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Leseprobe: Joanna Grey
Befreie mich, versklave mich | Erotischer SM-Roman

Laura gehorchte und beobachte fasziniert, wie Mario das Seil um ihre Handgelenke wickelte. Zuerst schlang er es ein paar Mal außen rundherum, dann fixierte er es mit einem Knoten und zog es zwischen ihren beiden Händen durch, sodass es das quer dazu laufende Seil umschloss. Mit einem weiteren Knoten brachte er sein Werk zum Abschluss. Laura versuchte ihre Hände ein wenig zu bewegen, um festzustellen, wie viel Bewegungsfreiheit sie noch hatte. Es war nicht besonders viel. Sie konnte die Hände zur Faust schließen, aber damit waren ihre Möglichkeiten auch schon ziemlich erschöpft. Und vor allem, so erkannte sie, würde es ihr absolut unmöglich sein, sich allein von diesen Fesseln zu befreien. Sie konnte die Hände nicht einmal drehen, ganz zu schweigen davon, dass sie den Knoten mit ihren Fingern erreichen könnte. Ein Gefühl der Erregung stieg in ihr hoch, und das Pochen zwischen ihren Beinen kehrte heftig zurück. In gespannter Erwartung, was als Nächstes passieren würde, blickte sie zu Mario auf. Sie hatte geglaubt, er wäre fertig damit, sie zu verschnüren. Offenbar ein Irrtum. Er hatte ihr nur kurz Gelegenheit gegeben, sich davon zu überzeugen, wie wirkungsvoll die Fesseln waren. Nun hob er ihre Hände an dem immer noch relativ langen Seilende hoch und zog sie ihr hinter den Kopf. Dadurch, dass sie ihre Unterarme nur wenig auseinandernehmen konnte, wurde sie gezwungen, den Kopf zu senken. Ein netter Neben­effekt, sicher ganz nach Marios Geschmack. Demutshaltung inklusive, sozusagen. Mario zog das Seil indessen zwischen ihren Schulterblättern nach unten und schlang es unter der Brust einmal um ihren Oberkörper. Schließlich verknotete er es straff auf ihrem Rücken mit dem von ihren Händen nach unten laufenden Seilstück. Laura testete abermals ihre Beweglichkeit aus. Hatte sie vorhin schon das Gefühl gehabt ihm ausgeliefert zu sein, fühlte sie sich nun komplett wehrlos.
Mario erfreute sich daran, Laura zu beobachten, wie sie erfolglos an den Fesseln zerrte. Leider würde er sich noch ein wenig damit gedulden müssen, ihre Hilflosigkeit entsprechend auszunutzen, indem er ihr zeigte, wie sehr sie ihm tatsächlich ausgeliefert war. Aber das waren keine geeigneten Phantasien für ihr erstes Mal. Er wollte ihr nicht gleich zu viel auf einmal zumuten. Sie würde schon noch früh genug erfahren, was es wirklich bedeutete, von seiner Gnade abhängig zu sein.
»Geh zum Bett und knie dich darauf.«
Folgsam ging sie zum Bett, wo sie allerdings feststellte, dass das ohne Hilfe der Arme bei einem so hohen Bett nicht ganz trivial war. Es sah gewiss ziemlich unbeholfen aus, aber wenigstens fiel sie dabei nicht auf die Nase. Mario hatte sich auf der gegenüberliegenden Seite des Bettes aufgestellt und warf ihr einen strengen Blick zu. »Hast du nicht etwas vergessen?«
Laura sah ihn zwar schuldbewusst an, schien aber keine Ahnung zu haben, was sie sich zu Schulden hatte kommen lassen. Also klärte Mario sie auf. »Ich habe dir vorhin verboten, deine Beine zu schließen. Hast du das etwa so schnell schon wieder vergessen? Oder widersetzt du dich mir vorsätzlich?«
»Nein! Ich ... ich hab nur nicht daran gedacht«, antwortete Laura hastig, während sie schon dabei war, ihre Beine auseinanderzuschieben. Ihr Herzschlag beschleunigte sich, als Mario um das Bett herumschritt und sich hinter ihr aufstellte, wo sie ihn nicht sehen konnte. Sie spürte seine Hand auf ihren Armen, dann wurde sie vornüber auf das Bett gedrückt, sodass sie auf der Stirn lag. Die andere Hand legte er auf ihren Hintern, den sie ihm so obszön präsentierte. Sie war sich noch nie so nackt und so hilflos vorgekommen. Bei dem Gedanken daran, dass sie ihm gerade einen ausgezeichneten Blick auf ihre intimsten Stellen bot, begann sie sich unter seinem Griff zu winden, doch er hielt sie eisern fest. Da sie schon nicht loskam, setzte sie sich auf ihre Unterschenkel, um sich zumindest nicht so offen zu präsentieren. Unerwartet zuckte ein brennender Schmerz durch ihren Hintern, begleitet von einem lauten Klatschen, als seine Hand auf sie niedersauste.
