwirbelte sie zwischen den Fingern und sah sie dabei weiter im Spiegel an. Sie wich seinem Blick aus, legte den Kopf auf seine Schulter und neigte ihn zur Seite, sodass sie seinen Duft einatmen konnte. Ihre Hände wanderten nach hinten, über die Delle unter seiner Jeans. Erneut gab es einige Knöpfe zu öffnen. Diesmal war sie schneller und streichelte sein angeschwollenes Glied durch den dünnen Stoff seiner Shorts. Ein einziges leises Keuchen ließ er hören, doch das genügte, um sie die Hand unter den Bund schieben zu lassen. Ihr fester Griff um seinen Schaft multiplizierte seine erregten Laute, die sie wiederum veranlassten, in den Spiegel zu schauen und zu beobachten, wie er sich mehr und mehr verlor.
Er ließ von ihren Brüsten ab, um sich am Verschluss ihrer Hose zu schaffen zu machen und sie über ihre Hüften zu schieben. Sie zog ihre Hände aus seinen Shorts, um die Hose ganz abzustreifen, doch er kam ihr zuvor, ging hinter ihr in die Hocke und schälte das Kleidungsstück Zentimeter für Zentimeter von ihr, wobei er sie auf jedem bloßgelegten Stück nackter Haut küsste, seine Zunge und Zähne zum Einsatz brachte.
Eine Gänsehaut lief wie eine Welle über sie hinweg, rollte von ihrem Nacken bis zu den Fersen, und beinahe bedauerte sie es ein wenig, dass er sich so schnell aufrichtete, als die Hose ausgezogen war. Nur kurz massierte er sie durch das verbliebene schwarze Höschen, schob es dann beiseite und legte seine Finger auf ihren empfindlichen Punkt, begann ihn zu reiben. Mal umkreiste er ihn sanft, mal fuhr er weniger behutsam darüber. Mal ließ er es seine Zeige- und Mittelfinger tun, mal delegierte er die Aufgabe an seinen Daumen, um zugleich mit zwei Fingern in sie einzudringen.
Sie explodierte beinahe unter den Streicheleinheiten, begann zu zittern und wand sich. Dass er sie umrundete, wurde ihr erst bewusst, als sie nicht mehr ihr Spiegelbild, sondern ihn vor Augen hatte – seine Augen, dunkel vor Begierde. Noch immer in ihrer Spalte spielend, drängte er sie gegen die Marmorplatte, welche die Waschbecken einfasste, und ließ dann doch von ihr ab, um sie hochzuheben und auf den kühlen Stein zu setzen. Von ihrer Taille wanderten seine Hände über ihre Oberschenkel, bis zu ihren Knien. Er drückte sie auseinander und schob sich dazwischen.
»Stell dir vor, jeder von denen könnte das jetzt sehen ... statt des langweiligen Films«, murmelte er.
Abermals griff sie nach dem Bund seiner Shorts, diesmal jedoch, um sie über seine Hüfte zu schieben. Sie wollte sehen, ob dieser Schwanz so gut aussah, wie er sich anfühlte. Und das tat er. Insbesondere, als er unter ihren Berührungen zu zucken begann. Als er ihr bedeutete, nicht zu zaghaft zu sein, schloss sie ihre Hand fester darum, doch ließ ihre Bewegungen wieder langsamer werden, als ein Tropfen aus der Eichel trat. Während sie die Feuchtigkeit über dem sehnigen Fleisch verteilte, tastete er sich zur Innentasche seiner Jacke vor. Er brachte eine Reihe Kondome zu Tage, löste eins ab und machte sich daran, die Tüte aufzureißen.
»Ich stell mir vor, dass du mich gegen die Leinwand drückst, dass ich meine Hände auf deinen Hintern lege und ich meine Beine fest um dich schlinge«, sagte sie, tat eben das und sah zu, wie er das Gummi überstreifte. »Und dass das Publikum die Luft anhält, weil sich ein Schrei aus meiner Kehle löst, als du in mich stößt.«
Mit einer einzigen Bewegung war er in ihr. Sie lehnte sich zurück, bog den Rücken durch und stützte sich auf ihren Händen ab, um ihm entgegenzukommen, ihn tiefer eindringen zu lassen. Wie aus weiter Ferne nahm sie ihr eigenes Keuchen war, hörte, wie es sich mit seinem vermischte. Wie durch einen Schleier sah sie ihn vor sich, den entrückten Ausdruck seiner Miene, der besagte, dass sein Orgasmus nicht mehr fern war.
Seine Bewegungen, die langsam und genussvoll begonnen hatten, wurden unkontrolliert. In immer kürzer aufeinanderfolgenden Stößen, die stets ein wenig tiefer zu gehen schienen, stieß er in sie, und bald hallten ihre Stimmen und ihr Stöhnen durch den Raum, dessen Helligkeit und Spiegel ihrem Spiel einen zusätzlichen Reiz verliehen.
Leichtigkeit durchflutete sie, als sie kam. Sie ließ sich auf der ersten Woge davontragen, wurde von einer zweiten noch ein Stück weiter hinausgespült und von den folgenden, kleineren nach und nach zurückgebracht. Von ihren Kontraktionen angespornt, folgte er ihr und bescherte ihr ein kleines Nachbeben.
Am Rande ihres Bewusstseins nahmen sie wahr, dass jemand versuchte, in den Raum zu kommen. Es wurde an der Klinke gerüttelt und angeklopft. Darüber belustigt, tauschten sie ein Lächeln und blickten dann an sich hinab zu der Stelle, an der sie miteinander verbunden waren.
Beinahe war sie versucht, es auf eine zweite Runde ankommen zu lassen, doch sobald sich der Nebel in ihrem Kopf gelichtet hatte und ihr Verstand wieder ganz bei ihr war, löste sie sich von ihm. Sie zog die Bluse über die Schultern, knöpfte die Hose zu und musterte ihn hin und wieder kurz. Er betrachtete sein Spiegelbild, rückte seine Jacke zurecht, steckte die verbleibenden Kondome ein und zog einen Autoschlüssel hervor.
»Kann ich dich irgendwohin mitnehmen?«, erkundigte er sich und wandte sich ihr zu.
»Das ist nett gemeint, aber nicht nötig«, entgegnete sie und schlüpfte in ihre Jacke. Daraufhin warf sie ihm eine Kusshand zu und verließ den Raum noch vor ihm.

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