»Halt still.«
Er hatte die Stimme nicht erhoben, im Gegenteil, er hatte relativ leise gesprochen. Aber es lag so viel Autorität in seinen Worten, dass Laura sofort jeglichen Widerstand aufgab und ihren Hintern wieder brav in die Höhe streckte. Die Überraschung darüber, dass er sie tatsächlich geschlagen hatte, tat ihr Übriges. Als er wieder die Hand auf ihren Po legte, zuckte sie leicht, doch sie ließ es geschehen. Seine Hand strich über ihre Pobacke und fand den Weg zu der Furche, die ihren wohlgerundeten Hintern teilte. Wieder zuckte sie zusammen, als er sie dort berührte, aber sie widerstand dem Impuls, sich wegzuducken. Seine Finger glitten ihre Spalte hinunter. Als er ihr Geschlecht erreichte, entrang sich ein erstickter Laut ihrer Kehle. Mit zwei Fingern teilte er ihre Schamlippen und begann zärtlich um ihre Klitoris herumzustreicheln. Lauras Anspannung ließ nach, und sie konzentrierte sich ganz auf die Empfindungen, die seine Finger bei ihr auslösten. Doch gerade als sie begann, es so richtig zu genießen, zog er abrupt seine Hand weg.
»Sieh mal einer an. Meine Sklavin ist feucht geworden. Ist es das, was du vor mir verstecken wolltest?«
Laura spürte die Hitze in ihre Wangen schießen und war dankbar dafür, dass Mario in ihrer momentanen Position nicht sehen konnte, wie sie schon wieder knallrot anlief. Verzweifelt rang sie nach Worten, doch er unterbrach sie, bevor sie etwas Sinnvolles hervorbringen konnte.
»Schon gut. Ich habe das Gefühl, dass deine Antwort dich bloß weiter in Schwierigkeiten bringen wird. Du brauchst ausnahmsweise nicht zu antworten. Ich werde die Strafe anhand der offensichtlichen Fakten bemessen. Da es dein erstes Vergehen war, werde ich milde mit dir sein. Du bekommst vier Schläge mit der Hand.«
Gerade noch konnte Laura einen entsetzten Protest zurückhalten. Vermutlich würde die Strafe härter ausfallen, wenn sie sich darüber beschwerte, da Mario dies wohl als weiteren Ungehorsam einstufen würde. Und selbst wenn nicht, würde er wohl kaum mit sich handeln lassen. Soviel hatte sie mittlerweile schon begriffen. Zumal er der Ansicht war, ohnehin schon eine milde Strafe verhängt zu haben. Sie schloss die Augen und versuchte sich für das zu wappnen, was gleich auf sie zukommen würde. Dann traf sie der erste Schlag. Er war nicht so fest wie der von vorhin, aber es tat trotzdem ein wenig weh. Der zweite Schlag landete auf derselben Stelle, und das Brennen wurde intensiver. Auch der dritte und vierte Schlag trafen dort auf und entlockten ihr schließlich einen leisen Unmutslaut. Der unmittelbare Schmerz ließ jedoch sofort nach, und zurück blieb das Gefühl von prickelnder Hitze auf ihrer Haut. Die zarte Berührung von Marios Hand ließ sie unwillkürlich zusammenzucken, da sie mit weiteren Schmerzen rechnete. Doch stattdessen begann er ganz sanft ihr leicht gerötetes Fleisch zu liebkosen. Es war ein unglaublich intensives Gefühl, seine zarten Küsse auf ihrer nun so sensiblen Haut zu spüren. Noch während er sie weiter mit Küssen bedeckte, wanderte seine Hand wieder zwischen ihre Beine. Als er ihre Spalte entlangfuhr, stellte Laura erstaunt fest, dass sie anscheinend noch feuchter geworden war. Sie hätte es nie für möglich gehalten, dass es ihr gefallen könnte, den Hintern versohlt zu bekommen. Seine Finger begannen gekonnt ihre Perle zu umspielen und heizten ihre Lust weiter an. Stöhnend reckte sie sich ihm entgegen. Es dauerte nicht lange, bis ein Zucken ihren Körper durchlief und ein Orgasmus sie erschütterte. Die Anspannung fiel von ihr ab, und sie sank in sich zusammen. Mario löste den Knoten auf ihrem Rücken und entfernte das Seil um ihre Brust. Behutsam hob er ihre immer noch gefesselten Hände über ihren Kopf. Erleichtert, sich wieder relativ frei bewegen zu können, ließ Laura sich zur Seite rollen und streckte sich auf dem Bett aus. Mario legte sich hinter sie, schlang seinen Arm um ihren Bauch und zog sie an sich. Dankbar für diese liebevolle Zuwendung schmiegte sie sich an ihn.
Während Mario mit seiner Hand die Kurven ihres nackten Körpers streichelte, überlegte er, was er nun mit ihr machen sollte. Er hätte gern noch ein wenig mit ihr gespielt, aber vielleicht war es besser, es für heute einmal dabei zu belassen. Für seine Begriffe mochte nicht besonders viel passiert sein, aber für Laura gab es sicher einiges zu verarbeiten. Vor allem in Anbetracht dessen, dass sie in sexuellen Dingen generell über die Maßen schüchtern zu sein schien. Natürlich war ihm klar, dass er von ihr nicht erwarten konnte, sich bereits beim ersten Mal so selbstverständlich vor ihm zu präsentieren, wie eine erfahrene Sklavin es tun würde. Aber dennoch war es etwas überraschend für ihn gewesen, dass sie sich gar so vor ihm geniert hatte. Vielleicht sollte er mit ihr darüber reden, um ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, was er sich erlauben konnte und was sie schockieren würde. Er musste mit ihr sowieso noch das Gespräch über Sicherheit und Grenzen nachholen. Normalerweise führte er das immer gleich zu Beginn, aber in diesem Fall hatte er es für vertretbar gehalten es aufzuschieben, bis Laura sich auch wirklich über die Bedeutung dessen, was sie zu besprechen hatten, im Klaren war.
Er zog den Schlüssel zu dem Halsband aus seiner Tasche, öffnete den Verschluss und entfernte es von Lauras Hals. Verwunderung lag in ihrem Gesicht, als sie sich zu ihm drehte.
»Fürs Erste bin ich zufrieden mit dir. Ich werde dich jetzt aus meinen Diensten entlassen.«
Er legte seine Hand auf ihre Wange und gab ihr einen sinnlichen Kuss, den sie ohne Zögern erwiderte. Dann machte er sich daran, ihre Hände zu befreien. Das Seil hatte leichte Abdrücke unterhalb ihrer Handgelenke hinterlassen. Ein Hauch von Faszination lag in Lauras Blick, als sie mit den Fingerkuppen über das Muster auf ihrer Haut strich.
»Wenn man zum Fesseln ein Seil verwendet, bleiben meistens Abdrücke auf der Haut zurück. Das muss dich nicht beunruhigen. Es ist nicht anders, als wenn deine Sportsocken ein Rippenmuster auf den Beinen hinterlassen. Falls du allerdings einmal das Gefühl haben solltest, das Seil sitzt zu fest und behindert die Durchblutung, musst du es mir sofort sagen. Wenn wir schon dabei sind, sollten wir uns sowieso noch ein wenig über die Themen Sicherheit und Einvernehmlichkeit unterhalten.«
Laura setzte sich auf und betrachtete Mario skeptisch. »Was bedeutet das?«
»Nun, ich habe dir doch erzählt, dass die Bandbreite bei BDSM ziemlich groß ist. Jeder hat unterschiedliche Vorlieben und Grenzen. Normalerweise frage ich meine Partnerin zu Beginn, was sie besonders erregt und was für sie auf keinen Fall in Frage kommt. Ich gehe allerdings davon aus, dass du dazu noch nicht allzu viel sagen kannst. Oder gibt es etwas, das du grundsätzlich ablehnen würdest?«
Nachdenklich fuhr Laura mit den Zähnen über ihre Unterlippe, ehe sie verlegen fragte: »Wirst du ... wirst du mich wieder schlagen?«
»Ja.«

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